Oman
Takia

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Travelers at this place
  • Day72

    Zwischen Arbeit und Vergnügen

    October 12, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

    Montag 11.10.2021
    Die Arbeit lässt uns auch im Oman nicht ruhen. Um vier Uhr in der Früh stolperten wir aus unserem Schlafgemach, um uns gleich wieder, zehn Schritte weiter, vor den Bildschirm zu pflanzen.
    Heute waren wir jedoch frohen Mutes, da wir am Abend Hilal und Jamal treffen wollten, welche uns durch Muskat führen wollen.
    Diese zwei Einheimischen trafen wir zuvor am Samstag, als sie uns den Weg zum Souq in Mutrah zeigten.
    Hilal übernahm die Führung und chauffierte uns in seinem edlen Mercedes zu einigen Sehenswürdigkeiten, wie dem Palast des Sultans oder zu schönen Aussichtspunkten.
    Während der dreistündigen Führung erfuhren wir so einiges über den Oman und die beiden Freunde.
    Jamal zum Beispiel, kommt aus einer Familie der Bedouinen und wird uns vielleicht sogar noch in sein ehemaliges Dorf führen, welches in der Wüste liegt. Jamal, auch Chemie-Lehrer, ist einer grosser Fan vom Schweizer Fussballer Shakiri. Auch sonst ist er eine Person mit grossem Herz!
    Hilal wiederum ist Vater von drei Kindern und hat gerade eben die Prüfung zum Flugzeugingenieur abgelegt.
    Die Zwei sind hervorragende Beispiele für das freundliche und hilfsbereite omanische Volk.
    Nach der Rour lud uns Hilal zu einem typischen Barbecue am Strassenrand ein.

    Dienstag 12.10.2021
    Arbeiten und Reisen gleichzeitig kann sehr anstrengend und ermüdend sein.
    Der Dienstag entpuppt sich regelmäßig als Hass-Tag für Ephraim (arabisch Ibrahim). Viele Online-Stunden, welche nicht selten in Frust enden, zehren an den Nerven. Schlecht gelaunt trottet Ephraim hinter Xenia nach, die eine geniale Wanderung herauspickte (Wanderung nach Riyam, c38, durch die felsige Landschaft gleich östlich von Muskat).
    Der Weg zog sich entlang eines Rinnsals von einem Bergbach. Nicht selten ist man zur Kletterpartie gezwungen, was aber den Spaßfaktor sehr erhöht. Ephraim ist der lebende Beweis, dass diese Wanderung auch mit Babouches möglich ist.
    Leider haben wir den frühen Sonnenuntergang um 18:00 nicht eingeplant, was uns zur verfrühten Umkehr zwingt.
    So langsam hat sich die Laune von Ephraim wieder gehoben. Sie stieg sogar zu einem Glücksrausch hoch, als wir am gleichen Abend noch Tickets für das WM Qualifikationsspiel Oman gegen Vietnam für 5Rial(ca. 12Fr.) ergatterten. Die Stimmung im Sultan Qaboos-Stadion war grandios und wurde durch die fröhlichen Gesänge der royalen omanischen Fans unterstrichen. Eingedeckt mit süßen Maiskörnern und Sonnenblumenkernen genossen wir das sportliche Ereignis. Notiz am Rande: Oman ging als Sieger der Party hervor.
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  • Day76

    R0ADTRIP Tag 1

    October 16, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

    „Dort, schau! Da ist gerade einer aus dem Wasser gesprungen!“ Völlig begeistert zeigte ich mit dem Finger in Richtung Meer. Seit bald einer Stunde richteten wir unseren Blick gebannt auf das Wasser, unter uns schwanke der zweifache Aussenborder im Rhythmus der Wellen und über uns brütete die Sonne unermüdlich. Hin & wieder tauchte ein Vogel ins Wasser, um kurz darauf mit einem Fisch wieder aufzutauchen. Und dann, endlich: Delfine! Wir konnten unser Glück kaum fassen, als wir vereinzelte Exemplare erspähten, welche sich gleichermassen an den Sardinen labten, wie zuvor die Vögel. Just in dem Moment, als wir uns auf das Bug verlegten, wurden die Meeressäuger auf uns aufmerksam und näherten sich neugierig. Die ganze „Besatzung“ war völlig aus dem Häuschen. Zuerst einer, dann zwei, dann drei und schlussendlich schwamm eine ganze Delfinschule neben uns her. Immer wieder tauchte einer aus dem Wasser empor, um gleich darauf wieder abzutauchen, eine Kurve zu schlagen, unter unserem Boot durchzusausen und wieder aufzutauchen. Unglaubliche 80km/h kann ein Tier an Höchstgeschwindigkeit erreichen.
    Auf dem Rückweg spritzte die Gischt am Board des Schiffes hoch & gab uns eine willkommene Abkühlung. Kurze Zeit später durften wir kopfüber ins Meer stürzen, um die Unterwasserwelt noch durch die Taucherbrille zu betrachten. Schwimmend erforschten wir Riffe, in welchen sich viele bunte Fische tummelten. Ephraim entdeckte sogar eine junge Wasserschlange. Viel zu schnell war die Zeit um & wir mussten von Board. Nach einem zusammengewürfelten Mittagessen im Schatten, durchquerten wir abermals Muskat, um in unser wunderschönes Hotel einzuchecken. Unser Zimmer befand sich auf dem selben Stockwerk, wie das Fitnesscenter des Hotels. Wenn das mal kein Wink mit dem Zaunpfahl ist?! Gedacht, getan! Nach kurzem Rast schlüpften wir in unser Sportdress & jagten auf dem Laufband unseren Puls hoch. Den Blick stets auf den Himmel gerichtet, indem die schwindende Sonne den Abendhimmel in die schönsten Farben tunkte….
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    Morena Verlingieri

    😍😍

    10/18/21Reply
    Tramposch Inge

    🥰🥰🥰

    10/18/21Reply
    Catarina Fritsche

    So schön . Das sind Erlaubnise die ihr nie vergessen werdet. Geniesst es 😊🌞

    10/19/21Reply
     
  • Day13

    National Museum + Mutrah Hike

    April 13 in Oman ⋅ ☀️ 95 °F

    Went to the National Museum. It had lots of cool stuff, but the other museum I went to explained things better. Later on, hiked from Riyam to Mutrah with Mohamed. Afterwards, we got Egyptian food, went to the mall, then ate Egyptian dessert.Read more

    Olivier Kempf

    Their version of macaroni & cheese?

    4/14/22Reply
    Olivier Kempf

    Funny, that’s the motto for the year for our church: “together in Christ” 🤣

    4/14/22Reply
    Olivier Kempf

    Apple Valley? 🤣

    4/14/22Reply
    3 more comments
     
  • Day5

    Muscat Souq und Mutrah Corniche

    November 8, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Meine Nacht war kurz - mein Hotel liegt direkt in der Nähe der Mutrah Corniche und ich vermute 5 Moscheen im Umkreis. Das bedeutet morgens ein Kanon von Muezzins.

    Ich mache mich also in Ruhe fertig und gehe frühstücken. Danach fahre ich zur Sultan Qaboos Grand Mosque und bin direkt beeindruckt von der Größe. Entlang an den Bogengängen muss man seine Schuhe ausziehen, um den inneren Sahn für das Gebet in Freien oder die Gebetsräume zu besichtigen.

    Im Gebetsraum der Männer hängt ein 8t schwerer Kronleuchter in der gewölbten Decke. Schon beim Betreten dieses Gebetsraumes bekomme ich Gänsehaut - er bietet 6.500 Gläubigen einen Platz.

    Im Vergleich dazu wirkt der Gebetsraum für die Frauen mit 750 Gläubigerinnen mickrig und weitaus weniger pompös.

    Nach der Besichtigung fahre ich zurück und mache mich auf den Weg zum Souq. Tatsächlich ist es anders, als ich gelesen habe. Ich werde von jedem Händler angesprochen und gebeten mir seine Ware anzusehen. Nach einem "Nein danke, schönen Tag noch" wird aber nicht weiter gedrängt oder zumindest nur von sehr wenigen.
    Natürlich kaufe ich auch etwas - ich habe Parfümöl gefunden und da ich den typischen omanischen Duft so toll finde, versuche ich etwas vergleichbares, aber alltagstaugliches zu finden.
    Im Gold Souq wird Goldschmuck abgewogen und nach aktuellem Goldpreis verkauft. Ich bin auf der Suche nach einem bestimmten Ring mit grünem Stein, finde einen, der mir gefällt, möchte mich aber noch nach anderen unsehen und merke mir den Laden (das denke ich zumindest).
    Ich finde keinen vergleichbaren Ring, kaufe mir aber einen schlichten Goldring und möchte zu "dem" Ring zurück. Ich laufe bestimmt 4x den Weg lang und finde den Laden nicht mehr. Entweder er hat mittags geschlossen oder ich bin mehrfach daran vorbeigelaufen.
    Ich hoffe ich komme übermorgen noch einmal wieder und finde ihn - diesen Ring möchte ich gerne kaufen.

    Nach meiner "Shoppingtour" esse ich eine Kleinigkeit und fahre dann zum Flughafen,  um den Wagen abzugeben.
    Es klappt alles reibungslos und innerhalb von 10 Minuten hat mich das Taxi in meine letzte Residenz gebracht. Ich checke ein und bin völlig geplättet von dem Hotel. Für den Nachmittag hatte ich im Vorfeld schon eine Massage gebucht, die ich genieße und mir währenddessen denke: "ich glaube ich buche einfach noch eine Massage"
    Das Abendessen schmeckt fantastisch - ich habe im indischen Restaurant einen Tisch reserviert und bekomme ein Menü serviert.
    Nun liege ich wunschlos glücklich in meinem übergroßen Bett, in dem ich sogar quer schlafen könnte und mache meine Augen zu.
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    Arno Lipinski

    Super coole Fotos, viel Spaß noch.

    11/9/21Reply
    Lizi

    Vielen Dank ☺

    11/9/21Reply
     
  • Day74

    Zwischen Hummus & Fladenbrot

    October 14, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 31 °C

    Mittwoch, 14.10.2021
    Nach einer geballten Ladung Arbeit haben wir uns in ein libanesisches Restaurant, gleich bei uns um die Ecke, zurückgezogen, um die bevorstehende Woche zu planen. Neben Hummus, Fladenbrot und zweierlei Hauptgang und legten wir unsere sieben Sachen auf die Tafel. Flyer, Tipps von Bekannten & einheimischen, sowie zig Reiseblogs wurden durchgekämmt und man sah unsere Köpfe förmlich rauchen, wie die örtlich beliebten Wasserpfeifen. Ob dies nun an der Schärfe des Essens oder unserer effizienten Vorgehensweise lag, lässt sich Nachhinein nicht mehr beurteilen… Mit neuen Reiseplänen im Sack und mit gefüllten Bäuchen legten wir uns frühzeitig schlafen. In den frühen Morgenstunden des Folgetages sind wir nämlich schon wieder in unserer Pflicht und unterrichten indonesische Schülerinnen und Schüler.

    Donnerstag, 14.10.2021
    Als wir Besagtes erledigt hatten, kochte uns Ephraim ein leckeres Mittagessen, verfeinert mit allerlei fremdartigen Gewürzen, welche unsere Airbnb-Küche bereithielt. Kurze Zeit später tat mir auch schon durch die Tore des Nationalmuseums, welche sich auf der gegenüberliegenden Strassenseite, der pompösen Residenz des Sultans befindet. Hier herrschte der vom ganzen Volk geliebte Sultan Qaboos für mehr als 50 Jahre, bis er vor drei Jahren verstarb.
    Fun Fact 1: Gemäss unserem omanischen Freund, Jamal, hatte der Sultan seinerzeit sämtliche Süssigkeiten aus der Schweiz einfliegen lassen. Er sei ein ziemliches Leckermaul gewesen und die Schweizer Schokolade hatte ihm sehr gemundet.
    Fun Fact 2: Es heisst, dass vor der grossartigen Herrschaft von Sultan Qaboos nur vier Strassen in ganz Oman existierten.

    Das Nationalmuseum überraschte uns
    mit seiner sehr modernen & fundierten Einrichtung. Beim Durchqueren der einzelnen Galerien liessen wir uns mit vielen historischen Quellen berieseln. Unter anderem fanden wir auch einen Grund für die unendliche Gastfreundschaft der Omanis: Vor langer Zeit stand der Kontakt zu Mitmenschen im Vordergrund. Dazu kam, dass Reisende oftmals die einzigen Überbringer von Neuigkeiten waren. Bei der Ankunft wurden diese mit Kaffee und Datteln empfangen. Diese Kultur der Gastfreundschaft ist tief verankert & auch heute Teil der omanischen Kultur, die gerne gelebt wird. Auch der familiäre Zusammenhalt hat bei den Omanis grossen Stellenwert. Deswegen wird auch gemeinsam aus der selben Platte gespeist, um die sich die Familie gesellt. Nicht weiter verwunderlich, dass es dann bei grossen Anlässen riesige Kochtöpfe & Platten braucht. Die Töpfe werden manchmal so schwer, dass es die Kraft zweier Männer braucht, um die Speise zu servieren. Gegessen wird übrigens von Hand & zwar nur mit der rechten. Diese ist
    die reine Hand. An Hochzeiten, Festen & am Markttag tragen die Omanis einen teuren Krumdolch aus Silber. Dieser wird an einem Gurt um ihr Kleid (Dishdasha) geschnallt. Auch der Haupt ist bei Männern, sowie Frauen bedeckt.

    Um unseren historischen Horizont nochmals ein bisschen zu erweitern, führten uns steinige Treppenstufen zur Muttrah Fort hinauf - einer Festung, welche ca. 1580 von den Portugiesen bei ihren zahlreichen Seefahrten & Eroberungen gebaut wurden. Die Omanis spielten eine grosse Rolle als Zwischenhändler im Indienhandel, eine Position, welche die Europäer damals selbst übernehmen wollten….

    P.S. Während wir die Schatten der Burgwände geniessen und diesen Eintrag verfassen, taucht im Hafenwasser unter uns, friedlich eine Schildkröte auf & wieder unter. Hach Oman you awesome wild guess!
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  • Day4

    Muscat Ankunft

    November 7, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach dem Frühstück fahren wir aus der Wüste raus, verabschieden uns und ich mache mich auf den Weg zum Wadi Bani Kahlid.
    Merke: im Oman sollte man Google nicht vertrauen. Ich habe nämlich über 1,5 Stunden damit verloren den richtigen Weg zu diesem Wadi zu finden.
    Das Navi führte mich auf die Autobahn und wollte dann, dass ich plötzlich links abbiege - woher soll es auch wissen, dass ich nicht Kit dabei habe?!
    Ich fahre also weiter geradeaus, denn in diese Richtung zeigen die Schilder. Als sich Google aktualisiert und aus 30 Minuten 54 werden, entscheide ich mich doch wieder umzudrehen und die Abfahrt zu nehmen, an der ich hätte Richtung Westen fahren sollen.
    Das Spiel mache ich 3 Mal, sodass ich hin und her fahre und kurz davor bin aufzugeben. Jedes Mal wird die Fahrtdauer nämlich nur länger und ich umso unsicherer, welche Richtung denn die Richtige ist.
    Doch dann halte ich einfach an der nächsten Tankstelle und frage oldschool nach dem Weg - siehe da: Google wollte mich immer wieder zurück schicken.
    Heute scheint nicht so mein Tag zu sein, denn ich halte am (vermeintlichen) Parkplatz,  folge den bunt bemalten Steinen, denn die weisen einem den Weg zu den Sehenswürdigkeiten, finde aber den großen "Pool" nicht und zweifel schon an mir. Ich bin eben an 4 Männern vorbei gelaufen, habe sie aber nicht angesprochen, denn ich habe gelesen man möge sich eher zurückhaltend verhalten und die Menschen auf einen zukommen lassen. Ich laufe also wieder zurück und denke mir: "Wadi Bani Khalid, dann eben nicht!"
    Ein netter Mann spricht mich an und so frage ich ihn nach dem Weg. Ich müsse noch 2 km mit dem Auto weiter fahren sagt er und begleitet mich zurück. Wie nett, denke ich mal wieder.
    Man könnte in dem Wadi baden gehen und ich hatte mir extra einen Badeanzug mit Beinanschluss gekauft, fühle mich aber nicht wohl dort einfach so schwimmen zu gehen und wollte nur einen kurzen Halt einlegen.

    Ich fahre also weiter Richtung Muscat und komme nach ca. 3 Stunden Fahrt am National Museum an. Ich kann wirklich nichts an alten Krügen, Steinen, Münzen etc. finden, schlendere nur kurz durch das Museum, besichtige den Palast und fahre ins Hotel, das direkt an der Mutrah Corniche gelegen ist.
    Ich esse indisch zu Abend und liege nun etwas erschöpft im Bett und freue mich auf den morgigen Tag in Muscat.
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    S. Jimenez Gil

    Ein Herz ❤

    11/7/21Reply
    Lizi

    Das war mir gar nicht aufgefallen 🙂 also ist es für dich

    11/7/21Reply
    S. Jimenez Gil

    🙏🏻😘

    11/8/21Reply

    Oasis [Agis]

    11/7/21Reply
     
  • Day1

    Willkommen im Oman

    November 4, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Flug verläuft sehr ruhig und wir können auch ein bisschen Schlaf nachholen. Das Essen ist lecker, wenn auch erstaunlich scharf, wir haben ausreichend Platz und stimmen uns mit Aladdin auf den Urlaub ein.
    Um 22.40 landen wir, von der Verspätung haben wir leider nichts ausgeholt. Die Passkontrolle zieht sich etwas, aber dadurch ist dann unser Gepäck schon da. Unser Taxifahrer gibt uns schon eine erste kleine Stadttour und erklärt die Gebäude links und rechts. Wir checken im Interconti ein, sehr nobel und sehr schick, und fallen ziemlich erschöpft ins Bett, denn mittlerweile ist es schon nach Mitternacht.
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    Anja Juhr

    Habt ihr noch Untermieter?

    11/8/19Reply
    Katja Scharff

    Na man weiß ja nie, ob der Sultan nicht vorbei kommt!

    11/11/19Reply
     
  • Day2

    Muscat

    November 5, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir hätten gerne noch länger geschlafen, aber wir wollen heute ja noch etwas Sightseeing machen, bevor wir unser Auto abholen. Wir genießen das reichhaltige Frühstück, checken aus und machen uns auf den Weg.
    Nicht weit von unserem Hotel liegt die Oper von Mascat, die wir uns als erstes anschauen wollen. Sie wurde 2011 eröffnet. Eine Tradition für Oper gibt es im Oman nicht, aber der Sultan befand, dass es sich für eine Stadt von Welt gehört ein Opernhaus zu haben. Das Gebäude ist riesig, der Marmor spiegelt so sehr, dass es fast blendet und man könnte getrost vom Boden essen, so sauber ist es. Wir laufen durch den Innenhof, hinein dürfen wir aber nur mit Führung. Auch in den Haupteingang scheinen wir nicht zu dürfen, zumindest macht uns eine Aufsichtsdame darauf aufmerksam, dass wir hier nicht sein dürften. Den Ausgang zu finden ist nicht so einfach, wie wir gedacht haben. Wir irren etwas verloren von links nach rechts, stoßen auf das Parkhaus, da kommt man aber auch nicht auf die Straße... schließlich landen wir im angeschlossen Einkaufscenter, aber auch von da ist der Ausgang nicht so leicht zu finden. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass außer uns im Grunde eh niemand läuft. Die Taxifahrer können es auch nicht glauben und alle paar Minuten hält einer an und fragt, ob wir mitfahren wollen.
    Nachdem wir schließlich den Weg auf die Straße gefunden haben, schnappen wir uns tatsächlich ein Taxi und machen uns auf den Weg Richtung „Altstadt“. In Anführungszeichen deswegen, da Muscat nicht wirklich eine Altstadt hat. Die meisten alten Wohnhäuser und der Souq (Markt) wurden Mitte der 1980er abgerissen um Platz für den neuen Sultanspalast und seinen Diwan, seine Angestellten, zu machen.
    Unser Taxi scheint im Übrigen auch das Büro unseres Fahrers zu sein, auf jeden Fall muss er überhaupt erstmal Platz machen für uns. Ein Taxameter gibt es nicht, das ist aber wohl normal, wie wir (später) unserem Reiseführer entnehmen. Stattdessen wir der Preis verhandelt, was Addi intuitiv richtig macht.
    Nach ca. 20 min Fahrt kommen wir am Sultanspalast an, für ca. 11,50€. Also nicht übermäßig günstig, aber ok. Zu dem beeindruckenden Palast führt eine Prachtstraße, die allerdings für den Autoverkehr gesperrt ist. Links und rechts ist diese von einem langen Säulengang mit spiegelnden Marmorboden gesäumt.
    Wer hier nun Touristenmassen erwartet hat, wird eines besseren belehrt. Ein paar einzelne Besucher, unter anderem ein junges Paar mit kleinem Kind, was wir aus dem Flieger gestern wieder erkennen. Sie scheinen sich einen Omani als Führer gebucht zu haben (was wir immer wieder beobachten), der auch den kleinen Sohn trägt. Als der Kleine später ein paar Schritte läuft und die Mama ihn dann wieder hoch nehmen möchte, stimmt er Gebrüll an und möchte lieber wieder zu seinem neuen Freund auf den Arm :)
    Vom Palast ausgehend orientieren wir uns mithilfe unseres Reiseführers von Gebäude zu Gebäude. Was auffällt ist, dass es keinen einzigen Laden, Café oder Restaurant gibt. Nicht einmal Wasser kann man kaufen. Schließlich kommen wir auf der Rückseite des Palastkomplexes an, wo man einen schönen Blick aufs Meer und die beiden Forts hat, die die Altstadt links und rechts begrenzen.
    Mittlerweile ist es 13h und eigentlich haben wir jetzt alles gesehen. Wir versuchen die Mietwagenfirma zu erreichen, ob wir vielleicht schon früher das Auto abholen können. Nach einigem Hin und Her einigen wir uns, dass sie uns um 15.15h im Hotel abholen und zum Auto bringen, also nicht wirklich viel früher.
    Wir entscheiden uns daher, noch einen Abstecher in die Nachbarstadt Mutrah zu machen. Taxi bestiegen, Fahrtpreis verhandelt, wir fühlen uns schon wie Experten. Mutrah ist bekannt für seinen quirligen Souq, der nun hier angesiedelt ist, nachdem er in Mascat dem Palast weichen musste. Leider ist dieser über die Mittagszeit geschlossen und auch der Fischmarkt ist schon zu. Wir schlendern trotzdem die schöne Promenade entlang und bestaunen die Yacht des Sultans, die im Hafen vor Anker liegt, wie uns unser Taxifahrer erklärt. Wir laufen durch die engen Gassen des Souqs und können uns lebhaft vorstellen, was hier los ist, wenn die unzähligen Läden geöffnet sind.
    Dann machen wir uns auf den Weg zum Hotel. Wir stecken etwas im Feierabendverkehr und da ruft auch schon unser Abholservice an, sogar noch 10 min vor der verabredeten Zeit - gerade als wir uns überlegt haben, ob die Omanis wohl ein pünktliches Volk sind...
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  • Day2

    Bumper

    November 5, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

    Jetzt wird uns klar, warum der Anbieter, bei dem wir den Jeep gemietet haben, uns im Hotel abholen wollte: wir fahren nämlich nicht zu der uns bekannten Adresse der Firma, sondern in ein Wohngebiet. Den Mietvertrag von Avis habe wir noch im Hotel unterschrieben, allerdings ohne das Auto gesehen zu haben. Das darf man wohl nicht so genau nehmen.
    Unser Fahrer setzt uns ab und wir werden von zwei jungen Typen in Empfang genommen, unser Auto steht auch schon vor der Tür. Als erstes erklären sie uns, wie das Dachzelt funktioniert, dann laden wir das umfangreiche Equipment ein. Schließlich lernen wir noch den Besitzer des Anbieters kennen. Den Namen hab ich vergessen, nennen wir ihn Carl. Carl ist Brite und scheint aber schon lang im Oman zu leben. Im Übrigen hat er mit Zahara Tours, wo unser Reisebüro unser Auto und Equipment gebucht hat, nichts zu tun. Er verleiht lediglich Dachzelt und Campingausrüstung, das Auto wiederum kommt von Avis. Da wird uns dann auch klar, wie der horrende Preis für unseren Jeep zu Stande kommt, denn schließlich will ja jeder etwas daran verdienen. Aber egal, das Auto sieht super aus, das Dachzelt ist geräumig und wir bekommen noch eine Einweisung zu den besten Camping Spots auf unserer Route von Carl. Gerne hätten wir uns noch länger von ihm beraten lassen, aber die Zeit drängt, denn um kurz vor 18h ist es dunkel und wir wollen noch ein Stück aus der Stadt rausfahren bevor wir übernachten. Wir machen noch einen kurzen Stopp an einem Supermarkt und besorgen Wasser und eine Kleinigkeit zu essen und dann machen wir uns auf nach As Sifah, was uns Carl als Übernachtungsspot empfohlen hat.
    Unser Auto beschließen wir übrigens Bumper zu nennen, da es andauernd unzählige Bodenschwellen überwinden muss, die als Geschwindigkeitskontrolle dienen sollen. Dies kann man sich wohl auch nur leisten, wenn einem Spritkosten und fließender Verkehr egal sind, wie Addi treffend feststellt.
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    K.-E. Scharff

    Oh, mein Rücken !

    11/9/19Reply
    Adrian Scharff

    Die Omanis schleichen deshalb auch nur drüber, aber unser Bumper federt die gut weg

    11/11/19Reply
     
  • Day38

    Muskat Sightseeing

    October 30, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir sparen uns die teure Hop-on Hop-off Bustour, schließlich haben wir ein eigenes Auto. Also spielt Sabrina Busfahrer und wir fahren die Orte ab, an die uns auch der Bus bringen würde. Nur besser, da wir in unserem eigenen Tempo - und jeweils bis vor die Haustür - fahren können 😜

    Wir sehen Unspektakuläres wie das Parlamentsgebäude, diverse Stadtautobahnen und den Business District, aber auch Highlights wie den Palast des Sultans und die Marina. Hier lassen wir uns zum Lunch nieder und genießen chillige Musik, sehr gutes Essen und sehr guten Espresso (ja, das ist erwähnenswert im Land des Löslichen Kaffees und Tees).

    Gleich am frühen Morgen besuchen wir übrigens die Grand Mosque - und sie ist wirklich riesig. In der Moschee liegt der zweitgrößte handgewebte Teppich und hängt der zweitgrößte Kronleuchter der Welt (wo der jeweils größte ist? Keine Ahnung, aber mit großer Wahrscheinlichkeit in Dubai 😂). Wir bekommen noch ein bisschen Religionsunterricht von einem Moslem, der uns über den Islam aufklärt und uns auch gleich mal den Koran schenken will 📓 Wir lehnen dankend ab - wegen der kleinen Rucksäcke und der weiten Reise die uns noch bevorsteht 😉

    Am Abend gehen wir in ein Local Omani Restaurant essen. Bedeutet: Wir sitzen auf dem Boden in einem eigenen Essensraum und essen mit den Händen. Wir probieren „Shoowa“, ein über 24h im Bananenblatt gegartes Rindfleisch (Slow Cooked), Awaal (getrockneter Hai in Zitronen-Wasser) und Reis mit Lamm. Ach so, Hummus mit omanischem Fladenbrot sowie ein Salat darf natürlich auch nicht fehlen. Alles in allem sehr reichlich, auch wenn Sabrina mit dem Angebot nicht so zufrieden ist und sich am Hummus und Brot bedient 😅

    PS: Unsere Abendlektüre heute ist das Buch „Understanding Islam“, welches Rouven gerade fleißig studiert (Geschenk des netten Moslems aus der Grand Mosque). 📚
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    Pinbar Koerle

    Turban Uwe. I Like

    10/31/19Reply
    Sabrina Etzroth

    😂

    11/1/19Reply
     

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Takia

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