Panama
Isla Guingüindup

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Travelers at this place
    • Day47

      Segeltour tag 3

      February 20, 2020 in Panama ⋅ ⛅ 26 °C

      Weder en gueti nacht gha. Hed e chli meh gschaukled da de wind zuegno hed.

      Nach em leckere zmorge mit rührei, schinke, toast, chäs und frücht hed de captain gseid das mer da bi dere insle blibed. De grund isch das sie da no guete empfang hend und so s wetter chönd chegge für d überfahrt. Momentan gsehts no recht stürmisch us. Usserden hends müsse de anker flicke well eis seil grisse hed.
      Die einte sind denn weder zu de insle. Ich hans mer uf em boot gmüetlich gmacht und ben zwüschedure is meer ghüpft.

      Nach em mittagesse simmer zu de nächste insle. Det wot de captain luege wie d welle usgsehnd da nachher s offne meer afaht. Bini scho biz nervös worde.
      Denn plötzlich isch de eint vo de crew cho und hed gseid das mer jetzt zrug uf panama gönd. De transmission vo motor isch kaputz gange. Sie organisiert alles das mer uf kolumbie flüge chönd.

      Vellecht au gaf guet gsie. D welle sind immerno riesig gsie anschienend und mit em maste hed öppis au ned zu hundertprozent gstumme.
      Mer hend de agfange zrug richtig küste vo panama z segle. Gad chle abentür.

      Bim zrugfahrer hed sich den de bsitzer vom boot gmeldet. Er wür eus 100$ geh und de transport nach panama city organisiere. Das isch eus chle zwenig gsie und mer sind all zämeghocked zum überlegge was mer wend mache. Mer hend denn bluesailing gschriebe und gseid mer wend 300$ plus de transport. Das hed de captain au so am bsitzer gseid. Hed de chli diskusione gehs, am schluss hemmer eus geinigt das mer 250$ bechömed und de transport uf panama organisiert isch. De bsitzer vom boot hed recht dumm tah und de crew hed recht angst gha das sie jetzt kei lohn meh bechömed.

      Han no länger mit em marty (crewmitglied us argentinie) gredet, de chan recht guet englisch. Sehr interessant gsie was er so macht und so gmacht hed.
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    • Day85

      Robinson Crusoe Feeling

      August 24, 2022 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

      Da wir vor der Abreise noch etwas Strand geniessen wollen, machen wir einen 4-tägigen Ausflug auf das karibische Urlaubsparadies San Blas. Ein autonomes Gebiet der Kuna in Panama. In dieser Kultur haben die Frauen das sagen. Die Inseln können nicht gekauft, verkauft oder verpachtet werden, weswegen die Kunas ihr Gebiet selbst verwalten. Daher finden sich hier kaum touristische Entwicklungen, keine Hotelkomplexe, keine Tauchanbieter und um auf eine der Inseln zu gelangen ist eine Einladung einer Stammesvorsteherin notwendig. Unser Ziel ist eine dieser 365 Inseln und heisst Yani-Island, benannt nach dem Familienoberhaupt. Die Insel wurde erst 2019 für den Tourismus geöffnet und ist daher noch weniger bekannt als andere. Uns erwarten unglaublich weisse Traumstrände, abgelegene Inseln und einsame Stunden am Meer.

      Die 3h Hinfahrt mit einem Shuttle waren eine Katastrophe 🙈 Wir haben zwar schon viele schlimme Strassen in Costa Rica und Guatemala angetroffen. Aber so viele und so tiefe Schlaglöcher waren es noch nie. Vielleicht kann es auch daran liegen, dass wir die hinterste Reihe im Jeep erwischt haben. Auf dem Boot ist dann alles schnell wieder vergessen. Wir fahren an vielen kleinen Inseln vorbei und das Meer ist traumhaft!

      Übernachten werden wir in einem Haus mit 10 abgetrennten Räumen, mit einem kleinen Bett und Tisch. Die Sanitären-Anlagen sind ok, jedoch sind die Türen der Duschen nicht mehr vorhanden und das Wasser ist so naja (für 4 Tage aushaltbar). Dafür ist die Aussicht traumhaft und dafür sind wir ja hier. Und unsere Ansprüche an eine Unterkunft haben sich in dieser Reise auch sehr verändert. 😅

      Nach dem Mittagessen gehts auch gleich mit der Insel-Hopping-Tour los. Heute steht gleich das Highlight an, da das Wetter für die nächsten Tage etwas unsicher ist. Die Insel Cajo Holandeses ist wundervoll. Ein toller weisser Sandstrand, viele Palmen und glasklares Wasser mit tollen Korallen. Ideal zum Baden und Schnorcheln.

      Danach gehts zu einem natural Pool, der in der Ebbe auf den Korallen entsteht. Leider tragen die Leute hier weniger Sorge zu Ihrer Natur. Das Boot legt mitten auf den Korallen an und die Touristen laufen darauf für ihre paar Fotos. Auch im Meer schwimmt hier viel Plastikmüll.

      Zum Schluss gibt es noch einen Schnorchelgang um eine Mini-Insel sowie ein paar Meter entfernt an einem faszinierenden Seestern-Spot.
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      Traveler

      Traumhaft die lnsel

      8/28/22Reply
      Traveler

      Hotelzimmer 🙈

      8/28/22Reply
      Traveler

      Alles kann mann nicht haben aber ein schöner Strand

      8/28/22Reply
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    • Day174

      Relaxing in San Blas Islands

      February 28, 2020 in Panama ⋅ ⛅ 28 °C

      Another day in the San Blas islands. This time, we sailed to the next small island where we started with a breakfast of fruit and pancakes.
      The rest of the day was as the day before: snorkeling, swimming, relaxing, reading. The snorkeling was good but we didn't see as much as the day before, probably due to a strong current. Some locals came by every now and then to offer fresh fish and seafood.
      For lunch, Alejandro spoilt us with a Gulasch type of food with salad and potatoes. For dinner, we went to one of the islands, had grilled fish with coconut rice and sweet fried platanos, coco loco (coconut filled with rum) and a bonfire.
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      Traveler

      Siehst sehr zufrieden aus mit dem Piratenleben

      3/3/20Reply
      Traveler

      Damit verdient sich hier so mancher seine Brötchen 😳

      3/3/20Reply
      Traveler

      Es fehlt nur noch der Papagei 🦜. Arr arr 😉

      3/4/20Reply
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    • Day46

      Segeltour tag 2

      February 19, 2020 in Panama ⋅ ⛅ 27 °C

      Guet gschlafe, de ankerplatz isch schön ruhig gsie.
      Zmorge heda rüehrei, toast unf frücht geh. Eini vo de beste ananas gsie woni bis jetzt gha han.

      Churz en schwumm gnacht zum verwache. De ischs losgange mit segle zu de nächste insle. Debi hani de fehler gmacht dasi debi glese han. De isch mer ned grad schlecht worde, aber au ned grad wohl gsie.

      Bi de insle heds recht extrem strömig gha drum simmer mit em chline böötli gange. Det chli umegloffe und gschnorchled/gschwumme. Isch en schöni karibik insel gsie.

      Zum zmittag heds pasta mit bolognes geh. Während em mittagsschlöffli ischs de zu fr nächste insle gange.
      Det simmer weder übergschwumme, scho biz is kämpfe cho. De simmer um d insle gloffe und hend kokosnüss gsammled.
      De simmer zrug zum schiff mit em böötli. Denn han ich und de dario de captain begleitet zum fische. Hed einigi fisch zum znacht usezoge.

      Biz charte gspielt, netflix und gschnorres bis de leckeri fisch zum znacht geh hed. Aschlüssend simmer uf d insle wos es grosses füür gmacht hend. So isch de tag gmüetlich z end gange.
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    • Day3

      Island Hopping Guna Yala (San Blas)

      February 7, 2020 in Panama ⋅ ☀️ 35 °C

      PARADIES AUF ERDEN 🙏🏼 Die letzten zwei Tage haben wir auf verschiedenen Inseln mitten in der Karibik verbracht und wir sind immer noch sprachlos 😍 Kristallklares Wasser, Seesterne und Palmen soweit das Auge reicht 🌴Read more

      Traveler

      Das ist ja unglaublich schön😍

      2/10/20Reply
      Traveler

      *neid♥️*

      2/11/20Reply
       
    • Day74

      Blue Sailing San Blas Islands, Tag 2

      January 10 in Panama ⋅ 🌧 27 °C

      Der zweite Tag startete mit einem Frühstück um 8 Uhr. Danach ging es weiter zu einer anderen Insel. Das Wetter war echt super. Die Sonne hat geschiehen und das Meer war ruhig. Die Inseln sind einfach paradiesisch. 😍 Wunderschöner Strand und zahlreiche Palmen. Wir sind schnorcheln gegangen und haben sehr viele bunte Fische gesehen. Ich habe noch einen ziemlich großen Rochen gesehen. Echt beeindruckend. Zu Mittag gab es ein großes Barbecue. Mhhh lecker. Danach war es ruhig, weil alle erstmal ein Verdauungsschläfchen gemacht haben. 

      Wir haben ein weiteres Schiff von Blue Sailing getroffen, die in Kolumbien gestartet sind. Die Leute meinten, dass die offene See ziemlich hart ist und man definitiv Tabletten nehmen soll. El Kapitano hat Niels auch schon zum 6ten Mal gefragt, ob er auf offener See mithelfen kann, weil alle anderen kotzen werden. Klingt also vielversprechend.😥 Ich bin sehr gespannt, wie es sein wird und weiß noch nicht, ob ich eine Tablette nehmen soll.. Ich werde berichten. Aber erstmal haben wir noch einen weiteren Tag im Paradies vor uns 🏝️

      Am Abend gab es noch ein Lagerfeuer am Strand. Wir sind diesmal mit zwei anderen auf dem Schiff geblieben, haben uns aufs Dach gelegt, eine Flasche Francelico genossen und Sterne beobachtet. Grandios! Da musste ich doch an Julia denken, die ich damit regelmäßig ins Krankenhaus bringen möchte. ❤️

      Morgen geht es weiter zu einer anderen Insel 🏝 
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    • Day71

      San Blas Inseln

      December 11, 2021 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

      Zu viele Köche verderben den Brei 👨‍🍳🍲. Oder in unserem Fall: Vier Kapitäne sind mindestens zwei zu viel🤔. Denn die alte Küchenweisheit gilt auch andernorts, wie wir bereits am ersten Tag unseres Segeltrips nach Kolumbien erfahren mussten. Aber alles der Reihe nach.

      Mit viel Vorfreude, im Falle von Dani aber auch etwas gemischten Gefühlen, packten wir am Abreisetag unsere Rucksäcke und Taschen wie von der Reiseagentur empfohlen. Fein säuberlich verstauten wir alle für den Segeltörn notwendigen Utensilien in unser "Handgepäck" 🎒👜 und kauften genügend Snacks sowie paar Dosenbiere. Alles Übrige steckten wir in Plastiksäcke und dann in den grossen Reiserucksack.
      Die über mehrere Wochen andauernde, regelmässige Kommunikation mit dem Reisebüro war gut, über den Kapitän hörten wir in den vergangenen Tagen nur Positives und auch die Wettervoraussichten waren vielversprechend.

      Frank, unser deutscher Zimmernachbar und Hobbysegler, brachte uns bereits am frühen Nachmittag mit seinem Auto in die Marina. Obschon wir erst um fünf Uhr da sein mussten und das Schiff vor Mitternacht auslief, wollten wir die Zeit nutzen, uns etwas auf die nächsten Tage einzustimmen ⛵☀️🤿🏝. Kaum angekommen, begrüsste uns ein bärtiger, älterer Mann und stellte sich als Hilfskapitän der "Wild Card", unserem Segelschiff, vor. Wir löcherten ihn sogleich mit zahlreichen Fragen und erfuhren, dass uns nicht, wie von der Agentur angekündigt, Charlie nach Cartagena bringen wird, sondern sich sage und schreibe vier Kapitäne um unser Wohl kümmern würden: John, der Schiffseigner, Simon, sein alter Bekannter aus Thailand, Ari aus Kolumbien und Mark, der angegraute Hilfskapitän aus Grand Cayman. Wir beide fühlten uns leicht geschmeichelt, ob so viel qualifizierter Betreuung. Gleichzeitig hatten wir aber auch unsere (berechtigten) Zweifel, was die Anwesenheit so vieler "Alphatiere" betraf 🧐. Denn inzwischen lief schon alles drunter und drüber. Sowohl wir, als auch unsere nach und nach eintreffenden Segelgspändli klagten über die mangelnde Kommunikation, fehlende Informationen und vor allem das Wirrwarr zwischen den Kapitänen. Nichts schien abgesprochen zu sein und zu allem Übel sprach Ari, der hauptverantwortliche Kapitän, kaum englisch sowie die restlichen Drei anscheinend kaum spanisch, was auch in den nachfolgenden Tagen zu mehreren Missverständnissen innerhalb der Crew führte⁉️.

      Doch noch liessen wir uns die gute Laune nicht nehmen und genossen die Atmosphäre in der Marina, wo wir im improvisierten Restaurant auf allerlei angeheiterte alte Seebären, sonnengebräunte Besitzer von teuren Segeljachten und sonstige kauzige Traveller trafen. Viel anders wird sich die Atmosphäre in einer Piratenspelunke vor dreihundert Jahren wohl nicht angefühlt haben 🏴‍☠️🍻. Bier um Bier wurde über die Theke gereicht, undefinierbares grünes Karibik-Fisch-Curry geschöpft und zu fortschreitender Stunde stieg nicht nur der Alkohol- sondern auch der Lärmpegel. Eine ältere Amerikanerin konnte sich beim Karaoke-Singen kaum mehr auf den Beinen halten und traf keinen einzigen Ton. Applaus gab es trotzdem. Von den einen aus Schadenfreude und von den anderen wohl aus Mitleid. Gemeinsam mit unseren Mitreisenden lachten wir über diese ziemlich misslungene Darbietung 🤪.

      Zu unserer Reisegruppe gehörten drei deutsche Jungs um die 25 , zwei Irinnen Mitte 20, eine Holländerin, ein Norweger, ein irisches Geschwisterpaar und ein Amerikaner. Bis auf den Amerikaner waren alle um die 5 bis 10 Jahre jünger als wir und ziemlich gut ausgerüstet mit literweise Bier, Rum und Alcopops 🍹🍻🥃. Uns schwahnte Böses, hatten wir uns doch eher auf einen relaxten Segeltörn mit idyllischen Inselparadiesen, schönen Sonnenuntergängen, guten Gesprächen und chilliger Musik eingestellt. Zumindest der erste Abend liess anderes vermuten. Ach ja: komplettiert wurde unsere Truppe durch Swiffer und Coco, zwei niedliche und seetaugliche "Schiffshunde"🐕🐩.

      Pünktlich um elf Uhr abends verliessen wir den Hafen und fuhren mit der Wild Card hinaus in die Dunkelheit. Die erste Nacht hatte es dabei ziemlich in sich 🌊 und schon nach einer Stunde verabschiedeten sich einige von uns unter Deck oder beugten sich über die Reling 🤮. Letzteres aus unterschielichen Gründen. Denn nicht nur der harte Seegang und der Alkohol machte zu schaffen, sondern auch die nicht gerade sternewürdigen Speisen aus der Marina-Küche, die vorallem Martina auf den Magen schlugen...

      Währenddessen es mit Martinas Magen auch am nächsten Morgen nicht zum besten stand, blieb Dani weiterhin beschwerdenfrei. Die Seasickness-Tabletten schienen zu wirken 💊😀. Doch auch für Martina sollte sich schon bald Linderung einstellen, da für die nächsten zweieinhalb Tage Insel-Hopping angesagt war und im San Blas Archipel das Meer wesentlich ruhiger ist. Aus unnachvollziehbaren Gründen, brauchten wir allerdings für den ersten Abschnitt bereits sechs Stunden länger und trafen somit nicht, wie geplant, bei Sonnenaufgang, sondern spätvormittags beim ersten Inselstop ein.

      Kaum war der Anker versenkt, verschwand langsam die Übelkeit und das Karibikfeeling überkam uns ⚓🌴. Martinas Kraft war gerade ausreichend, um die erste kleine Insel in knapp einer Stunde zu Fuss zu umrunden. Nach der ersten Mahlzeit auf dem Schiff ging es dann wesentlich besser.
      Über 360 Inseln gehören zu San Blas, manche davon durch Kuna-Familien bewohnt, andere kaum grösser als ein paar Quadratmeter 🏝. Einmal konnten wir vom Boot aus fast 40 einzelne Inseln ausmachen. Alle hätten wohl das perfekte Filmset für Pirates of the Carribean abgegeben. Die Inseln sehen genau so aus, wie man sie sich erträumt: weisser und goldgelber Sand, ein paar Palmen, Kokosnüsse, Muscheln, Seesterne und türkisblaues Wasser. Wie im Paradies!

      Wir genossen das tolle Wetter, die Abkühlung im Meer, den feinen Sand zwischen den Zehen während unseren Erkundungstouren auf den Inseln und die farbenprächtige Unterwasserwelt 🏖🩳🐠. Auch mit unserem Mitreisenden verstanden wir uns gut, obschon diese sich bereits frühmorgens ihren Drinks widmeten und die Nächte mit Trinkspielen ausklingen liessen. Auch wir genossen ab und zu kühles Dosenbier, zogen uns aber gegen Abend zurück und liessen die Partytruppe alleine weiter feiern. Auf House-Musik, Ibiza-Feeling und den allmorgendlichen Kater hatten wir einfach keine Lust 😉.

      Ein Insel-Highlight war der Besuch einer Kuna-Familie, wo wir von einer älteren Frau eine traditionelle Mola-Stickerei erstanden. Diese soll dereinst ein Kissen für unsere Hängematte zuhause in Luzern zieren. Ein anderer Höhepunkt war die Entdeckung von verschieden farbigen Seesternen sowie das Lobster-Barbecue 🦞 mit anschliessendem Lagerfeuer auf einer weiteren abgelegenen Insel. Rumflaschen waren genügend vorrätig - für den perfekten Piratenabend fehlten lediglich Johnny Depp und Keyra Knightley ☠. Einziger Wehrmutstropfen war das viele Benzin, welches unser Kapitän fortwährend auf das nasse Holz kippte, um das Feuer am Leben zu erhalten. So etwas hätte es damals im Jungwachtlager nie gegeben 😉.

      Auch die mangelhafte Absprache zwischen den Kapitänen ärgerte uns alle immer wieder. Mal gab es unverhofft eine Mahlzeit, als wir alle auf der Insel am Sonnenbaden und Kokosnüsse knacken waren 🏖🥥. Dann wurde der Lagerfeuerabend verlegt und zuletzt mussten wir satte zwei Stunden früher zur grossen Überfahrt aufbrechen. Noch zwanzig Minuten vorher versicherte uns der eigentliche Kapitän, dass wir gemütlich noch eine Abkühlung nehmen dürften und kein Grund zur Hektik bestünde. Das eingangs erwähnte Sprichwort bewahrheitet sich halt doch...

      Wie viele schöne Orte ist auch das San Blas Archipel bedroht 😥. Nicht nur der Klimawandel, die soziale Ungerechtigkeit und die mangelnde Unterstützung der Regierung machen den Inseln und ihren Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen. Ganze Strandabschnitte sind von Müll übersät. Dieser wird grösstenteils angeschwemmt, aber auch gewissenlose Touristen tragen ihren Teil dazu bei 😡.

      Wer mehr über die Kunas und die Herausforderungen für die San Blas Inseln erfahren möchte, findet hier einen interessanten Artikel aus der Frankfurter Rundschau: https://www.fr.de/panorama/wasser-verdraengt-10…
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      Traveler

      Sehr eindrucksvoll und interessant ! Danke :)))

      1/10/22Reply
      Traveler

      Tolle Fotos! Mir würde wohl auch übel werden auf hoher See , auch ohne Alkohol 🤣😘🤩

      1/10/22Reply
       
    • Day73

      Archipel San Blas, Südkaribik

      October 23, 2018 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

      Muchos Saludos de Puerto Lindo!

      Wir sind im kleinen Fischerdörfchen Puerto Lindo angekommen. Morgen soll es losgehen! Wir haben uns in einem kleinen Hostel Namens Wunderbar :-) eingebucht, um unsere Sachen für unseren 6 tägigen Törn nach Cartagena in Kolumbien zu packen. Ganz so wunderbar ist das Dörfchen jedoch nicht. Wir fragen uns von was die Menschen hier leben. Die kleinen Ein-, oder Zweizimmer-Wellblechhäuschen sind zum großen Teil völlig vernachlässigt und die Menschen sitzen scheinbar den ganzen Tag ziellos herum! Ganz schön trist.

      Um fünf Uhr nachmittags ist das Treffen mit unserem kolumbianischen Kapitän Fabian in einem kleinen Restaurant und nach einigen Instruktionen und Informationen flitzt er los, um unsere Ausreiseformalitäten zu klären. Er nimmt unsere Pässe und behält diese bis Cartagena bei sich. Schon komisch, wenn jemand deinen Pass mitnimmt und man sich nicht mehr ausweisen kann...! Nachdem er gegen 20 Uhr wieder kommt, fahren wir mit einem kleinen offenen Boot durch die Nacht in eine Nachbarbucht in der unsere kleine Segelyacht im Hafen liegt.

      Ein schmuckes Stück ist unser 50 Fuss Einmastsegler und ein wenig größer als erwartet. Hätten wir uns ja auch denken können, schließlich sind wir auch zu zwölft, plus Kapitän und 3 weiteren helfenden Händen, die für uns kochen, navigieren und uns begleiten. Wir sind eine bunt gemischte Truppe. Zwei Australier, ein Amerikaner, ein Neuseeländer, ein Engländer, eine Schweizerin und neben uns noch weitere vier Deutsche.

      Es geht nun sechs Tage über die San Blas Inseln quer über die Südkaribik nach Cartagena. Wir Zwei haben uns mit ausreichend Pillchen gegen Seekrankheit ausgestattet. Schließlich haben wir recht wenig Muße auf sechs Tage Übelkeit. Erst um 0:30 brechen wir auf. Der Plan für die ersten Tage ist, dass wir über Nacht unserem Ziel entgegen schaukeln und tagsüber das San Blas Archipel, das aus über 300 kleinen Inselchen bestehende autonome Fleckchen Erde der Kuna Yala, kennen lernen. Die Kuna Yala sind ein Volk, das sehr konservativ in kleinen aus Kokospalmen gebauten Hütten wohnen und überwiegend vom Fischfang leben. Heute aber auch vom Tourismus, wobei sie sich bisher ausnahmslos gegen den Bau von Hotels gewehrt haben :-)

      Da es ein autonomes Gebiet ist, können die Kuna Yala eigene Gesetze machen - ein Gesetz ist, dass jeder, der dort einreisen möchte, 20 USD zahlen muss. Unser Käpten hat auf einer der ersten Inseln die Einreiseformalitäten für uns geregelt.

      Witzigerweise fand zu diesem Zeitpunkt gerade ein Fußballturnier verschiedener Schulen der unterschiedlichen Inseln statt. Wir sind zur Insel geschwommen und haben es uns ein wenig angesehen. Ein Lehrer hat mit uns gesprochen und uns erklärt, dass dies eines von vielen Turnieren sei. Am nächsten Tag sei auf einer anderen das Volleyballturnier - 5 Tage hintereinander, jedes Mal eine andere Sportart auf einer anderen Insel. Das interessanteste dabei ist, dass die Schüler der verschiedenen Inseln gar nicht miteinander sprechen können, da jede Inselgruppe ihren eigenen sehr unterschiedlichen Dialekt hat!

      Es ist ein kleines Paradies hier. Morgens wird eine große Platte tropischer Früchte aufgetischt, dann, nach einem Sprung ins warme Nass erst mal eine "Katzenwäsche" gemacht. Gefischt wird nicht selbst, denn die Kuna sollen unterstützt werden. So kaufen wir vom anfahrenden Einbaumboot erstmal ein dutzend große Langusten, die wir dann abends auf einer der Inseln grillen, hmmm!

      Die Inseln sind überwiegend kaum größer als unser Garten zu Hause. Für einen Tag haben wir vor einer der kleinen Inseln den Anker ausgeworfen und können die Insel für uns nutzen, nachdem unser Kapitän den Kuna dafür bezahlt hat. So öffnen uns die Kuna in Perfektion und Kunst die frischen Kokosnüsse, wir spielen am weißen Strand Volleyball (haben ja unseren Ball dabei 😀) und im Riff vor seiner Insel ist für uns ein Paradies zum Schnorcheln. Die Unterwasserwelt ist umwerfend. Nachdem auf Ariane ein großer Rochen zuschwimmt, steht sie nach nur wenigen Augenblicken kreidebleich am Strand und wird von den in der Hängematte faulenzenden Kuna schmunzelnd und den Worten: Ein Stachelrochen? begrüßt. Es ist wie im Aquarium zu schwimmen. Wir sind umgeben von hunderten bunter Fische und Korallen.

      So schön und traumhaft die Bilder alle aussehen, so zeigen sie nicht den stetig wachsenden Bappigkeitsgrad, den jeder Passagier erfährt - geduscht wird nicht, da Wasser auf See wie Gold ist! Alternativ steht immer ein Bad in der wunderschönen "Salzbadewanne" zur Verfügung, was jedoch das bappige Gefühl auf Haut und Haar nicht weg spülen kann!

      Am Ende des dritten Tages verlassen wir das Archipel in Richtung offene See und jetzt ist's auch mit waschen im Meer nichts mehr. Wir sind gespannt wie es so ist, um sich herum nur noch Wasser zu sehen...

      Bevor wir uns in unsere Kajüte legen, trinken wir noch unseren mitgebrachten Weinbergspfirsich und genießen panamaischen Rum... Die kommende Nacht gleicht dann leider einer Tortur. Es ist eine unerträgliche Hitze in unserer Kajüte und unser Kapitän hat bei Gegenwind den Motor angeworfen, der ohrenbetäubend brummt. Es geht mit Vollgas gegen die Wellen, was dazu führt, daß wir gefühlt eine Achterbahnfahrt in Dauerschleife fahren und mit Pillen betäubt wird der folgende Tag bei gleichen Bedingungen halb verschlafen.

      Natürlich gibt es auch die besonderen Momente auf hoher See. Wir werden mehrfach von Schulen unzähliger Delfine begleitet und bekommen das ein oder andere Mal Besuch verschiedenster Vögel. Man wird schon manches Mal nachdenklich, wenn man in die endlose Ferne schaut und sich die Sonne vor ihrem Untergang im Wellengang spiegelt.

      Noch vor Sonnenaufgang am sechsten Tag morgens um 5 Uhr laufen wir vorbei an riesigen Containerschiffen, aber auch vielen kleinen Seglern wie unserem, im Hafen von Cartagena ein. Wir sind in Südamerika :-) Jetzt gilt es nur noch mal unsere Pässe zu organisieren. Diese hat unser Kapitän hoffentlich zu einem Büro in der Stadt gebracht, welches unsere Einreiseformalitäten regelt. Ein seltsames Prozedere, aber ein Hafen hat ja keinen Grenzübergang! Um 15:00 Uhr haben wir endlich unseren Stempel... Wir sind nun offiziell in Kolumbien 😀

      ... und ab in die Dusche :-)

      Hasta luego
      Ariane y Marco
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      Traveler

      Super Geschichte mit dem Segeltörn :-).... 16 Mann ist ne Ansage auf 50 Fuß :-D, obwohl es eher wie 40 aussieht, was es nicht besser macht. Auf die Bilder bin ich gespannt. Rescue Equipment für 16 Leute hattet ihr?

      11/1/18Reply
      Huellas de Ariane y Marco

      Da spricht der Fachmann 🙂 wir hatten 12 Betten und die Crew pennte auf Deck. Echt kuschelig! Jeder hatte so'n Rescuepack mit 'nem Bootche und so 'nem Epac. Doch wusste ich nicht wo das Ding war, noch wie man es bedient ;-)

      11/1/18Reply
      Traveler

      Wenigstens habt ihr drüber gesprochen :-).... ein weiteres super Abenteuer auf jeden Fall. Der nächste Segeltörn dann bitte 2019 mit uns. Weiterhin viel Spaß euch beiden :-)!!

      11/2/18Reply
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    • Day137

      Sägelboot über d'San Blas uf Kolumbie

      December 18, 2018 in Panama ⋅ ⛅ 28 °C

      Insgesamt bin ich 5 Nächt uf ehm Sägelboot vo Panama uf Kolumbie gsii. Mer send insgesamt 8 Reisendi und 3 Crew Mitglieder gsii. Die erste drüü Täg hämmer uf de San Blas Insle verbrocht. Die Insle sind einfach unglaublich schön! Bsitze chan so ehn Insle nor ehn Panamaner sälber, was dezue füehrt, dass werklich no die gliche iheimische Familie und kei richi Usländer uf de Insle wohned. Es ged ehn Ihreiseinsle wo eim d Bewilligung erteilt die meiste Insle z bsueche, ehn Schuelinsle und ganz vieli chlini Familieinsle. Wiiter vererbt chan so ehn Insle nur ah Töchtere wärde und wer eini bsitzt, bsitzt au alles was so druf esch - also probiert mer besser ned mol chli Sand mit z schmuggle das händs gar ned gärn. D Täg hämmer mit Sönnele, läse, schnorchle, schwimme und Insle erkunde verbrocht.

      Die letschte zwoi Täg hämmer denn förd Überfahrt uf offnigem Meer bruucht. 48 Stund lang heds ununterbroche rechtig fest gschwankt. Da bi dene Wälle schier jedem schlächt werd hämmer alli die meist Ziit im Bett verbrocht. Erst gäge Obig vom letschte Tag hämmer üs alli langsam dra gwönnt und händ die Wälle so rechtig chönne gnüsse! Det hämmer sogar no paar Delphine gsichted und natürlich denn au ändlich die lang ersehnti Küste vo Kolumbie😊
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    • Day174

      Delfin Solo - Archipiélago de San Blas

      February 7, 2019 in Panama ⋅ 🌬 27 °C

      Ich wache um 6 Uhr auf - leichte Übelkeit und Schwindel überkommt mich. Die Nacht war hart - man würde von einer Seite seines Bettes auf die andere geworfen - die beiden sagen auch, dass es eine der schwierigsten Überfahrten dieses Jahr war. Nach einiger Zeit wage ich dann doch den Weg hoch auf Deck - mit zehn neuen blauen Flecken komme ich dort auch an und werde direkt dafür belohnt - dutzende von Delfinen springen neben uns aus dem Wasser und begleiten unser Boot. Wow!!! Außerdem hängen wir immer unseren Köder raus uns Meer und fangen tatsächlich einen riesigen Thunfisch! Unser Abendbrot ist also gesichert :) Zum Frühstück versuchen wir ein wenig Müsli aufzunehmen (so gut das geht bei dem Gewackel) und die Jungs schmieren mir mein erstes Nutellabrot nach fast 6 Monaten! So ein Genuss! Die Mädels sehen wir wieder den ganzen Tag nicht - sie schlafen seit gestern in ihrer Kabine und kämpfen mit dem harten Seegang trotz Tabletten. Nach fast 36 Stunden rauer Fahrt durch die offene See kommen wir gegen 17 Uhr im Archipiélago de San Blas an - das ist eine karibische Inselgruppe mit etwa 365 Inselchen. Die meisten der tropischen, mit Palmen bewachsenen Inseln sind durch Korallenriffe geschützt und werden von etwa 25.000 Kuna, einer indigenen Ethnie Panamas, bewohnt und selbst verwaltet. Die Kuna haben eine eigenständige Stammessprache und eine Fahne, auf der ein Hakenkreuz den Oktopus symbolisiert, der der Sage der Kuna nach die Welt erschaffen hat. Unser erster Halt ist auf den Coco Banderos. Kaum ist der Anker im Wasser, springen wir in das krass blaue warme Wasser und erkunden die einsame kleine Insel. Da gibt es nichts außer Kokosnüsse, Palmen und Sand :) sooo einsam und soo schön, wie in einem Film! Zum Abendbrot gibt es Pasta mit scharfer Tomatensoße und unseren selbst gefangenen Thunfisch. So köstlich! Wir spielen Karten, rauchen, trinken Bier und Cuba Libre und essen die Space-Cakes von Dave aus Cartagena mit Baylies.Read more

      Traveler

      Wir sind endlich da und alle können wieder lachen! Erstmal baden und ein Bier,

      2/12/19Reply
      Traveler

      Thunfisch, lecker!

      2/12/19Reply
      Traveler

      Die Jungs schmieren mir mein erstes Nutellabrot nach sechs Monaten - ich genieße es wie ich es noch nie genossen habe!

      2/12/19Reply
      3 more comments
       

    You might also know this place by the following names:

    Isla Guingüindup, Isla Guinguindup

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