Joined March 2018
  • Day127

    Letzter Tag in Tokyo

    August 5 in Japan

    Nach einem entspannten Start in den Tag besuchen wir zu zweit nochmals den Meiji-Schrein in Shinjuku, um uns einen Stempel im Goshuinchuo geben zu lassen, denn beim ersten Besuch hatten wir keine Gelegenheit dazu. Zufälligerweise werden wir dabei Zeuge einer traditionellen japanischen Hochzeit. 😮 Heute war am Schrein bedeutend mehr Tourismus zu beobachten und wir waren froh, dass wir schon alle Zeit der Welt hatten um uns das Gelände in Ruhe anzusehen. 🌳
    Anschließend treffen wir uns mit Nami und Fred im Ginza Bezirk, in dem es viele high-class Modeläden gibt. Dort steht eine vierstöckige LOFT-Filiale, in der es allerlei kreative und niedliche Alltagsgegenstände zu erwerben gibt. Wir wuseln also durch die Regale und ärgern uns, dass wir nicht mehr von der handgemachten Holzkunst aus Bali in das geschnürte Paket nach Deutschland gestopft haben.. da sahen die Preise noch schön aus. 😅 Anschließend zeigen uns die Beiden ein nahe gelegenes Sushi-Restaurant von der Sorte, bei der man neben einem Menü auch ein Fließband voller Essen zur Verfügung hat. Die Auswahl an Fischsorten ist schon beeindruckend. Leider ist die Tatsache, dass einige Thunfischarten wegen Überfischung bedroht sind in Japan noch gar nicht angekommen, denn diese bekommt man hier überall für einen moderaten Preis. Das restliche Angebot ist genau nach unserem Geschmack und wir hauen ordentlich rein. 😏 Die verbleibende Nacht lassen wir ruhig ausklingen.. 🍻
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  • Day126

    Teegärten und Feuerwerk

    August 4 in Japan

    Nach einem langen und erholsamen Schlaf stolpern wir zur Tokyo Station und bestaunen den wunderschönen Bahnhofseingang 'Marunouchi'. Nicht weit entfernt steht der Kaiserpalast, den man nur von außen erahnen darf, und der wirklich sehr schön angelegte Palastgarten. Wir haben es allerdings eillig, denn wir treffen uns mit Nami wieder am Bahnhof. 🏫
    Sie möchte uns ihren Lieblingspark 'Rikugien' zeigen. Dieser ist wirklich ein Traum der japanischen Gartenkunst. Das Highlight ist allerdings das kleine Café mit Blick auf den Teich. Dort trinken wir edlen Matcha-Tee mit Süßigkeiten aus Bohnenmuß. Der Park schließt, wie alle Parks und Schreine in Japan schon am Nachmittag. Als Hinweis wir sanft klassische Musik gespielt. 🎼
    Unser Masterplan für den Abend ist das Sommerfest mit einem imposanten 90 minütigen Feuerwerk. Aufgrund der massiven Besucherzahlen von über 1.000.000 Menschen braucht es viel Organisation und Geduld der Sicherheitsleute für Zuganfahrt, aber alle Besucher nehmen sich zusammen, wodurch es insgesamt flüssig voran geht. In Deutschland absolut undenkbar! Wir staunen nicht schlecht und sind überzeugt, dass wir einige von den lächerlich gigantischen Knallern zum ersten mal sehen. 🎆
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  • Day125

    Heute wollen wir die Umgebung von Tokio unsicher machen. Ein beliebtes Ausflugsziel auch für die Japaner ist Kamakura, eine Hafenstadt südlich von Tokio. Zwischen 1185-1333 war Kamakura die Hauptstadt Japans. Diese Blütezeit der Stadt fiel mit der Ausbreitung des Buddhismus zusammen, weswegen dort, neben den typischen Shinto-Schreinen, eine Menge Zen-Tempel zu finden sind. 😃
    Wir hüpfen früh in die Bahn und kommen voller Vorfreude in Kamakura an. Die Fahrt zeigt uns eindrucksvoll, wie weitreichend die ausgelagerten Wohnviertel Tokyos sind. Nachdem wir die Hafenstadt erreicht und uns Fahrräder ausgeliehen haben, decken wir uns mit Snacks in einem der vielen Konbini-Geschäften ein. Die sind in Japan mit einer undenkbaren Vielfalt an preiswerten Leckereien gefüllt. 🍰🍱🍙
    Unsere Fahrradtour führt uns zunächst zum Kencho-ji Tempel (errichtet 1253). Die riesige Anlage zählt zu den fünf großen Zen-Tempeln in Kamakura. Wir meditieren und ruhen uns im Zen-Garten aus. 🌺
    Anschließend fahren wir zum Hokokuji Tempel (errichtet 1334), bestaunen aber nur den dichten Bambus-Garten. 🌿
    Weiter geht es zum ersten buddhistischen Tempel in Kamakura, Sugimoto-dera (errichtet 734, und nach einem Brand 1191 wiedererrichtet). Auf Grund einer bemoosten Treppe, die vom Eingang zum Haupt-Tempel führt, wird er auch als Moos-Tempel bezeichnet. 🌱
    Wir schwingen uns erneut auf die Drahtesel und fahren zum Haupt-Shinto-Schrein von Kamakura, Tsurugaoka Hachimangu. Sein lang gezogener Zugang in der Straßenmitte der Hauptstraße prägt das Stadtbild gewaltig und bildet eine Schneise zum Hafen. Der Schrein wurde 1063 an einem anderen Ort errichtet und 1180 an seinem heutigen Platz versetzt. 🏯
    An den Schreinen kann man auch Allerlei kaufen. Von hübschen Fächern über die Tempelstempel, bis zu Horoskopen, Glücksbringern und Wahrsagungen. Das wollten wir auch einmal ausprobieren und schüttelten eine hölzerne Box, aus der Holzstäbchen mit Nummern gezogen wurden. Anschließend wird die passende Wahrsagung gereicht. Um es kurz zu machen: Jonas hatte die schlechteste und Lisa die zweit schlechteste mögliche Vorhersage gezogen. Nami schlug sofort besorgt die Hände überm Kopf zusammen, sie selbst hatte mehr Glück. 😅 Die Vorhersagen selbst sind immer sehr symbolisch geschrieben und es fällt sogar Japanern schwer die kryptischen Schriftzeichen zu interpretieren.
    Damit die schlechten Dinge nicht wahr werden wird der Zettel gefaltet und an einem kleinen Gerüst oder Baum befestigt. Manche machen es aber auch genau anders herum. Jonas Super-Nieten-Horoskop ist eine Ausnahme und wanderte in eine rote Box. Die Priester beten anschließend dafür, dass die Vorhersagen nicht eintreten. 🙏
    Nach einem langen Tag und viel Geschwitze bringen wir die Fahrräder wieder zurück und schlendern noch kurz durch die abwechslungsreiche Verkaufsstraße. Total erschöpft springen wir nach sechs Stunden Kamakura in den Zug nach Tokio. 😴
    Heute kochen wir für Nami und Fred. Es gibt *trommelschlag*: Schnitzel. Die Asiaten kennen Kartoffeln als Stärkebeilage nicht, darum ist es was besonderes. Die selbstgemachte Sauce Hollandaise ist geglückt nur die japanischen Erbsen bleiben bissfest. Unsere Körper brauchen die Energiebombe. Wir sind happy. 😊
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  • Day124

    Nach einem von Deutschen und Japanern hergestellten Italienisch-Mexikanischen Fusion-Frühstück (Toast, Guacamole, Tomate Mozzarella), stolperten wir zu viert in die Innenstatdt. Zunächst führen uns Nami und Fred nach Ueno. Dort kauften wir unsere, für die Reise essentielle, Japan Railway Pässe. Erstaunlich wie erleichtert man sich fühlt, wenn man auf einen Schlag 1000€ ausgibt, aber das Geld haben wir schnell wieder drin. 😳
    In Ueno gibt es eine riesen Marktstraße, in der man vor allem Fisch und Klamotten kaufen kann. Fred zeigt uns einen Schreineingang zwischen den Ständen. Wirklich amüsant wo sich diese so verstecken können.. eine Oase der Ruhe inmitten des Trubels. 😌 An diesem Schrein kann man für gute Prüfungsergebnisse beten, aber natürlich auch für alles andere. Nach dem Gebet, kann man sich eine 'Bestätigung' für sein Kommen geben lassen. Dabei handelt es sich um einen kaligraphischen Eintrag mit Stempel in einem speziellen Buch, dem Goshuinchou. Dieses Buch, oder vielmehr die angesammelte Bibliothek wird mit ins Grab gegeben. Fred hatte uns bereits seine Bücher gezeigt, woraufhin wir auch ein Goshuinchou für uns besorgt haben. Das Befüllen des Buchs wird viel Zeit brauchen. 😏
    Nur zwei Bahnstationen weiter liegt Akihabara, das Elektronik-, Manga- und Games-Viertel. Wir schauen uns um, probieren uns an Spieleautomaten aus und erkunden die Konsolenkandschaft, gehen in eine Hantai-Kaufhaus mit jeder Menge gezeichneter Pornocomics und bestaunen die abgefahrenen Artikel in einem neunstöckigen Elektronikfachhandel (top Mitbringsel sind die hochtechnisierten Toiletten). 😮
    Dabei stolpern wir auch an einem kleinen Jubiläums-Fest eines Hochhauskomplexes vorbei, mit Live-Band und Samba-Tänzerinnen. Damit hatten wir nicht gerechnet. 😂

    Für den Abend haben Fred und Nami einen Besuch beim Koreaner vorgeschlagen. Passenderweise unterrichtet Fred eine Koreanerin in Deutsch. Suechyo hilft beim Bestellen, denn da sind selbst unsere beiden Fremdenführer überfragt. Wir bekommen dutzende scharf eingelegte oder marinierte Gemüsesorten, einen Käse-Eierkuchen, Suppe und zwei ordentliche Portionen Schweinebauch an unseren Tisch gebracht. Das Fleisch wird auf unserem Tisch-eigenen Grill zubereitet. Wahnsinnig lecker und der Schweinebauch wird direkt assimiliert. Endlich bekommt Jonas mal wieder was auf die Rippen, denn er hat in den letzten Wochen viel zu viel Gewicht verloren. 😐
    Im Anschluss stolpern wir noch durch das sehr verborgen gehaltene Rotlicht- und ein Barviertel.. letzteres besteht aus fünf Parallelstraßen, in denen sich klitzekleine Bars dicht an dicht drängen. In jede Bar passen nur drei bis zehn Personen und es werden ca. 3€ für den Eintritt erhoben, wobei das jede Bar unterschiedlich handhabt. Manche Inhaber geben Touristen freie Sitzplätze, um viel Neues zu lernen, andere tolerieren nur Japaner. Wir hören Freds Geschichten von charismatischen Barkeepern, die viele Dinge zu erzählen wissen. Wir kehren um und fallen total fertig auf die Futons, schlummern sofort ein. 😪
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  • Day123

    Fred und Nami sind heute den ganzen Tag eingespannt, also zotteln wir kurzer Hand alleine los. Auf Empfehlung besuchen wir den Meiji-Shinto-Schrein in Shinjuku, der nach 1914 als Grabstätte für den Kaiser und seine Frau errichtet wurde. Für das Projekt wurde ein Wald mit 100.000 Bäumen aus dem ganzen Land angelegt. Nach der Zerstörung des Schreins durch amerikanische Bomben im zweiten Weltkrieg bauten mehr als hunderttausend Freiwillige die Anlage wieder auf. Dementsprechend strahlt das Gelände auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl aus.
    Der Shintoglauben folgt die Mehrheit der Japaner. Es ist keine Religion, eher ein Konzept von Harmonie mit der Natur. Da müssen wir uns noch mal tiefer mit auseinandersetzen. ☺
    Der Park beginnt mit einem gigantischen Torie (japanischer Torbogen), von denen sich gleich mehrere auf dem Gelände befinden. Die Besucherzahlen waren gering und die Wege schattig, also konnten wir den unerträglichen Temperaturen von 38°C etwas entkommen und entspannt flanieren. Schon witzig eine so leere Waldfläche mitten in Tokyo zu besuchen. 😌
    Anschließend watschelten wir nochmals zum Shibuya-Bahnhof, denn dort sollte es laut einem Poster am Ausgang 13 ein Saxophon-Quintett Konzert geben. Da wir noch Zeit hatten gingen wir zunächst zur Bronzestatue von Hatchiko, dem weltberühmten Hund und dem Inbegriff der Treue. Der wuschelige Kläffer erlangte Kultstatus, da er fast zehn Jahre auf sein verstorbenes Herrchen am Bahnhof gewartet hatte. Es gibt sogar eine Verfilmung. Die Statue ist natürlich Touristenmagnet. 😅
    Obwohl wir anschließend sehr lange gebraucht haben um in diesem riesige mehrgeschossigen Bahnhofskomplex besagten Ausgang 13 zu finden, war das Konzert-feeling und die Organisation hochprofessionell und tip-top. 🎷🎺 Nach einer Stunde mit fetziger Musik ging es gemeinsam mit Fred für kleine Erledigungen weiter in die Stadt. Dort lauschten wir noch der funkigen Band 'Slowbird' auf der Straße. Hier herrscht einfach eine sehr coole Atmosphäre, wenn man sich die Zeit rausnehmen kann. 😏🎶
    Als wir endlich wieder in Kichijoji angekommen waren, hatte Nami mit den gesponserten Utensilien der Köche vom Vortag bereits köstliches Nabe hergestellt. Erinnert an eine japanische Version von Hochzeitssuppe. Unsere Geschmacksnerven werden hier auf jeden Fall mal wieder richtig verwöhnt. Zur Regeneration gabs abends wieder ein heißes Ofuro-Bad. 😊 Volles Programm in Tokyo! 😄
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  • Day122

    Waku-waku

    July 31 in Japan

    Wir sind voller Vorfreude auf unseren heutigen Tokyo -Trip. Nach einem leckeren Obstfrühstück à la Melone im flüssigen Übergang zum Mittagessen (Mabu Tofu) zeigte uns Nami den Shinjuku Gyoen Park, einen wunderschönen Landschaftspark. Endlich wieder mit der Kamera austoben. 😉
    Anschließend trafen wir Fred. Er wartete bereits mit einem Kochtopf und Utensilien, die er von japanischen Restaurantbesitzern, denen er Unterricht gibt, bekommen hatte. Wir sind gespannt, können uns aber bisher absolut nicht über Namis und Freds Kochkünste beklagen. 😅
    Zusammen fuhren wir nach Shibuya, aßen etwas und liefen durch die aus Bildern bekannte Takeshita-Street. Während Nami uns Shibuya und die berühmt berüchtigte Sehenswürdigkeit 'Shibuya-Crossing' zeigt (das Ding wo alle paar Sekunden tausende Menschen eine riesige Kreuzung überqueren), geht Fred zum nächsten Termin.
    Abends gehts dann wieder zu viert in ein gemütliches japanisches Restaurant. Wir sitzen auf Bodenmatten an einem kleinen Tisch mit Heizplatte. Okonomiyaki ist ein Rösti auf Weißkohlbasis mit allerhand leckeren Zugaben und Saucen den wir an unserem Tisch selber zubereiten. Gut, dass die beiden die ausführlichen Kochanleitungen vom Chef verstehen. Das Resultat ist wahnsinnslecker! 😛
    Wie kann man den Abend noch japanischer ausklingen lassen?.. Achja, mit Karaoke! Wir mieten uns schon spät in der Nacht ein kleines Zimmer in einer Karaokebar und schmettern 90 Minuten die besten Rocksongs und die kitschigsten japanischen Lieder, die die Konsole zu bieten hat und haben uns köstlich amüsiert. Man spürt die Suchtgefahr. 😂🎤🎵

    Wir sind schon ganz waku-waku (japanische Lautmalerei für Vorfreude) auf die nächsten Tage. 🐧😊
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  • Day121

    Wir landen pünktlich und in einem Stück 9:20 Uhr Ortszeit nach über 7 h Flugzeit. Geschlafen haben wir fast gar nicht und der Billigflieger forderte seinen Tribut beim Sitzkomfort. Sehr ordentlich, ruhig und gesittet wird ausgestiegen. Die Organisation am Flughafen ist tadellos, alles so schön ordentlich. Toll! Da merkt man schnell, was einem in den letzten Monaten oft gefehlt hat. 😃
    Gut informiert kaufen wir unser günstiges Busticket nach Tokyo Station. Zügig und mit überraschend flüssigen Straßenverkehr kommen wir schon nach 90 Minuten an und erblicken nach wenigen Sekunden Fred, Jonas alten Kumpel aus Unizeiten. Fred lebt schon seit drei Jahren in Tokyo und spricht auch fließend Japanisch. Dementsprechend führt er uns nach einer Fahrt im Nahverkehr zielsicher zu seiner Wohnung in Kichijoji, die er vor kurzem gemeinsam mit Nami bezogen hat. Wir sind einfach nur happy, dass wir jetzt nicht mehr selbst denken müssen, sondern treudoof hinterher watscheln können. 😌
    Begeistert sind wir auch von den leeren und sortierten Seitenstraßen, die an verkehrsberuhigte Zonen erinnern. Alles ist so schon ordentlich und in Schuss gehalten, im Stil eher zeitlos. Das ganze Umfeld erinnert uns sofort an einen Anime. 😍
    Nami und Fred machen Chicken-Teriyaki und Misosuppe. Köstlich und genau das richtige nach unserer langen Reise! Anschließend bringt uns Fred zur Station Akabanibashi. Dort hat er einen beruflichen Termin und wir können uns die City beim Tokyo Tower anschauen. Stattdessen legen wir uns in einen Park mitten in Tokyo mit Blick auf den Tower und dösen ein bisschen, denn wir sind total K.O. und gefühlt schon seit 30 Stunden auf den Beinen. 😪
    Wir werden von einer bunten Mischung Hunde geweckt und amüsieren uns über die Kostüme und die reichen Herrchen. Offensichtlich sind Schoßhunde unter den zahlreichen Millionären gang und gebe und sündhaft teuer. Ansonsten sieht man in dieser Megastadt eher selten private Haustiere, denn es gibt Alternativen (dazu später mehr). 😯

    Abends gehen wir noch gemeinsam Ramen essen. Die Bestellung stellt man sich in diesem Laden am Automaten zusammen und bekommen massenhaft leckere Nudelsuppe. Zu Hause angekommen kümmern sich die Beiden noch um einen portablen Wi-Fi Router für uns und lassen ein warmes Bad ein. Ofuru (japanisches Bad) gehört in Japan zum Familienalltag. Wir sind tiefenentspannt, total fertig und schlummern nach zwei Tagen Power-Programm endlich auf unseren Matratzen ein. Die kommenden Tage können wir uns mit neuer Energie ins Lichtermeer von Tokyo stürzen. 😛
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  • Day120

    Zeit aufzubrechen

    July 29 in Indonesia

    Morgens um 6:47 Uhr werden wir wachgerüttelt. Ein Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert Ubud. Epizentrum ist das wenige Kilometer entfernte Lombok. Unser erstes gemeinsames Erdbeben. Wie romantisch! 😊 ..aber vielleicht auch ein Zeichen zu verschwinden.
    Inzwischen geht es Jonas auch wieder so gut, dass er zumindest reisetauglich ist. Da haben wir nochmal 'Glück' gehabt. Nachdem er jetzt aber schon zwei mal richtig ausgeknokt war, hat er auch ganz schön die Nase voll von balinesischer Küchenhygiene. Wir sind sehr gespannt und vorfreudig auf die japanische Küche.
    Nach dem Check-Out in der Unterkunft haben wir noch etliche Stunden in Ubud, bis wir 18 Uhr von Wayan (unserem Gastherrn) zum Flughafen gefahren werden. Auch wenn das ein bisschen mehr kostet ist uns der Komfort heute einfach wichtiger, denn wir haben noch einige Kilometer vor uns. ☁ ✈ ☁
    Am Flughafen angekommen müssen wir noch weitere 5 Stunden warten, bis unser Flug geht. Check-In, Emigration und Boarding verläuft routiniert chaotisch. 😂 Hoffen wir, dass alles klappt..
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  • Day119

    Schmökern und Ausruhen

    July 28 in Indonesia

    Ganz schön frustrierend so krank zu sein. 😖 Jonas erholt sich langsam von seiner Krankheit während Lisa durch Ubud schlendert. Mission: das perfekte Geschenk für Fred und Nami finden. Die beiden werden wir übermorgen in Japan besuchen. Finale grande wird es gemeinsam noch kunstvoll verpackt. Japan, wir sind startklar! Hoffentlich.. 😫

  • Day118

    Jonas Magen mag Ubud wohl nicht so und krempelte sich kunstvoll einmal nach außen. Zumindest quält er sich (abermals) den ganzen Tag mit Bauchkrämpfen und anderen unangenehmen Phänomenen herum. Damit hat er alle Anzeichen des sogenannten 'Bali-Belly'. Schuld daran ist wohl der Tintenfisch-Salat vom Tag zuvor? Echt bescheuert..

    Darum geht es heute nicht auf die Fahrräder, aber für Lisa am Abend alleine zum Barong-Tanz in den Palast. Die Aufführung beginnt mit drei traditionellen Tänzen dem Legong Kraton und Telek. Die Kostüme sind sehr Aufwendig gestaltet in ihrer Grundidee aber die traditionelle Tracht. Die Frauen tragen komplexen Kopfschmuck, der einmal an eine Weihnachtspyramide und ein anderes mal an geschmücktes Weidevieh erinnert. 😅
    Ausgesprochen bunt und filigran ergänzt es die Gewänder und erleichtert den Tanz bestimmt überhaupt nicht. Bereits in der ersten Minute wird klar: jedes kleine Körperteil ist in der Choreografie eingeplant. Jede Augen-, Zeh- oder Fingerbewegung wird akribisch ausgeführt. Wahnsinn..
    Der Absolute Liebling der Zuschauer ist natürlich Barong. Sein wuschliges Kostüm mit blumigen Kopfschmuck erinert an eine zottelige Kuh, sein Verhalten an einen verspielten Hund. 🐮🐶
    Die zwei-Mann Aufführung (einer für den Kopf und ein weiterer für das Hinterteil) wird jäh von einem Affen unterbrochen (Bapang Tanz). 🐒
    Dieser laust zunächst Barong und sucht sich anschließend im Publikum jemanden mit eben so schöner, langer und blonder Mähne.
    Barong versucht in der Zwischenzeit seine Hinterpfote zu jagen. Der Affe holt sich aus seinem Versteck eine Banane, bricht ein Stück ab und wirbelt damit vor dem Maul des großen Wuschels umher - freches Äffchen.
    Die eigentliche Story ist ganz simpel. Als Rangde Dirah (Hexen-Witwe von Dirah) die Dorfbewohner verzaubert, stellt sich ihr ein königlicher Guru. Die Witwe verliert die Konfrontation und verwandelt sich in die menschenfressende Rangda. Der magiebegabte-Guru transformiert sich daraufhin in Barong und erhält die Unterstützung von den Dorfbewohnern. Diese werden allerdings von Rangda verzaubert und richten ihr eigenes Keris (Dolch) gegen sich selbst. Dramatisch.. 😮
    Barong heilt alle von der teuflischen Macht - schwups Problem gelöst. 😃
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