Auf dem Weg von Chioggia nach Palmanova gehe ich zum Lidl einkaufen und treffe Barbara. Sie hat sich mit ihrem Mann ein neues Haus in Italien gekauft. Eine große Liegenschaft mit riesigem Pool.
Wir treffen nach etwas mehr als 2 Stunden in Palmanova ein. Dort genießen wir die warme Sonne und gehen gegen 14 Uhr ins Zentrum. Es wird schwarz und Regen ist angesagt.
Palmanova wurde als Idealstadttypus mit radialem Straßennetz geplant und auch umgesetzt. Besondere Merkmale waren relativ breite regelmäßige Straßen, so dass die Soldaten aus dem Zentrum (Exerzierplatz) auf schnellstem Wege zu den Verteidigungsanlagen (Stadtmauer) gelangen konnten. Im Zentrum wohnten die befehlshabenden Offiziere, ringsherum die Liniensoldaten und entlang der Befestigung die Söldner.
Die drei großen Stadttore Porta Aquileia, Porta Udine und Porta Cividale haben sich erhalten, teilweise sogar mit ihren frühbarocken Vorwerken. Die Tore wurden wohl von Vincenzo Scamozzi, einem renommierten Baumeister aus Vicenza, angelegt. Die äußeren drei Festungsringe wurden von innen nach außen angelegt und bilden ein regelmäßiges Neuneck bzw. einen neunzackigen Stern. Der innerste Ring mit dem Flutgraben (fossato) wurde 1593–1620 errichtet, 1665–1683 wurden in die jeweiligen Zwischenräume der neun Bastionen weitere neun (kleinere) Bastionen (so genannte „Ravelins“) eingefügt. Napoleon schließlich erweiterte die Anlage abermals durch den Bau von neun, den älteren Bastionen vorgelagerten Lünetten.
Wir genießen noch einen Kaffee und ein Tiramisu und eilen dann zurück zum Wohnmobil.
Die Nacht verbringen wir hier am Stellplatz.Læs mere
RejsendeAbsolut super 👍 Herzlichen Dank dafür und weiterhin eine tolle Reise 🧳