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Hallo zusammen Wir sind Manuel und Leandra aus der Schweiz. Im Februar 2018 starteten wir unsere Weltreise.
Living in: Augst, Schweiz
  • Day304

    Von Malealea ging es wieder zurück Richtung Maseru. Dieses Mal statteten wir der Hauptstadt einen Besuch ab. Sehenswertes gibt es dort jedoch nicht viel, aber es hat zwei Malls mit grossen Supermärkten, wo wir einige Lebensmittel einkaufen konnten. Unser nächstes Ziel hiess Thaba Tseka, wo wir einen Übernachtungsstopp eingeplant haben. Unterwegs zurück in die Highlands passierten wir zahlreiche Pässe bis zu 2'800 Meter über Meer. Am Strassenrand sassen immer mal wieder Hirten, die auf Schafe oder Kühe aufpassen, oftmals auch Kinder.

    "Sweets please" - diese Worte hört man oft, wenn man durch Lesotho reist. Die Kinder am Strassenrand merken schnell wenn Touristen durchfahren und versuchen so an Süssigkeiten zu gelangen. Diese sollte man aber besser selber essen, denn hier gibt es keine Zahnärzte. Das Schöne aber ist: die Kinder freuen sich dann auch sehr, wenn man ihnen einen Apfel oder eine Banane anbietet (versucht das mal in Europa😂). Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Freudesschreie man hier mit einer Frucht auslösen kann.

    Am nächsten Morgen ging es los zum Katse Staudamm. Leider war die Strasse nicht geterrt und wir brauchten gut 3 Stunden für die knapp 70 Kilometer. Der kleine VW Polo hat das mit Bravour gemeistert. 🙈
    Der Katse Staudamm ist mit 185 Metern der zweitgrösste Staudamm Afrikas. Er ist Teil eines Projekts von insgesamt 5 Staudämmen mit dem Ziel Strom zu produzieren und Südafrika mit Wasser zu beliefern. Wir hatten eine private Führung und durften uns das Innere der Mauer anschauen. Zum Abschluss sind wir noch über die Mauer gefahren und bestaunten den Ausblick auf den Stausee und die Staumauer hinunter. Beachtlich ist, das der Stausee sich auf ca. 50 Kilometer Länge erstreckt.

    Unser letzter Stopp in Lesotho stand an. Wir fuhren über eine schöne Passlandschaft Richtung Leribe, wo wir die letzte Nacht verbringen, bevor wir bei Butha Buthe nach Südafrika zurückfahren.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day302

    Dumela Basotho

    December 4 in Lesotho

    Die Begrüssung sei den Basotho besonders wichtig, erklärt uns unser Guide. Also lernen wir unser erstes Wort Sesotho und rufen ab jetzt allen "Dumela" (Hallo) zu. Das die Begrüssung den Basotho besonders wichtig ist, haben wir bei den Fahrten durchs Land bereits erkennt. Es gibt praktisch niemand, der einem beim vorbeifahren nicht lächelnd zuwinkt oder zurückwinkt. Die Basotho sind ein sehr fröhliches und aufgeschlossenes Volk.

    Wir sind gerade auf unserer Tour durch das Dorf Malealea. Als erstes besuchen wir einen der kleinen Laden in einer der zahlreichen Blechhütten, in dem man diverse Sachen des täglichen Bedarfs einkaufen kann. Auf die Frage, wie man wisse, in welcher Hütte es was gäbe, bekommen wir die Antwort: "Man weiss es halt eben". Unser nächster Halt ist bei einer Bierbrauerin. Anhand des gelben Plastiksacks an der Hütte erkennt man, dass Bier (in diesem Fall Hopfen) verkauft wird. Das Bier ist mit 2 % Alkohol nicht besonders stark und mundet uns sehr.

    Auf dem Weg durchs Dorf kommen wir an einer Hütte vobei, die wie alle anderen aussieht. Doch hier wohne der Chief, leider ist er gerade nicht zuhause. Gäbe es Streit unter den Bewohnern, löse er das Problem. Unsere letzte Station ist das Museum, in welchem man alte Gebrauchsgegenstände findet. Normalerweise stände noch ein Besuch der Schule auf dem Programm, aber die Schüler sind bereits in den Sommerferien.🤷‍♀️

    Glücklicherweise gibt es für den Chor und die Band keine Sommerferien. Sie treten jeden Abend vor dem Abendessen in der Lodge auf und verdienen sich so etwas dazu. Unser Guide verrät uns, dass es zwei Gruppen gäbe die abwechselnd je eine Woche auftreten. Das gleiche gilt auch für die Touren durchs Dorf. So ist gewährleistet, dass jeder eine Chance hat, etwas zu verdienen. Denn Lesotho ist eines der ärmsten Ländern der Welt, mit einer Arbeitslosenquote von ca. 45 %.
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  • Day301

    Lesotho - Kingdom in the Sky

    December 3 in Lesotho

    Mitten in Südafrika liegt das kleine Königreich Lesotho. Die Enklave ist auch bekannt unter dem Namen Kingdom in the sky oder Dach von Afrika. Lesotho liegt auf einem Hochplateau mitten in Südafrika, umgeben von den Drakensbergen und ist von der Fläche her etwas kleiner als die Schweiz. Der tiefste Punkt ist 1388 Meter über Meer, somit gilt Lesotho als das Land mit dem höchsten tiefsten Punkt der Welt.

    11 Grenzübergänge verbinden Lesotho und Südafrika. Wir entschieden uns, über den Grenzübergang Qacha‘s Nek ins Land einzureisen. Über den Strassenzustand vor der Grenze liest man unterschiedliches, so mussten wir also unser Glück mit unserem VW Polo (ohne 4x4) selber versuchen. Grösstenteils sind die Strassen bereits asphaltiert, nur die letzten 20 Kilometer direkt vor Qacha‘s Nek sind Gravelroad und schwierig zu fahren. Aber mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h haben wir auch diese 20 Kilometer in 1,5 Stunden hinter uns gebracht.🤨

    Willkommen auf dem Dach Afrikas. 👏
    Von Qacha‘s Nek fuhren wir über viele kleine Pässe nach Semonkong, wo wir in der gleichnamigen Lodge nächtigten. Die Ortschaft ist bekannt für den Maletsunyane Wasserfall, mit knapp 200 Metern einer der Grösseren. Den Weg von der Unterkunft zum Wasserfall führte uns zu Fuss durch ein langes Tal. Immer wieder kamen uns Reiter hoch zu Ross oder vollbepackte Esel mit ihren Hirten entgegen. Irgendwie kamen wir uns vor, als wären wir mitten in einem Filmset eines Mittelalterfilms gelandet, da die Basotho in ihre Wolldecken gehüllt, mit Gummistiefel an den Füssen und ihrer Mütze im Gesicht (meist schauen nur die Augen raus) uns sehr an Ritter erinnern. Die letzten paar Meter wurden wir von zwei liebenswerten Geschwister begleitet, welche uns singend und tanzend den Weg wiesen. Beim Wasserfall legten die beiden noch eine Tanzeinlage obendrauf und gemeinsam genossen wir die Aussicht.

    Noch am selben Tag fuhren wir weiter, einmal quer durchs Land, wieder über zahlreiche Pässe und einzigartige Landschaften, bis kurz vor Maseru. Der Hauptstadt (Maseru) selber statten wir aber ein ander Mal einen Besuch ab - stattdessen geht es morgen weiter in den Westen nach Malealea.
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  • Day298

    Stopp an der Wildcoast

    November 30 in South Africa

    Die rund 600 Kilometer von Port Elizabeth bis nach Coffee Bay sind wir in einem Stück durchgefahren. Je mehr wir Richtung East London gekommen sind, desto mehr hat sich die Landschaft verändert. Es sah ein bisschen aus wie im Emmental.😃 In diesem Teil des Landes fällt man definitiv auf, wenn man weiss ist. Das Gebiet der heutigen Wildcoast entspricht etwa dem Küstengebiet der ehemaligen Transkei. Hier leben hauptsächlich Xhosas und hier wuchs auch Nelson Mandela auf. Im Dörfchen Coffee Bay angekommen, quartierten wir uns im Coffee Shack Hostel ein, dass uns Michi empfohlen hat. Hier gebe es nämlich die günstigste Surflektion der Welt. Und obwohl es in den letzten 6 Jahren 10 Rand teurer geworden ist, gibt es tatsächlich 2 Stunden Surflessons inklusive Material für 60 Rand (ca. 4 CHF).

    Gut erholt von der langen Fahrt des Vortages begaben wir uns in einem Grüppchen an den Strand zum sogenannten Beach Day. Während die geübten Surfer sich in die Wellen wagten, bekamen wir am Strand den Theorieunterricht. Doch als wir mit diesem fertig waren, kamen die anderen bereits aus dem Wasser. Es windete zu stark und der Wind brachte auch grosse Quallen ans Ufer, also konnten wir mit dem praktischen Teil nicht weitermachen. Nach einer Weile chillen und dem Mittagessen probierten wir es mal mit Volleyball aber der Wind war so stark, dass wir den Ball nur mit Hilfe der Hunde wieder einfangen konnten.😂🐶
    Leider liess der Wind nicht nach - nun können wir also theoretisch surfen, in der Praxis müssen wir es an einem anderen Ort versuchen, aber es ergibt sich sicher noch eine Möglichkeit..

    Am Abend ging es dann gleich weiter mit Programm, das Village Dinner stand an. Einmal in der Woche findet ein Abendessen mit Tanz und Gesang in einem der umliegenden Dörfer statt. Die dort heimischen Xhosa begrüssten uns sogleich mit einer Tanzeinlage und es ging nicht lange, bis wir alle am tanzen waren. Nach einer kurzen Verschnaufpause servierten uns die Damen das Abendessen, bevor dann wieder gesungen und getanzt wurde. Den sehr unterhaltsamen Abend liessen wir dann im Hostel bei einem Bier ausklingen.💃🍻

    Nun machen wir uns auf den Weg nach Lesotho, mal schauen was uns im "Kingdom in the sky" alles erwartet.
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  • Day296

    Garden Route Part 2

    November 28 in South Africa

    Vom Robberg Nature Reserve ging es direkt in den Tsitsikamma Nationalpark, wo man nebst vielen Wanderwegen auch ein breites Angebot an Action geboten bekommt. Vom höchsten Bungeesprung der Welt über Ziplines bis zu Kanufahrten kann man hier alles erleben. Wir hatten eigentlich vor die Wanderung zum Wasserfall in Angriff zu nehmen, jedoch waren die Wege so schlecht angeschrieben, dass wir bei der Suspensionbridge landeten, von wo wir noch zu einem Aussichtspunkt hochliefen. Beim Herausgehen, sahen wir dann den Weg zum Wasserfall (schön klein, hinter einem parkierten Auto). Naja, wussten wir halt den Weg schon für den nächsten Tag.🤷‍♂️

    Leider spielte dann das Wetter nicht mit. Es regnete: was für viele Touristen ein Fluch ist, ist für die Südafrikaner ein Segen. Denn viele Teile des Landes (allen voran Kapstadt), erleben zur Zeit die grösste Dürre der letzten hundert Jahren. Zwar konnte Day zero (der Tag an dem die Stadt die Wasserhähne zudreht und das Wasser auf 25 Liter pro Person und Tag rationiert wird) bisher verhindert werden aber die Situation bleibt weiterhin präkär. Also freuten wir uns über den Regen und besuchten den Big Tree, einen 1'000 jährigen Yellowwood Tree mit 9 Metern Umfang. Anschliessend machten wir einen kleinen Spaziergang im Wald.

    Nach einem kurzen Stopp in Jeffreys Bay, einem Surferort, ging es zum Endpunkt der Garden Route nach Port Elizabeth. Von hier aus besuchten wir gestern und heute den Addo Elephant Park. Hier konnten wir einen Büffel sichten und haben somit alle Big 5 gesehen.💪 Ansonsten konnten wir hauptsächlich Elefanten und Wildschweine beobachten. Ein Highlight war aber, dass wir das stärkte Insekt der Welt gesehen haben: den Dung Beetle. Die Käfer können über ein tausendfaches ihres Gewichts ziehen. Bekannt sind die Käfer dafür, dass sie ihre Kotkugel herumrollen.

    Morgen geht es weiter an die Wildcoast.🚗
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  • Day291

    Garden Route Part 1

    November 23 in South Africa

    Nachdem wir im De Hoop Nature Reserve die Küste entlangspaziert sind und nochmals einen Wal gesichtet haben, mussten wir weiter, um in Mossel Bay unser Zugabteil rechtzeitig zu beziehen. Wer sich jetzt fragt, wieso wir mit dem Zug weiterreisen: wir haben nur eine unkonventionelle Übernachtungsmöglichkeit ausgewählt.😆 Im Santos Express gibt es die Möglichkeit, in einem Zugabteil zu übernachten. Anstelle des Rattern der Gleise hört man einfach das Rauschen des Meeres.
    Von Mossel Bay ging es dann über den Outeniqua Pass nach Oudtshoorn und von dort direkt zu den Cango Caves. Das Höhlensystem gilt als eines der schönsten der Welt und hat uns wirklich durch seine Schönheit und Grösse beeindruckt. Die Stalagtiten und Stalagmiten sind riesig und mehrere tausend Jahre alt.

    Von den Caves ging es zur nächsten Unterkunft. Diesmal haben wir uns für ein Zelt entschieden. Aber natürlich nicht ein normales Zelt, ein bisschen Luxus muss schon sein. So schliefen wir an diesem Abend in einem geheizten Bett in einem Zelt mit TV, Kühlschrank und natürlich auch einem Badezimmer. Da die Gegend rund um Oudtshoorn als Hochburg für Straussenzucht bekannt ist, besuchten wir eine der zahlreichen Showfarmen. Zu Beginn waren wir skeptisch, da wir schon einige Strausse in der freien Natur beobachten konnten. Doch die Führung war informativ und lustig: wir konnten unser Wissen über die grössten Laufvögel erweitern und wissen nun, dass die sie nicht die intelligentesten Tiere sind und warum sie Steine essen um zu überleben. Zum Abschluss der Führung gab es eine Strauss-Nackenmassage.☺

    In George machten wir einen kurzen Shoppinghalt - ja auch hier gibts den Black Friday - um ein paar Schnäppchen zu ergatern.

    Nach einem Zwischenstopp in der Lagunenstadt Kynsna ging es direkt nach Plettenberg Bay weiter, von wo aus wir das Robberg Nature Reserve erkundeten. Es gilt (noch) als Geheimtipp. Auf einer 6 Kilometer langen Wanderung entlang der Küste traffen wir unter anderem auf Delfine, Robben, Eidechsen und eine atemberaubende Landschaft. Die Garden Route stellt sich langsam als echtes Wanderparadies heraus.
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  • Day289

    Hermanus Walus

    November 21 in South Africa

    Von Kapstadt aus fuhren wir weiter über Stellenbosch nach Franschhoek. Im Weingut Eikehof degustierten wir ein paar Tropfen des südafrikanischen Weines zusammen mit etwas Käse und Biltong. Südafrika ist bekannt für schmackhafte Weissweine, interessanterweise mundeten uns die Roten jedoch besser.☺ In den beiden bekannten Weintäler (Stellenbosch und Franschhoek) könnte man sich von einer Weindegustation zur nächsten fahren lassen - es gibt Weingüter, soweit das Auge reicht. Wir beliessen es bei einer Degustation und fuhren anschliessen weiter nach Hermanus.

    Hermanus ist der beste Platz weltweit, um Wale vom Land aus zu beobachten. Von der Küste aus hielten wir Ausschau nach Walen und hatten Glück einen zu sichten. Die Wale sind noch zirka bis Ende November in Küstennähe um im wärmeren Gewässer den Nachwuchs auf die Welt zu bringen. Danach schwimmen sie wieder raus in die nährstoffreichen Tiefen des Ozeans. Die nächsten paar Tage war also whale watching angesagt. Wir fuhren langsam der Küste entlang und versuchten immer wieder mal einen Wal zu sichten. Im Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas und der Ort, an welchem der indische Ozean und der Atlantik fusionieren, machten wir einen Zwischenstop, sahen aber leider keine weiteren Wale (das Wetter war allerdings auch nicht ideal).

    Nun sind wir in Swellendam angekommen, von wo aus wir morgen zum De Hoop Nature Reserve aufbrechen, vielleicht sehen wir da noch einige Exemplare.
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  • Day288

    Kap Rundfahrt

    November 20 in South Africa

    Heute fuhren wir früh los, um die Kap-Halbinsel zu erkunden. Über den Chapman‘s Drive (Schauplatz diverser Autowerbungen) ging es zum Boulders Beach. Hier erwarteten uns hunderte von afrikanischen Pinguinen am Strand. Süss, wie sie hin und her watschelten.
    Von den Pinguinen ging es direkt in den Cape Peninsula Nationalpark, in welchem wir gegen Mittag das Kap der guten Hoffung erreichten. Wie wahrscheinlich alle Besucher fuhren wir zuerst an der bekannten Sehenswürdigkeit vorbei (da eine Baustelle das Schild verdeckte) und landeten beim Cape Point. An diesem Punkt führt eine 45 minütige Wanderung zuerst zum alten und danach zum neuen Leuchtturm. Trotz orkanmässigem Wind war es ein schöner, kurzer Spaziergang entlang dem Atlantik.
    Achja, das Kap der guten Hoffnung, deswegen waren wir ja hier. Auf dem Rückweg vom Cape Point machten wir Halt beim wohl berühmtesten Kap der Welt! Naja, ausser dem Schild war da allerdings nicht viel.. aber wir waren da.😅 Zum Glück entschieden wir einen Tag vorher, uns die sogenannte Wildcard zu kaufen. Die Karte berechtigt zum freien Eintritt in fast alle Nationalpärke Südafrikas. Die Gebühr für die Karte sollten wir nach unseren Berechnungen mit 5 Tageseintritten im Krüger-Nationalpark drin haben und somit ist der Rest gratis für uns.👏

    Vom Kap der guten Hoffnung ging der Weg über Muizenberg, wo wir auf die farbigen Strandhäuschen trafen, wieder zurück nach Kapstadt.
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