Start in Hermsdorf
June 1, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C
Einmal Süden, bitte – Auftakt unserer Reise an den Wörthersee“
Heute früh, noch vor Sonnenaufgang, starteten wir in Hermsdorf unsere siebentägige Gruppenreise an den Wörthersee. Als Reiseleiter ist dieser Moment – wenn der Bus vorfährt, die ersten Teilnehmer winken, Koffer rollen und das Lächeln trotz Müdigkeit nicht fehlt – immer etwas Besonderes. Die Stimmung: erwartungsvoll, neugierig, ein bisschen aufgeregt. Und genau das macht Gruppenreisen für mich so lebendig.
Unsere Route führte uns quer durch den Süden Deutschlands: vorbei an Nürnberg, weiter über München bis zum Chiemsee, wo wir eine kurze Rast einlegten. Die Sonne begleitete uns, die Gespräche im Bus wurden persönlicher, erste Lacher hallten durch die Reihen. Doch dann – kurz hinter Salzburg, bei Golling – kam der erste Dämpfer: Stau. Und nicht nur ein kurzer. Ganze zwei Stunden Stillstand, zähes Rollen, wieder Stillstand.
Auch das gehört dazu – Reisen sind selten vollkommen planbar. Aber gerade in solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Gelassenheit ist: Unsere Gäste nahmen es mit Humor, griffen zu mitgebrachten Snacks, hörten Musik oder beobachteten die vorbeiziehenden Berge durch die Scheiben. Ich nutzte die Gelegenheit für ein paar Gespräche, beantwortete Fragen zum Hotel, zum Programm und lernte die Gruppe besser kennen.
Nach der zähen Passage ging es über die Tauernautobahn endlich weiter – begleitet von atemberaubenden Ausblicken auf die Alpenlandschaft. Villach kam in Sicht, kurz darauf erreichten wir Velden, den bekannten Ferienort am Westufer des Wörthersees. Nur wenige Minuten später fuhren wir auf den Parkplatz unseres Hotels in Aich bei Velden – das Hotel Fantur. Eingebettet in grüne Wiesen, ruhig gelegen und mit herzlichem Empfang – genau der richtige Ort zum Ankommen und Durchatmen.
Am frühen Abend bezogen wir unsere Zimmer. Einige Gäste gönnten sich ein Glas Wein auf der Terrasse, andere erkundeten gleich neugierig die Umgebung. Trotz Stau, trotz Anstrengung des Tages: Die Vorfreude auf die kommenden Erlebnisse war deutlich spürbar. Und so endete unser erster Reisetag nicht gestresst, sondern mit einem Gefühl von Gemeinschaft, Aufbruch und Neugier.Read more
