Joined March 2018
  • Day172

    Zurück in Bangkok

    September 19 in Thailand

    Eigentlich sollte es heute mit dem Zug von Ayutthaya nach Bangkok gehen. Damit waren die Pläne gegen Siem Reap und somit Angkor Wat entgültig besiegelt. Anstatt für eine Woche nach Kambodscha zu fliegen, haben wir die Zeit einfach noch anständig für Nordthailand verplant. Unsere Sorge war, dass wir nach einer Woche vielleicht noch gar nicht aus Kambodscha ausreisen wollen.. und was ist mit Laos? Lieber ein anderes Mal und dann richtig und gründlich, so wie wir es bisher auch gemacht haben. Denn Guerilla-Tourismus, wie wir es nennen, ist nicht unser Stil, da wir stets gründlich erkunden wollen. 😛

    Anstatt ein Tuk Tuk zum Bahnhof zu nehmen, planten wir super-spontan um, denn direkt vor unserer Unterkunft befand sich ein improvisierter Minibus-Bahnhof, bei dem wir für wenig Geld eine Fahrt nach Bangkok ergattern konnten. Das war einfacher..
    Rausgeschmissen wurden wir im Norden Bangkoks, in der Nähe des Chatuchak Wochenendmarkts. Von dort ging es mit Metro und Skyrail zu unserem Hostel im Viertel Krung Thon Buri, auf der anderen Seite des Chao Phraya Flusses. 🚈

    Um den verbleibenden Tag noch etwas zu nutzen, fuhren wir wieder in die Innenstadt zum MBK Einkaufzentrum am Nationalstadion. Das hatten wir schon am Anfang unserer Reise ausgespäht, allerdings konnten wir jetzt auch endlich an Mitbringsel vergreifen.
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  • Day171

    Die alten Siedlungen von Ayutthaya

    September 18 in Thailand

    Nachdem wir den Tag ruhig haben angehen lassen, liefen wir zu einem französischen Restaurant gleich nebenan, denn hier waren auch Fahrräder auszuleihen. Diese waren zwar ganz schön klapprig, aber rollten. Wir hatten uns vorgenommen im großen Bogen um die Altstadt und an den ganzen Jahrhunderte-alten Siedlungen der Europäer und Asiaten in Ayutthaya vorbeizuradeln und je nach Lust und Laune abzusteigen.
    Nach wenigen Kilometern in der brühenden Mittagshitze hielten wir kurz links an und ergatterten bei einem sehr sympathischen alten Thai einen Strohhut für Lisa (0,6 €). Neu ausgerüstet ging es weiter an der Hinterseite des Palastgeländes und etlichen buddhistischen Wats vorbei, über den mächtigen Fluss Chao Phraya zum Wat Chai Watthanaram. Wir stiegen aber nur für kurze Zeit von den Rädern, denn Tempelanlagen hatten wir in den letzten Tagen schon zu genüge besichtigt.
    Weiter ging es am Fluss entlang. Nach einem Eis vom Straßenhändler waren wir auch wieder auf Normaltemperatur gekühlt, denn es war einfach mal wieder viiiel zu sonnig! 🌞😧

    Erster richtiger Stopp war die katholische Kirche St. Joseph nahe der ehemaligen Siedlung der Portugiesen. Diese nahmen schon vor 500 Jahren als erste Europäer Kontakt mit Siam auf. Am Flussufer der Kirche konnte man schon die nächsten buddhistischen Wats und auch ein paar Moscheen, weiter Straßenabwärts erkennen. Hier leben alle eng an eng, jeder mit seiner Kultur.
    Wir radelten weiter und erreichten verschwitzt die Siedlung der Japaner, die einen stark bevölkerten Handelsposten mit mehr als 3000 Personen unterhielten. Das war allerdings bevor das Shogunat in Japan den Handel mit der Außenwelt abbrach (Maßnahme um das Christentum fern zu halten). Durch die Abschottung Japans verlor die japanische Siedlung in Ayutthaya immer mehr an Bedeutung, Heute findet man auf dem Flussabschnitt eine sehr hochwertige Ausstellung zur Siedlung und den gehandelten Waren. Dabei wurde extrem detailliert auf jedes historische Detail eingegangen und Lisas Sehnsucht nach Japan explodierte mal wieder. 🗾😍
    Da uns die Zeit immer mehr davon rannte sattelten wir die Drahtesel und fuhren an den niederländischen Siedlung und weiteren zahllosen Wats (die Dinger stehen hier wirklich überall) vorbei zurück in den Stadtkern. Die letzte Etappe war noch etwas abenteuerlich, denn um ostwärts in die Stadt zu kommen musste man mit dem Fahrrad kurz auf dem Highway auffahren. Im klassischen Thai-Stil endete allerdings die Fahrradspur mitten auf der sechsspurigen Straße.. aber das ist für uns kein Problem mehr..
    Heute haben wir knappe 25 km zurückgelegt, was unter Berücksichtigung der schrottigen Fahrräder dann doch ganz schön viel war.
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  • Day170

    Auf der Insel, zwischen den Flüssen

    September 17 in Thailand

    Nachdem wir gestern schon die Gegend etwas sondiert haben, wussten wir heute ganz genau wo es als erstes hin gehen sollte: Wat Ratburana und Wat Mahathat. Diese liegen sich praktischer Weise auch direkt gegenüber, wenige Minuten von unserer Unterkunft entfernt. Im Wat Mahathat befindet sich auch der berühmte 'Buddhakopf im Baum'. Wir flanierten also durch die Anlagen und staunen über die großen Mauerreste der Versammlungshallen, denn bisher haben wir immer nur Stummel von Säulen, anstatt dicker Backsteinwälle gesehen. 😮
    Nach einer ganzen Weile und viele Infoschilder später liefen wir weiter Richtung alter Palast. Auch Ayutthaya war einst Hauptstadt von Siam und besaß dementsprechend eine beträchtliche Palastanlage. Da die ursprünglichen Gebäude nur noch in den Fundamenten zu erkennen sind und die Stadt aus repräsentativen Gründen lediglich einen kleinen Holzneubau der Palasthalle errichtet hat, ist die ehemalige Tempelanlage des Palasts das Herzstück des Areals. Im Gegensatz zu den dutzenden Tempeln, die wir in Thailand bereits gesehen hatten, war dieser sogar noch von einer alten Schicht Mörtel bedeckt, welcher den Chedis und Mauern einst eine strahlend-weiße Farbe verlieh.
    Auch der neue Tempelbau nebenan zeigt einem wie unglaublich prächtig all die Anlagen mal ausgesehen haben müssen, nicht nur hier sondern auch schon in Sukhothai. Das hat auf jeden Fall die Fantasie angeregt und uns mit Ehrfurcht erfüllt. 😳

    Im Anschluss watschelten wir noch zur offiziellen Touristeninformation, um uns einen besseren Überblick vom Umfeld zu machen und die dortige Austellung zur Stadtgeschichte anzugucken. Auch wenn die Austellung etwas abgelebt war, wirkte sie doch gut gemacht mit viel Liebe im Detail und vielen Bildern. Leider musste wir nach einigen Minuten regelrecht fliehen, denn da kaum was los ist haben sich über die Zeit Tauben in der Zwischendecke eingenistet. Der Geruch wurde so schlimm, das wir es nicht mehr aushielten und gesund ist der Taubendreck in der Luft ganz sicher auch nicht. 🐤😧
    Zum Glück gab es gleich nebenan noch eine wunderschöne Ausstellung von lokalen Künstlern zum Thema 'Tempel', die uns nicht nur wegen der atembaren Luft sehr gut gefallen hat. ☺

    Wir schlenderten noch auf schönen Wegen zurück und schlemmten.
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  • Day169

    Ankunft in Ayutthaya

    September 16 in Thailand

    Früh ging es Heute für uns raus, denn wir wollten noch frühstücken bevor unser Bus kurz nach acht Uhr losfuhr. Geschlagene sieben Stunden verbrachten wir im übertrieben schaukelnden Gefährt, bis wir endlich am Highway bei Ayutthaya rausgeschmissen wurden. Dort mussten wir gezwungenermaßen eines der zahlreichen Tuk Tuk (Hybrid aus Motorrad und Auto, mit drei Rädern?!) in die Innenstadt nehmen. 😳
    Das Interieur unseres Hostels erinnerte stark an Japan und weckte gute Erinnerungen. Den restlichen Tag wollten wir noch gut nutzen, also kurz erfrischt und wieder zu Fuß aufgemacht. Wir liefen die Hauptstraße hinab, an mehreren historischen Anlagen vorbei, die, im Gegensatz zu Sukhothai, mitten in der Stadt liegen. Dann kreuzten wir den großen Stadtpark und liefen immer weiter, bis wir den Wochenend-Nachtmarkt erreichten. Schade, dass wir schon satt waren, denn hier gab es so unglaublich viele Köstlichkeiten, die gegessen werden wollten. Es war sehr geschäftig und die Atmosphäre einfach großartig. Bevor wir den Heimweg antraten probierten wir noch handgemachte Zuckerwatte. 😊🍬
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  • Day168

    Mit dem Fahrrad ins Grüne

    September 15 in Thailand

    Erster Tagesplan war die Organisation unserer Abreise für den morgigen Tag, also ans andere Ende der Stadt gedüst und Bustickets besorgt. Dafür hatten wir uns schon mal ein Belohnungseis verdient. 🍦
    Am späten Vormittag sattelten wir unsere Räder und besuchten ein nahe gelegenes Highlight, das wir gestern nicht mehr geschafft hatten: den 'großen Buddha' bei Wat Si Chum. Zunächst sahen wir über hundert Jahre alte Fotografien des Monuments und bekamen eine Vorstellung wie viel Arbeit die Restauration in den 60er Jahren gemacht hat. Heute ist das Gelände einwandfrei begehbar und wird auch rege als Anbetungsstätte genutzt. Der 200 Jahre alte Mango-Baum, der dort kaum zu übersehen war wirkte trotzdem wie ein junges Pflänzchen neben der steinalten Buddhastatue im Tempel daneben. 🌳

    Weiter ging es in den Westen des Parks, einige Kilometer außerhalb der Stadtmauern und am Rand des Nationalparks. Hier verstecken sich noch dutzende weiterer Tempel, die allesamt im Namen des UNESCO-Programms begehbar gemacht wurde. Der erste von den fünfzehn Tempeln, die wir heute besuchten, erforderte schon einen kleinen Aufstieg in der Mittagshitze. Weit und breit keine Menschen zu sehen, aber dafür ein toller Ausblick ins Flachland, der wunderschöne Sonnenausgänge verspricht. 🌞
    Für die nächsten stunden hieß es also Fahrrad fahren, absteigen, laufen, gucken und wieder aufsteigen.. so lange bis der Hunger immer größer wurde und wir unser Tempo etwas anzogen. Selbst wenn die Tempel oft einen ähnlichen Aufbau haben (Versammlungshalle - nur noch Säulen erkennbar, Hauptchedi und Meditationsräume) sind immer wieder Unterschiede oder Überraschungen zu entdecken. So wird man regelmäßig für schweißtreibende Aufstiege belohnt, da man beispielsweise nichtsahnend die Ruinen eines gigantischen Chedis findet, der seinesgleichen unter den Haupttouristenattraktionen in den Städten sucht.. und das mitten im Unterholz. 😮🌿
    Noch lustiger wird es dann, wenn man bei besagter Ruine auf einmal Thai-Pop hört. Nach kurzer Suche findet man plötzlich einen Gartenarbeiter, der in einigen Meter Höhe Unkraut entfernt. Mitten im nirgendwo.. Einfach klasse! 😆🎶

    Die Gegend eignet sich wirklich super zum selbst erkunden, ist sauber und die Drahtesel haben uns mal wieder richtig Spaß gemacht. Das macht Sukhothai wirklich zu einem besonderen Ort in Thailand. 🚴

    Etliche Stunden und 20 Kilometer auf dem Rad später erreichten wir wieder Alt-Sukhothai um uns in einer Nudelküche zu stärken. 🍜😛 Wir ruhten uns erst noch ein bisschen im Bungalow aus, bis es nochmals in den Hauptpark zum Sonnenuntergang-gucken und nachtmarkten ging. Heute hatte der 800-Jahre Markt deutlich mehr zu bieten und es waren auch noch mehr Locals unterwegs. Auf der Suche nach Melonensaft begeneten wir einer quirligen Thai-Lady, die fließend Deutsch sprach und mehrere Jahre in München gelebt hatte. Total witzig wen man hier so trifft. 😄
    Außerdem lockte uns noch das Versprechen auf einen beleuchteten historischen Park. Quasi genau das selbe wie gestern, nur eben bei Nacht. Wir trotteten noch eine Weile durch die Dunkelheit, mussten uns aber keine Gedanken machen, da wir das abgezäunte Gelände schon gut kannten. Als wir die ersten Blitze am Horizont sahen, beschlossen wir den Heimweg anzutreten. Ein anstrengender und sehr sehr sonniger Tag! 😊😌
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  • Day167

    Historischer Park in Alt-Sukhothai

    September 14 in Thailand

    In Sukhothai ist nicht viel los. Dabei hat die überschaubare Thai-Stadt einiges zu bieten. Gut für uns! 😊👍
    Vor fast 800 Jahren von König Ramkhamhaeng errichtet, diente sie als Hauptstadt Siams. Auf dem 70 km² großen Gelände, etliche Kilometer abseits von Neu-Sukhothai, stehen Ruinen von Regierungsgebäuden sowie von buddhistischen und hinduistischen Tempeln oder deren Hybriden.. soweit das Auge reicht (weit über 200, meist nur einen Steinwurf voneinander entfernt). Der historische Kern des Königsreiches wurden 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Renovierungsarbeiten gab es zum Glück schon vorher. Für heute hatten wir uns den zentralen Bereich vorgenommen. Die Überreste der alten Stadtmauer, die den inneren Bereich vollständig umschließt, sind noch immer sehr gut zu erkennen: dreimal abwechselnd Wassergraben und Erdwall.. und das Kilometerlang. Sehr beeindruckend. 😯

    Der Park ist von asphaltierten Straßen durchzogen, die die komfortable Erkundung mittels Fahrräder erleichtern. Unsere Entdeckerlust musste allerdings erstmal zurück gesteckt werden, denn wir wurden belagert. 😳 Kaum hatten wir den Park betreten, rannten Schulkinder mit wedelndem Papier und Stift auf uns zu. Alle hatten gelbe T-Shirts an und ein Schild mit Spitznamen um den Hals baumeln. Innerhalb von einer Stunde hatten wir knapp ein Dutzend immer gleicher Fragebögen über Essen, Reiseziele, Favoriten und schlechte Erfahrungen wahrheitsgetreu beantwortet. Kaum sind wir ein paar Meter weiter gegangen kamen die nächsten Kinder um die Ecke gestürmt. Ziemlich witzig.. 😊
    Die Schweißperlen auf der Stirn der Kinder wurden immer größer beim Versuch Jonas, Lisa oder Germany zu schreiben (Donut und Risa aus Jormane). 😂 Wenn die Umfrage nicht nur für den Englischunterricht genutzt wird, sondern auch an die Tourismusbehörde weitergereicht wird, dann ist Thailand bald bedeutend sauberer: "What don't you like about Thailand? - Trash and Plastic!"
    Dabei ist ausgerechnet Sukhothai total super-sauber. Die erste Zeit haben wir also kaum die wundervollen Ruinen vor unseren Nasen wahrnehmen können. Nachdem der Sturm an Nachfragen abbrach genossen wir aber die Leere und Ruhe des Ruinenparks. Besonders das Fahrrad fahren macht hier unendlich Spaß. 🚴 Jeder Tempel hat seine eigene Geschichte zu erzählen, trotz ähnlichen Aufbaus. Hinter jeder Mauer und jeder Säule gibt es mehr zu erkunden und das alles ohne Touristenmassen.

    Wir verspürten langsam Hunger und besuchten, nach einen kleinen Abstecher im ausgestorbenen Töpferviertel, die nahe gelegene Markthalle. Das Angebot war echt gut und man hat richtig Lust bekommen zu kochen. Nach einer kurzen Pause mit frischem Obst am See besuchten wir den nördlichen Teil des Parks, außerhalb der Stadtmauern. Viel Gras, ab und zu Backsteinruinen und wir entdecken abermals hinduistische Gebäudemerkmale.

    Bevor es weiter ging musste Schweiß und Staub des Tages runter gewaschen werden, denn wir wollten noch unter Menschen. 😌
    Auf dem Weg zum 800-Jahr-Nachtmarkt bewunderten wir den Sonnenuntergang in der nüchternen Präsenz des Erleuchteten. Das ist auch nur möglich, da wirklich alle paar Meter uralte Ruinen zu finden sind. 😮
    Der Markt setzt sich aus kleinen Bambushüttchen zusammen, in denen Speisen und Getränke verkauft werden. Wir gönnten uns Pad Thai (Nudeln), Satay (Fleischspieße) und scharfen Papaya Salat. Da der Generator offensichtlich überhitzte, verbrachten wir die meiste Zeit in wohliger Dunkelheit und Kerzenlicht. Aufgrund eines nahenden Gewitters verkrümelten wir uns bald, aber nicht ohne den ein oder anderen Schnappschuss dieser Naturgewalt einzufangen. Ohne die Myriaden an Moskitos mitten im dunkeln Unterholz hätten wir tausende Fotos schießen können.. 😍⚡
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  • Day166

    Reise nach Sukhothai

    September 13 in Thailand

    Wir schlängelten uns in alter Abenteurer Manier zum Busbahnhof und kauften unser Ticket nach Sukhothai. Nach knapp sechs Stunden Fahrt erblickten wir die Ruinen des Geschichts-Parks von Alt-Sukhothai, der etwa 12 Kilometer außerhalb von Neu-Sukhothai liegt. Da unsere Unterkunft etwas abgelegen im Grünen liegt, fühlte sich der Weg an Ruinen, Hunden und langen Straßen ins Nichts, wie eine kleine Expedition an (inklusive ungewollter Umwege). 😰🌴
    Wir sind voller Vorfreude den Park in den nächsten Tagen mit Fahrrad und Kamera zu erkunden.. aber bis dahin ruhen wir uns in der grünen Oase unseres Gastgebers Ed aus uns genießen für heute nur noch Sonnenuntergang und Abendbrot. 🌇
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  • Day165

    Art in Paradise

    September 12 in Thailand

    Eigentlich wollten wir heute in aller Frühe über den Mönchspfad zum Gipfel des Doi Suthep wandern, allerdings war das Bettchen viel kuschliger als Wanderstiefel und wir hatten die Nacht kaum ein Auge zu gemacht. So blieben wir einfach liegen, schrieben Karten und Blog. Irgendwann rafften wir uns auf und starteten erneut einen Anlauf zum Wandern. Mit gepackten Rucksack und Bergschuhen an den Füßen sprangen wir aus der Tür, nur um in eine gigantische Gewitterfront zu blicken. Das lassen wir mal lieber.. 😐
    Also entschieden wir uns endgültig gegen den Wanderweg und stattdessen für das Art in Paradise Museum. Auf dem Weg dorthin im roten, zweireihigen Sammeltaxi machten wir mit zwei sehr netten jungen Chinesen Bekanntschaft. Sie zeigten uns ihre schönsten Urlaubs Bilder, als Appetithäppchen auf Ostasien.. China finden wir landschaftlich sehr interessant, müssen wir zugeben. 😯
    Kurz nachdem wir ankamen setzte auch schon ein Starkregen ein. Was waren wir froh jetzt nicht mitten im Wald zu stehen. 😅☔
    Die zahlreichen Gemälde im Museum forderten reichlich Interaktion und wir hatten einen Höllenspaß, aber seht selbst. Die Künstler haben den größten Respekt verdient, denn die Umsetzung der verschiedenen Themen und die Tiefenwirkung der Bilder waren atemberaubend gut, obwohl ALLES nur auf die glatte Wand gemalt wurde. Wenn man in Chiang Mai ist sollte man hier auf jeden Fall halt machen. 😊
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  • Day164

    Nix los in Sankamphaeng

    September 11 in Thailand

    Unser heutiger Ausflug ging in den Osten, jenseits des Ping-Flusses. Wir wollten ins nahe gelegene Sankamphaeng, einem Handwerksdorf. Lisa stellte sich zahlreiche bunte Stände, fleißige Holzschnitzer, Keramiker und Seidenverkäufer vor, die am Straßenrand sitzen. Es werden auch Touren dorthin angeboten, aber das sollte doch ohne probleme eigenständig bewerkstelligt werden können. Also ließen wir uns einem der roten Sammeltaxen, die haufenweise durch Chiang Mai düsen, bis zum Warorot Markt am Stadtrand fahren und stiegen dort nach einiger Sucherei in ein weißes um, das uns zum Dorf fahren sollte. Auf der Strecke entdeckten wir einige Fabrikverkäufe von Keramik, Bronze und Seide, was die Hoffnung auf großes anfeuerte. 😃
    Als wir das Dorf erreichten setzte allerdings prompte Ernüchterung ein. Ein stink normales Dorf, keine bunten Handwerksgegenstände, keine Stände, nur ein Mann, der Hornkäfer an Stöcke klebte und verkaufte (warum wissen wir noch immer nicht)..
    Wir durchstöberten die Gegend für eine Stunde und entschlossen uns, wieder retour zu fahren. Zurück auf dem Warorot Markt, dem ältesten Markt der Stadt, kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten. So ist das halt manchmal wenn man auf wilde Erkundungstour geht. 😳
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  • Day163

    Tempel aus Gold

    September 10 in Thailand

    Es standen heute mal wieder alltägliche Pflichten wie Wäsche waschen und Friseur auf dem Plan. Auch solche Kleinigkeiten können sich zeitlich ganz schön aufsummieren. Außerdem überlegten wir, wie die letzten zwei Chiang Mai Tage am besten verbracht wären. An sich könnte man hier jede Menge machen. Unnötig geführte Wanderungen, Langhals-Bergvölker besuchen, Quad fahren, Ziplinen, Elephanten im Schlamm baden oder Tiger streicheln, aber das finden wir entweder überkommerzialisiert, ethisch verwerflich oder schlicht doof (denn wir sind ganz schon wählerisch geworden) und kommt uns deshalb nicht in die Tüte. Neben etlichen buddhistischen Tempel gibt es aber noch zwei nette Sachen auf die wir eher Lust haben: eine Galerie für moderne Kunst als optische Täuschung und der Nachbarsberg 'Doi Suthep', mit seinem windigen Gipfel und weiteren Tempeln. 😃

    Nach den heutigen Erledigungen haben wir also einen nahe gelegen Tempel als Tagesziel auserkoren. Durch kleine Gassen und Parks huschten wir so schnell wie möglich, denn die Sonne übertrieb es schon wieder. 😰 Der Eingangsbereich war gewohnt schön. Zwischen den Gebäuden, an denen wir dieses mal etliche Drachen fanden (die Anlage war dem Jahr des Drachen gewidmet), wurde reichlich grün gepflanzt. Überall konnte man Schilder mit Lebensweisheiten entdecken. Es gab Sitzecken wo man zu einem Gespräch mit Mönchen eingeladen wurde. Perfekt zum runterkommen..
    Jedes der angrenzenden Gebäude hatte seinen ganz eigenen Reiz. Bei den meditierenden Mönchen wusste man nie so ganz, ob es sich nicht doch um Statuen handelt. Hier und da entdeckten wir auch quadratmeterweise traditionelle Malereien an den Tempelinnenwänden, über die wir schon einiges in den Museen gelesen hatten. Auch andere typisch buddhistische Elemente können wir inzwischen zielsicher erspähen. Die Puzzlestücke fügen sich auf jeden Fall immer mehr zusammen. 😉
    Im hinteren Bereich der Anlage erwarteten uns dann noch weitere Überraschungen, zum Beispiel mehrere komplett in Gold gehüllte Chedis, die im Sonnenlicht unvergleichbar strahlten. Wahnsinns-Anblick! 😮
    Da dauert es eine Weile bis man sich satt gesehen hat. Bei den Fotos mussten wir wieder ein bisschen tricksen. 😉
    Den restlichen Tag verbrachten wir ruhig.
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