Ein merkwürdiges Jahr: Corona, der Lock Down, Leonies Geburt, Claras zweiter Geburtstag, der Umzug aus der Höglwörther Straße und Beginn der Baumaßnahmen. Nur ein Urlaub fehlt noch. "Geht gar nicht" sagt Familie H-S und steigt in den Bulli 🚙
  • Day15

    Schlittenfahrt

    October 16 in Italy ⋅ ☁️ 1 °C

    Da der Tag noch jung war, benötigten wir ein Nachmittagprogramm. Jane war es zu kalt. Leonie wollte auch nicht mit. Somit machte Clara mit Markus eine kleine Radltour. Welche eher einer Schlittenfahrt glich. Den Gipfel des Putzen (so hieß das Ziel) erreichten wir nicht bzw. wäre die Stimmung sehr schlecht gewesen. Dafür trafen wir auf dem Rückweg Jane und Leonie im Kräuterladen.Read more

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  • Day15

    Wie kommen die Löcher in den Käse

    October 16 in Italy ⋅ ☁️ 4 °C

    Glücklicherweise sprangen noch ein paar Leute ab, somit durften wir dann doch auf den Gatscher Hof. Dieser ist ein lokaler kleiner (10t pro Jahr) Käseprduzent. Die Käserei beliefert nur umliegende Hotels und Dorfläden. Den Rest verkaufen sie im eigenen Laden.
    Joseph, der Chefbauer, betreibt den Hof mehr oder weniger als Hobby. Selbst geht er und sein Sohn noch einem anderen Beruf nach. Dennoch schafft er noch ein paar Arbeitsplätze und versucht gleichzeitig innovative Ideen selbst oder mit lokalen Firmen umzusetzen. Er beantwortet auch kritische Fragen zu Tierhaltung und Käseproduktion. Von einer Massentierhaltung ist er mit seinen 17 Milchkühen und 4 Kälbern weit weg. Auch eine Milchproduktion von 15 bis 20 Litern pro Kuh ist weit von Hochleistungsmilchkühen weg.
    Eines der Kälbchen war gerade einmal 2 Tage alt.
    Nach dem Hofrundgang ging es in die Käseproduktion.
    Sabine* zeigte geduldig die einzelnen Schritte und wie welcher Käse produziert wird.
    Außerdem machten wir mehr bzw. eher weniger unseren eigenen Käse. Wir suchten unsere Würzung selber aus.
    Und zuguterletzt gab es natürlich eine Verkostung aller Käsearten.

    *Name von Redaktion geändert
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  • Day14

    Wintereinbruch

    October 15 in Italy ⋅ ❄️ 1 °C

    Gut, dass wir schon die Winterreifen auf dem Auto hatten.
    Auf dem Weg zum Pragser Wildsee hatten wir schon den ersten Kontakt zu weißen Gold. 😄 Der See ist wohl für jeden Influencer Pflicht. Die Kulisse ist wirklich wunderschön. Aber erstaunlicherweise- es ist halt nur ein See.
    Allein die Größe der vier Parkplätze lässt erahnen, wie es in normalen Sommermonaten hier zu geht.
    Ein kurzes Fotoshooting mit und für Clara. Dann ging es weiter zu den Drei Zinnen. Dank des Nebels konnte Markus diese nicht sehen. Also blieb es bei einer Autobergrundfahrt.
    Am Nachmittag ging es wieder in die Sauna und das Schwimmbad.
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  • Day13

    Urlaub

    October 14 in Italy ⋅ ☀️ 10 °C

    Nach einer angenehmen Nacht am Gardasee ging es in der Früh in den Urlaub. Noch kurz Shopping im Affi. Anschließend Wellness in Südtirol. Der Pustertaler Hof war mit einem großem Pool ausgestattet. Perfekt für unsere zwei Wasserratten.
    Am ersten Abend ließen wir uns für die kommenden Tage gleich mal ein paar Flaschen Wein🍷 empfehlen.
    Guter Tipp - am Etikett erkennt man den teuersten Wein. Aber auch gute Weine haben schöne Etiketten. 😀
    Auf jeden Fall hatten Sie in dem Hotel einen tollen Weinsafe.
    Und ein paar Ideen für unser neues Haus.
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  • Day12

    Parma ohne Julia, Schinken ohne Romeo

    October 13 in Italy ⋅ ☀️ 13 °C

    Nachdem die Laune wieder besser war, ging es zum Frühstück-für die meisten eher Mittagessenzeit- in die Hauptstadt des Parmaschinken und Parmesans. In einem kleinem Feinkostbistro ließen wir uns ein paar Panini mit diversen Schinken und Salamen (könnte der Plura von Salami sein😄) kredenzen.
    Wir verzichteten auf eine ganze Keule in unserem Gepäck und fuhren Richtung Balkon.
    Welcher Balkon? Natürlich der von Julia. Jane informierte sich vorab. Enttäuschenderweise wurde dieser erst nach Shakespeares Roman an dieser Stelle errichtet. Also alles nur Fake. Und die Liebesbriefe, die von allen Touristen mit Kaugummi an die Gänge zum Balkon geklebt wurden, sind einer Renovierung zum Opfer gefallen.
    Früher war alles besser.
    Außer das Eis vielleicht. Das war in Verona auf jeden Fall sehr gut.
    Wir suchten uns noch einen schönen Campingplatz am Gardasee und holten uns Pizza am Restaurant nebenan. So endete unser letzter italenischer Abend ziemlich unspektakulär. Am nächsten Tag sollte es zwar auf italienischem Staatsgebiet weiter gehen. Jedoch hat diese Region nicht mit dem Italien zu tun bzw. würde am liebsten nichts mit Italien zu tun haben.
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  • Day11

    Scheiß auf Pisa, ist nicht unser Turm

    October 12 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Das war übrigens der Abi Spruch von Markus. So viel zum Thema Pisastudie.
    In der Früh zum Frühstück ab zum Turm bzw. einem Café in Pisa. Dann noch kurz zum Turm die obligatorischen Bilder machen. Anlehnen. Eisschlecken. Komisch von unten. Und Superman.
    Natürlich noch den Dom anschauen.
    Danach wollten wir eigentlich noch von La Spezia zu einen der fünf Ortschaften von Cinque Terre mit dem Zug reisen. Leider war die Tiefgarage des Bahnhofs zu niedrig. Somit mussten wir unverrichteter Dinge weiter fahren.
    Am Abend kippt dann noch die Stimmung. Auf der Suche nach einem Stellplatz, einem Restaurant und einer Tankstelle, wurden wir mit einem Misserfolg nach dem anderem belohnt. Letztendlich übernachteten wir an einem Friedhofparkplatz in einem kleinem Bergdorf ohne Abendessen. Die Kinder schliefen bereits während der Fahrt ein.
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  • Day10

    Weißer Strand dank Giftmüll

    October 11 in Italy ⋅ 🌧 17 °C

    Eigentlich wollten wir dieses Jahr zumindest einmal ins Meer.
    Leider war es zu windig und kalt. Somit gab es einen Strandspaziergang.
    Der Strand ist dank der Sodafabrik nebenan ganz weiß. Angeblich bleicht das Quecksilber den Sand.
    Genauere Recherchen ergaben: Man weiß nicht, ob es gesundheitsschädlich ist. Es gibt auf jeden Fall keine Toten oder Menschen mit Hautausschlägen.
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  • Day9

    Kirchensteuerbesichtungstour

    October 10 in Vatican City ⋅ ☀️ 20 °C

    Um einmal zu sehen, was man mit einem Märchen Geld verdienen kann, sollte man den Vatikan besuchen.
    Das über mehrere hundert Jahre angehäufte Vermögen im kleinstem Staat der Welt ist beeindruckend.
    Auf jeden Fall ging es diesmal ohne Tour durch den Vatikan. Tourguides haben wir seit dem Vortag gestrichen. Gelangweilte Erzähler für viel Geld haben leider kein Platz in unserem Leben.
    Wir erkundeten auf eigene Faust und dank der Cornapademie ziemlich entspannt, das fast menschenleere Museum.
    Wir wollten schon die ein oder andere Figur, Badewanne oder ein kleines Fresko von diesem Michael dem Engel für unser neues Haus mitnehmen. Leider war unser Auto ziemlich voll.
    Nach dem Museum noch kurz zur Beichte in Peters Dom. Hier wurde eine kleine Messe abgehalten. Leider war es nicht der Papst selbst. Der hatte wohl wichtigeres zu tun. Abends wieder zu unserem Campingplatz weit außerhalb von Rom. Jane kaufte noch Brotzeit und so ließen wir den Abend ausklingen.
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  • Day8

    Kampf der Elterngladiatoren

    October 9 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Freitag morgen ging es zunächst in den Stall. Wir spielten die Geschichte Jesu nach. Der Stall in Bethlehem und warum die Eltern an Weihnachten von ihren Kindern reich beschenkt werden sollten.
    Oder so ähnlich.
    Auf jeden Fall gab es einen Babyesel und ein Baby das auf dem Esel ritt. Richtung Rom.
    In Rom in angekommen ließen wir uns eine Tour aufschwatzen. Nur um in dieses Kolosseum reinzukommen. Wichtige Dinge die wir lernten:

    -Hier wurde das Fischerstechen erfunden, das Kolosseum konnte die Arena fluten. Wie ein modernes Stadion mit wechselndem Spielfeld.
    -Die Einschusslöcher sind keine Einschusslöcher sonder Spuren des Eisenraubs
    -Auto noch ein Auto noch ein Tolad (Anmerkungen von Clara auf die Frage was wir gelernt haben. Tolad = Motorrad)
    -Caprese Salat ist kein Salat sondern Tomate Mozarella (nur für Jane neu)
    - keine Touren aufschwatzen lassen
    -Eisessen ist wichtig um im Kampf mit den Kindern die Moral hoch zu halten (Anmerkung von Jane: nicht nur die der Kinder)
    -Campingplätze haben um diese Jahreszeit meistens geschlossen
    -manche Wege führen aus Rom.
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  • Day7

    Berg auf Berg ab

    October 8 in Italy ⋅ ☀️ 11 °C

    Leider war es in der Früh doch noch ganz schön kalt😬. Dennoch frühstückten wir ausgibig. Wir waren schon in Romreichweite. Zwischen uns und Rom befinden sich jedoch die Apennin mit dem Nationalpark Gran Sasso.
    Und Jane fand einen Stellplatz für die Nacht oben auf dem Berg. Wir fuhren fast 30 km auf den Berg.
    Oben am Parkplatz angekommen, erzählten uns andere, dass es am Morgen richtig kalt wird.
    Außerdem kam Peter aus dem Landkreis Rosenheim auf uns zu. Er fragte, ob einer von uns Lust hat, mit seiner Frau den Trail mit dem Mountainbike runter zu fahren. Er würde unten mit dem Auto warten und uns mit rauf nehmen. Jane ließ sich von Markus überreden. 1,5 h Stunden Kinderfrei und eine hoffentlich schöne Abfahrt. Naja von dem Gegenanstieg stand nichts im Roadbook. 🗻🚵
    Kaum waren alle wieder oben, galt es zu entscheiden: Sternenhimmel, Bergtour, Eisige Nacht, schlecht gelaunte Frau und Kinder oder Markus fährt mit Peter einen anderen Trail runter und wir suchen uns einen anderen Schlafplatz.
    Für was hättet Ihr euch entschieden?
    Wir entschieden uns für die gute Laune Version.
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