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  • Day6

    Kondoren & andere schräge Vögel - 🦙🦅🪶

    Yesterday in Peru ⋅ ☀️ 5 °C

    04.30 Uhr - eine Zeit die in unserem Wecker grundsätzlich nicht existiert. Trotzdem durften wir bereits um diese frühe Uhrzeit unser Bett verlassen, denn Jorge hatte uns um 05.00 Uhr in die Lobby beordert. 🫡 Zusammen mit dem namenlosen Hotelhund (aka. Chocolate 3.0) spazierten wir rund 2km zu einem Aussichtspunkt. Wider Erwarten sahen wir nicht die Sonne aufgehen, sondern, wie Jorge treffend mitzuteilen wusste, "die Klärung des Himmels". 😅 Naja, auch schön - aber eine Stunde mehr Schlaf wäre auch ganz okay gewesen. Zurück im Hotel wurde das Frühstück serviert und um 07.00 Uhr fuhren wir bereits wieder los zum eigentlichen Höhepunkt des Tages: Die Kondorenbeobachtung am "Cruz del Condor". Derzeit leben rund 40 Andenkondore im Colca-Canyon - diese sind geschützt und ein beliebtes Ziel vieler Reisegruppen. Der Aussichtspunkt "Cruz del Condor" steht dabei ab 08.00 Uhr ganz im Zeichen des Massentourismus, wir waren bereits um 07.30 Uhr vor Ort und konnten erste Kondore sichten. 🦅😍 Diese majestätischen Vögel haben Spannweiten von bis zu 3.5m und werden maximal 15kg schwer, Weibchen sind etwas kleiner und leichter. Wir bewegten uns entlang der Kante des Canyons, wo wir immer wieder innehielten und Kondore von weitem beobachten konnten. Etwas weiter entfernt sahen wir wie die Menschenmassen langsam aber sicher den Aussichtspunkt überrollten - derweil waren wir ganz alleine am "Cruz del Cura" angekommen. Kaum zwei Minuten standen wir dort und plötzlich hörten wir das Rauschen von Flügel über unseren Köpfen - nur gerade wenige Meter über uns schwebten die grossen Kondore vorbei. Schnell schossen wir ein paar Fotos und genossen anschliessend den Anblick dieser tollen Kreaturen der Lüfte. 🥰 Auch Jorge war völlig aus dem Häusschen, schoss Fotos und kriegte sich fast nicht mehr ein - wieder mal Glück gehabt bei der Tierbeobachtung. 😉
    Der restliche Morgen gestaltete sich etwas "unspektakulärer", aber trotzdem toll: Wir sahen süsse Alpakas, tranken frischen Sancayo-Saft und hatten tolle Aussichten auf Valley und Canyon. Um 11.15 Uhr gings zu einem frühen Mittagessen - das lokale Buffet war riesig und hatte für jede und jeden etwas zu bieten. Besonders lecker war das Dessert, eine Roulade mit Mangofüllung. 🥭
    Nach der grossen Stärkung fuhren wieder in Richtung Arequipa, dabei nickten wir beide immer wieder ein. 😴 Um 15.30 Uhr erreichten wir wieder unser Hotel und verabschiedeten uns von Jorge und Persi. Wir haben die Zeit mit Jorge als Guide sehr genossen, hier einige Gründe warum er für uns ein toller Guide ist:
    - Sehr tierlieb und von jedem Tier begeistert (vom Esel bis zum Kondor)
    - Grosses Hintergrundwissen, hohe Kompetenz
    - Humorvoll, brachte ein Plüschkondor mit, falls wir keine echten Kondore sehen würden 😅
    - Sammelte jeden Müllfetzen auf den er fand
    - Versuchte uns ein tolles Erlebnis zu ermöglichen, ohne "Fishing-for-Tips"
    - Geht mit der Natur sehr sorgsam um 🌵🍃
    Und: Immer wieder regte er sich über unfähige Tourguides und "dumme Touristen" auf, da sich diese daneben verhielten, rumlärmten, sich in Gefahr begaben oder Abfall wegschmissen... 🙄

    Anschliessend zogen wir uns im Hotel um - da es heute Nacht mit dem Bus weiter nach Puno am Titicaca-See geht, konnten wir leider nicht duschen... für eine Katzenwäsche hat es aber gereicht. 😅 Wir geniessen die letzten Stunden hier in Arequipa, um 22.00 Uhr fährt dann unser Bus ab. 🚎
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    Plüschkondor😅👍

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    😅

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    😯

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  • Day5

    Peruanische Kamele & "Pre-Inka" - 🦙🌾🌋

    September 25 in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

    Der Colca-Canyon ist wohl DER Ort, den man in der Nähe von Arequipa besuchen soll. Lucas hat sich in das Thema eingelesen und sich dazu entschlossen, keinen Wander-Trek zu buchen - beim geplanten Salkantay-Trek von Cusco aus wird dann wieder genug gewandert. 🥾😅 Livia wusste von diesen Plänen nichts, war aber auch nicht abgeneigt, mal einen etwas entspannteren Trip zu machen. Im Vornherein hatten wir über den Anbieter "Pablotour" einen zweitägigen "Natur- und Kultur-Trip im Colca-Canyon" gebucht. Dieser Anbieter ist zwar etwas teurer als die Konkurrenz, bietet aber einige Vorteile:
    - Weniger Touristen, da antizyklisch unterwegs
    - Maximal 8 Leute pro Gruppe
    - Flexibilität beim Besuch von Sehenswürdigkeiten
    Wir wussten, dass die Gruppen klein sind - dass wir dann aber nur zu zweit die Tour machen würden, damit hatten wir nicht gerechnet. 😅 So wurden wir bereits um 05.40 Uhr von Jorge (Guide) und Persi (Fahrer) vor dem Hotel abgeholt. Mit im Gepäck: Koka-Blätter, Koka-Zältli, Wechselkleidung, Jacke, Sonnencreme und alles Notwendige für eine Nacht. Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir die erste Station, dort genossen wir einen Anden-Tee (Muña, Tola Blanca, Chachacoma & Coca) und hatten eine grandiosen Ausblick auf den Vulkan Misti. 🌋 Weiter ging es in die "Pampa Cañahuas" - dort entdeckten wir unsere ersten Kamele in Peru! Richtig gelesen, die "Vicuñas" sind eine Unterart der Kamele und hier heimisch. Sie laufen frei umher und werden nur einmal jährlich von den lokalen Farmern geschoren. Die Wolle wird exportiert, da sie so fein ist und die Peruaner diese mit ihren Maschinen gar nicht verarbeiten können. Jorge meinte sogar, das Fell sei feiner als Seide! 😅 Auf der Weiterfahrt hielten wir immer wieder an und entdeckten weitere Vicuñas, freiumherlaufende Lamas und Alpakas, Andenhasen, Andenenten, Ibis sowie weitere Vögel. Vor dem Mittag parkten wir mit unserem 4x4 im kleinen Dorf "Coporaque" und machten eine 1.5h Wanderung zum "Yuraq Qaqa", was so viel wie "Weisser Stein" bedeutet. Auf dem Weg bestaunten wir die "Pre-Inka-Terassen", dies sind Anpflanzgebiete der Landwirtschaft, welche heute noch genutzt werden und bereits vor den Inkas existierten. Zuoberst angekommen führte uns Jorge einen verborgenen Pfad entlang und präsentierte uns Gräber aus der Pre-Inka-Zeit - diese wurden zuoberst am Hügel angebracht, damit die Toten näher bei ihren Göttern sind. ☀️ In und vor den Gräbern entdecken wir diverse Schädel, Knochen und Opfergaben für die Toten, letztere sind natürlich erst vor Kurzem hingelegt worden. 🪙🍃 Nach dem Abstieg ging es zurück ins Dorf und zum Lunch bei Señora Josephina, welche uns einen traditionellen und üppigen 4-Gänger kredenzte. Das Essen war richtig gut und wir assen viel zu viel. 😅 Zwanzig Minuten später dümpelten wir bereits in den heissen Quellen und genossen das 35 Grad warme Wasser. Die ersten 30 Minuten hatten wir einen Pool für uns allein, als sich die Anlage langsam füllte, machten wir uns wieder auf den Weg. Dem kurzen Besuch am "Cruz del Condor" (besuchen wir erst morgen richtig) folgte ein stündiger Spaziergang durch die Terassenlandschaft zum Dorf "Cabanaconde", wo wir auch die Nacht verbringen. 😴 Zum Abschluss des Tages gab es einen Sonnenuntergang, eine heisse Dusche, ein mittelmässiges Abendessen und ein warmes Bett. Schlaf muss sein, morgen stehen wir um 04.30 Uhr auf... 😅☀️

    Nahaufnahmen der Tiere (von Livias Kamera) folgen noch. 😊
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    😍

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    Oh, wetzig, met Schwänzli. 😊

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    Wie Schöfli. 🤗

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  • Day4

    Pisco Sour & andere Höhepunkte - 🍸🔝

    September 24 in Peru ⋅ ☁️ 19 °C

    Livias Wecker klingelte heute bereits um 05.30 Uhr, da sie ihre Schwester Nadja bei der Brautkleidauswahl unterstützen durfte. Dank Whatsapp und dem WLAN im Hotel konnte das passende Kleid gefunden werden! 👰🏻‍♀️ Lucas schlief dementsprechend etwas länger, hatte er mit der ganzen Sache doch nichts zu tun. 😉
    Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Aussichtspunkt Yanahuara. Ohne viele Erwartungen kamen wir nach 20 Minuten Fussweg oben an und wurden enttäuscht... Viele Touristen schnappten sich gegenseitig die besten Fotoplätze weg - als wir ein kurzes Foto machen wollten, wurden wir direkt angerempelt. Naja, nicht unser Ding! 😅 Schnell schauten wir uns um und machten uns zurück auf den Weg in die Stadt. Nach einem Kaffee im "PukaPuka" ging es nochmals auf den Markt, dort deckten wir uns mit Kokablätter und -bonbons ein, damit wir für die morgige Tour ins Colca-Valley gerüstet sind. 🍃
    Ebenfalls schauten wir uns die "Iglesia de la Compañia" an, bestaunten eine tolle Rotunde und den dazugehörigen Innenhof. ⛪️
    Ein kurzer Nap im Hotel später (ja wir sind schon etwas älter und mögen Nickerchen😴) ging es wieder in die Stadt und wir stärkten uns beim Japaner mit Gyozas, Sushis, Misosuppen und Gurkensalat. 😍 Bereits gestern buchten wir einen Pisco Sour Kurs in der Sunsetrooftop-Bar, dieser startete um 15.00 Uhr. Gemeinsam mit Philipp und Johanna aus Deutschland wurden wir in die geheime Welt des Pisco (Traubenschnaps) eingeführt. Das Warm-Up bestand dabei aus sieben Shots - dementsprechend motiviert mixten wir anschliessend unsere Pisco Sour. 🍸😅 Gabriel, unser Barkeeper, erklärte uns die Hintergründe des Nationalgetränks und gab uns wertvolle Tipps und Tricks für die Zubereitung zuhause. Wir unterhielten uns auch nach dem Kurs noch etwas weiter und genossen den tollen Sonnenuntergang über Arequipa. 🌅
    Nach dem letzten Pisco Sour mussten wir sogleich los, denn unser Guide für die "Colca-Canyon-Tour" wartete bereits in unserem Hotel. Er gab uns die wichtigsten Infos und die Packliste für den Start morgen um 05.40 Uhr - wird wohl wieder etwas früher. 😅 Den Abend geniessen wir bei Thai-Peru-Fusionsküche und gehen dann wohl schnell mal ins Bett. 😊
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    E schöni Tour👍🙋‍♀️

     
  • Day3

    "Die weisse Stadt?" - ⛪️🇪🇸🙏🍓

    September 23 in Peru ⋅ ☀️ 20 °C

    Bevor wir heute das Tagesgeschehen behandeln, einige Fakten zu Arequipa:

    🗣️ "Die weisse Stadt des ewigen Frühlings"
    👪 ca. 60'000 Einwohner
    ⬆️ 2335 m.ü.M.
    ⛪️ viele Sehenswürdigkeiten
    ☕️ tolle Cafés und Restaurants
    🎯 Zentrumsstadt des südlichen Peru
    🏫 Innenstadt UNESCO Weltkulturerbe (2000)

    ℹ️ Warum Arequipa die "weisse Stadt des ewigen Frühlings" genannt wird, wurde uns folgendermassen erklärt: Die eigentliche Stadt Arequipa wurde 1540 vom spanischen Eroberer Diego de Almagro el Viejo gegründet, erst 1537 hatten die Spanier die Kontrolle über die Region errungen. Sie entwickelte sich zu einer blühenden Handelsstadt, da die zentrale Lage zwischen Anden und Küste von grossem Vorteil war. Die Menschen lebten miteinander und die Hautfarbe der Menschen in Arequipa wurde hellhäutiger (in den Augen der indigenen Bevölkerung weiss), da der spanische Einfluss deutlich wurde. Zudem herrscht hier über das ganze Jahr eine sehr konstante Höchst- und Niedrigsttemperatur von 24°C bzw. 10°C, also ein "typischer Frühling".

    Wir starteten mit einem stabilen Frühstück in den Tag und machten uns anschliessend bereit, unsere erste Sehenswürdigkeit in Arequipa anzusehen: das "Monestario de Santa Catalina". Dieses Kloster wurde im Jahr 1580 eingeweiht und diente eher der reicheren Bevölkerung als Kloster für die zweitgeborenen Töchter. 👧🏽 Unser Guide, eine sehr freundliche Dame, führte uns und ein deutsches Pärchen eine Stunde durch die farbige Anlage, zeigte uns die Lebensweise der Nonnen von 1580 bis ins späte 19. Jahrhundert und erzählte Anekdoten über den Klosteralltag. Anzumerken ist, dass die Führung auf Deutsch war - hatten wir schon länger nicht mehr. Englisch ist aber normalerweise auch ganz okay. 😉 Funfakt: Die Mauern des Klosters werden jährlich neu angemalt, da die Farbe in der Regenzeit nach unten fliesst. Dahei werden nur natürliche Ingredienzien verwendet! 😊🌸

    Nach einem kurzen Abstecher zum "Plaza de Armas", dem Hauptplatz der Stadt, ging es zu unserem zweiten Stopp heute, dem "Mercado San Camilo". Dies ist ein typischer Markt dieser Region, auf dem es alles zu kaufen gibt. Echt alles! 😅 Wir schlenderten durch das rege Treiben, ergatterten uns je eine Grenadilla, Guanabana, Kaktusfeige und Arequipa-Papaya und liefen anschliessend zurück ins Zentrum. Dort genossen wir am frühen Nachmittag Fusion-Sushi und Pokebowl. 🍱 Am Nachmittag entspannten wir in einem Kaffeehaus, Livia gönnt sich aktuell eine Massage und Lucas macht ein Nickerchen im Hotel. Etwas später gehen wir Essen und lassen den Abend wohl bei dem einen oder anderen Pisco Sour ausklingen (dazu morgen mehr). 🍸😊
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    cooli Farb 😃

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    🥰

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    cools, schöns Chloster!

     
  • Day2

    Der lange Weg nach Arequipa - 😴🚍🍝

    September 22 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

    Die Nacht im Bus gestaltete sich ziemlich angenehm - sogar Livia konnte im grossen Bussessel knapp acht Stunden schlafen, was nicht selbstverständlich ist! 😊 Um 08.00 Uhr gönnten wir uns Wasser und Kitkats zum Frühstück, öffneten die Vorhänge und genossen die Aussicht auf die Landschaft. Diese war eher trist anzuschauen - wüstenartige Gebirge und der raue Ozean flogen an uns vorbei. 🌊⛰️ Wir vertrieben uns die Zeit mit Musik und Netflix, als der Bus plötzlich stoppte. Etwa 15 Bauarbeiter, Baumaschinen und mehrere grosse Pylonen standen auf der Strasse und versperrten den Weg. 👷🏽‍♂️🚛🚧 Wir warteten. Nach 30 Minuten stieg der Buschauffeur aus und erkundigte sich, wann es weitergehen sollte. Nichts passierte. Wir warteten weiter. Andere Fahrzeuge kamen an, Fahrer stiegen aus, diskutierten, stiegen wieder ein. Nichts ging. Erst nach 90 Minuten Wartezeit erbarmten sich die Bauarbeiter und liessen uns durch. 👷🏽‍♂️🚩 Die halbe frisch geteerte Strasse konnte nicht befahren werden, warum wir aber so lange warten mussten, war uns nicht ganz klar... 🤷🏼‍♂️ Die restliche Fahrt verlief dann ohne weitere Zwischenfälle, bis auf einen kurzen Stopp in Camaná, wo viele Strassenverkäufer:innen schreiend ihre Waren anboten. Der halbe Bus versorgte sich mit Fleisch und Reis, wir blieben bei unseren mitgebrachten Chips und Cracker. 😅

    Nach total 18 Stunden und 52 Minuten Fahrzeit kamen wir müde aber zufrieden in Arequipa am Busbahnhof an. 🚍 Die Rucksäcke geschultert nahmen wir das erste Taxi und fuhren zum Hotel. Wir klingelten. Niemand kam, also nochmals klingeln... Erst nach dem dritten Mal erschien schlurfend ein verschlafener Hotelmitarbeiter, öffnete die Tür und erkundigte sich nach unseren Absichten. Wir sagten, dass wir eine Reservation hätten, er fand aber nichts im Computer. Verwirrt starrten wir ihn an, zeigten unser Handy mit der Buchung... und er zeigte auf das Datum: 22. - 25. Oktober. 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♀️ Da haben wir uns wohl um einen Monat verschätzt, ups!😅 Netterweise liess der schläfrige Hotelmitarbeiter uns das WLAN benutzen und kurzerhand buchten wir eine Unterkunft, nur 400 Meter entfernt. Dieses Zimmer stellte sich als sehr sauber und geräumig heraus, was uns natürlich freute. 😊 Eine schnelle Dusche später machten wir uns auf in die Stadt und genossen mit Heisshunger beim Restaurant "Pasta Canteen" frischen Salat, Knoblibrot und hausgemachte Pasta. 😋 Eine Wohltat nach den vielen Crackern und der Unmenge an Schokolade. Anschliessend spazierten wir durch die schön beleuchtete und lebendige Stadt, assen Crèpes mit Nutella, Früchten oder Oreos und schlenderten zurück zur Unterkunft. Da wir beide müde sind, geht es wohl etwas früher ins Bett... 😌😴
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    geschafft! 👏💪

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    😅🤗

     
  • Day1

    ¡Listo! - Ankunft in Peru - 🇵🇪🚎

    September 21 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Am frühen Morgen haben wir uns mit dem Taxi zum Flughafen aufgemacht. Um 25 Dollar und 50 Lebensminuten erleichtert, erreichten wir ohne Probleme den Flughafen in Quito. 🚕 Etwas überrascht waren wir, dass wir beim kurzen Zwischenstopp in Guayaquil den Flughafen verlassen und nochmals durch die Sicherheitskontrolle gehen mussten. 👮🏼‍♀️ Dank der Unterstützung eines jungen Ecuadorianers wurde aber auch dieser Weg gefunden und die Hürde übersprungen. 😊 Der anschliessende Flug verlief ebenfalls sehr entspannt, so dass wir um 16.15 Uhr pünktlich in Lima landeten. Hallo Peru! 🇵🇪 Da der Bus nach Arequipa erst um 20.30 Uhr fahren sollte, dümpelten wir noch am Flughafen umher, organisierten uns dank dem Flughafen-WLAN eine eSIM (yey, per Internet aufladbar!😍) und tranken Kaffee im "Listo". 😊 Um 18.00 Uhr bestellten wir ein Uber und uberten durch die verstopften Strassen Limas. ❗️Fakt: Lima hat aktuell 15 Millionen Einwohner - das sind 43% der Gesamtbevölkerung Perus (total 35 Mio.).

    Am Busbahnhof der Firma "Cruz del Sur" zogen wir uns um (Trainerhosen) und assen Sandwiches und Empanadas, welche ihren Zweck erfüllten, aber nicht gerade ein kulinarischer Hochgenuss waren. 🥟🥪 Um 20.20 Uhr boardeten wir den doppelstöckigen Car und dank Livias weiser Voraussicht geniessen wir nun im zweiten Stock zuvorderst die Aussicht auf die Strassen. 🛣️🚍 18 Stunden dauert die Fahrt nach Arequipa, wir sind gerüstet mit Snacks, Wasser, vielen Downloads auf Netflix oder Disneyplus und warmen Klamotten. 😊 Gute Nacht! 😌
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    👌 immerhin!

     
  • Day21

    Endemische Arten & hohe Berge - 🇪🇨👋✈️

    September 21 in Ecuador ⋅ ⛅ 20 °C

    So schnell wie unsere Reise in Ecuador begonnen hat, ist sie nun auch schon wieder vorbei. 🥹 Nach 11 Tagen auf den Galapagosinseln Santa Cruz und San Cristobal und 10 Tagen in den Anden ist es nun soweit - wir müssen uns von Ecuador verabschieden. 👋🇪🇨

    ❗️Zahlen/Fakten zu unserer Reise durch Ecuador❗️

    Tage: 21
    Unterkünfte: 6
    Kosten/Tag: 230 CHF*
    Nationalpärke: 2 (Galapagosinseln und Cotopaxi)
    Inlandflüge: 3 (ca. 2'672 km)
    Busreisen: 3 (ca. 357 km)
    Zurückgelegte Strecken zu Fuss: 214 km
    Durchschnittliche Temperatur: 19.31°C
    Höchster Punk: ca. 5000 m.ü.M. (Cotopaxi)
    Tiefster Punkt: Meereshöhe (Galapagos)
    * Galapagos: 350CHF/Tag - Festland: 110CHF/Tag

    Als wir uns in Kolumbien dazu entschieden haben, auf die Galapagosinseln zu gehen und diese Gelegenheit nicht auszulassen, war uns nicht bewusst, was wir in diesen Tagen alles erleben würden. Der Hauptfokus lag für uns klar auf den Inseln und die Zeit auf dem Festland betrachteten wir mehr als "Übergangszeit" bis wir nach Peru weiterreisen würden. Wir wussten, dass das ecuadorianische Festland viel zu bieten hat, haben uns aber nicht wirklich damit auseinandergesetzt. In diesen 21 Tagen haben wir uns auf zwei der vier Regionen fokussiert - die Andenregion und die Galapagosinseln. Nebst diesen beiden Regionen gibt es noch den Regenwald und die Küstenregion. Ecuador hält also für jeden und jede etwas bereit. 🌊🌳🦭⛰️🗻

    Auf den Galapagosinseln waren wir von der unglaublichen Tierwelt geflasht. Kaum einen Meter kann man gehen, ohne dass man irgendwo ein Tier beobachtet oder manchmal auch fast drauf tritt. Die verschiedenen Vögel, das Schwimmen mit den Delfinen und Seelöwen und die ulkigen Riesenschildkröten konnten uns jeden Tag wieder aufs Neue begeistern. Wir durften viele Vögel, Wale, Haie, Meeresschildkröten, Echsen, uvm. in ihrer freien Wildbahn beobachten - wo kann man das sonst? Spannend ist vor allem auch der Fakt, dass viele dieser Tier- und Pflanzenarten endemisch sind, also nur auf den Galapagosinseln vorkommen. Wir hatten mehrheitlich das Gefühl, dass die Bevölkerung der Inseln mit allen Mitteln versucht, diese Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern. 🦭🦜🪶

    In den Anden war's dann etwas kühler, aber die Vulkane, die freundlichen Leute und die wunderschönen Aussichten liessen uns das schnell vergessen. Wo wir eher etwas Probleme bekundeten, war die Höhe. Mit Coca-Blättern und -Dröpsli bewaffnet nahmen wir die für uns bis jetzt höchsten Berge unter die Füsse. Auch wenn wir während den Wanderungen relativ wenig spürten, quälten uns jeweils am Abend die Kopfschmerzen und es war schwierig, bei fast 4000 m.ü.M. durchzuschlafen. Mit jedem Tag wurde es aber besser und wir sind positiv, dass wir die Höhe in Peru auch gut überstehen werden. 🗻⛰️

    Die ecuadorianische Küche ist sehr fleischlastig. 🥓🥩🍖🍗 Die Restaurantauswahl wurde durch dieses Kriterium ziemlich stark eingeschränkt. Beispielsweise suchten wir über eine App ein Restaurant in Quito, der Knopf "für Vegetarier geeignet" reduzierte die Auswahl von über 1000 Optionen auf unter 100 - und dies in einer Hauptstadt! 🤯 Ein israelisches Pärchen, welches wir an unserem letzten Tag auf den Galapagosinseln kennengelernt hatten, zeigte uns aber eine App, bei der Vegi-Restaurants oder Restaurants mit Vegi-Optionen aufgeführt sind. "Happycow", so heisst die App, half uns bei der Auswahl und wir lernten innovative Restaurants kennen, welche zum Teil bei Tripadvisor oder Google nicht aufgeführt waren. 💡

    👍🏼 Was hat sich bewährt?
    🚎 Busreisen auf dem ecudorianischen Festland sind super einfach und entspannt, wir hatten nie Probleme und kamen sehr pünktlich jeweils an unserem Ziel an.
    🗾 10 Tage Galapagos reichen aus, um einen schönen Einblick in die Kultur und Natur der Inseln zu erhalten.
    🐮 Die 5 Nächte auf San Cristobal bei Jasmin und Carlos waren toll, da wir auch hinter die Kulissen der doch sehr touristischen Inseln blicken konnten und sie uns mit Tipps und Tricks versorgten.
    👩🏼‍🍳 Wir kochen immer noch gerne ab und zu selber.
    🍳 Eine Küche im Hostel oder ein inbegriffenes Frühstück ist von Vorteil, da man so am Morgen wertvolle Zeit spart - man skippt die Jagd nach Essen früh am Morgen. Gut für die Nerven!

    😌 Unsere Handlungsalternativen:
    ⛰️ 10 Tage auf dem Festland sind nicht genug, wir könnten locker noch zwei bis drei weitere Wochen hier verbringen.
    🌊 Wir würden unseren Aufenthalt auf den Galapagosinseln etwas anders strukturieren und die Insel Isabela einbeziehen. Beispielsweise also 5 Nächte San Cristobal, 3 Nächte Santa Cruz und 2 Nächte Isabela.
    🚤 Bei Überfahrten auf dem "offenen Meer" immer nach hinten ins Boot setzen, dort schaukelt es weniger!
    💵 Von Anfang an genug Bargeld dabei haben, da man auf den Inseln nur 200 Dollar auf einmal und maximal 600 Dollar pro Tag abheben kann. Eine Tour ist ab 150 Dollar möglich, diese muss man ebenfalls in Bar bezahlen.

    Ganz allgemein haben wir die Zeit hier sehr genossen, freuen uns aber auch auf das letzte Land auf dem südamerikanischen Kontinent. In rund einer Stunde fliegt unser Flieger via Guayaquil nach Lima. 🇵🇪
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  • Day20

    Die doppelte Mitte der Welt - 🛕🌎🥚

    September 20 in Ecuador ⋅ ☁️ 14 °C

    Gestern hat es nicht zu einem eigenen Footprint gereicht, deshalb eine "kurze" Zusammenfassung: Wir verabschiedeten uns in Machachi von Paola und ihrer Mutter (zweitere war so nett zu uns, dass Livia sie am liebsten mitgenommen hätte 🥰😅), stiegen ins Taxi und fuhren zum Busterminal. Kaum angekommen halfen uns der Taxifahrer und zwei weitere Männer den richtigen Bus nach Toledo (Busstation in Quito) zu finden. 🙂 Die Fahrt verlief problemlos und wir wurden 15 Minuten der Reise von einem jungen Verkäufer unterhalten, welcher a) ein Quiz mit den Fahrgästen machte und Zuckerstangen als Preise herausgab, b) seine Waren anpries und c) ständig seinen Bruder, die Mutter und die ganze Familie lobte - diese stellen schliesslich die Zuckererdnüsse und Zuckerstangen her! 🍬🥜 Nach der total 75-minütigen Busfahrt kamen wir in Quito an und schnappten uns ein Taxi zum Hotel David, das gleiche Hotel wie vor einer Woche. 😊 Nach dem Check-In ging es in die Stadt, um essen zu gehen und wir fanden schnell ein tolles Restaurant. Anschliessend besuchten wir die "Virgen del panecillo" (Jungfrau des Brötchens 🤭), eine 45 Meter grosse Mariastatue, welche auf 3035 m.ü.M. über der Stadt wacht. Wieso Brötchen fragst du dich? 💭 Ganz einfach: Der Hügel auf dem die Statue steht, sieht laut den bösen Spaniern des 16. Jahrhunderts aus wie ein... Brötchen. 👏🏼 Viel zu sehen gab es nicht, hauptsächlich wurde gebaut. Gefühlt die Hälfte der Bauarbeiter aus Quito werkelten etwas an den Strassen herum. Oder gruben Löcher. Wieso auch immer. Wir besuchten das "Museum", welches sich in der Statue befindet und genossen von oben die Aussicht auf die Stadt. 🏙️ Etwas später ging es ins Hotel für ein Nickerchen, da wir am Abend mit Robert und Caitlin (Bekannte der Cotopaxi-Tour) fürs Nachtessen abgemacht hatten. Das Essen im Restaurant "Zazu" war toll und wir liessen den Abend bei Wein und Gesprächen (etwas länger) ausklingen. 🍷🍷

    Das Aufstehen heute morgen war dann eher etwas harzig, die kurze Nacht steckte uns definitiv in den Knochen. 🥱 Trotzdem gingen wir zum Frühstück, brachten die Wäsche zur "Lavenderia" und bereiteten uns auf den Ausflug vor. Wir "uberten" (ja, wird in den USA als Verb verwendet) 45 Minuten in den Norden zum "Mitad del Mundo", also der Mitte der Welt aka. Äquatorlinie. 🌎 🔁

    ❗️Achtung! Diesen Abschnitt überspringen, falls nicht an geschichtlichen Fakten interessiert! ❗️
    Bereits 2000 v. Chr. gründeten die indigenen Menschen des Quitu-Stammes Quito. Der Name ist Programm: "Qui" heisst Mitte, "tu" meint Erde. Lange bevor der Äquator auf westlichen Karten auftauchte, verwendeten die Quitu Sonnenuhren. Leider wurden die Quitu von den Inkas ausradiert, diese wiederum von den Spaniern kaltgemacht - und das Wissen der indigenen Bevölkerung ging verloren... Bis 1736 die französische Akademie zwei Teams aussandte, um den Umfang der Erde auszumessen. Ein Team erkor Quito als Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen (das zweite Team fror am Nordpol 🥶) und unter der Leitung des Franzosen Charles Marie de la Condamine studierte das Team drei Jahre lang die Äquatorlinie. Aus dieser Studie resultierte unteranderem das moderne metrische System.

    200 Jahre später errichtete die ecuadorianische Regierung zu Ehren dieses Teams ein 100 Meter hohes Gebäude - dieses ist heute der Anziehungspunkt vieler Touristen. 🛕 Auch wir besuchten diesen Ort, es ist wie eine kleine Stadt aufgebaut und beherbergt Cafés, Restaurants, Museen und viele kleine Geschäfte mit Souvenirs. Prominent ist auch die gelbe Linie, welche sich durch den ganzen Park zieht. Sie soll den Äquator darstellen. Funfact: Leider lagen die französischen Wissenschaftler mit ihren Berechnungen 250 Meter daneben - dank GPS-Messung kann dies heute ziemlich einfach bewiesen werden. 😅 Der ganze Park ist also auf falschen Tatsachen aufgebaut worden. Nach einem kurzen Mittagessen, einigen Fotos und dem Besuch des Museums (Kultur Ecuadors) holten wir uns die Passstempel ab und verliessen die Touri-Zone. 250 Meter östlich fanden wir dann das "Inti Ñan"-Museum, dort findet man die richtige Äquatorlinie. 🙂 Eine nette Dame führte uns eine Stunde durch die Anlage, erzählte uns viel über die verschiedenen indigenen Völker und zeigte uns am Schluss einige witzige Experimente zum Thema Corioliskraft. Neben dem obligaten "Ei auf Nagel balancieren", "in welche Richtung dreht der Wasserstrudel" oder "du verlierst ein Kilo auf der Äquatorlinie", konnte sie uns packen und wir hatten trotz regnerischem Intermezzo eine gute Zeit. 🌧️😊
    Am späteren Nachmittag besuchten wir das Quicentro, ein modernes Shoppingcenter im Zentrum der Stadt und deckten uns mit wichtigen Gütern ein (Livia: neue Schuhe, Pulli / Lucas: Pulli). Tolle Pasta von der "Pasta Bar" rundete den Tag gelungen ab! 🍝 Morgen fliegen wir um 12.01 Uhr (CH: 19.01 Uhr) nach Lima, wo wir nicht lange fackeln und am Abend den Nachtbus nach Arequipa nehmen (ca. 17h30min Fahrt). Wünscht uns gutes Sitzleder! 🫣🪑
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    riesig! 🙃

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    😊

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    Heiteres Holpern auf der Weiterfahrt! 🤗

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  • Day18

    Marktsonntag in Machachi - 🍌🐔💐☕️

    September 18 in Ecuador ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einer Erholungsphase, einem Tee und einer warmen Dusche assen wir gestern im Hotel und entschlossen uns anschliessend spontan dazu, bei Paola (Chefin des Hotels) Tipps für den heutigen Tag zu holen. Sie erzählte uns vom Reiten in der Gegend, rief bei der Farm an - und bekam eine Absage. Das Gleiche passierte auf der Bienen-Farm, zu spontan wollten wir das Ganze angehen. 😅 Nicht schlimm, aber es musste eine neue Idee her. Wir entschieden uns schlussendlich dazu einen entspannten Tag mit Marktbesuch und Planung der weiteren Tage einzulegen. Ist ja immerhin Sonntag! 😌🗺️

    Der grosse Markt in Machachi findet jeweils am Sonntag ab 07.00 Uhr in einer grossen Halle statt. Gefühlt war um 10.00 Uhr die halbe Stadt auf den Beinen, ass an den Foodständen oder kaufte alles für den täglichen Bedarf ein. 🛍️ Wir schlenderten durch die Halle und genossen den Anblick der frischen Ware, waren aber ab der Auswahl von "Tierteilen" etwas schockiert - immerhin wird hier aber alles vom Tier verwendet. 🔪 Zwei Runden durch die Halle und einige Fotos später liefen wir zum Hauptplatz der Kleinstadt und planten im gemütlichen "Sweets-Café" unsere nächsten Wochen in Peru. ☕️
    Da Livia etwas angeschlagen ist (leicht erkältet) entspannen wir im Hotel und gehen am Abend in der Nähe essen. 🍔🍝 Mal schauen was die (sehr fleischlastigen) Speisekarten hergeben. 😅
    Morgen geht es mit dem Bus zurück nach Quito, wo wir zwei Nächte verbringen werden. 🚎
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  • Day17

    5000 Meter über Meer - 🌋🥾🧣🚵‍♀️

    September 17 in Ecuador ⋅ ☁️ 7 °C

    Die gestrige Busreise war unkomplizierter als wir uns das vorgestellt hatten: Um 10.30 liefen wir gemütlich zur Busstation, noch 200 Meter entfernt rief uns der Chauffeur bereits und winkte uns zu sich. "Latacunga?" - "Sí, claro!" Wir stiegen ein und los ging es. Nach rund zwei Stunden erreichten wir Latacunga, stiegen um und fuhren eine Stunde und fünfzehn Minuten nach Machachi - hier bleiben wir für drei Nächte. 😴 Da wir fleissig auf booking.com buchen haben wir ein gratis Upgrade bekommen, dementsprechend geräumig ist unser Zimmer. 😊 Nach einem Rundgang in der Stadt und einem späten Mittagessen, erholten wir uns im Hotel, buchten die heutige Tour und assen im Hotel - ausnahmsweise sogar im Zimmer. 😅

    Heute stand das “High”light unserer Ecuador-Rundreise bevor. Anklimatisiert von den 5 Tagen auf 2880 m.ü.M. und höher und dem Marsch um die Quilotoa-Lagune stand heute die Wanderung zum Refugio Cotopaxi auf 4810 m.ü.M. auf dem Plan. Wenn das Wetter mitspielen würde, ist sogar der Aufstieg bis zum Gletscher auf 5000 m.ü.M. möglich. 😎
    Erholt wurden wir um 06:30 Uhr aus den Träumen gerissen. Nach einer heissen Dusche und einem leckeren und ausgewogenen Frühstück gingen wir um 08:00 Uhr in die Lobby, um uns vor dem Tourenstart mit Coca-Blättern, Vitamin-Dröpsli und Wasser einzudecken. Livia war etwas unsicher, wie ihr die Höhe bekommen würde, hatte sie nach der Quilotoa-Wanderung schon mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen. Aber mit den oben genannten Hilfsmittel sollte das schon klappen! 🧪
    Mehr oder weniger pünktlich wurden wir vor dem Hotel abgeholt und starteten unseren Trip zum Cotopaxi.
    Der Cotopaxi ist mit 5897 m.ü.M. der zweithöchste Berg in Ecuador und einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt. 🌋 Im Januar 2016 ist er das letzte Mal ausgebrochen. Trotz allem ist er einer der meist “bewanderten” Vulkane der Welt. Cotopaxi bedeutet in den Sprachen der Urvölker “Nacken des Mondes”. Laut einer Legende hat sich der Vulkan in den Mond, welcher eine Göttin war, verliebt. Nach einiger Zeit verliebte auch sie sich ihn. Da er so weit von ihr entfernt war, kletterte er immer weiter nach oben, bis er bei seiner Göttin war. Dort stellte er fest, dass der Mond bereits mit dem Sonnengott verheiratet war. Dieser wurde extrem wütend und schmetterte den Vulkan zurück auf die Erde, wo er sich nicht mehr bewegen konnte. Manchmal vermisst der Mond aber den Vulkan und schleicht sich zu ihm. Dann sieht es so aus, als wäre der Cotopaxi der Hals des Mondes. Unser Guide Alex erzählte uns diese und andere Mythen zu der Region der 9 Vulkane. Wir mussten beide an den Pixar-Kurzfilm “Lava” denken. 🥰
    Auch wenn uns die Gipfelbesteigung gereizt hat, entschieden wir uns aufgrund der fehlenden Ausrüstung und unserer fehlenden Erfahrung gegen eine Besteigung. Aber wir freuten uns sehr auf das Refugio.

    Schon während der Busfahrt kamen wir mit den anderen Reisenden ins Gespräch und merkten schnell, dass wir mit einer lustigen Truppe unterwegs waren. Weniger lustig war hingegen die holprige Fahrt bis zum Parkplatz auf 4450 m.ü.M.. Die letzten Coca-Dröpsli wurden genommen, die Coca-Blätter verteilt und die Mützen und Handschuhe wurden angezogen. Auf dem Parkplatz wehte ein rauer Wind - wir waren froh um die 4 Schichten die wir trugen! 🧦🧣🧤
    Mit langsamen Schritten trottete die Gruppe hinter dem Guide Franklin her. Ob das wirklich sein richtiger Name war, wissen wir nicht zu 100%. 😇
    Immer wieder hielten wir kurz an, Franklin erkundigte sich über unser Wohlbefinden und war froh, dass der Aufstieg der Mehrheit keine grossen Schwierigkeiten bereitete. Auf der Höhe des Refugios splittete sich die Gruppe auf und wir begaben uns in Richtung Gletscher. Nach insgesamt 1h30min kamen wir etwas ausser Atem am Eis an. Die Verschnaufpause von 10 Minuten sollte für Fotos, Snacks und ein Getränk reichen, bevor wie den sandigen Abstieg ins Refugio Cotopaxi in Angriff nahmen. Dort gabs einen Coca-Tee, eine Banane und zwei Stempel in unseren Pass! 😋
    Gestärkt gings den steilen Weg zum Bus runter, wo uns der zweite Teil unserer Tour erwartete - mit dem Velo die Strasse nach unten fahren. 🚵‍♂️ Die Bikes und Helme wurden verteilt und schnell merkten wir, dass die Bremsen und das Profil der Reifen auch schon bessere Zeiten gesehen haben… Nichtsdestotrotz ratterten wir die Strecke runter und bereits nach 200m lag die erste Person am Boden. 🩼🤕Glücklicherweise passierte nichts schlimmeres, sie verzichtete aber auf eine Weiterfahrt. Mit einem etwas mulmigen Gefühl nahmen wir den restlichen Weg unter die Räder. Wir waren froh, als wir nach 30 Minuten unten ankamen. Für uns wäre die Tour ohne Biken genug gewesen. 😅
    Unsere Mägen knurrten, kein Wunder, denn es war schon 14:45 Uhr! Doch das Essen musste noch kurz warten! Der Cotopaxi, der oftmals von Wolken umgeben ist, zeigte sich in seiner ganzen Pracht! 🥰 20 Minuten später erreichten wir das Restaurant, stärkten uns bei Kartoffelsuppe und einem traditionellen Gericht und tauschten uns über die bisherigen Reiseerfahrungen und -erlebnisse aus. Wir konnten viele Tipps für unsere weitere Reise abstauben! 🌎🧳

    Weitere 20 Minuten Busfahrt später erreichten wir wieder unser Hotel in Machachi, wo wir uns nun zuerst eine heisse Dusche und einen Tee gönnen! 🍵🚿
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