Lena und Max

Joined November 2018
  • Day51

    Ab nach Uruguay

    January 15 in Uruguay ⋅ 🌧 23 °C

    Der Wecker klingelt um 6.15 Uhr in unserem Baracken-Hotel (in das wir nach Uruguay eigentlich noch mal zurückkehren sollten, es aber gegen ein 4* Hotel zum Ende unserer Reise eingetauscht haben) im Stadtteil Palermo in Buenos Aires.
    Das Frühstück im Hotel ist typisch Argentinisch - Kaffee mit zwei verschiedenen Sorten Croissant (Medialuna). Lena verzichtet dankend, nimmt nur den Kaffee und freut sich noch einmal mehr, dass wir das Hotel tauschen.

    Unsere Fähre startet um 9.00 Uhr Richtung Uruguay nach Colonia del Sacramento.
    Die Überfahrt über das Meer ist unspektakulär. Das Wetter ist schlechter, es regnet, die Sicht ist getrübt und die Wolken hängen tief. Max verschläft die knapp eineinhalbstündige Fahrt.

    Gegen Mittag in unsrem Spa Hotel angekommen, können wir zwar nicht in unser Zimmer, jedoch den Spa Bereich nutzen. Da das Wetter immer noch sehr regnerisch ist, verbringen wir die Zeit, bis unser Zimmer fertig ist, in Sauna, Fitnessstudio und Pool.

    Mit der Zimmerkarte packen wir unsere sieben Sachen in das sehr große und geräumige (vier Betten ;) ) Zimmer und machen uns auf den Weg in die Innenstadt.
    Nach einer Stärkung im Restaurant geht es in die Altstadt, die von Teilen der alten kolonialen Stadtmauer geschützt ist. Wir passieren das Stadttor und befinden uns inmitten alter kolonialer Häuser direkt am Meer. In der Straße “Calle de los Suspiros“ gibt es nach dem Stadtführer die schönsten Kolonialhäuser. Die Ansicht können wir nur teilweise teilen, da die Häuser alle geschlossen und mittlerweile doch sehr baufällig sind. Den Leuchtturm inmitten der Altstadt können wir leider nur von unten betrachten, da es immer wieder anfängt zu Regnen und der Aufstieg wegen Rutschgefahr gesperrt ist. Den Blick über die Altstadt von oben nehmen wir dann leider nicht mit. Nach einem kurzen Spaziergang am Strand im Regen geht es wieder auf den Heimweg Richtung Hotel.
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  • Day49

    Durch de Quebrade de Cafayate

    January 13 in Argentina ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute geht es zurück nach Salta.
    Diesmal nehmen wir die Routa 68 nach Osten durch die Schlucht von Cafayate.

    Dabei sollen (soweit die eigene Phantasie es einen erkennen lässt) wir an folgenden Felsformationen vorbei kommen:
    - Schlucht der Muscheln
    - die Fenster
    - das Amphietheater
    - der Obelisk
    - der Mönch
    - die Kröte
    - der Pilz

    In Salta angekommen, sind wir irgendwie froh, dass diese Rundreise zu Ende ist.
    Wir haben zwar landschaftlich viel gesehen, saßen aber sehr viel im Auto und die Straßenverhältnisse waren mehr als abenteuerlich.

    Das Auto wird abgestellt und zur Entspannung geht es erst einmal eine Runde in den Pool.

    Abends gehen wir noch mit einer Kollegin von Max, die zufällig grad auch in der Region ist, essen. Morgen geht es nach Buenos Aires, Dienstag morgen dann aber direkt mit der Fähre nach Uruguay.
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  • Day48

    Auf der Routa 40 nach Cafayate

    January 12 in Argentina ⋅ ⛅ 16 °C

    Um von Cachi nach Cafayate, einem Weinort in der Region Salta in dem uns eine Führung durch die Weingüter erwartet, zu kommen, fahren wir wieder auf der uns schon durch Patagonien bekannten Ruta 40 gen Norden.
    Zwar geht es nun abwärts (von 2.200 auf 1.600 m Höhe), aber die Straße besteht mal wieder nur aus Sand und Gesteinen und somit brauchen wir für die knapp 160 km mit durchschnittlich 35 km/h insgesamt mehr 4 Stunden inklusive einer Pause in einem Vorort.

    Angekommen in Cafayate - es ist schon 16 Uhr - machen wir uns per Taxi auf den Weg in das von der Stadt fünf Kilometer entfernte Weingut Finca las Nubes. Das Weingut und seine Führung werden von diversen Seiten als das Weingut in Cafayate empfohlen.
    Es werden drei Rebsorten angebaut - Torrontes, Malbec und Cabernet Sauvignon. Es gibt daher auch nur vier Weinsorten, weiß, rose, rot (Malbec) und einen roten Cuvee.
    Die Führung war interessant, jedoch größtenteils auf Spanisch. Nur ein kleiner Teil wurde für Max nochmals in Englisch erzählt. Jedes Jahr zur Weinlese helfen Familie und Freunde mit. Alles wird mit der Hand gelesen.
    Nach der Führung trinken wir noch ein Glas Wein bei untergehender Sonne bevor es zum Abendessen wieder in die Stadt geht - die Küche des Weinguts schließt um 16 Uhr und das Weingut selbst schon gegen 19 Uhr.
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  • Day47

    Bergwelt Richtung Westen

    January 11 in Argentina ⋅ ☁️ 20 °C

    Auf dem Weg nach Cachi fahren wir Richtung Westen erneut durch Gebirge und Schluchten.
    Hier sieht die Landschaft erst aus wie im Ur- und Regenwald, alles ist Grün.
    Wir sehen die Wolken in den Bergen hängen, nichts ahnend, dass wir ihnen immer näher kommen.

    Irgendwann hört die geteerte Straße dann auf und wir fahren auf Sand, Steinen und Lehm. Dabei geht es in Kurven immer höher, bis wir schließlich in den Wolken sind. Draußen ist es dadurch kalt und nass und wir können nur noch knapp 10 Meter weit sehen. Mit eingeschalteter Warnblinkanlage schleichen wir weiter.
    Am Mirador Piedra del Molino angekommen befinden wir uns wieder auf 3.348 Meter Höhe. Wir sind immer noch direkt in den Wolken, daher ist die Aussicht leider neblig. Einzig die Infotafel lässt uns erahnen, welche Aussicht ein freier Blick zu bieten hat.

    Danach geht es weiter durch den Nationalpark “Parque Nacional los Cardones“ und wieder auf geteerter gerader Strecke abwärts.
    Aus den Wolken raus und über die Berge drüber, können wir wieder sehen und haben wieder “Wild West Style“ und Farbenvielfalt zur Aussicht.

    In Cachi angekommen, machen wir einen Abstecher in die Altstadt. Cachi ist nicht groß und der Weg dauert nur ein paar Minuten. In der Altstadt, die aus alten Häusern aus der Kolonialzeit besteht, essen wir typische argentinische Gerichte zum Mittag - Provoleta de Queso de Cabra, Humitas und Tamales. Die letzten beiden Gerichte bestehen hauptsächlich aus Mais, sehr delikat!

    Abends wieder im Hotel angekommen, springen wir noch in den Pool mit Aussicht auf die umliegenden Berge, bevor es zum Abendessen geht.
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  • Day46

    Garganta del Diablo

    January 10 in Argentina ⋅ 🌧 16 °C

    Da wir unsere Reiseroute nicht wie geplant nach San Antonio de los Cobres fortsetzen konnten (siehe Foto vom Beginn der 60 km langen Schotterpiste), geht es heute zurück nach Salta - in ein komfortableres 4* Hotel mit mehr Frühstücksvielfalt (nicht nur süßes Frühstück - Argentinier frühstücken entweder gar nicht oder süß) und Pool.

    Bevor wir die Autofahrt antreten, wollen wir jedoch noch zur Garganta del Diablo - wieder eine Teufelsschlucht - in Tilcara.
    Eigentlich hatten wir vor die 6 km hoch zu wandern. Da es aber bereits 11 Uhr ist, die Sonne wieder brennt und wir uns auf den Pool freuen, beschließen wir die 8 km lange und kurvenreiche Schotterpiste mit dem Auto hoch zu fahren (10-15 km/h im Schnitt). An der Kreuzung zwischen Auto- und Wanderweg nehmen wir zwei junge Argentinier mit nach oben - Diego und Mikaela, zwei Architekturstundenten aus der Region Buenos Aires, die auch 1,5 Monate durch Argentinien, Chile, Peru und Bolivien reisen. Lena freut sich ihr Spanisch wieder einsetzen zu können :-)
    Als Dank spendieren die beiden uns den Eintritt von 2,50€ ;-)

    Die Teufelsschlucht ist durch die Bewegung von tektonischen Platten entstanden. Wie alle Flüsse in der Umgebung, ist auch dieser quasi ausgetrocknet. Das restliche Wasser des “Flusses“ wird umgeleitet, sodass die Teufelsschlucht fast kein Wasser führt. Von dieser laufen wir auf dem Flussbett durch die Schlucht zu einem - für uns mal wieder wenig spektakuläreren - Mini-Wasserfall.

    Als wir zurück durch die Berge fahren, fängt es leider kräftig an zu regnen. Somit wird es mit dem Pool leider doch nichts.
    Da wir heute jedoch in einem Wein-Hotel einchecken, werden wir mit einem gekühlten Torrontés begrüßt, die bedeutendste argentinische Weißweinsorte, die größtenteils in dieser Region angebaut wird. Das Gegenstück zur Rotweingegend Mendoza ist Salta für Weißwein.
    Für Max gibt es heute Abend mal wieder eine regionale Spezialität: Lamasteak
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  • Day45

    Pucara de Tilcara

    January 9 in Argentina ⋅ ☀️ 21 °C

    Wieder in Tilcara angekommen machen wir noch einen Geschichtsausflug nach Pucará de Tilcara:

    Das Pucará de Tilcara ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten Nordargentiniens. Wiederaufgebaut wurde ein altes Indianisches Wehrdorf der Tilcara-Indianer. Pucará bedeutet übersetzt Festung, auch wenn keine Verteidigungsanlagen vorhanden waren. Vor der Besiedlung durch die Spanier war das Dorf ungefähr 900 Jahre alt und hatte eine Ausdehnung von mehr als 18 Hektar.

    Wiederaufgebaut und ausgegraben wurden Wohnhäuser, Handwerksräume, drei Friedhöfe, Bestallungen und eine Art “Kirche“ für Rituale um die regionale Dominanz zu bekräftigen.

    Am höchsten Punkt steht ein Monument, welches jedoch zu Ehren der Archäologen erbaut wurde und nichts mit dem ursprünglichen Dorf zu tun hat. Dessen Bau mussten Häuser, Handwerksräume und ein zentraler Platz weichen.

    Die Gebäude wurden möglichst wahrheitsgemäß aufgebaut. Auch die Gebäude sind begehbar. Jedoch sind nur Wände und Dächer gebaut. Bis auf den Lehmboden sind die Gebäude alle leer. Der Friedhof besteht aus steinernen tieferen Kreisen, in die die Toten, oft in Embrionalstellung und verschnürt, gelegt wurden. Die Schnur stellt eine Verbindung von und zur Totenwelt dar. Dazu wurden Nahrungsmittel und Gegenstände gelegt und der Leichnam mit Steinen bedeckt. Ab und an wurden die Lebensmittel erneuert. Diese “Gräber“ wurden auch in den Häusern gefunden.

    Die Ausgrabung und der Wiederaufbau gestalteten sich schwierig. Begonnen wurde Anfang des 19. Jahrhunderts. Abgeschlossen erst über 50 Jahre später. Nach den Todesfällen der ersten beiden Archäologen wurden die Projekte immer wieder eingestellt und lagen brach.
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  • Day45

    7 Farben hautnah

    January 9 in Argentina ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf dem Rückweg von den Salinas Grandes nach Tilcara halten wir noch mal in Purmamarca, um den Berg der 7 Farben aus nächster Nähe sehen zu können :-)
    Dabei klettern wir auch ein wenig auf den farbenfrohen Gesteinen herum und können Purmamarca sowie die Aussicht auf die umliegenden Berge genießen.

  • Day45

    Salinas Grandes

    January 9 in Argentina ⋅ ☀️ 18 °C

    Nachdem wir die Passhöhe Altos del Morado hinter uns gelassen haben, geht es wieder abwärts und wir sehen schon von weitem den Beginn der 212 Quadratkilometer großen Salzwüste.

    Die Salzschicht ist durchschnittlich 30 cm stark und in trockenem Zustand steinhart. Je nach Saison ist die Fläche unterschiedlich gefärbt.
    Als wir ankommen, ist die Oberfläche strahlend weiß - ohne Sonnenbrille viel zu hell und wir müssen unsere Kamera entsprechend einstellen. Trotzdem wirkt das Salz eher wie Schnee (passend zum aktuellen deutschen Wetter).

    Das Salz dieser Wüste, die vor 10 Mio. Jahren durch die Verdunstung der Gewässer entstand, wird nach wie vor abgebaut.
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  • Day45

    Mirante Cuesta de Lipan & 4.170 m Höhe

    January 9 in Argentina ⋅ ☀️ 20 °C

    Auf dem weiteten Weg zu den Salinas Grandes fahren wir die kurvenhafte Serpetinenstraße aufwärts.
    Wir halten an einem Aussichtspunkt (Mirante Cuesta de Lipan) sowie an der Passhöhe und dem höchsten Punkt auf der Strecke Altos del Morado auf 4.170 m Höhe.

  • Day45

    Purmamarca - Cerro de los 7 colores

    January 9 in Argentina ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir tanken das Auto wieder voll (Schlange stehen und Super Plus, da dies die einzige Tankstelle weit und breit ist und Super bereits aus ist) und der erste Stopp des heutigen Tages ist der Cerro de los siete Colores - Berg der sieben Farben - in Purmamarca.
    Der Berg der sieben Farben ist 460 m hoch und mit von Mineralien geprägten verschiedenen Farbschattierungen.

    Tatsächlich sind die Hänge, die die Straße flankieren, gelb, türkis, weiß, rot, blau, orange und lila gefärbt.

    Zur Entstehung der farbigen Muster:
    - Grün ist die älteste Farbe, die vor etwa 600 Millionen Jahren durch Einlagerungen von Kupferoxiden und Phylliten entstanden ist
    - Weiß stammt aus Kalkablagerungen, die etwa 400 Millionen Jahre alt sind
    - Die diversen Rottöne kommen durch Eisenverbindungen zustande, die in verschiedenen Gesteinsarten und -schichten eingebunden sind
    - Gelb rührt von Schwefeleinlagerungen her, die vor 80 bis 90 Millionen Jahren entstanden sind
    - Brauntöne sind durch Manganverbindungen, die sich erst vor ein bis zwei Millionen Jahren gebildet haben entstanden

    Am Aussichtspunkt angekommen erwerben wir neben einem Strohhut für Lena eine Packung Coca, denn unser nächstes Ziel sind die Salina Grandes - Salzwüsten. Um dort hin zu gelangen müssen wir mehr als 4.000 Meter Höhe überwinden (wir befinden uns aktuell auf 2.195 Meter).
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