• Marion Henkels
  • Silberbart
  • Marion Henkels
  • Silberbart

Normandie und Bretagne

Wir wollen für 3 Wochen den Norden Frankreichs erkunden. Leggi altro
  • Rund um unseren CP

    9 giugno 2024, Francia ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute lassen wir es sehr ruhig angehen und erkunden unseren CP und die nähere Umgebung ein bisschen.
    Trotz des verlockenden blauen Himmels ist der Wind frisch und wir stapfen erstmal über den oberen Platz mit seinen Mietzelten Richtung Fort de Lanvéoc. Das militärische Gelände ist natürlich nicht zugänglich😌, also nur von außen gucken.
    Recht steile Straßen und Wege (rauf und runter) führen uns in den Ort. Die kleinen Geschäfte (Lebensmittel, Bäcker, Metzger) sind sonntags geöffnet, dafür montags geschlossen. Die bretonische Gastronomie ist interessanterweise meistens montags geöffnet und dafür an einem anderen Wochentag geschlossen.
    Überall ist auffällig, wie liebevoll die Gärten und auch die Straßenzüge mit Blumen dekoriert sind🌺🌻🌹🌼!
    Leggi altro

  • Halbinsel von Crozon (nördlicher Teil)

    10 giugno 2024, Francia ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser Campingplatz liegt in vielerlei Hinsicht ideal.
    Es ist der ideale Ausgangspunkt, um die Halbinsel zu erkunden. Man könnte auf dem GR 34 immer der Küste entlang wandern. Es ist ein traumhafter Wanderweg, den wir immer wieder kreuzen, der aber auch sicherlich mehrere Tage (Wochen) beanspruchen würde.
    Also nehmen wir den Roller und erkunden den Nördlichen Teil. Kleine und kleinste Straßen führen uns zum Pointe des Espagnols, einer Festungsanlage aus den Anfängen des 19. Jhdt., die dana ch offensichtlich immer wieder erweitert und den jeweiligen Bedürfnissen angepasst wurde. Entlang der gesamten Küste begegnen wir immer wieder den Bunkern und Festungen. Die Lage ggü. Brest ist halt strategisch wichtig. Von der Plattform haben wir gute Sicht auf Brest mit seinem riesigen Militärhafen und U-Bootbunkern.
    Die Landschaft ist sturmzerbraust, fast alle Bäume vom Wind geknickt und gezeichnet. Hier herrscht vornehmlich eine niedrige, macchiaähnliche Vegetation vor. Im Herbst und Winter dürfte es hier ungemütlich werden.
    Nachdem wir eine Weile der Gezeitenströmung zugeschaut haben, geht es weiter Richtung Camaret sur Mer. Hauptattraktion des ehem. Fischerdorfes ist der Tour Vauban. Ein Wehrturm des Festungsarchitekten Sébastien Le Prestre de Vauban (17.Jhdt). Heute ist es ein Museum, die ehemals 24 Kanonen sind nicht mehr vorhanden. Wir besichtigen noch die nebenan befindliche Seefahrerkirche. Wieder ganz anders, als die bisher besichtigten Kirchen. Der Bau schmiegt sich niedrig an die Mole, um dem Wind wenig Widerstand zu leisten. Im Inneren hängen Schiffmodelle von der Decke. Große Fischerboote verrotten vertäut im gerade trocken gelaufenen Hafenbecken. Es wundert uns, dass diese nicht richtig verschrottet werden. Wahrscheinlich zu teuer!
    Wir entscheiden uns gegen eine Weiterfahrt, weil wir unbedingt die Mittagsküche des Strandrestaurants neben unserem CP ausprobieren wollen.
    Drei Gänge mit Wein und Espresso für 14,50. Für Frankreich unschlagbar günstig. Entsprechend haben wir den letzten freien Tisch ergattert.
    Das Essen war sehr lecker.
    Alles richtig gemacht.
    Den Südteil der Halbinsel können wir morgen ja immer noch machen.
    Die Sonne kommt pünktlich raus und der Verdauungsschlaf in der Sonne bei einer leichten Brise wird tief, fest und laut (sagt Günni😂).
    Leggi altro

  • Crozon-Halbinsel (südlicher Teil)

    11 giugno 2024, Francia ⋅ ⛅ 17 °C

    Unser heutiger Ausflug führt uns in den Südwesten der Crozon-Halbinsel zunächst zum Cap de la Chèvre. Toller Blick auf die Pointe de Penhir mit ihren vorgelagerten Les Tas de Pois (Erbseninseln) und den Küstenwanderweg GR34, eingebettet in eine wunderschöne karge Heide-, Ginster- und Wacholderlandschaft.
    Direkt am Cap de la Chèvre (Ziegenkap) steht das Denkmal für die Marinefliegerei, das 1988 in einem deutschen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde und zur Batterie gehörte, die Cap de la Chèvre gegen jede Invasion der Alliierten verteidigte.
    Das Symbol ist stark, ein gebrochener Granitflügel und an seiner Basis die Zeichnung der Sternbilder des Himmels. Das Werk stammt vom Maler und Bildhauer André Bizette-Lindet (1906-1988).

    Weiter geht es zur Bucht von Morgat, man kann hier per Boot, SUP oder Kajak die berühmten Meeresgrotten besuchen, ein überraschendes Farbschauspiel sowohl in den Höhlen als auch auf dem Wasser. Insgesamt soll es weit über 400 Grotten allein auf der Crozon-Halbinsel geben.
    Wir genießen lieber das beschauliche Treiben im Yachthafen, der früher ein Fischereihafen erst für Sardinen und dann für Thunfisch war.
    Mittags kommen wir hier dann auch einmal in den Genuss der berühmten herzhaften bretonischen Buchweizen-Crêpes, wirklich sehr lecker.
    Zurück auf dem CP lassen wir uns noch ein bisschen die Sonne 🌞😎 auf den Bauch scheinen....
    Leggi altro

  • Huelgoat

    12 giugno 2024, Francia ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf dem Weg zum nächsten CP im Landesinneren passieren wir die imposante Brücke von Térénez, die erste Schrägseilbrücke Frankreichs mit einer in einer Kurve verlaufenden Straße, fertiggestellt 2011.
    Weiter geht es nach Le Faou (ca. 1.800 Einw.), früher eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Tolle Altstadt mit schiefergedeckten Häusern und der kath. Kirche Saint-Sauveur de Faou  beide aus dem 16.Jh..
    In Sizun kaufen wir Käse und Eier auf dem kleinen Markt und schauen uns anschließend den umfriedeten Pfarrbezirk (l'Enclos Paroissial) mit Kirche und Beinhaus (heute kleines Museum) an, sehr beeindruckend.
    Bevor wir zum Camping La Rivière d'Argent durchstarten, laufen wir eine Runde durch Huelgoat (ca. 1.400 Einw.).
    Morgen erkunden wir die Legenden dieser Gegend.
    Beim Ort liegt die archäologische Ausgrabungsstätte Camp d’Artus, wahrscheinlich der Hauptort der von Julius Caesar im Gallischen Krieg besiegten Osismier und die Grotte d’Artus. Westlich im Weiler Le Cloître steht der Menhir du Cloître. Im „Wald von Huelgoat“ finden sich umfangreiche Ansammlungen von seltsam geformten Felsen, das sogenannte „Felschaos der Mühle (Chaos du Moulin)“, zudem die „Teufelsgrotte (Grotte du Diable)“, der „Silberfluß (Rivière d’Argent)“ und der „Abgrund (Gouffre)“. Um die Region ranken sich zahlreiche Legenden aus der Artus-Sage. Mal sehen, was wir vor dem großen Regen 🌦🌧🌦 alles schaffen😇.
    Leggi altro

  • Der Wald von Huelgoat

    13–18 giu 2024, Francia ⋅ 🌧 13 °C

    Heute machen wir unsere Wanderung durch den sagenumwobenen Wald von Huelgoat (bretonisch für hoher Wald).
    Teilweise gibt es sehr viel Windbruch, so dass wir uns neben den Wanderwegen unsere Route erklettern müssen.
    Auffällig ist hier, dass viele Bäume von einem richtig dicken Moosteppich bedeckt sind.

    Dieser Legenden-Wald🧚‍♀️🐗🚶‍♀️🚶ist unbedingt erfahrens- und erlaufenswert, einfach ein tolles Naturerlebnis!!

    Der Regen auf dem Rückweg hielt sich auch in Grenzen, wir sind den sehr schönen Wanderweg am Kanal entlang gelaufen.
    Es regnet sich gerade ein.... Heute Abend lassen wir uns (hoffentlich) von der hiesigen CP-Gastronomie verwöhnen😉😋.
    Leggi altro

  • Abschied aus Nordfrankreich

    14 giugno 2024, Francia ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Pizzen und Burger gestern Abend waren viel besser, als erwartet😋😋😋😋. Wegen Kälte und Nässe haben wir uns dann aber bald verkrochen und heute morgen nochmal zusammen im Trockenen draußen gefrühstückt.
    Birgit und Norbert wollen noch 1 Woche die Bretagne erkunden, Günni ist schon seit einigen Tagen in Südfrankreich, Sonne tanken.
    Wir nutzen den heutigen Regentag, um uns Richtung Heimat aufzumachen. Irgendwo hinter Caen werden wir Station machen und unser Reisetagebuch jetzt ausklingen lassen🙋‍♀️🙋‍♂️.
    Der nächste "Ortswechsel" im Norden Deutschlands steht ja schon direkt vor der Tür....
    Leggi altro

    Fine del viaggio
    14 giugno 2024