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Weltreise

February 2018 - May 2019
February 2018 - May 2019
  • Day464

    Page - Antelope Canyon & Horseshoe Bend

    May 15 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    Slotcanyons sind ein typisches Landschaftsmerkmal des Colorado-Plateaus. Es ist die Bezeichnung für eine enge, durch fliessendes Wasser geschaffene Schlucht. Lange haben wir überlegt, ob wir einen Slotcanyon besuchen möchten. In der Region um Page gibt es einige davon, doch in den letzten Jahren wurden sie zum Touristenmagnet. Dies hat zur Folge dass einerseits die Canyons völlig überfüllt sind und anderseits die Preise für die Touren extrem in die Höhe gingen.

    Zu guter Letzt haben wir uns doch dazu entschieden, den Lower Antelope Canyon zu besuchen. Der Canyon war wie erwartet, völlig überfüllt (mit sehr vielen chinesischen Touristen). Glücklicherweise hatten wir einen netten Guide, der uns in der langen Wartezeit einige Geschichten zum Canyon erzählte. Wie es im Innern des Canyons aussieht, könnt ihr auf den Bildern erkennen.

    Am nächsten Tag stand eine weitere Attraktion auf dem Programm: der Horseshoe Bend. Wo der Colorado River eine Schlaufe macht, bildet sich ein hufeisenförmiger Flusslauf, der ganz schön anzusehen ist. Um den warmen Temperaturen zu entfliehen, planten wir zudem einen kurzen Abstecher zum Lake Powell ein, der nur wenige Minuten von Page entfernt ist. Es wurde dann aber ein sehr kurzes Vergnügen, der See war viel kälter als gedacht.

    Übernachtet haben wir übrigens mit ganz vielen anderen Campern auf dem Parkplatz des Walmarts (Einkaufszentrum). Dies ist sehr praktisch, da man rundherum viele Essensmöglichkeiten hat und bis um 12 Uhr abends einkaufen gehen kann. Zudem gibt es auch noch eine DVD-Box, bei der man Filme ausleihen kann. Dieses Angebot nahmen wir gleich in Anspruch und machten einen gemütlichen Filmabend.🍿
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  • Day461

    Hinauf zum Grand Canyon

    May 12 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf das Ausmass des Grand Canyon waren wir besonders gespannt, haben wir auf unserer Reise mittlerweile schon einige Canyons gesehen und in Namibia sogar den zweitgrössten der Welt (Fish River Canyon). Nun sollte also mit dem Grand Canyon der Grösste dazukommen.

    Es war bereits dunkel, als wir im National Park ankamen. Bei den kalten Temperaturen gönnten wir uns eine warme Dusche und gingen wieder aus dem Park, um auf einem der kostenlosen Plätze im Wald zu nächtigen.

    Die gesamte Wucht des Grand Canyons traf uns dann am kommenden Morgen. WOW - das ist nochmals eine Nummer grösser als alle bisher gesehen Canyons. Der Colorado River grub sich über Jahrmillionen ins Gestein ein und formte so eine über 450 Kilometer lange und bis zu 30 Kilometer breite Schlucht. Bis zu 1800 Meter tief hat sich der Fluss in die Erde gefressen. Der Nationalpark am südlichen Abgrund ist auf 2100 Meter über Meer und wird täglich von zehntausenden Touristen besucht. Wir waren also nicht alleine da.🙂

    Auf dem sogenannten South Rim Trail kann man kilometerlang dem Abgrund entlang wandern und auf dem Bright Angel Trail die Schlucht runter, von 2100 auf 750 Meter, zum Colorado River. Während unseres Aufenthaltes sind wir den South Rim Trail zum Teil gewandert, haben aber auch vom Shuttlebus Gebrauch gemacht. Die Schlucht hinunter sind wir nur für ein paar Kilometer.😊

    Der schönste Teil des Nationalparkes empfing uns aber, als wir dem Canyon entlang fuhren, um den Park Richtung Norden zu verlassen.

    Achja, auf dem Weg von Vegas in den Grand Canyon fuhren wir ein Teil auf der historischen Route 66. Yiihhaa. 🎸🚔
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  • Day456

    Welcome to fabulous Las Vegas

    May 7 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Wer kennt sie nicht, die zahlreichen Geschichten Las Vegas. Denken wir nur an all die glamourösen Hochzeiten von Film- und Songstars, Filme wie Hangover oder Shows von Elvis Presley, David Copperfield und der Blue Men Group. Die grössten und schillerndsten Hotels der Welt stehen in der Wüstenstadt, jedes mit hauseigenem Casino und irgendeiner verrückten Attraktion (Rollercoaster, Flamingos, Haie, Gold, Strände...), und weil dies nicht genug ist, gibt es auch nebenbei an jeder Strassenecke ein Spielsalon um sein Glück zu versuchen. Langeweile? In Vegas unmöglich! Die Stadt wurde dazumal nur aus einem Grund gebaut: Menschen sollen hierherkommen, um sich zu amüsieren und zu gambeln. Ein Spielplatz für Erwachsene sozusagen.

    Warum mitten in der Wüste?
    Da man aus Kalornien flüchten musste (Geldspielgesetz), ging man ganz einfach über die Grenze in den nächsten Bundesstaat. Was ihr sonst noch über Las Vegas wissen solltet (Old Las Vegas, the Strip, Caesars Palace, Bellagio, Treasure Island, Eifelturm, Freiheitsstatue, Mandalay Bay, Pyramiden, Sphinx, Casino‘s, etc...) schaut ihr am Besten selber nach. Es gibt sooo viele (zu viele um sie alle zu erwähnen) verrückte Dinge hier!

    Was wir alles erlebten in der Stadt, in welcher nichts unmöglich und es alles zu geben scheint? Wir werden schweigen...

    ... denn eine der wichtigsten Regeln für Vegas lautet:

    „Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas.“😉
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  • Day454

    Durch den Joshua Tree NP nach Las Vegas

    May 5 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Von den Gaslampen in San Diego ging es, mit Zwischenübernachtung an der Raststätte, über Palm Springs direkt in den Joshua Tree Nationalpark. Am Eingang kauften wir uns gleich die Jahreskarte für alle Nationalparks in Amerika (80 Dollar für beide 🤷‍♂😂) und können nun solange in den Parks verweilen, wie wir wollen.

    Der Joshua Tree zählt zu den weniger bekannten Parks, da er nicht auf der typischen Touristen-Camperroute liegt. Wir haben Glück und sind anfangs Blütezeit unterwegs. Endlich sehen wir auch mal was blühen in der Wüste.🙂 Die eindrückliche Landschaft und natürlich der dem Park namensgebende Baum sind den kleinen Umweg allemal wert.

    Noch eine letzte Übernachtung im Bundesstaat Kalifornien, bevor wir weiter nach Nevada fahren. Las Vegas wir kommen!
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  • Day452

    San Diego

    May 3 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

    Von der Vermietung aus ging es direkt südwärts nach San Diego. Da die Fahrzeugübernahme länger dauerte als erwartet und wir noch einiges Einkaufen mussten, verbrachten wir eine erste kurze Nacht an der Raststätte zwischen Los Angeles und San Diego. Übernachtungen in diesen Rest Areas sind übrigens fast legal - man darf bis zu 8 Stunden bleiben, jedoch nicht über Nacht.🤷‍♂ Naja wir waren bei Weitem nicht die Einzigen.😅

    In San Diego angekommen verbrachten wir den ersten Tag im Balboa Park. Ein riesiger, schön angelegter Park mit vielen Museen und Grünflächen. Wir hatten allerdings mehr Spass an den Elektroscootern, welche wir für einige Cents ausleihen und damit über das Areal düsen konnten.

    Die Nacht verbrachten wir auf einem grossen Parkplatz in Küstennähe, bevor es am kommenden Tag zur USS Midway ging. Die USS Midway ist ein alter amerikanischer Flugzeugträger, welcher zu einem Museum umgebaut wurde. Er war zwischen 1942 und 1992 in diversen Gebieten (Vietnam, Japan) im Einsatz. Beinahe den ganzen Tag verbrachten wir auf dem riesigen Dampfer, gab es auch viel zu entdecken. Dutzende ausgediente Kampfflugzeuge und Helikopter, geführte Touren durch die Kommandobrücke, Kurzvorträge von ehemaligen Besatzungsmitglieder, das Innenleben des Schiffes (Offiziersmesse, Schlafräume, Maschinenraum, Küche, Flugvorbereitungszimmer, und und und...). Der Tag ging wie im Fluge vorbei. Kurz vor Sonnenuntergang liefen wir noch in das historische Gaslampen Viertel. Ausser den alten Gaslampen und einigen historischen Bauten ist dieses Viertel heute jedoch mehr ein sozialer Treffpunkt mit Restaurants an jeder Ecke.
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  • Day450

    Qualität braucht eben Zeit!

    May 1 in the United States ⋅ ⛅ 18 °C

    Der erste Flug brachte uns von Bogota nach Mexico City. Da wir Sparfüchse immer die günstigsten Flüge nehmen, stand uns in Mexikos Hauptstadt ein 15-Stunden-Aufenthalt bevor. Nichts neues eigentlich, verbrachten wir doch schon etliche Stunden an Flughäfen. Die Flughafenhotels trumpfen meisten, so auch hier in Mexico, mit astronomischen Preisen. Deshalb beschlossen wir am Flughafen zu warten. Normalerweise kein Problem, jedoch nicht so angenehm in Mexico City.

    Erstmal holten wir unser Gepäck mit dem Gedanken gleich wieder einzuchecken. Jedoch meinte die nette Dame am Check-in das sei erst 3 Stunden vor Abflug möglich (wir hatten übrigens beide Flüge bei der selben Airline gebucht).
    Uns blieb also nichts anderes übrig, als in diesem Bereich auszuharren - achja, es war 6 Uhr morgens und wir kamen von einem 5 Stunden Nachtflug. Auch dies eigentlich kein Problem, doch bereits nach wenigen Minuten war klar, dies würde hier nicht ganz so angenehm werden. Es gab im ganzen Aufenthaltsbereich, der wirklich riesig ist (man kann mehrere Kilometer am Stück laufen), 10! normale Sitzgelegenheiten. Ansonsten nur unbequeme Stahlstühle im Foodcourt. Nach gequälten 5 Stunden beschlossen wir uns auf den Boden zu legen, um ein wenig zu schlafen, doch das gefiel dem Sicherheitspersonal gar nicht. Also ging es wieder zurück ans Check-in und nun waren auch kompetente Leute da, die wussten, dass man uns einchecken muss, da wir einen Anschlussflug haben. Jetzt standen uns nur noch 10 Stunden warten im angenehmen Abflugbereich bevor. Und dann waren wir bestens vorbereitet für das, was uns noch bevorstand.

    Qualität braucht eben Zeit!

    Um 23.30 Uhr angekommen in Los Angeles mussten wir nur noch durch die Immigration. Zuerst anstehen für einen Automaten, um ein Foto zu machen und Fingerabdrücke zu nehmen. Danach ging es in die richtige Schlange und die war lang - wirklich lang. Leider waren nur noch eine Hand voll Beamte am arbeiten. Also warteten wir und warteten wir... Zwischendurch verloren einige Reisende ihre Nerven, während andere wie auch wir nur über die Situation lachen konnten. Nach 3 Stunden waren wir dann endlich an der Reihe und durften nochmals ein Foto machen und alle Fingerabdrücke geben.

    Qualität braucht eben Zeit!

    Jetzt nur noch 45 Minuten bis zum Hotel.🤭 Dort landeten wir etwas nach 3 Uhr - nach über 24 Stunden unterwegs - erleichtert im Bett.

    Am kommenden Morgen ging es nach dem Frühstück auf eine kleine Entdeckungstour rund ums Motel. Neben drive in Bankomaten und div. Fastfoodrestaurants entdeckten wir ein Sketchers Outlet. Mit neuen Schuhen ging es dann zur Campervermietung. Nach dem bürokratischen Teil durften wir schon unser Camper in Empfang nehmen. Wir waren sofort begeistert! Die Einrichtung ist hochwertig und das Auto keine 2 Jahre alt. Unsere Camper werden von Mal zu Mal besser.🤩
    Auf den ersten Blick wirkte alles gut, doch bei genauerem hinschauen, fiel Manuel auf, dass beide Reifen vorne völlig abgefahren waren, die würden keine 8 Wochen mehr überleben. Also liessen wir sie austauschen. Doch irgendwie wollte das nicht so wirklich klappen und es vergingen lange Minuten. Zwischenzeitlich gingen wir mal auf Kosten der Vermietung zum Mittagessen. Als wir zurückkamen war immer noch alles wie zuvor. Man teilte uns dann mit, man sei daran ein anderes Fahrzeug bereit zu stellen (zum Glück haben sie einige davon🤷‍♂). Geschlagene 4 Stunden mussten wir schlussendlich warten, bis wir losdüsen konnten. Dafür konnten wir in der Zwischenzeit viele Sachen von zurückkehrenden Campern sichern und konnten auswählen, was wir an Zusatzausstattung mitnehmen wollen.

    Qualität braucht eben Zeit!
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  • Day448

    Zwischenstopp in Bogota

    April 29 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

    Brrr, wir frieren als wir aus dem Flugzeug steigen, das karibische Klima war uns sympatischer. Wir bleiben eine weitere Nacht in Bogota, da wir den grossen Teil unseres Gepäcks hier zwischengelagert haben. Die Stadt zeigt sich jetzt auch von einer anderen Seite. Es sind viel mehr Leute auf der Strasse und fast alle Läden haben geöffnet. Das war beim ersten Besuch nicht so, da Osterwoche war. Wir nutzen die Gelegenheit und statten dem Monserrate, einer wichtigen Pilgerstätte, einen Besuch ab. Noch ein bisschen die frische Luft geniessen, denn die nächsten 24 Stunden werden wir in Flugzeugen und an Flughäfen verbringen.🙈 Es geht über Mexico nach Los Angeles.🙂Read more