• Sebastian Schiller
  • Melanie Fugger
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Balkan 2024

Alle Videos 📹:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLLS919MnsewXVQCyyjhVNr8iEs3zUPNQV
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  • Wassermühlen

    22 Mayıs 2024, Hırvatistan ⋅ ☀️ 20 °C

    An diesem traumhaften Ort könnte man aktive Wassermühlen bei der Herstellung verschiedener Produkte sehen. Wenn geöffnet wäre 🤔 aber auch so ganz nett.

  • Nationalpark Plitvicer Seen

    24 Mayıs 2024, Hırvatistan ⋅ ☀️ 18 °C

    Die Plitvicer Seen gehören zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten Kroatiens.

    Auf Holzstegen kann man die kristallklaren Seen in unterschiedlich langen Routen umwandern.

    Leider ist alles auf Massentourismus ausgelegt und der Park wirkt dementsprechend. Man sollte sehr früh da sein, auf keinen Fall am Wochenende anreisen und wissen, dass die Preise monatsabhängig sehr stark schwanken.Okumaya devam et

  • Objekt 505 📹

    25 Mayıs 2024, Hırvatistan ⋅ ☁️ 18 °C

    Željava (auch Objekt 505 genannt) gehörte während des Kalten Krieges zu einem der fortschrittlichsten Luftwaffenstützpunkte in Europa. In der unterirdischen Anlage konnten bis zu 80 Flugzeuge stationiert werden. Sie war darauf ausgelegt, sich selbst versorgen zu können und sollte sogar einem Atomangriff standhalten.

    Von hier wurden während des Kroatienkrieges 1991 zwei Jets der jugoslawischen Armee von kroatischen Piloten entführt. Einer wurde nach Österreich geflogen und später zurückgegeben, der andere wurde zum ersten Kampfflugzeug der kroatischen Luftwaffe. Beide Vorfälle sind spektakulär und waren durchaus von Bedeutung für die Unabhängigkeit Kroatiens.

    Im Jahr 1992 musste sich die jugoslawische Armee zurückziehen. Um zu verhindern, dass die Anlage dem Feind in die Hände fällt, versuchten sie, die vermeintlich unzerstörbare Anlage zu sprengen. Trotz massiver Sprengstoffmengen, die in den benachbarten Dörfern wie ein Erdbeben wahrgenommen wurden, stürzte sie nicht komplett ein. Natürlich war nichts mehr intakt und alles, was noch brauchbar war, von Kabeln bis zu Stahltüren, wurde gestohlen.

    Heute ist die Anlage ein Lost Place der besonderen Art. Offiziell befindet sie sich auf dem Gebiet sowohl Kroatiens als auch Bosnien und Herzegowinas. Aufgrund internationaler Vereinbarungen und der Gefahr durch ungesicherte Sprengstoffe wird das Gebiet von beiden Ländern jedoch nur eingeschränkt genutzt.

    Vor wenigen Jahren bestand noch die Gefahr, von der Grenzpolizei aufgegriffen zu werden, aber diese hat ihren Kontrollpunkt mittlerweile um ein paar hundert Meter verlegt. Die Landebahnen dienen seitdem als inoffizielle Rennstrecken, wobei hier auch schon offizielle Rennen stattgefunden haben.

    In die Anlage selbst muss man sich trauen, denn schon nach wenigen Metern ist es stockfinster, da es keine einzige Lichtquelle in den vielen Tunneln gibt. Dazu kommt der herumliegende Schutt, Löcher und Stahlteile, die aus den Wänden und von der Decke hängen.

    Daher haben wir uns einen ortskundigen Guide gesucht, der uns viel über die Geschichte, die einzelnen Räume usw. erzählen konnte.
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  • Kulen Vakuf

    26–29 May 2024, Bosna Hersek ⋅ ☁️ 15 °C

    Das kleine Dorf Kulen Vakuf liegt mitten im Nationalpark Una von Bosnien und Herzegowina. Von hier wollen wir die nächsten Tage verschiedenen Bereiche des Parks erkunden.

    Das Dorf selbst wirkt ziemlich heruntergekommen. Es reihen sich bewohnbare Häuser an Ruinen und fensterlose Wohnungen. Einige Neubauten gibt es auch.

    In der Mitte befindet sich eine Moschee, über deren Lautsprecher mehrmals am Tag Gebete ertönen.

    Auf den Straßen begegnen uns viele streunende Hunde. Sie sind ganz lieb und begleiten uns immer wieder, so als würden sie uns den Weg zeigen wollen.

    Die Menschen sind überaus freundlich. Viele sprechen kein Englisch aber alles klappt.
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  • Wasserfälle Martin Brod 📹

    26 Mayıs 2024, Bosna Hersek ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Una fließt über mehrere spektakuläre Wasserfälle durch den Nationalpark. Die interessanten Stellen kosten Eintritt, allerdings nur 2-3€ pro Person.

    Heute haben wir kurz den südlichen Teil aufwärts der Una besucht, wo es mehrere Wasserfälle gibt.

    Noch etwas weiter aufwärts fanden wir eine mystisch anmutende Stelle, wo der Dunst wie Wolken über dem Fluss lag. Ein wahrlich romantischer Ort, der scheinbar dafür bekannt ist 🛶👩‍❤️‍💋‍👨

    Kurzes Drohnenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=7YIsDnMxDiI
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  • Štrbački Buk 📹

    27 Mayıs 2024, Bosna Hersek ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Štrbački Buk ist mit 25 Metern Höhe der größte Wasserfall im Una Nationalpark. Sein donnerndes Rauschen ist weit zu hören. Für Besucher wurden Stege mit mehreren Aussichtspunkten gebaut. Auch ein paar Infotafeln gibt es. Am Fluss entlang kann man wandern uns es gibt viele kleine Campingplätze.

    Erreichbar ist er nur über sehr schlechte Schotterwege, was von Besuchern stets bemängelt wird. Generell ist Service und Infrastruktur des gesamten Parks eher schlecht. Man weiß eigentlich gar nicht wie und wohin und alles wirkt wie in Kinderschuhen, obwohl der Park seit 2008 zum Tourismusmagneten werden soll.

    Auf der anderen Seite war es auch schön, mal nicht im Massentourismus zu sein. Den Wasserfall haben wir vormittags besucht und waren alleine.

    Video: https://youtu.be/5rrK3OEzj9E?si=KxWYia-_i-jzrfng
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  • Burgruine Ostrovica 📹

    28 Mayıs 2024, Bosna Hersek ⋅ ☁️ 20 °C

    Vom Balkon aus hatten wir eine gute Aussicht auf die Burgruine Ostrovica, die über Kulen Vakuf thront. Am letzten Tag nutzten wir die regenfreien Stunden am Morgen für eine kleine Wanderung dorthin.

    Die Ruine selbst ist ziemlich langweilig. Man sieht dieselbe große Mauer, die man von unten sieht. Der Rest ist zerstört und der Innenhof ist so überwuchert, dass man gar nicht durch den Eingang kommt.

    Dafür bietet sich von hier ein wundervoller Blick in die Landschaft und auf Kulen Vakuf.

    Video: https://www.youtube.com/watch?v=OA59dDf4nj0
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  • Gescheiterte Flucht ⛔

    29 Mayıs 2024, Hırvatistan ⋅ ☁️ 17 °C

    Unsere Flucht aus Bosnien konnten wir nicht wie geplant durchführen. Wie viele andere haben wir auf Google Maps gesetzt und wollten den Nationalpark Richtigung Süden verlassen. Obwohl die "Straße" immer schlechter wurde, gaben wir nicht auf 💪.

    Doch alle Mühe war vergebens und wir mussten wieder ganz zurück, um den Weg außen rum zu nehmen 😬

    Dafür hatten wir eine traumhafte Fahrt. Bilder und Videos folgen.
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  • Manojlovac Wasserfälle 📹

    29 Mayıs 2024, Hırvatistan ⋅ ☁️ 21 °C

    Diese Wasserfälle gehören zum Nationalpark Krka, befinden sich aber etwas außerhalb, was super ist: kein Eintritt, kostenlose Parkplätze, keine Massen an Touristen und keine Drohnenverbotsschilder 😎

    Es gibt Wanderwege und ich würde fast sagen, dass dieses kostenlose Ausflugsziel besser ist, als der kostenpflichtige Teil, wo man in der Saison 40€ Eintritt zahlt 😱

    Bleibt jedenfalls dauerhaft markiert.

    Video: https://youtu.be/Xc3ytd1_HFo?si=Pt11ZgyeRUEcXjGx
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  • Marina ⚓

    29 May–27 Haz 2024, Hırvatistan ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Berge und Wasserfälle waren toll, aber jetzt geht es erstmal wieder ans Meer.

    Nach viel Action haben wir in Marina 🇭🇷 einen längeren Aufenthalt von 4 Wochen. Die bisher beste Wohnung, die sich hervorragend fürs Home Office eignet 🤗Okumaya devam et

  • Trogir

    10 Haziran 2024, Hırvatistan ⋅ ⛅ 28 °C

    Trogir liegt mittig zwischen Marina und Split und ist der nächste größere Ort von uns aus.

    Große Altstadt mit vielen kleinen Gassen und Geschäften.

    Hier habe ich es auch endlich zum Friseur geschafft 😎Okumaya devam et

  • Split

    18–21 Haz 2024, Hırvatistan ⋅ ☀️ 34 °C

    In Split leistete uns mein Vater ein paar Tage Gesellschaft, weshalb wir uns eine kleine Wohnung direkt in der Stadt organisiert haben.

    Es waren die bisher heißesten Tage. Morgens um 8 über 30° und abends um 8 auch über 30°. Hieß für uns: um 5 Uhr los, wenn die Sonne aufgeht.

    Split ist beeindruckend und wunderschön, aber auch sehr überlaufen und teuer.

    Auf der Heimfahrt am Freitag haben wir den weitreichenden Stromausfall live miterlebt, bei dem Teile Kroatiens und benachbarter Länder fast zwei Stunden ohne Strom waren. In großen Städten wie Split führte dies zu einem echten Verkehrschaos, da keine Ampeln mehr gingen und der Verkehr überall stockte.
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  • Church of Our Lady of the Snows 📹

    23 Haziran 2024, Hırvatistan ⋅ 🌙 21 °C

    Auf dem Hügel direkt neben Marina thront eine kleine Kirche, die wir von unserem Balkon aus sehen können. Aufgrund der Hitze bis in die Abendsstunden haben wir entschieden, sie früh morgens zu besuchen, um unseren ersten Kaffee des Tages über Marina zu genießen.

    Den zweiten Kaffee gab es dann als Belohnung am Strand.

    Video: https://www.youtube.com/watch?v=AuWKBud7khY
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  • Tschüss Marina 😪

    27 Haziran 2024, Hırvatistan ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach nun 4 Wochen verlassen wir Marina. Ein letzter ☕, bevor es entlang der Küste auf nach Bosnien geht.

    Marina hat uns insgesamt sehr gefallen. Nicht nur wegen der schönen Aussicht, sondern weil es ein ruhiger, hübscher Ort ist. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

    Wir konnten hier richtig Urlaub auf der Reise machen 😇
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  • Mostar

    27 Haz–2 Tem 2024, Bosna Hersek ⋅ ☁️ 24 °C

    Mostar ist bekannt für seine Alte Brücke, ein Symbol der Versöhnung nach dem Bosnienkrieg. Auf der einen Seite leben vorwiegend Bosniaken (Muslime), auf der anderen Kroaten (Katholiken), was sich sehr in der Architektur widerspiegelt. Auf der einen Seite gibt es Minarette, auf der anderen Kirchtürme.

    In der Altstadt um die Brücke sieht man alles aus beiden Welten. Viele voll verschleierte Muslime, aber auch viele freizügige Frauen. Und natürlich eine Menge Touristen. Es fühlt sich etwas komisch an.

    Nach der Fahrt durch Bosnien, vorbei an vielen verwarlosten Kleinstädten, wirkt Mostar wie eine Perle. Die Altstadt ist sehr schön, mit vielen unterschiedlichen kleinen Geschäften. Zum ersten Mal haben wir das Gefühl, "woanders" zu sein und wirklich neue Dinge zu sehen.

    Morgen früh hat uns unser Host zum ☕ eingeladen, um uns ein paar Tipps für die nächsten Tage zu geben.

    Die Hinfahrt entlang der kroatischen Küste über das dinarische Gebirge war auch atemberaubend. Hoffe da kriegen wir noch ein Video zusammen die Tage.
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  • Sonnenaufgang in Mostar 🎥

    29 Haziran 2024, Bosna Hersek ⋅ ☀️ 19 °C

    Direkt am ersten Morgen begrüßten wir die Sonne von der Aussichtsplattform auf dem Fortica Hill. Hier befindet sich ein kleiner Skywalk, der einen super Blick auf Mostar bietet.

    Die Leute kommen normalerweise zum Sonnenuntergang her, aber da wir die heißen Temperaturen und die Touristengruppen meiden wollten, packten wir Kaffee und Snack ein und fuhren um 5 Uhr los, sodass wir die ersten und einzigen Menschen dort waren. Trotz starkem Wind war es unglaublich idyllisch, bis wir lautes Gejaule vom gegenüberliegenden Hügel hörten...

    Video: https://www.youtube.com/watch?v=UwfmUKdMn7c
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  • Počitelj 📹

    29 Haziran 2024, Bosna Hersek ⋅ ☀️ 32 °C

    Etwa 30 Kilometer südlich von Mostar liegt Počitelj, ein außergewöhnliches Dorf am Ufer des Neretva-Flusses, das im 14. Jahrhundert als Festung in die umliegenden Hügel gebaut wurde. Diese Lage verlieh der Festung eine strategische Bedeutung, da sie einen weiten Blick über das Tal ermöglichte und gleichzeitig gut geschützt war. Das gesamte Dorf war von mächtigen Stadtmauern mit großen Wachtürmen umgeben.

    Mit der osmanischen Eroberung im 15. Jahrhundert erlebte Počitelj eine umfassende Umgestaltung. Die Stadt entwickelte sich von einer reinen Verteidigungsanlage zu einem lebendigen Zentrum, in dem Handel und Kultur florierten. Viele charakteristische Bauwerke wie die Šišman-Ibrahim-Paša-Moschee mit ihrem hohen Minarett und der Uhrturm (Sahat-Kula) entstanden in dieser Zeit und sind markante Beispiele osmanischer Baukunst. Durch sie erhielt Počitelj sein bis heute einzigartiges Stadtbild.

    Während des Bosnienkriegs in den 1990er Jahren wurden viele der historischen Gebäude stark beschädigt, doch umfangreiche Restaurierungen haben die Stadt zu großen Teilen wiederhergestellt.

    Auch heute ist Počitelj ein kultureller Knotenpunkt. Seit 1964 existiert hier die älteste Künstlerkolonie Südosteuropas, in der Künstler aus aller Welt arbeiten und sich von der besonderen Atmosphäre inspirieren lassen. Diese Künstlerkolonie trägt bis heute zur kulturellen Vielfalt des Ortes bei.

    Video: https://www.youtube.com/watch?v=LkLO6SjFZ-U
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  • Festung von Herzog Stjepan 📹

    1 Temmuz 2024, Bosna Hersek ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Festung von Herzog Stjepan ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur in Bosnien und Herzegowina. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut und diente als Machtzentrum des einflussreichen Herzogs Stjepan Vukčić Kosača, der eine bedeutende Rolle in den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region spielte.

    Gut erhaltene archäologische Funde in der Festung bieten spannende Einblicke in das tägliche Leben und die Kultur der damaligen Zeit. Nach der osmanischen Eroberung 1477 wurde die Anlage als wichtige militärische Basis genutzt und entsprechend umgebaut.

    Heute zeugen die gut erhaltenen Türme und Mauern von ihrer historischen Bedeutung. Dank moderner Restaurierungsmaßnahmen bleibt dieses kulturelle Erbe auch für zukünftige Generationen bewahrt. 2003 wurde die Festung zum Nationaldenkmal von Bosnien und Herzegowina erklärt.

    Neben der beeindruckenden Architektur bietet die Festung einen atemberaubenden Panoramablick über die malerische Landschaft.

    Video: https://www.youtube.com/watch?v=7KXRMR-mwpk
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  • Blagaj Dervish-Haus

    1 Temmuz 2024, Bosna Hersek ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir hatten das Glück, das Blagaj Dervish-Haus in Bosnien zu besuchen. Dieses interessante Gebäude wurde im 16. Jahrhundert von der osmanischen Regierung erbaut und dient seitdem als spirituelles Zentrum für Sufi-Muslime. Die Mischung aus osmanischer und mediterraner Architektur fällt besonders durch kunstvolle Holzarbeiten und die harmonische Einbettung in die Natur auf.

    Das Haus liegt direkt an der Quelle des Flusses Buna, eine der größten und saubersten Quellen Europas. Das türkisfarbene Wasser entspringt aus einer Karsthöhle unterhalb einer steilen Felswand und schafft eine beeindruckende Kulisse.

    Sufi-Muslime gehören einer mystischen Strömung des Islam an, die besonders auf die spirituelle Nähe zu Gott Wert legt. Die Derwische, Mitglieder des Sufi-Ordens, sind bekannt für ihre meditativen Tänze und Gesänge, die ihnen helfen, einen tranceähnlichen Zustand zu erreichen und eine tiefere Verbindung zum Göttlichen zu spüren.

    Das Blagaj Dervish-Haus ist nicht nur ein spirituelles Zentrum, sondern auch ein bedeutender Teil des kulturellen Erbes Bosniens. Es bietet Besuchern die Gelegenheit, ein Stück dieser faszinierenden Kultur kennenzulernen und die besondere Atmosphäre des Ortes zu erleben.

    Wir waren wie üblich früh auf den Beinen und konnten uns alles in Ruhe ansehen. Kurz nach dem ersten ☕ kamen dann auch die Reisebusse und es wurde proppevoll.
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  • Tschüss Mostar

    1 Temmuz 2024, Bosna Hersek ⋅ ☁️ 27 °C

    Mostar hat uns von Anfang bis Ende begeistert. Wir wären gerne noch ein paar Tage länger geblieben.

    Die Altstadt ist zwar überschaubar, aber so charmant, dass man immer wieder durch die kleinen Gassen schlendern und etwas Neues entdecken kann. Besonders gegen Abend, wenn die Touri-Busse abgefahren sind, ist die Atmosphäre großartig.

    Es gibt unzählige Cafés und Restaurants, die durchweg hervorragend bewertet sind und mit denen wir nur gute Erfahrungen gemacht haben. Dazu häufig eine wunderschöne Aussicht und natürlich sehr günstig.

    In der unmittelbaren Umgebung gibt es viel zu sehen und zu erleben, egal in welche Richtung man fährt. Wäre es nicht so heiß gewesen (ab 8 Uhr bereits über 30° im Schatten), hätten wir noch mehr unternommen. Aber so haben wir zumindest einen guten Grund, um noch mal wiederzukommen.
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  • Neretva-Brücke

    2 Temmuz 2024, Bosna Hersek ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Weg von Mostar nach Sarajevo führt durch die kleine Stadt Jablanica. Hier befindet sich die Neretva-Brücke, ein wichtiges Denkmal der Schlacht an der Neretva im Zweiten Weltkrieg. In der Nähe liegt das Museum „Kampf für die Verwundeten an der Neretva“, das diese Geschichte erzählt.

    Im Jahr 1943 kämpften die jugoslawischen Partisanen unter Tito gegen deutsche Truppen. Die Partisanen waren von Feinden umzingelt und mussten 4.000 verwundete Kämpfer über die Neretva evakuieren. In einem mutigen Schritt sprengten sie die Brücke, um die Verfolgung durch die Deutschen zu verhindern.

    Die Sprengung ließ die Deutschen glauben, ein Rückzug sei unmöglich. Doch die Partisanen bauten in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eine provisorische Brücke aus den Trümmern. So konnten sie ihre verwundeten Kameraden sicher auf die andere Seite bringen. Diese erfolgreiche Evakuierung war ein logistisches Meisterwerk und steigerte die Moral der Partisanen erheblich. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit wurden zu einem Symbol des Widerstands.

    1969 wurde die Bedeutung dieses Ereignisses durch den Film „Die Schlacht an der Neretva“ verstärkt. Für die Dreharbeiten wurde die Brücke erneut gesprengt, um die Ereignisse authentisch darzustellen. Der Film war eine der teuersten Produktionen der damaligen Zeit und wurde international anerkannt. Er erhielt eine Oscar-Nominierung und trug wesentlich dazu bei, das internationale Bewusstsein für die jugoslawische Partisanenbewegung zu schärfen. 

    Nach den Dreharbeiten blieb die Brücke im zerstörten Zustand als Denkmal bestehen. Zehn Jahre später, im Jahr 1978, wurde sie rekonstruiert, sodass Besucher sie wie die Partisanen überqueren konnten. Im Jahr 2010 wurde die Brücke durch eine Flut erneut zerstört. Die aktuelle Rekonstruktion dient nur noch als anschauliches Denkmal. Mal schauen, wie lange sie hält 😬

    Die Drohne hat aufgrund hohen Niederschlags leider keine Starterlaubnis bekommen.
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