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  • Day311

    Siargao - 7 Tage

    July 3, 2019 on the Philippines ⋅ ☁️ 31 °C

    Siargao. Wir sind mittlerweile schon seit einiger zeit in Vietnam und denken immer noch sehnsüchtig an die Insel zurück.

    Für uns war es einfach das perfekte Fleckchen. Entspannt und easy going.
    Es gibt Surf-Spots, es gibt schöne Strände, es gibt eindrucksvolle Landschaft, Palm-Wälder, Flüsschen, Reisfelder. Alles da.

    Dazu kommt, dass Siargao (noch) nicht von den Touristenhorden überrannt wird.
    Lange, lange war es nur Surfern ein Begriff und wurde von dem Großteil der Philippinen Urlauber über sehen. Mittlerweile spricht es sich leider rum, was für ein Paradies hier lange versteckt war und Besucherzahlen steigen seit 3-4 Jahren rasant an. Aber immer noch herrscht der entspannte Surfer Geist. Ein buntes miteinander. Einheimische und Touristen feiern, surfen, und chillen.

    Für Geldsäcke und Insta-Bitches fehlen noch die Bunker und teuren Ressorts. Also bleiben die Gott sei Dank auf Palawan oder sonst wo. Heißt, hier darf man sich noch frei bewegen, die Strände stehen allen offen.

    Die Polizei schläft tagsüber und arbeitet nachts nicht. Also stressfrei Roller fahren. Ohne Helm, in Flipflops und wenn ich aufm weg n Bier trink, juckt es auch keinen. Einfach super entspannt.

    Ich könnte endlos weiter machen, haar genau unser Fleckchen Erde.

    Wir bewohnen eine gemütliche Hütte mit Bambus Dusche. Für knapp 5 Euro am Tag konnten wir Roller mieten. Mein Surfbrett kostet auch so um 5 Euro. Essen und trinken ist absolut bezahlbar.

    Wir genießen den Vibe und die Schönheit des Ortes. Ich steh jeden morgen früh auf und gehe 2 H surfen. Danach Frühstücken wir zusammen, schwingen uns auf Roller um und kurven über die Insel. Besuchen die Strände und Sehenswürdigkeiten, Abends gibt es Bier auf der Terrasse.....

    Einfach die pure Freiheit, das Leben auf Siargao war ein Traum. Und wir wollen zurück.

    PS : Zugegeben das frühe Aufstehen war Kacke und auch nicht ganz freiwillig. Die Gezeiten haben mich dazu gezwungen. Die Wellen brechen hier an einem sehr flachen Riff. Bei Flut ist das Wasser Knie- bis Hüfthoch. Bei Ebbe keine 15 cm mehr.

    Ergo Surfen geht nur die 2 H wenn die Flut an höchsten steht. Und selbst da muss man aufpassen und sollte drop-ins oder unkontrollierte Stürzte vermeiden. Sonst knallt einen die Welle mit der Fresse auf den Stein.

    Ganz ehrlich Hut ab vor allen, die hier bei Taifun die 3m Brecher reiten. Momentan greift natürlich mal wieder mein (Un)Glück und es gibt mal wieder nur kleine Wellen. Meistens so in Hüft-Schulterhöhe.

    Spaß hat es trotzdem gemacht !
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