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Joined July 2018Living in: Augsburg, Deutschland
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  • Day112

    Flug PUQ - SCL

    March 24 in Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    ... am Flughafen, voller Freude auf Zuhause, angekommen, erwartete uns der nächste kleine Schock. Wir waren nur auf der Standbyliste beim Flug am Abend dabei. Aber wir wie immer gelassen und aßen erstmal ein bisschen Cuscussalat und spielten Ukulele und sangen . Schlussendlich gingen wir wieder ins Flughafengebäude und fragten nochmal nach dem Flug am Abend auf dem wir jetzt tatsächlich draufgebucht waren.

    Der Flug nach Santiago im Sonnenuntergang war ein Traum über die patagonischen Anden und das Campo de Hielo sur. Wir sehen die Torres des Torres del Peine, die wirklich bombastische Größe des Perito Morenos und sogar die Spitze des Fitz Roys. Nach einem Flug von knapp 3 Stunden landeten wir über dem Lichtermeer der Hauptstadt und vielen müde nach einer erfrischenden Dusche ins Bett.

    Am nächsten morgen genossen wir noch die heiße Sonne des Mittelchilenischen Spätsommers und dann fuhren wir auch schon los zum Flughafen für unseren nächsten Flug nach São Paulo.
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  • Day109

    Punta Arenas - Südlichste Stadt Chiles

    March 21 in Chile ⋅ ⛅ 5 °C

    Nach einer kurzen Busfahrt (nur 3 Stunden) sind wir in Punta Arenas angekommen und auf den ersten Blick wirkt diese Stadt an der Magellanstraße fast so wie ein kleines Paris, von den Häusern her. Wir erledigten einige Dinge und kauften groß ein für die kommende Woche in unserem, wie auch später heraus stellte, traumhaft schönen AirBnB.

    Mit dem Uber ging es dann genau dahin. Es lag etwas außerhalb von Punta Arenas und der erste Blick über die weite Range mit ihren Pferden und der Blick aufs Meer war einfach unglaublich schön. Das Haus lag daneben, und wenn man drinnen war, fühlte man sich wie in eine andere Zeit zurückversetzt. Ein altes Radio, die braunen Heizkörper, einen Küchenofen auf dem man kocht, alles aus Holz und immer ein traumhafter Blick auf die Magellanstraße, wobei man oft auch das Gefühl hatte auf den offenen Ozean zu schauen. Vor dem Haus standen ein paar Bäume und ein super cooler alter Dodgepickup, der sehr zur Krimskramseinrichtung unseres Hauses passte.

    An einem Tag wollten wir eine kleine Runde mit dem Jeep drehen, den uns unser Vermieter dagelassen hat, also fuhren wir mittags los auf die Ruta 9, die Straße, die wunderschön fast immer am Wasser entlang führt und auf der anderen Seite, die durch den patagonischen Wind, schiefgewachsenen Bäume auf den Wiesen standen. Aber schon nach ein paar Kilometern fing es an aus dem Motorraum zu dampfen und wir hielten an. Das Problem war das Kühlwasser, dass aus irgendeinem Grund nicht mehr richtig kühlte. Es hielt direkt ein sehr netter Chilene (das müsste man eigentlich garnicht dazusagen, denn die Chilenen sind so ein nettes Volk) an der uns anbot uns abzuschleppen. Also spannten wir das Seil und fuhren leider schon wieder zurück. Unser kleiner Ausflug sehr schön.

    In den nächsten Tagen passierte nicht viel spannendes. In unserem Haus zeichneten wir viel, hörten viel Musik und kochten selbstredend jeden Abend super lecker! Diesen Blick auf das Meer vom Aufwachen bis zum schlafen gehen werde ich wohl sehr vermissen!

    Nach kurzem laufen von unserem Hügel ans Wasser waren ein paar mal an einem schönen sehr verlassen Strand an dem vor uns direkt eines der vielen Schiffswracks vor Punta Arenas lag. Nach kurzer Überwindungszeit waren wir ganz kurz im arschkalten, fast schon antarktischen Wasser baden.

    Am Abend waren draußen wunderschöne Sonnenuntergänge mit super schönen Farbspektren zusehen und je dunkler es wurde, desto mehr Sterne wurden sichtbar und die Milchstraße und andere Galaxien wanderten langsam über den Himmel.

    Und nun zur Situation der Coronakrise hier unten. Fast alle Geschäfte haben geschlossen, nur noch Supermärkte und alle anderen überlebenswichtigen Geschäfte hatten noch geöffnet. Sonst waren in der Öffentlichkeit bei unseren Stadtbesuchen wenige Leute unterwegs und wenn nur mit Atemmaske. Flüge nach Hause zu buchen ist in dieser Zeit sehr schwer, da viele reisende wieder zurück in ihre Heimatländer wollen. Vielen vielen Dank hier an unsere Eltern, die uns sehr geholfen haben wieder zurück nach Deutschland zu kommen, der erst Flug am 24.3 wurde gecancelt, der nächste Flugtermin war dann am 25.3, bei dem aber schon Tage im Voraus feststand das er einige Stunden Verspätung hätte und wir fast unmöglich den Anschlussflieger in Santiago hätten bekommen können. Also fuhren wir nochmal mit dem Jeep, jetzt übrigens ein anderer, zum Flughafen um zu fragen ob wir noch auf einen früheren Flug umbuchen könnten. Das war alles kein und wir hatten die Tickets für unseren neuen Flug noch am gleichen Abend! Also ab nach Hause die Rucksäcke holen und wieder zurück zum Flughafen...
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  • Day105

    Coronavirus - Meine aktuelle Situation

    March 17 in Chile ⋅ ⛅ 13 °C

    Am 9.3 hab ich noch vorfreudig auf Buenos Aires und die kommende Zeit ein Festivalticket für das Lulapalooza gekauft und mit nichts gerechnet, da der Virus schließlich sowieso weit weg ist. Kurz darauf schließt Italien die Grenzen. Noch ist es ruhig in Südamerika. Nach El Calafate fahren ohne viel Gedanken zu verschwenden nach Chile, da die Situation hier nicht so schlimm ist (Das dachte ich zumindest). Meine Mitreisende versucht zwei Tage später (am 14.3) zurück nach Argentinien zu kommen, da in Buenos Aires all ihre Sachen sind, für das Auslandssemester, wird aber an der Grenze abgewiesen, da sie nur ganz knapp kürzer als 14 Tage in Südamerika ist und aus einem Risikogebiet (Deutschland) kommt.

    Daraufhin beschlossen wir spontan den 8 Tage langen O Trek im wunderschönen Torres del Paine zu wandern und einfach mal von dem ganzen Nachrichtendrama Abstand zu nehmen und ohne Internet in der Natur zu sein, daraus wurde aber leider, vielleicht aber gut so, nichts.

    Immer wieder haben wir von verschiedenen Reisenden und Locals verschiedene Infos bekommen, zB dass keine Busse mehr nach Argentinien usw. was manchmal einfach eine falsch übertragene Nachricht war oder auch stimmen könnte. Nach Argentinien zu kommen haben wir irgendwann sowieso abgeschrieben.

    Seit vorgestern ist im Hostel eine sehr komische, angespannte aber auch triste Atmosphäre, nicht wie sonst, aber dass ist auch ein weltweit noch nie dagewesener Ausnahmezustand. Seit gestern laufen alle Hosts im Hostel nur noch mit Atemmaske herum, ständiges Hände desinfizieren ist jetzt angesagt. Ebenfalls wurde uns heute mitgeteilt, dass unser Hostel morgen schließt und wir uns leider wo anders niederlassen sollten, was für uns kein Problem war da wir uns ab morgen ein schönes Häuschen am Meer in Punta Arenas gemietet haben.

    Chile hat heute die Grenzen für die Einreise komplett gesperrt, die Ausreise ist laut aktueller Nachrichtenlage nach gestatten, dennoch sind schon kleinere Orte gesamt abgeriegelt.

    Die Situation ändert sich fast stündlich, immer gibt es was Neues und irgendwas ändert sich, aber wir sitzen alle im gleichem Boot.

    In der nächsten Woche sind wir in Punta Arenas, also auch nahe an einem Flughafen, falls die Situation auch hier viel schlimmer werden sollte. Ich halte euch natürlich wie immer auf dem laufenden. Uns geht es noch bestens, wir sind am Meer, haben Musik, Stoff zum Zeichnen und Pizza und Bier.

    Bleibt gesund!
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  • Day104

    Puerto Natales

    March 16 in Chile ⋅ ☁️ 15 °C

    Als wir zusammen (mit Linn die ich am Fitz Roy kennengelernt hab) über die chilenische Grenze gefahren sind um gemeinen entspannte Tage in Puerto Natales und der chilenischen Seite Südpatagonien verbringen wollten ahnten wir von nichts wie die Situation jetzt wird. Zur aktuellen Situation der Coronapandemie und was ich als Reisender in Patagonien (Chile) gerade so miterlebe schreibe ich nochmal extra in einem anderen Footprint.

    Puerto Natales ist das Tor zum Torres del Paine Nationalpark (in dem wir eigentlich auch spontan eine 8-Tages-Wanderung machen wollten, aber dann der Park geschlossen wurde), dem wohl schönsten Nationalpark in Chile. Trotzdem blieb er uns nicht ganz erspart, denn auf der Fahrt haben wir bei schönstem Wetter die Hauptattraktion, die Torres des Torres del Paine, gesehen. Außerdem sehr viel Tiere, wie Nandus und Guanacos, gesehen.

    Die Stadt an sich ist klein und wirkt ein bisschen wie ein Expeditionsbasecamp, aber echt schön. Es gibt viele Läden die Campingausrüstung verleihen und helfen die Tour im Park zu organisieren. Das schönste was wir aber an der Stadt fanden, war das Meer das immer unweit von der seiner aktuellen Position entfernt war. An den abgebrannten Dalben konnte man super die Möven, andere Vögel und vor allem die coolen Schwäne mit weißem Körper und schwarzem Hals beobachten oder einfach so aufs Meer rausschauen.

    Wir haben eigentlich den perfekten Platz gefunden, denn es gab sensationell leckere große Zimtschnecken, aber trotzdem werden wir morgen weiter nach Punta Arenas fahren und dort in einem AirBnB wohnen und eine WG aufmachen Updates zu allem folgen auch hier in weitern Footprints.
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  • Day100

    Glacier Perito Moreno

    March 12 in Argentina ⋅ ☁️ 9 °C

    Gestern bin ich in einer kleinen Stadt names El Calafate im argentinischen Patagonien angekommen. Eigentlich wie eine normale Stadt im Süden, sah aber auf den ersten Blick aus dem Busbahnhof so aus wie eine sowjetische Minenstadt in Sibirien. Aber nun zum wirklich wichtigen um das sich hier eigentlich alles dreht ... dem wohl berühmtesten Gletscher der Welt, dem Perito Moreno.

    Man musst zuerst circa eine Stunde mit dem Bus fahren um, dort hin zu gelangen. Ich hatte gedacht das wäre näher. Aber die Fahrt war auch schon sehr malerisch durch die Pampa, es kam uns sogar ein Gaucho, der argentinische Cowboy mit seiner Schafherde entgegen, die die Fahrt etwas verzögert hat.

    Am Gletscher angekommen sah der erste Blick aus wie ein riesiges Poster, das änderte sich auch mit den nächsten Blicken nicht. Diese gewaltige Größe des Gletschers und, dass man durch die überall um Ufer entlang laufenden Stege so nah hinkommt, spielt da sicher auch eine Rolle.
    Der Gletscher ist an der höchsten Stelle circa 70 Meter hoch, im Durchschnittlich aber nur 50 Meter und das Eis strahlt durch das Licht an vielen Stellen in einem tiefen Blauton. Die Oberfläche ist sehr zerklüftet und sieht manchmal so aus als würde sie einfach nur aus an einander gereihten Türmen bestehen. Der Perito Moreno ist einer der vielen Gletscher des Südpatagonischen Eisshelfs „Campo de Hielo Sur“, dass sich über 16.800km2 durch Chile und Argentinien zieht. Es ist das größte seiner Art auf der Südhalbkugel, neben der Antarktis.
    Der Perito Moreno hat „nur“ eine Gesamtfläche von 258km2.
    Es ist ein aktiver Gletscher was heißt, dass es ohne Menschen nicht ruhig wäre, denn man hört ständig ein knacken oder grollen wenn Stücke vom Gletscher langsam abrechen und ins Wasser fallen. Es können ganz kleine Eisblöcke sein, oder auch ein ganzen Hochhaus aus Eis, was aber eher selten vorkommt.

    Lange Zeit wurde der Perito Moreno Gletscher von Klimawandelleugnern als Beweis dafür genommen, dass es die globale Erderwärmung nicht gibt, da sonst schließlich ein Gletscher nicht wachsen könnte, denn das tut der Perito Moreno nämlich. Was diese Leute aber nicht bedacht haben ist, dass der Gletscher nur nach vorne wächst, aber in der Dicke des Shelfs extreme Einbußen hat, und somit insgesamt schrumpft, wie es leider jedes Eis tut wenn es zu warm wird.

    Insgesamt war es ein sehr beeindruckender und Landschaftlich ein wunderschöner Tag. Der Perito Moreno zählt sicher zu den Top 5 „WOW-Momenten“ meiner Reise bis jetzt.
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  • Day98

    Fitz Roy (Laguna de los Tres)

    March 10 in Argentina ⋅ ☀️ 12 °C

    Gestartet hat dieser wunderschöne Tag erstmal mit einem sehr erfreulichen Wiedersehen mit Luca, den ich in Pucón kennengelernt und mit dem ich eine super Zeit dort hatte. Er hatte noch einen Ami aus seinem Hostel mitgebracht und so starteten wir unsere Wanderung zu dritt zur Laguna de los Tres.

    Das Wetter war heute einfach perfekt! Am ersten Aussichtspunkt macht wir erstmal ein kleines Photoshoting mit meinem Patagonia T-Shirt, da das Logo dem Gebirgszugs des Fitz Roys nachempfunden ist.

    Weiter gingen wir dann entlang an wunderschönen klaren Bächen, durch kleine Wälder und immer mit dem Fitz im Blick stetig weiter. Ein wahrer Traum hier zu wandern! Der letzte Kilometer war der härteste und es ging nochmals 400hm bis zur Lagune nach oben, aber das hatte sich aber sowas von gelohnt! Dieses wunderschöne Türkis des Wassers dahinter das Weiß des noch am Berg liegende Schnee und natürlich der Berg weswegen ich erst nach Patagonien gegangen bin, der Fitz Roy! Wenn ich hier nicht baden gegangen wäre, hätte ich mich wahrscheinlich unten so geärgert. Leider hatte ich nichts dazu dabei, aber Wurscht. Ich wäre ja nicht ich wenn ich trotzdem einfach in Boxershorts reingehen würde. Also entschieden wir drei uns zusammen ins kalte Nass zu stürzen und das Wasser mit Panorama zu genießen, und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt!

    An der Laguna hab ich zufälligerweise eine aus Deutschland getroffen und mal wieder meinen Job als Fotograf angegangen. Nach weiterem Gespräch stellte sich heraus, dass sie in Buenos Aires ein Auslandssemester macht und zu dem Zeitpunkt in dem ich da bin das Lulapalooza Festival stattfindet mit mega nicen Headlinern, Guns N Roses und Lana del Ray, und einem sonst auch sehr nicen Lineup. Spontan entschied mich dazu am Abend auch ein Ticket hierzu zu kaufen und freue mich jetzt auf einen musikreichen Festivaltag in Buenos Aires. Ich hoffe, dass nicht auch noch diese Veranstaltung durch das, Auto gerade der ganzen Welt zu schaffen machende, Coronavirus abgesagt wird. Mal abwarten.

    Der Weg zurück nach El Chaltén war fast genau so schön wie in die andere Richtung, nur das man die Berge leider immer im Rücken hatte. Kurz machten wir noch eine kleine Pause an der Laguna Capri und genossen nochmal für ein letztes Mal den Ausblick auf den Fitz Roy. Den Abend rundeten wir alle gemeinsam mit einem Bier auf der Dachterrasse meines Hostels ab und vielen nach etwas kochen und singen müde ins Bett.
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  • Day96

    Cerro Torre ( + Laguna)

    March 8 in Argentina ⋅ ☀️ 9 °C

    Nach einer kurzen Nacht sind wir schon um 3 Uhr morgens wieder aufgestanden, haben kurz etwas gefrühstückt und einen Kaffee getrunken und sind dann losgelaufen. Warum ist hier eine echt berechtigte Frage...wir wollten den Sonnenaufgang an der Laguna Torre sehen, und diese liegt leider nunmal 10km und 3 Stunden zu Fuß weg von unserem Campingplatz.

    Die ersten 2 Stunden sind wir mit Stirnlampen den Weg Richtung Laguna gelaufen, obwohl man sicher an manchen Stellen hätte ausschalten können, da der Vollmond mit aller Leuchtkraft den Weg beleuchtet hat. Nach einiger Zeit ist dieser aber untergegangen, was mich zu einer kurzen Pause veranlasst hat, um den jetzt sichtbaren gewaltigen Sternenhimmel spontan zu fotografieren. Der Weg war eigentlich meist relativ, ging aber oft hoch und runter.

    Oben an der Lagune angekommen war es noch relativ dunkel, aber der Himmel war klar und der Blick frei die drei Türme des Cerro Torre, und am schönsten keine Menschenseele und einfach eine entspannende Ruhe. Zum Sonnenaufgang dauerte es noch circa eine Stunde, also beschloss ich noch ein bisschen an der Lagune entlang zu laufen. In dieser schwimmen übrigens fast immer kleine Eisberge, die von dem, am Ende der Lagune liegenden, Gletscher abrechen und dann in der Lagune treiben. Als dann der erste Sonnenstrahl die Spitzen des Cerro Torre trifft war ich überwältigt von der Schönheit dieses Sonnenaufgangs, welcher sicher unter die Top 3 fällt. Je weiter die Sonne aufsteigt desto mehr verändert sich das anfangs noch rote Licht eher hin zu einem hellen orange. Nur noch schnell ein Foto in Bordshorts und Eisbergen im Hintergrund gemacht und eine Kleinigkeit gefrühstückt machten wir uns dann um 10 am wieder auf den Rückweg nach El Chalten.

    Auf dem Rückweg kamen uns viele Leute entgegen die auch das schöne Wetter an der Laguna Torre genießen wollten, aber eben später! Auch sehr interessant wie der Weg den man nachts hochgelaufen ist, am Tag aussieht. Bei vielen Stellen hab ich mich wirklich gefragt, sind wir hier wirklich entlang gelaufen?! Zurück im Ort gabs dann erstmal eine Siesta.
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  • Day95

    El Chaltén

    March 7 in Argentina ⋅ 🌬 10 °C

    Morgens nach einer langen Nachtbusfahrt sind wir in dem kleinen Örtchen El Chalten, the hometown of argentinien trekking, so wie sie beworben wird angekommen.
    Einer der wohl beeindruckendsten Berge Südamerikas tront über dem Ort (Fitz Roy), aber leider war der Himmel zugezogen als wir ausstiegen, und das sollte auch den ganzen Tag so bleiben...Am Nachmittag sind wir dann doch noch rausgegangen, zu zwei schönen Miradoren (Aussichtspunkten) auf den Ort, einen angrenzenden See und normalerweise auch die wundervollen Berge, aber es war ja wie gesagt verhangenes Wetter mit übrigens den für Patagonien sehr starken Wind.

    Ich hab mal gelesen, dass wer in Patagonien nicht mindestens einen Tag mit starken Wind und Regen hatte, dass der nicht richtig in Patagonien war. Und dieses Statement kann ich absolut unterschreiben. Das Wetter hier macht was es will. Mal heißt es immer Wetter, es wird freundlich und dann schüttet es in Strömen, oder auch das Gegenteil.

    Am zweiten Tag haben wir dann unseren ersten 20km Dayhike gestartet. Zuerst hatten wir eigentlich vor zur Laguna de Los Tres unterhalb des Fitz Roys zu gehen, zu der ich in einem anderen Footprint mehr erzähle, aber dadurch, dass es immer noch so bewölkt und beim loslaufen auch echt genieselt hat, ein Hamburger würde jetzt sagen: Super Wetter!, aber eben nicht das beste um Bergpanoramen zu sehen. Also entschieden wir uns spontan zu dem ungefähr gleich weit entfernten Aussichtspunkt von einem Gletscher zu laufen, was wohl auch die bessere Entscheidung war. Dort angekommen machten wir erstmal eine leckere Brotzeit mit Blick auf den wunderschön, durch das diffuse Licht, im satten eisblau erstrahlenden Gletscher. Auf dem Rückweg wurde es gefühlt doch immer heller und irgendwann konnten wir schon mal einen kleinen Blick auf den Gipfel des Fitz Roys erhaschen. Was für ein Gefühl, denn dieser Berg war mit ein Grund, warum ich unbedingt auf meiner Südamerikareise nach Patagonien fahren musste!

    In den nächsten Tagen bin ich zum Sonnenaufgang zur Laguna Torre gelaufen und konnte den Blick auf den Fitz Roy und die Laguna de los Tres genießen.

    El Chalten an sich hat, außer Hotels, Hostels, Restaurants, Cafés, Supermärkten und was man sonst noch so alles als Touri braucht nicht viel zu bieten, aber deswegen geht man schließlich auch nicht in diesen Ort.
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