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  • Day368

    Thalang (Loop Teil 3)- 1 Nacht

    August 29, 2019 in Laos ⋅ 🌧 23 °C

    Der Rückweg. Nach dem Besuch der Höhle geht es zurück. Wir sind früh aufgestanden und liegen gut in der Zeit.

    Normalerweise, sprich nach Anleitung der meisten Blogs und Reiseführer beendete man "den Loop" am letzten Tag mit 200 km Autobahn. Mit dem Motorrad gut in 3-4h zu machen. Wir haben aber wenig Lust drauf 3-4 Stunden Abgas und Staub von 1000 Lastwagen zu inhalieren. Außerdem hat uns die Strecke so gut gefallen, dass wir beschließen den längeren Hinweg einfach nochmal zurück zu fahren. Da wir erst um 1 los sind muss auch das Rad erst morgen um 1 zurück sein.

    Leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es zieht zu und regnet. Mit Blick zum Himmel können wir
    das Schlimmste in Restaurants oder kleinen Läden abwarten. Aber schon am ersten Tag werden wir richtig nass. Auch die schönen kurvigen Straßen werden rutschig und die Sicht ist schlecht.

    Auf einer der Holzbrücken glitscht mir das Moped sogar einmal weg und wir liegen ab. Ich war aber extrem langsam und es endet eher in einem unbeholfenen absteigen. Mony hat einen Kratzer am Fuß, sonst passiert Nichts. Seit Anbeginn schleppe ich immer einen Erstehilfekoffer mit rum und jetzt kommt mal Spray und ein Pflaster zum Einsatz. Trotzdem bin ich jetzt doppelt vorsichtig.

    An der Grenze zu Vietnam sind auch in den Bergen Lastwagen unterwegs. Die haben schon bei gutem Wetter ihre Probleme und quälen sich die Serpentinen hoch oder runter. Bei den Verhältnissen muss ein Überholmanöver dann gut überlegt sein.

    Es macht also nur mäßig Spass, Besonders die Schuhe saugen sich voll wie Schwämme. Meine "Regenjake" ist nach 1 Jahr im Rucksack und den Wanderungen in Peru nicht mehr viel wert und bald klatsch nass. Mit dem Fahrtwind wird es dann auch kalt. Mony hats in meinem Windschatten etwas besser.

    Während wir uns mal wieder vor dem Regen verstecken, kauf ich mir also im Schop einen Poncho - speziell zum Rollerfahren. Die Laune verdirbt uns das alles aber trotzdem nicht und wir erreichen Thalang am frühen Abend.

    Nach einer Nacht geht es weiter zurück nach Thakhek. Das Wetter wird noch schlechter. Jetzt windet es auch noch. Trotzdem kommen wir gut voran und endlich auf der Schnellstraße heißt es ab nach Hause.

    Mony beobachtet auf der Fahrt wie sich die Risse in meinem Poncho immer weiter ausbreiten. Am Ziel angekommen stelle ich fest, dass die Fetzen des speziellen Rollerponchos nur noch vom Fahrtwind zusammen gehalten wurden.
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