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Costa Mittelmeer Kreuzfahrt

Savona -> Marseille -> Valencia -> Palma -> Olbia -> Rom -> Savona Read more
  • Trip start
    June 14, 2025

    Anreise und Einschiffung in Savona

    June 14, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Los ging es um Mitternacht. Eine kurze Fahrt nach Memmingen um dort um 01:00 Uhr den Bus nach Savona zu erreichen. Der gut besetzte Bus war sehr pünktlich und so konnten wir schon ein paar Minuten früher los als geplant. Um 09:40 Uhr haben wir dann den Hafen von Savona erreicht. Die Costa Pacifica war heute das einzige Kreuzfahrtschiff im Hafen und hat schon auf uns gewartet. Deshalb ging die gesamte Einschiffung sehr schnell vonstatten. Lediglich der Einzug in unsere Minikabine hat noch auf sich warten lassen. Insgesamt waren wir alle vom ersten Eindruck überfordert. Wie soll man sich hier nur zurecht finden? Aber nach dem ersten Schock geht es dann recht schnell. Obligatorische Sicherheitsübung noch hinter sich gebracht und jetzt sind wir schon auf hoher See und auf dem Weg nach Toulon.Read more

  • Marseille Stadtrundfahrt

    June 15, 2025 in France ⋅ ☁️ 26 °C

    Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, fasziniert mit ihrer lebendigen Atmosphäre, mediterranen Lebensart und einer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne. Die Stadt am Golfe du Lion ist bekannt für ihr mildes Klima, ihre kulinarische Vielfalt und das unverwechselbare Flair, das sich besonders an ihren berühmten Sehenswürdigkeiten erleben lässt.
    La Corniche ist eine der schönsten Küstenstraßen Marseilles. Sie schlängelt sich spektakulär entlang des Mittelmeers und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer, die vorgelagerten Inseln und die felsigen Buchten der Stadt. Die Promenade eignet sich ideal für Spaziergänge, Jogging oder einfach zum Verweilen auf einer der berühmten „Bancs de la Corniche“, den längsten Bänken Europas, von denen aus man das maritime Panorama genießen kann. Entlang der Corniche reihen sich elegante Villen, kleine Strände und beliebte Badeplätze wie der Plage du Prophète aneinander.
    Ein weiteres architektonisches Highlight ist die Cathédrale Sainte-Marie-Majeure, von den Einheimischen meist „La Major“ genannt. Die Kathedrale wurde zwischen 1852 und 1893 im neoromanisch-byzantinischen Stil erbaut und beeindruckt mit ihren mächtigen Kuppeln und der markanten, gestreiften Fassade aus grünem und weißem Kalkstein. Sie bietet Platz für rund 3.000 Menschen und erinnert von außen eher an eine Moschee als an ein klassisches christliches Gotteshaus. Im Inneren beeindrucken prachtvolle Mosaike und edle Materialien. Die Kathedrale liegt nahe dem alten Hafen und war einst ein Zeichen für die ankommenden Seefahrer sowie ein Symbol für den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt im 19. Jahrhundert.
    Über allem thront die Basilika Notre-Dame de la Garde, im Volksmund liebevoll „La Bonne Mère“ genannt. Sie steht auf einer 161 Meter hohen Anhöhe und ist das weithin sichtbare Wahrzeichen Marseilles. Die Kirche wurde ab 1853 im neuromanisch-byzantinischen Stil erbaut und zieht jährlich rund zwei Millionen Besucher an. Von hier aus eröffnet sich ein spektakulärer 360-Grad-Blick auf die Stadt, das Meer und die umliegenden Berge. Im Inneren der Basilika finden sich zahlreiche Votivgaben, kunstvolle Mosaike und Schiffsmodelle, die an die enge Verbindung Marseilles zum Meer erinnern. Auf dem Glockenturm thront eine vergoldete Statue der Jungfrau Maria, die als Schutzpatronin der Stadt gilt.
    Zentrum des städtischen Lebens ist der Alte Hafen (Vieux Port), das historische und touristische Herz Marseilles. Hier, wo die Stadt vor über 2.600 Jahren gegründet wurde, herrscht reges Treiben: Fischerboote, Yachten und Ausflugsdampfer liegen an den Kais, während entlang der Uferpromenade zahlreiche Restaurants, Bars und Cafés zum Verweilen einladen. Der salzige Duft des Meeres, das Stimmengewirr und die stimmungsvolle Beleuchtung am Abend machen den Vieux Port zu einem besonderen Erlebnis. Der Hafen ist auch Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Frioul-Inseln, dem Château d’If oder den berühmten Calanques. In unmittelbarer Nähe liegen das charmante Altstadtviertel Le Panier, die Einkaufsstraßen und zahlreiche Museen und Galerien, die das kulturelle Leben Marseilles prägen.
    Marseille begeistert durch seine Vielfalt: von der mondänen Corniche über prachtvolle Sakralbauten bis zum lebendigen Hafen – die Stadt vereint mediterranes Lebensgefühl, beeindruckende Architektur und eine reiche Kulturszene auf einzigartige Weise
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  • València auf eigene Faust

    June 16, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 29 °C

    Valencia, die drittgrößte Stadt Spaniens, besticht durch ihre faszinierende Mischung aus jahrtausendealter Geschichte und futuristischer Moderne. Besonders deutlich wird dieser Kontrast zwischen der historischen Altstadt, der Ciutat Vella, und dem avantgardistischen Architekturensemble der Ciudad de las Artes y las Ciencias.
    Die Altstadt von Valencia – Ciutat Vella
    Die Altstadt Valencias zählt zu den größten und eindrucksvollsten historischen Zentren Europas. Ihre Wurzeln reichen über 2.000 Jahre zurück, seit der Gründung durch die Römer im Jahr 138 v. Chr. Im Laufe der Jahrhunderte prägten Römer, Westgoten, Muslime und Christen das Stadtbild, was sich in einem reichen architektonischen und kulturellen Erbe widerspiegelt.
    Ein Spaziergang durch die labyrinthartigen Kopfsteinpflastergassen führt vorbei an gotischen Kirchen, mittelalterlichen Stadttoren und belebten Plätzen. Das Herzstück bildet das Viertel La Seu, wo die imposante Kathedrale von Valencia steht. Sie wurde ab dem 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet und beherbergt den berühmten „Heiligen Gral“, der Legende nach den Kelch des letzten Abendmahls. Der Aufstieg auf den Glockenturm El Micalet wird mit einem weiten Blick über die Dächer der Altstadt belohnt.
    Unweit davon liegt die Plaza de la Virgen, deren Ursprung bis ins römische Forum zurückreicht. Hier findet donnerstags das traditionelle Wassergericht statt, ein Überbleibsel aus maurischer Zeit. Die Altstadtviertel El Carmen und El Mercat sind bekannt für ihre lebendige Atmosphäre, kleine Läden, Streetart und die kulinarischen Genüsse in den zahllosen Tapas-Bars.
    Zu den architektonischen Highlights zählen die Lonja de la Seda (Seidenbörse), ein Meisterwerk der spätgotischen Zivilarchitektur und UNESCO-Weltkulturerbe, sowie der Mercat Central, eine der größten und schönsten Markthallen Europas mit Jugendstilfassade und einem riesigen Angebot an frischen Lebensmitteln.
    Wer durch die Altstadt schlendert, entdeckt an jeder Ecke Geschichte, Kunst und das authentische Lebensgefühl Valencias – ob bei einer heißen Schokolade mit Buñuelos, einer Horchata mit Fartons oder beim Bummel über die Plaza Redonda mit ihren kleinen Geschäften.
    Ciudad de las Artes y las Ciencias – Stadt der Künste und Wissenschaften
    Am südöstlichen Ende des ehemaligen Turia-Flussbetts erhebt sich Valencias modernes Wahrzeichen: die Ciudad de las Artes y las Ciencias. Der spektakuläre Komplex wurde vom valencianischen Stararchitekten Santiago Calatrava und Félix Candela entworfen und ab 1998 Stück für Stück eröffnet. Die Gebäude mit ihren weißen, organischen Formen und spiegelnden Wasserflächen wirken wie aus einer anderen Welt und bilden einen scharfen Kontrast zur historischen Altstadt.
    Der Komplex erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer und vereint Wissenschaft, Kunst und Freizeit auf eindrucksvolle Weise. Zu den wichtigsten Bauwerken gehören:

    - L’Hemisfèric: Das erste eröffnete Gebäude, inspiriert von einem riesigen Auge, beherbergt ein IMAX-Kino, Planetarium und Laser-Show. Die Reflexion im Wasser vollendet die architektonische Illusion.
    - Museu de les Ciències Príncipe Felipe: Das interaktive Wissenschaftsmuseum lädt zum Anfassen und Experimentieren ein und begeistert Besucher aller Altersgruppen mit Ausstellungen zu Naturwissenschaften und Technik.
    - Oceanogràfic: Das größte Aquarium Europas mit über 45.000 Tieren aus mehr als 500 Arten, darunter Delfine, Haie, Belugas und Pinguine. Die verschiedenen Meereswelten sind thematisch nach Lebensräumen gestaltet.
    - Palau de les Arts Reina Sofía: Das Opernhaus mit seiner spektakulären Form bietet Raum für Oper, Konzerte, Tanz und andere kulturelle Veranstaltungen.
    -Umbracle: Ein überdachter Spazierweg mit mediterranen Pflanzen und Skulpturen, der einen Panoramablick auf den gesamten Komplex ermöglicht.
    -Àgora: Ein multifunktionaler Raum für Veranstaltungen, Konzerte und Sportevents.

    Die Ciudad de las Artes y las Ciencias steht sinnbildlich für das moderne, zukunftsgewandte Valencia und ist heute eine der meistbesuchten Attraktionen Spaniens. Sie wurde gezielt als Magnet für Wissenschafts- und Kulturtourismus konzipiert und ist ein Muss für jeden Valencia-Besucher.
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  • Palma de Mallorca -auf einen Klick-

    June 17, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute gab es einen Costa Ausflug unter dem Motto „Palma mit einem Klick“. Sehr kurz gehalten und wirklich nur auf das „Wesentliche“ reduziert. Insgesamt sind die Ausflüge der Rederei meist so konzipiert, dass man das bis 16 Uhr auf dem Schiff servierte Mittagessen noch mitnehmen kann. Wahrscheinlich würde es sonst zu viele Beschwerden geben? In diesem Fall konnte man nach der Führung aber auch noch in der Stadt verweilen und mit einem Costa Shuttle alle 20 Minuten zurück auf das Schiff. Das war dann schon ein toller Service. Also sind die Kids mit dem regulären Tourbus zurück und ich bin noch etwas geblieben. Die zusätzliche Zeit habe ich verwendet, um mir das Markenzeichen von Mallorca „Le Seu“ genauer auch von innen und über den Dächern anzuschauen. Dafür habe ich aber einen extra Beitrag erstellt.

    Jetzt ein paar Informationen zu Palma:

    Palma, auch Ciutat genannt, ist die Hauptstadt und das wirtschaftliche, politische sowie kulturelle Zentrum der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca und der gesamten Balearen. Die Stadt liegt malerisch an der Bucht von Palma im Westen der Insel und erstreckt sich mit ihrer Agglomeration über mehr als 30 Kilometer entlang der Küste – von Magaluf im Westen bis S’Arenal im Osten. Mit etwa 500.000 Einwohnern lebt mehr als die Hälfte aller Mallorquiner in Palma, was der Stadt einen ausgeprägten Metropolcharakter verleiht.

    Palma ist Sitz der autonomen Regierung der Balearen, Bischofssitz und Universitätsstadt. Hier befinden sich der größte Hafen und der größte Flughafen der Insel, was die Stadt zum wichtigsten Versorgungszentrum der Balearen macht. Die Altstadt, geprägt von engen Gassen, historischen Gebäuden und einer Mischung aus spanisch-katalanischen und arabischen Einflüssen, gehört zu den besterhaltenen im Mittelmeerraum. Das Herzstück bildet der Plaça Major, umgeben von Arkadenhäusern, Geschäften, Straßencafés und regelmäßig stattfindenden Märkten.

    Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt die gotische Kathedrale La Seu mit ihrer imposanten Rosette, die als eine der größten Europas gilt. Direkt daneben befindet sich der Königspalast Palau de l’Almudaina, der ursprünglich eine maurische Festung war und heute als Sommerresidenz des spanischen Königs dient. Hoch über der Stadt thront das Castell de Bellver, eine seltene runde Burg, die einen spektakulären Ausblick auf Palma und das Meer bietet. Kunstliebhaber finden mit dem Museu Es Baluard und der Fundación Miró bedeutende Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst.

    Das Stadtbild Palmas wird durch zahlreiche Kirchen, prächtige Stadtpaläste und die lebendige Markthalle Mercat de l’Olivar geprägt, in der regionale Spezialitäten angeboten werden. Die Stadt ist bekannt für ihre vielfältige Gastronomie, das bunte Nachtleben und die entspannte mediterrane Atmosphäre, die sich besonders in den Terrassencafés und auf den belebten Plätzen spüren lässt. Palma ist nicht nur während der Badesaison ein beliebtes Ziel, sondern begeistert das ganze Jahr über mit kulturellen Veranstaltungen, Festivals und einem abwechslungsreichen Freizeitangebot.

    Die Umgebung der Stadt ist landschaftlich reizvoll: Im Nordwesten erhebt sich das Tramuntana-Gebirge, im Osten erstreckt sich der kilometerlange Sandstrand Platja de Palma. Die südlich gelegene Insel Cabrera gehört administrativ ebenfalls zu Palma.

    Palma vereint Geschichte, Moderne und mediterrane Lebensfreude auf einzigartige Weise und ist damit weit mehr als nur das touristische Tor zu Mallorca – sie ist das pulsierende Herz der Insel
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  • Palma -Kathedrale La Seu-

    June 17, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 30 °C

    Die Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca ist ein beeindruckendes Beispiel mediterraner Gotik und das Wahrzeichen der Stadt. Ihr Bau begann 1229 nach der Rückeroberung Mallorcas durch König Jaume I. auf dem Gelände einer ehemaligen Moschee und zog sich über mehrere Jahrhunderte, bis sie im 17. Jahrhundert vollendet wurde. Besonders markant sind die monumentale Fassade, das hohe Hauptschiff und die riesige Fensterrosette, die zu den größten der Welt zählt und ein faszinierendes Lichtspiel im Inneren erzeugt. Im 20. Jahrhundert gestaltete der berühmte Architekt Antoni Gaudí Teile des Innenraums um und brachte mehr Licht und Modernität in die Kathedrale. Heute ist La Seu nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern auch ein kulturelles Highlight Mallorcas, das Besucher mit seiner Architektur, Geschichte und einzigartigen Atmosphäre begeistert.

    Von Mai bis Oktober kann die Dachterrasse besichtigt werden. Der Aufstieg über 140 Stufen wird mit einem atemberaubenden Panoramablick über Palma und den Hafen belohnt.
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  • Costa Pacifica

    June 18, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Die Costa Pacifica ist ein Schiff der mittleren Generation und Größe innerhalb der Costa-Flotte. Sie ist kleiner und älter als die neuesten Flaggschiffe (Toscana, Smeralda), aber vergleichbar mit ihren Schwesterschiffen der Concordia-Klasse.
    Bereits seit 2009 leistet die Pacifica ihre Dienste für die Reederei Costa Crociere. Das Schiff wurde in Italien bei Fincantieri gebaut und fährt unter italienischer Flagge mit Genua als Heimathafen. Mit einer Länge von rund 290 Metern und einer Breite von etwa 35,5 bis 36 Metern zählt die Costa Pacifica zu den großen Kreuzfahrtschiffen ihrer Zeit. Sie hat einen Tiefgang von etwa 8,2 bis 8,3 Metern und eine Vermessung von circa 114.500 Bruttoregistertonnen. Angetrieben wird sie von sechs Dieselmotoren des Typs Wärtsilä 12V46 mit einer Gesamtleistung von 12.600 Kilowatt, was ihr eine Geschwindigkeit von bis zu 23 Knoten ermöglicht. An Bord gibt es zwischen 13 und 14 Passagierdecks sowie rund 1.500 Kabinen.

    Die Ausstattung der Costa Pacifica ist vielfältig und modern. Passagiere können zwischen verschiedenen Kabinenarten wählen, darunter Innen-, Außen-, Balkon- und Suitenkabinen, wobei einige direkt Zugang zum Spa-Bereich bieten. Für das leibliche Wohl sorgen acht Restaurants, darunter spezielle Themenrestaurants, sowie 10 Bars. Wellnessliebhaber finden auf zwei Decks einen großen Spa-Bereich mit Saunen, Dampfbädern, Thalassotherapie-Pool und Fitnesscenter. Für Unterhaltung sorgen ein großes Theater über drei Decks,, ein Casino, eine Diskothek, ein Kino unter freiem Himmel. Für Familien gibt es einen Kinderclub, Kinderpools und spezielle Familienkabinen.

    Die Costa Pacifica ist besonders für ihr Musikthema bekannt: Das gesamte Schiff ist musikalisch gestaltet, von den Decknamen bis zur Dekoration und den Veranstaltungen. Überall an Bord finden sich rund 300 Original-Kunstwerke und 6.000 Reproduktionen, die sich dem Thema Musik widmen.

    An Bord arbeiten etwa 1.100 Crewmitglieder, die international besetzt sind und mehrsprachigen Service bieten. Das Schiff kann bis zu 3.008 Passagiere bei Doppelbelegung aufnehmen, maximal sogar 3.780 Gäste. Die Bordwährung ist der Euro. Das Personal ist besonders auf individuelle Wünsche eingestellt und bietet einen ausgezeichneten Kundenservice.
    Insgesamt bietet die Costa Pacifica ein abwechslungsreiches Bordleben für alle Altersgruppen – ob Familien, Wellnessliebhaber oder Musikfans – und sorgt für ein unvergessliches Kreuzfahrterlebnis.
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  • Sardinien - Olbia

    June 19, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Olbia, die viertgrößte Stadt Sardiniens mit rund 61.500 Einwohnern, liegt an der Nordostküste der Insel und gilt als das Tor zur berühmten Costa Smeralda. Für viele Reisende ist Olbia der erste Kontaktpunkt mit Sardinien, denn die Stadt verfügt sowohl über einen internationalen Flughafen als auch einen bedeutenden Fährhafen, der regelmäßig Verbindungen zum italienischen Festland bietet, etwa nach Genua, Livorno, Civitavecchia und Piombino. Die zentrale Lage macht Olbia zu einem idealen Ausgangspunkt für Ausflüge zu den traumhaften Stränden der Umgebung, wie Pittulongu oder Porto Istana, und für Erkundungen der malerischen Costa Smeralda.

    Die Geschichte Olbias reicht bis in die Antike zurück: Bereits die Phönizier und später die Römer nutzten den natürlichen Hafen als wichtigen Handelsplatz. Im Laufe der Jahrhunderte war die Stadt unter verschiedenen Namen bekannt – in der byzantinischen Zeit als Pausania, im Mittelalter bis 1939 als Terranova, wobei der sardische Name Terranòa bis heute gebräuchlich ist. Zahlreiche archäologische Funde, darunter ein Schatz von fast 900 Goldmünzen, werden im Archäologischen Museum auf der kleinen Insel Peddone ausgestellt. Besonders sehenswert sind die romanische Basilika San Simplicio aus dem 11./12. Jahrhundert, die als ältestes christliches Zeugnis der Insel gilt, sowie die barocke Kirche San Paolo mit ihrer farbenfrohen Kuppel. Die Spuren der Vergangenheit reichen jedoch noch weiter zurück: In der Umgebung finden sich Dolmen, Menhire, Megalithkreise und etwa 50 Nuraghensiedlungen aus der Bronzezeit, darunter das gut erhaltene Gigantengrab Su Monte de s’Ape.
    Olbia selbst bietet eine charmante Altstadt mit gemütlichen Cafés, Restaurants und kleinen Boutiquen, die zum Flanieren einladen. Die sardische Küche ist reich an Aromen und Traditionen: Typische Gerichte sind Culurgiones (gefüllte Teigtaschen), Porceddu (Spanferkel), Bottarga (getrockneter Fischrogen) und Fregola con arselle (Pasta mit Muscheln), begleitet von regionalen Weinen wie Vermentino di Gallura oder Cannonau. Wer das Nachtleben sucht, findet in den Bars und auf den Plätzen der Altstadt ein authentisches sardisches Flair.

    Die Umgebung von Olbia lädt zu vielfältigen Aktivitäten ein. Die nahegelegenen Strände bieten ideale Bedingungen für Sonnenanbeter, Wassersportler und Familien. Wanderfreunde können den Monte Pino erklimmen oder Ausflüge zur Isola Tavolara unternehmen, die sich auch hervorragend zum Schnorcheln und Tauchen eignet. Gut ausgebaute Straßen ermöglichen Tagesausflüge entlang der Küste oder ins bergige Hinterland. Für Familien gibt es kinderfreundliche Strände, Parks wie den Parco Fausto Noce und zahlreiche Freizeitangebote.

    Olbia ist somit weit mehr als nur ein Verkehrsknotenpunkt: Die Stadt verbindet sardisches Lebensgefühl, Geschichte, Kultur, Gastronomie und die Nähe zu einigen der schönsten Strände Europas. Ob für einen Kurztrip oder einen längeren Aufenthalt – Olbia ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Vielfalt Sardiniens zu entdecken
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  • Sardinien - Porto Cervo

    June 19, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Porto Cervo ist ein exklusiver Urlaubsort an der berühmten Costa Smeralda im Nordosten Sardiniens und gilt als das touristische Zentrum dieser Region. Der Ort wurde 1962 von Prinz Karim Aga Khan IV. als Feriendomizil für wohlhabende Gäste gegründet und ist heute ein Magnet für internationale Prominente, Mitglieder europäischer Königshäuser sowie Stars und Sternchen aus Film und Fernsehen. Mit nur etwa 400 Einwohnern bleibt Porto Cervo überschaubar, doch in den Sommermonaten verwandelt sich der kleine Ort in einen Hotspot des Jetset-Lebens, in dem Luxus, Eleganz und mediterranes Flair allgegenwärtig sind.

    Das Stadtbild von Porto Cervo ist geprägt von einer harmonischen Mischung aus traditioneller sardischer Architektur und modernen Elementen. Pastellfarbene Fassaden, geschwungene Formen und eine sorgfältige Einbettung in die umliegende Landschaft machen den Ort zu einem wahren Augenschmaus. Im Zentrum befindet sich die charakteristische Piazzetta, die von exklusiven Restaurants, Bars und Designer-Boutiquen gesäumt wird. Abends wird sie zum Treffpunkt für die internationale High Society, die hier das Nachtleben genießt und stilvolle Shoppingtouren unternimmt.

    Ein weiteres Highlight ist der moderne Yachthafen, einer der größten und luxuriösesten im Mittelmeer. Hier legen imposante Luxusyachten aus aller Welt an, und regelmäßig finden prestigeträchtige Segelregatten wie die Maxi Yacht Rolex Cup oder der Sardinia Cup statt. Die Strände rund um Porto Cervo, darunter Spiaggia del Principe und Liscia Ruja, sind berühmt für ihren feinen Sand und das glasklare, türkisfarbene Wasser. In der Umgebung locken zudem zahlreiche kleine Granitbuchten und die faszinierende Inselwelt des Maddalena-Archipels, die sich ideal für Ausflüge mit dem Boot oder Wassersportaktivitäten wie Segeln, Tauchen und Windsurfen eignen.

    Kulinarisch bietet Porto Cervo eine große Auswahl an gehobenen Restaurants und traditionellen Tavernen, in denen frische Meeresfrüchte, sardische Spezialitäten wie Culurgiones und gegrilltes Lammfleisch serviert werden. Der lokale Weißwein Vermentino di Gallura rundet das kulinarische Erlebnis ab. Wer Wert auf Luxus und Exklusivität legt, findet in Porto Cervo eine unvergleichliche Mischung aus stilvollem Ambiente, spektakulärer Natur und mondänem Lebensgefühl – ein echtes Juwel an der Costa Smeralda.
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  • Sardinien - Baia Sardinia

    June 19, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Baia Sardinia, auch als Baja Sardinia bekannt, liegt im äußersten Nordosten Sardiniens und grenzt direkt an die berühmte Costa Smeralda. Der kleine Küstenort mit rund 145 Einwohnern (Stand 2021) gehört zur Provinz Sassari und liegt malerisch am Golf von Arzachena, mit Blick auf die Inseln des Maddalena-Archipels. Die Landschaft ist geprägt von den typischen Granitfelsen der Gallura-Region und bietet eine spektakuläre Kulisse aus türkisblauem Meer und weißen Sandstränden. Besonders im Hochsommer ist Baia Sardinia sehr lebhaft, da viele Urlauber die traumhaften Strände und das mediterrane Flair genießen.

    Der Hauptstrand, Spiaggia Cala Battistoni, befindet sich direkt unterhalb des kleinen Ortszentrums. Hier gibt es Strandbars, Restaurants und die Möglichkeit, Boote zu mieten. Allerdings ist der Zugang zum Strand oft mit kostenpflichtigen Sonnenschirm-Services verbunden, was von einigen Besuchern als Nachteil empfunden wird. Dennoch eignet sich der Strand hervorragend für einen entspannten Tag am Meer, und das Wasser lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein. Die autofreie Piazza im Zentrum mit ihren Geschäften, Boutiquen und Restaurants ist abends ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste.

    Baia Sardinia ist auch für sein Nachtleben bekannt: Besonders der in den Felsen gebaute Club „Ritual“ und der angesagte Beach Club „Phi Beach“ ziehen Nachtschwärmer an, die dort bei Musik und Sonnenuntergang Cocktails direkt am Meer genießen können. Die Nähe zu Porto Cervo, dem Zentrum der Costa Smeralda, macht den Ort zudem attraktiv für Ausflüge zu weiteren exklusiven Stränden und Sehenswürdigkeiten.

    Die Region bietet zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten: Von Tauchgängen an den berühmten Riffen bei Capo Testa über Wanderungen auf der Insel Caprera bis hin zu Radtouren durch die hügelige Landschaft der Gallura ist für Abwechslung gesorgt. Die Hotellerie reicht von luxuriösen Resorts bis zu familiengeführten Hotels, viele mit direktem Zugang zum Meer und gepflegten Anlagen.

    Das Klima ist mediterran mit langen, heißen Sommern und milden Wintern. Die beste Reisezeit für einen Badeurlaub liegt zwischen Juni und September, wenn die Wassertemperaturen angenehm warm sind und kaum Regen fällt. Im Hochsommer steigen die Tagestemperaturen auf bis zu 32 °C, während es im Winter selten unter 6 °C kühl wird.

    Zusammengefasst ist Baia Sardinia ein attraktiver Urlaubsort, der das mondäne Flair der Costa Smeralda mit entspannter Atmosphäre, schöner Natur und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten verbindet – ideal für Erholungssuchende, Familien und Aktivurlauber gleichermaßen
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  • Rom -Spaziergang -

    June 20, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Rom, die „Ewige Stadt“, blickt auf eine faszinierende Geschichte zurück, die bis in das 8. Jahrhundert v. Chr. reicht. Der Legende nach wurde Rom 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Aus einer kleinen Siedlung am Tiber entwickelte sich zunächst eine Monarchie, dann eine Republik und schließlich das mächtige Römische Kaiserreich. Die Römer begannen früh, ihr Territorium durch geschickte Kriegsführung und Diplomatie auszudehnen. Nach den Punischen Kriegen gegen Karthago wurde Rom zur dominierenden Macht im Mittelmeerraum. Unter Kaiser Trajan, um das Jahr 117 n. Chr., erreichte das Römische Reich seine größte Ausdehnung: Es erstreckte sich von Britannien im Westen bis zum Persischen Golf im Osten und von Nordafrika bis Mitteleuropa. Damit umfasste das Imperium Teile von fast 50 heutigen Staaten und etwa ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung.

    Das Stadtbild Roms ist bis heute geprägt von den Zeugnissen dieser glanzvollen Vergangenheit. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählen das Kolosseum, das größte antike Amphitheater der Welt, und das Forum Romanum, das einstige politische und wirtschaftliche Herz der Stadt. Das Pantheon beeindruckt mit seiner gewaltigen Kuppel, die als technisches Wunderwerk gilt und bis heute nahezu unversehrt ist. Nicht minder bedeutend sind die Vatikanstadt mit dem Petersdom, die prachtvollen Plätze wie die Piazza Navona oder die Piazza del Popolo, sowie die zahlreichen Brunnen und Aquädukte, die das Bild der Stadt prägen.

    Die Römer waren Meister der Technik und des Bauens. Sie entwickelten ein ausgeklügeltes Straßennetz, das alle Teile des Reiches verband und dessen Verlauf noch heute in vielen europäischen Verkehrswegen erkennbar ist. Ihre Aquädukte sorgten für eine zuverlässige Wasserversorgung, und mit der Erfindung des Betons konnten sie langlebige und monumentale Bauwerke errichten. Die Fußbodenheizung (Hypokaustum), die Kanalisation (Cloaca Maxima) und die Entwicklung des gebundenen Buches (Codex) sind weitere Beispiele für römische Innovationen. Auch in der Landwirtschaft setzten die Römer Maßstäbe, etwa durch verbesserte Pflüge und Bewässerungssysteme.

    Das Erbe Roms ist bis heute in vielen Lebensbereichen spürbar. Das römische Recht bildet die Grundlage vieler europäischer Rechtssysteme, und Begriffe wie Senat, Republik oder Bürgerrechte stammen aus der römischen Politik. Das lateinische Alphabet und zahlreiche Wörter und Redewendungen prägen noch immer viele Sprachen. Sogar unser Kalender und viele Monatsnamen gehen auf die Römer zurück. Rom war zudem die erste Stadt der Welt mit über einer Million Einwohnern und setzte Standards in Stadtplanung, Architektur und Infrastruktur, die bis heute Vorbild sind. So bleibt Rom nicht nur ein faszinierendes Reiseziel, sondern auch ein Symbol für den nachhaltigen Einfluss der Antike auf unsere moderne Welt.
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  • Rom -Petersplatz und Petersdom-

    June 20, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 34 °C

    Der Petersplatz und der Petersdom im Vatikan sind nicht nur religiöse, sondern auch architektonische und kulturelle Wahrzeichen von Weltrang. Der Petersplatz, entworfen von Gian Lorenzo Bernini im 17. Jahrhundert, beeindruckt durch seine riesige, ellipsenförmige Fläche, die von 284 dorischen Säulen und 140 Heiligenstatuen eingerahmt wird. Die Kolonnaden symbolisieren die einladenden Arme der Kirche, die Gläubige aus aller Welt empfangen. Im Zentrum des Platzes steht ein über 4000 Jahre alter ägyptischer Obelisk, der von zwei prachtvollen Brunnen flankiert wird. Der Petersplatz ist Schauplatz bedeutender Ereignisse wie der Papstaudienzen und des päpstlichen Segens „Urbi et Orbi“, wenn sich zehntausende Menschen hier versammeln. Ein besonderes architektonisches Detail ist die optische Täuschung der Kolonnaden: Von bestimmten Punkten aus erscheinen die vier Säulenreihen wie eine einzige.

    Direkt an den Petersplatz schließt sich der Petersdom an, eine der größten und wichtigsten Kirchen der Christenheit. Der heutige Bau wurde zwischen 1506 und 1626 errichtet und gilt als Meisterwerk der Renaissance und des Barocks. Bedeutende Künstler wie Bramante, Michelangelo, Maderno und Bernini haben an diesem monumentalen Bauwerk mitgewirkt. Die Basilika ist 211,5 Meter lang, ihre Kuppel ragt 136,5 Meter in die Höhe und ist damit die höchste Kirchenkuppel der Welt. Im Inneren finden bis zu 20.000 Menschen Platz. Besonders sehenswert sind die berühmte Pietà von Michelangelo, der prächtige Baldachin von Bernini über dem Hauptaltar sowie zahlreiche weitere Altäre, Kapellen und Kunstschätze. Unter dem Petersdom befinden sich die Vatikanischen Grotten, in denen viele Päpste und andere bedeutende Persönlichkeiten bestattet sind. Das Grab des Apostels Petrus, auf dessen Ruhestätte der Dom errichtet wurde, liegt direkt unter dem Hauptaltar und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

    Petersplatz und Petersdom bilden zusammen das spirituelle und architektonische Herz des Vatikans. Sie sind ein Symbol für die weltweite Bedeutung der katholischen Kirche und ziehen jedes Jahr Millionen von Besuchern und Pilgern aus aller Welt an. Ein Besuch ist nicht nur ein religiöses, sondern auch ein kulturelles und künstlerisches Erlebnis, das die Geschichte und die Gegenwart auf beeindruckende Weise miteinander verbindet
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    Trip end
    June 21, 2025