• Orthoklas on tour
  • Ulrike Strobel
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Südostasien 2018/19

Uma 48aventura de um dia na Orthoklas on tour & Ulrike Leia mais
  • Angkor

    6 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 31 °C

    Anmerkungen Bauordnung der besuchten Tempel in Angkor; das gilt im erweiterten Sinne genauso für die Tempel in Thailand, Vietnam und Myanmar .

    Die Hochtempel, also diejenigen mit Tempeltürmen, Pagoden, Stupas orientieren sich an dem mythologischen Weltenberg Meru, sollen also ein Abbild von diesem sein.

    Der Meru bildet gemäß der hinduistischen, jainistischen und der buddhistischen Kosmogonie den Weltenberg im Zentrum des Universums.

    Der unvorstellbar hohe Berg Meru, Wohnsitz von Göttern und Schutz-Gottheiten, erhebt sich im Mittelpunkt des Universums. Um ihn kreisen die Sonne und der Mond, die Sterne und die Planeten, die den Lauf von Tag und Nacht beeinflussen, das Kommen und Gehen der Jahreszeiten und damit letztlich das Wohlergehen der Menschen.

    Nach alten thailändischen Texten erhebt sich der Berg Sumeru 84.000 Yojana (ca. 16 km) über die Erdoberfläche, er reicht weitere 84.000 Yojana in die Tiefe. Er ist 84.000 Yojana dick und sein Umfang beträgt 252.000 Yojana.

    Nach der hinduistischen Überlieferung ist der Meru von vier konzentrischen Ketten von Kontinenten umgeben. Gemäß der buddhistischen Kosmologie – wie z. B. in dem thailändischen Opus Traibhumikatha aus dem 14. Jahrhundert ausführlich dargelegt – umgeben ihn sieben konzentrische Bergketten, die nach außen hin immer niedriger werden. Jede Bergkette ist von der nächsten durch einen tiefen Ozean, den Sidantara-Ozean getrennt. Dies gesamte System wird nach außen hin von einer weiteren, unüberwindlichen Bergkette begrenzt, der Cakkavala-Bergkette („Eisen-Berge“). Jenseits der Eisen-Berge liegt das Nichts.

    Zwischen den Eisen-Bergen und den sieben Bergketten, die den Berg Meru umgeben, in dem großen Salz-Ozean, liegen vier Kontinente: Im Osten liegt Pubbavideha, im Norden Uttarakuru, im Westen Aparagoyana und im Süden der Jambu-Kontinent. Im Norden diese Kontinents, an den Hängen des Berges Meru, liegt der Wald Himavanta, Heimat vieler Fabeltiere. Jeder dieser Kontinente ist von 500 kleineren Inseln umgeben. Zwischen den vier großen Kontinenten liegen vier kleinere Kontinente, Yupara genannt. Dies ist das Land, in dem Garuda leben. Auf dem Jambu-Kontinent leben die Menschen.

    Meru wird manchmal regional unterschiedlich verortet. So werden auch Berge in China, Japan und Bali mit Meru oder anderen heiligen Bergen des Buddhismus identifiziert. Mythologische Erklärungen dafür sind z. B. Umzüge von übernatürlichen Wesen, der Flug des Berges oder kosmologische Erläuterungen. Besonders in Südostasien zeigen symbolische Nachbauten den Mittelpunkt von Königreichen. Erkennbare symbolische Abbildungen sind Hindutempel und Stupas wie Angkor Wat, Borobudur und Prambanan.

    1 Yojana = 16 km, also 84.000 Yojana = 1.344.000 km, 252.000 Yojana = 4.032.000 km!
    Vergleichsmaßstab Erde Durchmesser rund 12.000 km, Umfang rund 40.000 km

    Also besagter Weltenberg Meru scheint schon ein ziemlicher Brocken zu sein.
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  • Angkor (Ta Prom)

    6 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 32 °C

    Den Abschluss für die heutige Tempeltour bildet der Ta Prom, ein Tempel, der momentan mit indischer Hilfe wieder aufgebaut wird.
    Dieser Tempel ist sehr stark von Vegetation überwuchert. Baumwurzeln überziehen die Mauern , Bäume wachsen in Fugen, Gebäude werden quasi biologisch gesprengt.Leia mais

  • Angkor (Ta Prom)

    6 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 32 °C

    Abends als krönenden Tagesabschluß haben wir im modernen klimatisierten Kinosaal an jugendliche Reminiszenzen angeknüpft: "Mary Poppins returns" im englischen Original für zwei US-Dollar Eintritt; billiger ist nur noch umsonst!

    Ein sehr netter Film, der da einsetzt, wo seinerzeit die erste aufgehört hat. Auf der Basis heutiger fortgeschrittener Film- und Illusionstechniken lassen sich manche Dinge noch viel effektiver darstellen. Ein besonderes Bonbon ist der den Handlungsstrang auflösende Auftritt von Dick van Dyke, der seinerzeit den Kaminkehrer Bert darstellte, als guter Bänker.
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  • Angkor Wat

    7 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 25 °C

    Um 4.30 Uhr aufgestanden, um 5.00 Uhr sammelte uns unser Tuk-Tuk-Fahrer ein und los ging es durch das noch nachtdunkle Siem Reap nach Angkor Wat. Mit zunehmender Fahrtdauer wurde die Anzahl der mit gleichem Ziel aufgebrochenen Fahrzeuge immer größer.

    Im Licht von Taschenlampen und Mobiltelefonen ging es dann unter funkelndem Sternenhimmel in den äußeren Tempelbereich hinein. Viele Hunderte waren gleich uns unterwegs.

    Allmählich färbte sich der östliche Himmel hinter dem Haupttempel leicht orange, dann immer kräftiger, bis schließlich gegen 6 Uhr die Sonne aufgegangen war.
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  • Angkor Wat

    7 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 23 °C

    Der zentrale Tempel ist wie alle anderen Khmer Heiligtümer mit seinen Achsen nach den vier Haupt-Himmelsrichtungen orientiert.

    Um das zentrale innere Heiligtum ziehen sich auf allen vier Seiten endlos lange überdachte Galerien, deren Wände lückenlos mit Darstellungen der Kriegszüge der Khmerkönige im Halbrelief aus dem feinkörnigen Sandstein herausgearbeitet geschmückt sind.

    Das ganze wird durch mythologische Figuren ergänzt . Die Könige sitzen meist auf Elefanten und kämpfen von deren Rücken herab. Man sieht aber auch von Pferden gezogene Streitwagen.
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  • Siem Reap

    7 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 31 °C

    Zurück in Siem Reap: Marktszenen

    Es ist im allgemeinen so, dass man bei den hiesigen klimatischen Bedingungen alleine schon vom Nichtstun schwitzt, und das bei Tag und bei Nacht; denn auch die Nacht bringt keine nennenswerte Abkühlung . Zudem regt sich dann auch noch kein Lüftchen, das für etwas Erfrischung sorgen könnte.Leia mais

  • Sieam Reap

    7 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 32 °C

    Innovative Fahrradkonstruktion auf Bambusbasis

    Modell eines traditionellen Ochsenkarrens; die Dinger quietschen auf ihren Naben gottserbärmlich, ganz egal wie gut man dieselben schmiert. Dem Vernehmen nach hilft das Quietschen bei der Vertreibung der bösen Geister.

    Morgen, am 8. Januar geht es weiter nach Phnom Penh in die Landeshauptstadt. Eine Busfahrt würde bis zu acht Stunden in Anspruch nehmen. Wir haben beschlossen, à conto der uns zur Verfügung stehenden knappen Zeit und bequemlichkeitshalber die Distanz wiederum per Flugzeug zu überwinden.
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  • Phnom Penh

    8 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 28 °C

    Abendessen - das ist nun die richtig hohe Kunst: Nudelsuppe mit Stäbchen!

    Die Preise für das Abendessen sind exorbitant: Sowohl die Nudelsuppe, als auch der gebratene Reis mit Hühnchen und Spiegelei kosten jeweils 2,50 $! Welch ein Wucher..... 😂 😂 😂 😂

    Die Preise an den Tankstellen hier sind traumhaft. Der Liter Sprit kostet um die 3200 Riel, das sind umgerechnet 75 US Cent und der Dollar steht momentan bei 88 Eurocent.

    Im täglichen Straßenverkehr herrscht die Devise: Wer bremst, hat schon verloren! Dennoch passiert nichts, alle halten die Augen offen und üben Rücksicht, so seltsam das in diesem Zusammenhang klingen mag.

    Also zwar nicht ganz "Chaos in Laos", aber auch nicht "Alles Roger in Kambodscha"!
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  • Phnom Penh

    9 de janeiro de 2019, Camboja ⋅ 27 °C

    Der Königspalast in Phnom Penh, eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt, 1962 zum letzten Mal renoviert und in die heutige Gestalt gebracht, Wohnsitz des Königs und seiner Familie, und der Pol Pot erstaunlich wenig beschädigtLeia mais