• Reisen mit Moni und Marco
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Norwegen 2023

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  • Kjeragbolten

    5. juli 2023, Norge ⋅ ☁️ 13 °C

    Der höchste Punkt des Kjerag-Plateaus liegt 1084 m ü. M. Der Kjeragbolten ist ein ca. 5m3 großer Stein, der in einer Felsspalte 1000m über dem Lysefjord eingeklemmt ist.
    Die Wanderung beginnt normalerweise am Aussichtsrestaurant Øygardwtolen (Adlernest). Da dort das Parken aber 30 Euro kostet, suchten (und fanden wir) eine Alternative. Ein kostenloser Parkplatz weiter oberhalb des Einstiegs. Allerdings kommt dadurch zur Wegstrecke von 10 km noch 5 km hinzu. Laut Komoot gab es eine Abkürzung, ein Quereinstieg sozusagen, die wir zunächst suchten, doch nicht fanden. Leider stiegen wir hier schon 90 min. im Berg herum und "verballerten" so schon einen Teil unserer Kräfte, nur, um festzustellen, dass wir wohl oder übel doch zum regulären Start absteigen mussten...... Schade... So wanderten wir den ganz normalen vorgegebenen Weg.
    Hut ab, einen derart beschwerlichen Weg sind wir schon lange nicht mehr gewandert. An einigen Stellen waren Ketten angebracht, an denen man sich hochziehen kann und die braucht man auch. Für uns waren es insgesamt 1100 Höhenmeter und 15 km teils über blanken Granit. Die grandiose Aussicht belohnte uns jedoch für die Strapazen. Das Fiese an der Wanderung ist zum einen, dass man nach jedem Anstieg wieder einiges an Höhe verliert und zum Anderen, dass man offen sehen kann, wo es hingwht und wie steil der Aufstieg ist, denn der spärliche Bewuchs gab die Blicke frei.
    Blöd ist dann auch, dass man am Ende der Wanderung noch 2,5 km zum Auto läuft und noch 200 hm bewältigen muss. Aber dafür bleiben 30 Euronen in der Reisekasse.
    Dementsprechend kaputt sind wir nun am Abend. diesen lassen wir bei einem Bierchen ausklingen.
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  • Stavanger

    7. juli 2023, Norge ⋅ ☁️ 19 °C

    Eigentlich wollten wir diese Stadt eher meiden. Da wir bei unserem Einkauf letztens jedoch feststellen mussten, dass unsere Norwegischen Kronen nicht mehr gültig sind, die wir von Zuhause mitbrachten, mussten wir also doch in die Stadt. Wir kamen uns vor wie der Buchbinder Wanninger. Bei mehreren Adressen, die man uns gab, Fehlanzeige.
    Nachdem wir nach zwei Stunden zig Kilometer Herumirren (natürlich incl. Mautkosten) endlich die richtige Adresse bekommen hatten, stellten wir fest, dass die entsprechende Bank in diesem Augenblick ihre Pforten schloss. Boah. Ich krieg nen Fön. 🤪💩😡
    Damit wir wenigstens einen Punkt abarbeiten, entschieden wir uns schließlich, ein paar Lebensmittel einzukaufen. Und siehe da...... unsere NOKs wurden in zwei Geschäften angenommen. Tschakka. Schließlich fanden wir noch einen wunderbaren Stellplatz direkt am Lysefjord. Gaaaanz nah am Wasser. Wie schön. 🤩🥰
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  • Wanderung zum Prædikestolen

    8. juli 2023, Norge ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Wanderung ist super abwechslungsreich. Der Weg ist super präpariert und gut angelegt. Nur ist er sehr sehr frequentiert. Da es hier super lange hell ist, entschieden wir, die Wanderung erst um 15.00 Uhr zu starten. Es war perfekt. Natürlich waren immer noch viele Menschen unterwegs, aber das ist ok. Sonne satt und gute Fernsicht, was will man mehr.... Gegen die Wanderung zum Kjerag vor drei Tagen, war sie ein Kinderspiel, doch dennoch anstrengend und zeitweise steil. Doch taten uns unsere Muskeln noch von der letzten Wanderung etwas weh...... mei, wir sind halt nimma die Jüngsten. Trotzdem, die ersten beiden Touren des "Grand Slam" von Norwegen wären geschafft. Fehlt nur noch die Tour zur Trolltunga.Læs mere

  • Preikestolen

    8. juli 2023, Norge ⋅ ⛅ 20 °C

    Insgesamt war es eine tolle Wanderung, dennoch gibt es offenbar nichts, was es nicht gibt, so wie folgende Begebenheit:
    Schon nach dem ersten größeren Anstieg gelangten wir an einen kleinen, idyllischen See. Doch die Ruhe wurde empfindlich gestört durch einen Menschen mit Hang zur Selbstdarstellung. Er stand mit wehendem Haar auf einem Felsen, hatte ein Mikrophon in der Hand und sang zu überlauter Schlagermusik Musik mit den dazugehörigen "großen Bewegungen". Er wurde dabei von zwei Begleitern gefilmt. Verwundert blieben wir stehen und betrachteten diese etwas skurile Situation von Weitem. Auch andere Wanderer gingen kopfschüttelnd vorüber.
    Während wir eine kurze Wanderpause einlegten, überholte uns das "Trio" .
    Da wir kurz darauf auch weiterwanderten, hatten wir die Drei leider irgendwie permanent im Blick. Der Sänger setzte sich mit Handystick wandernd dauernd selbst in Szene, sodass die Wanderer hinter ihm immer wieder gezwungen waren, stehen zu bleiben oder "in Deckung" zu gehen, um nicht mitgefilmt zu werden. Wenn andererseits ein Wanderer in die Landschaft fotografieren wollte, nahm er keine Rücksicht und lief ihnen vor die Linse. Ein unmögliches Verhalten, und doch irgendwie unterhaltsam, wenn man die Szenerie und die Wirkung auf andere Menschen betrachtete. Alles in allem ging er den Leuten zunehmend auf die Nerven.
    Oben angekommen, ließen wir uns bei den anderen Wanderern nieder, um die unfassbar schöne Aussicht zu genießen und uns bei einer Brotzeit für den Abstieg zu stärken.
    Da erschraken wir und die anderen Wanderer, denn schon wieder ertönte aus der mitgebrachten Musikbox des Sängers unglaublich laute und gruselige Schlagermusik. So, jetzt reichts! Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten und fragte auf Urbayerisch, ob er noch ganz sauber wäre, diese Idylle derart krass und für alle nervig zu stören. Da er offenbar meine Gesichtsausdruck zu deuten wusste, nicht aber meine Sprache verstand, war ich so frei, es ihm auf englisch zu übersetzen. 😉🤪 Dem Gesichtsausdruck meiner Mitwanderer nach zu urteilen, die der Szene gespannt folgten, sprach ich ihnen wohl aus der Seele. Leider war das Trio nicht bereit, mit dem Unfug aufzuhören. Sie erklärten, dass sie für das Video, das sie aufnahmen, 5000 km gekommen wären und es nun fertig drehen würden. Es wäre unser Pech, wenn es uns nicht gefällt. Da sie offenbar bemerkten, dass ihr Verhalten allgemein nicht gut ankam, drehten sie die Musik wenigstens leise, während der Sänger sich wie ein Käfer auf dem Rücken liegend nahe des Abgrundes wälzte und sich dabei filmen ließ. Gottseidank sang er nicht wirklich, sondern bewegte nur die Lippen, was das ganze wirklich lustig werden ließ. Mehrmals fiel mein Blick auf die Musilbox neben mir und ich sinnierte darüber nach, ob man den Platsch im Wasser hier oben noch hören würde, wenn.....naja lassen wir das. 😉😉😉🙈
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  • Solheimsvik

    9. juli 2023, Norge ⋅ ⛅ 22 °C

    Unverhofft fanden wir am Wegesrand einen kleinen Abzweig Richtung See, an dem schon ein paar Womos standen. Schnell fanden wir ein nettes Plätzchen direkt am See. Dieser ist wunderbar erfrischend und die Landschaft unbeschreiblich schön. Hier werden wir uns in unsere Liegestühle begeben und uns von unseren Strapazen der vergangenen Woche erholen.Læs mere

  • Gletscherblick Buerbreen

    10. juli 2023, Norge ⋅ 🌧 13 °C

    Heute ging es vorbei an vielen Wasserfällen. Aufgrund der Regenfälle der vergangenen Tage sind diese natürlich sehr imposant und durch die Wolkenschleier und den Regen wirken sie etwas mystisch. Zwischendurch ließ der Regen etwas nach und in wenigen Momemten wichen die schwarzen Wolken etwas zur Seite. So entstand eine bezaubernde und beeindruckende Atmosphäre.Læs mere

  • Hardanger Maritime Centre

    11. juli 2023, Norge ⋅ ☁️ 15 °C

    Interessant war heute der Besuch in der Museumswerft Hardanger Fartøyvernsenter on Nordheimsund. Hier werden alte Schiffe wieder seetüchtig gemacht und das Schönste dabei ist, dass man die Handwerker bei ihrer Arbeit beobachten kann. 1984 versuchte man mit diesem Projekt, auffälligen Jugendlichen eine Arbeit anzubieten. Aus dem einstigen sozialen Projekt ist heute ein nationales Fachzentrum für die Restaurierung von Schiffen geworden. Den Eintrittspreis von 230 NOK für zwei Erwachsene fanden wir ok.Læs mere

  • Steinsdalsfossen

    11. juli 2023, Norge ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Steindalsfossen gehört zu den meistbesuchten Attraktionen Norwegens. Das Besondere dieses Wasserfalls ist, dass ein Pfad hinter dem Wasserfall entlangführt, sodass man hinter einer tosenden Wand aus Wasser stehen kann.
    Schön ist, dass der große Parkplatz am Wasserfall kostenfrei (für uns unerwartet, da meistens teuer hier) ist.
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