stefanundjo

Joined December 2018Living in: Hamburg, Deutschland
  • Day27

    Doubtful Sound

    6 hours ago in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Auf meinen (Stefan) Wunsch hin, sind wir heute erst um 10:00 Uhr zu unserer Tour aufgebrochen. Zuerst sind wir über den bis zu 444m tiefen Lake Manapouri gefahren. Der See selber liegt dabei 180m über dem Meeresspiegel. Am Ende der ersten Bootsfahrt erreichten wir das Visitor Center wo wir auf den Bus umsteigen mussten. Über die teuerste Straße von Neuseeland, der cm hat 2$ gekostet, haben wir dann nach 45 min. endlich das Boot erreicht, mit dem wir dann über den Doubtful Sound gefahren sind. Die Größe des Sounds kann man ein wenig erahnen, wenn man sieht, das auch Kreuzfahrer hier reinfahren. Der Sound selber ist von 1000m hohen Bergen umgeben und an Stellen über 400m tief.Read more

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  • Day26

    Dunedin nach Manapouri

    January 16 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    In unserem Lonely Planet-Reiseführer wurde ein Hot Salt Water Pool in einem Vorort von Dunedin empfohlen. Dort sind wir morgens gleich hingefahren - heiß war er nicht, Salzwasser ja und tatsächlich direkt am Meer mit einer 25m Bahn ausgestattet. Wir hatten uns etwas mehr Wärme erhofft, die fanden wir dann unter der Dusche. Der Ort erinnerte uns ein bisschen an Scharbeutz an der Ostsee, nette kleine Lokale und ein schöner Strand dabei. Unser Frühstück in einem kleinen Bistro war sehr lecker und entspannt.

    Tatsächlich haben wir die Stadt Dunedin nur durchfahren und nichts angeschaut, uns war die vorgelagerte Halbinsel mit den Pinguinen und Albatrossen wichtiger, daher heute nur der kleine Abstecher in den Vorort St. Clair. Denn die nächste Etappe wurde noch einmal lang (300km).

    Wieder ändert sich die Vegetation und wir fahren durch eine große Ebene mit vielen Schafen, Kühen und auch Rehen. Am Horizont sehen wir schon die Berge, die uns an den Film „Herr der Ringe“ erinnern. Wir sind nun in Fjordland angekommen und stehen direkt an einem Wald, die Blätter rauschen im Wind und es riecht nach Moos. Morgen fahren wir mit dem Schiff/Bus/Schiff in den Doubtful Sound. Der Akku der Kamera ist frisch geladen, wir sind bereit.
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  • Day25

    Ein Pinguin und zwei Albatrosse

    January 15 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Da Pinguine und Albatrosse eher erst nachmittags vom Meer zurückkommen starten wir mit einer Wanderung zu den Pyramiden. Die Fahrt zum Startpunkt ist auf einer bergigen unbefestigten Straße, unser Wohnmobil schaukelt sich da gemächlich durch. Die beiden Pyramiden sind schnell passiert und wir landen an einem sehr schönen Strand (Victoria Beach). Hier gehen abends Seelöwen und Pinguine an Land. Wir laufen noch ein Stück am Strand und durch das üppige Grün wieder zurück.

    Am Royal Albatross Centre am Taiaroa Head sehen wir nur freche Möwen, die schon sehr an die Menschen gewöhnt sind und uns kreischend anbetteln. Wir essen unsere Kekse lieber im Auto... Von hier aus kann man Touren buchen, um Albatrosse und Pinguine zu sehen. Am Abend vorher haben wir uns jedoch für eine Bootsfahrt entlang der Küste entschieden und gleich online gebucht.

    Um 15 Uhr startet das Boot ab Wellers Rock, eine große Gruppe älterer Franzosen ist mit an Bord. Als erstes sehen wir einen schlafenden Seelöwen im Sand, dann unser erster und einziger Blauer Pinguin (der kleinste Pinguin der Welt, 30 cm groß, kann 20 m tief und bis zu 60 Sekunden tauchen). Eine kleine Gruppe Hectors Delphine freute sich über unsere Bugwelle und begleitete uns kurz. Die Franzosen waren ganz aus den Häuschen, wir waren ganz entspannt - konnten wir doch noch in unseren Schwimmerlebnissen schwelgen. Und dann sahen wir in der Ferne ein paar Albatrosse... mit einer beeindruckenden Spannweite (bis zu 3,2 m) flogen sie am Boot vorbei. Sie fliegen sehr tief über dem Wasser und segeln fast nur. Außerdem können sie Salzwasser trinken, da sie Salzdrüsen über den Augen haben und über eine Osmoregulation das überschüssige Salz über Öffnungen am Schnabel wieder ausscheiden. Faszinierend! Auch Möwen und Flamingos haben diese Salzdrüsen.

    Abends haben wir uns aus dem Dorf-Takeaway Fish & Chips und einen Fischburger geholt. Da wir gestern schon viele Einheimische in dem kleinen Laden beobachtet haben, war klar - hier gibt es gutes Essen. Und tatsächlich war es sehr lecker.
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  • Day24

    Ashburton, Oamaru und Dunedin

    January 14 in New Zealand ⋅ ⛅ 12 °C

    Liebe „Mitreisende“, wir freuen uns sehr über Eure Kommentare und Euren Zuspruch - vielen herzlichen Dank. Es macht Spaß sich nach einem ereignisreichen Tag hinzusetzen, die Fotos anzuschauen und Tagebuch zu schreiben.

    Gestern Abend haben wir auf einem freien Platz in Ashburton übernachtet und wieder nette Menschen kennengelernt. Eine davon ist OP-Schwester im UKE und nimmt gerade vier Monate Auszeit in Neuseeland und später noch in Australien. Tolle Geschichten und viele Tipps für die weitere Reise, die man so austauscht. Gemeinsam haben wir unsere Rosé-Flasche geleert, geschnackt und gelacht. Ein schöner Abend und auch der kälteste bis jetzt. Nachts hat es durchgehend geregnet - ein schönes Geräusch, wenn der Regen auf das Wohnmobil-Dach prasselt.

    Morgens haben wir uns gleich auf unsere bislang längste Etappe gemacht. Ein Zwischenstopp in Oamaru war lecker und zugleich schottisch angehaucht. Eigentlich wollten wir hier eine Pinguinkolonie beobachten, jedoch sind die Tiere tagsüber auf der Jagd und kommen erst gegen 21 Uhr zurück. Dafür gibt es hier ein schönes altes Hafenviertel, mit alten Whiskey-Destillen und Wollhandelshäusern. Die Gebäude werden nun von kleinen Brauereien und Whiskey-Destillen, Künstlern und Buchläden genutzt.

    Weiter nach Dunedin, wir stehen mal wieder auf einem kleinen Campingplatz außerhalb von Dunedin in Portobello auf der Otago Halbinsel. Frisch geduscht und das erste Mal die Heizung an - es wird immer kälter, wir gewöhnen uns schon mal an Hamburg...
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  • Day23

    Schwimmen mit Delphinen

    January 13 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Was für ein Tag! Ein Traum wurde wahr, wir sind mit Delphinen geschwommen. Eine Herde Dusky-Delphine von ca. 500 Tieren lebt an der Küste vor Kaikoura. Schon letztes Jahr hatten wir diese Tour von Hamburg aus gebucht, da die Plätze schnell vergeben sind.

    Um 5:20 wurden wir instruiert und eingekleidet (Taucheranzug, Haube, Flossen, Schnorchel und Maske), danach alle in den Bus und nach einer kurzen Fahrt waren wir im kleinen Hafen. Die Sonne ging gerade auf und wir hatten strahlend blauen Himmel. Alle auf’s Boot und los, nach 30 Minuten Fahrt sahen wir die ersten Delphine in kleinen Gruppen. Die Crew suchte nach der Herde und wir (20 Schwimmer) saßen im Heck, um uns so schnell wie möglich ins Wasser zu stürzen. Sobald ein Hornsignal ertönte ließen wir uns ins Wasser gleiten und um uns herum die Delphine, die von unten oder schräg von der Seite um uns herum schnellten. Und sie kamen ganze nah an uns heran - wir sollten Sie jedoch auf keinen Fall anfassen.

    Es war unbeschreiblich schön! Um das Interesse der Delphine zu wecken sollten wir uns wie Delphine bewegen oder runter tauchen oder ein Liedchen trällern. Tatsächlich versuchte ich senkrecht nach unten zu tauchen und mir kam ein Delphin direkt von unten entgegen, pfeilschnell ist er ausgewichen (und hat mir keck zugezwinkert...). Stefan hat die Unterwasserfotos gemacht, so konnte ich mich ganz auf die Delphine konzentrieren, dass war toll! Nach 30 Minuten und vier Schwimm/Tauchgängen sollten wir wieder an Bord, die Zeit war um - es gibt eine vorgeschriebene zeitliche Begrenzung. Wir pellten uns alle aus den Taucheranzügen und konnten noch Fotos vom Deck aus machen. Mir kamen die Tränen als wir wieder an Deck saßen und zur Ruhe kamen, die Aufregung, der erfüllte Kindheitstraum - alles zusammen war sehr berührend und unvergesslich.
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  • Day22

    Ankunft in Kaikoura

    January 12 in New Zealand ⋅ 🌙 16 °C

    Bei leichtem Nieselregen starteten wir in Richtung Kaikoura, auf der Küstenstrecke regnete es dann stärker. Unser erster richtiger Regen und gleich auch niedrigere Temperaturen. Da die Berge hier sehr dicht an der Küste sind „hängt“ der Regen hier länger fest.

    In Kaikoura mussten wir erst einmal zum Check-in für unsere Delphintour morgen früh (5:30). Als wir alle Formalitäten erledigt haben, erkundeten wir das kleine Städtchen - wieder eine lange Hauptstraße mit diversen Restaurants, Läden und Motels. Auch in Kaikoura hat das Erdbeben von 2011 seine Spuren hinterlassen. Hier stehen als Ersatz für eingestürzte Häuser Container, in denen nun zum Beispiel ein Café, eine Apotheke und ein Souvenirshop sind.

    Schon in Marfells Beach gab es Warnhinweise für das Verhalten bei Erdbeben - man soll sofort von der Küste weg auf eine Anhöhe laufen, wegen der nachfolgenden Tsunamigefahr. Wir sind nun in einem Gebiet mit erhöhter Erdbebengefahr.

    Heute stehen wir auf einem kostenlosen Platz etwas außerhalb von Kaikoura, auch direkt am Strand jedoch mit sehr vielen weiteren Campern, hier steht man dicht an dicht.

    Nachmittags sind wir noch einen schönen Rundweg (13km) und die Kaikoura Halbinsel gelaufen, auch wieder sehr bergig und zum Glück kein Regen. Was haben wir gesehen? Seebären, Schafe, Möwen, Tölpel, Austerntaucher und natürlich andere Touristen.
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  • Day21

    Küstenwechsel

    January 11 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute morgen haben wir Maria bis nach Richmond mitgenommen, mit ihr waren wir vor zwei Tagen auf der geführten Kajaktour. Da sie auf dem gleich Campingplatz übernachtet hat, sind wir uns wieder über den Weg gelaufen und sie hatte uns tags zuvor gefragt, ob wir sie mitnehmen können. Sie ist vier Wochen mit dem Rucksack unterwegs und übernachtet in Hostels oder wie heute in einem gemischten Mehrbettzimmer auf dem Campingplatz. Leider hatte sie Pech und einen starken Schnarcher im Nachbarbett...

    In der Nähe der Lakes Nelson nahmen wir zwei junge Franzosen aus Paris mit, die schon seit einer Stunde in der prallen Sonne bei 29 Grad auf eine Mitfahrgelegenheit gewartet haben. Die beiden waren sehr dankbar und sprachen tolles englisch. Sie arbeiten nach Bedarf auf Farmen, lernen dort etwas über die Farmarbeit und erhalten dafür Kost und Logis. Diese Art zu Arbeiten nennt sich Wwoofing - we are welcome on organic farms und natürlich gibt es hierfür eine App, damit beide Seiten sich finden können. Gerade kamen sie jedoch von einer Wandertour und wollten weiter nach Blenheim. Wir haben natürlich auch über die letzten beiden Fußballweltmeisterschaften gesprochen und sie sind sehr stolz auf ihre Mannschaft (so wie wir 2014).

    Die Vegetation ist anders als auf der Nordinsel, hier sind die Wiesen viel vertrockneter und es werden Wassersprenger eingesetzt, wohl um für die vielen Kühe genug saftiges Gras zu erhalten. Und hier wird viel Wein angebaut, mit vertrauten Sorten, wie Pinot Noir, Sauvignon, etc.

    Weiter bis zum nächsten Übernachtungsplatz Marfells Beach. So nah standen wir in Neuseeland noch nie am Meer, man hört das Meeresrauschen und das ist unfassbar schön. Hier gilt: Wer zuerst kommt, kriegt auch einen Stellplatz. Dies ist ein öffentlicher Stellplatz, hier gibt es nur zwei einfache Toiletten und eine kalte Dusche. Kein Problem für uns, duschen wird sowieso überbewertet...

    Unser zweistündiger Strandspaziergang wurde mit einer Seebärin belohnt, die sich von meinem Geknipse nicht beirren ließ. Gestern haben wir auch Seebären gesehen keine Seehunde, Stefan hat das nochmal recherchiert. Wir haben uns durch die englische Bezeichnung „seals“ in die Irre führen lassen. Jetzt reicht es aber auch mit Seebären... wo sind die Delphine?
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  • Day20

    Anstrengend schön

    January 10 in New Zealand ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute war das Wetter anders - ganz anders! Schon bei der Einweisung beim Kajakverleiher wurden uns 20 Knoten Wind angekündigt. Wir vermuten es waren tatsächlich 5-6 Windstärken und dementsprechend waren auch die Wellen, ziemlich hoch 😳!

    Zwei Hamburger auf großer Fahrt, mit nur einem Ziel, noch einmal Seebären sehen und beobachten. Die Hinfahrt war anstrengend, wir ackerten uns durch die Wellen und waren beide klitschnass. Unser Einsatz wurde belohnt, auf der Rückseite der Adele Insel sahen wir eine Kolonie Kormorane und gleich daneben ein paar Seebären. Diese beiden Fischjäger chillen tatsächlich gemeinsam auf den Steinen in der Sonne. In einer weiteren Bucht beobachteten wir eine Seebärenmutter mit ihrem Baby, sie wollte es ins Wasser locken, aber es schrie wie am Spieß und weigerte sich. Die Mutter packte es im Nacken und nahm es einfach mit ins Wasser, wieder war das Geschrei groß und die Mutter beförderte das Junge unsanft wieder an Land. Danach war Ruhe und beide sonnten sich auf einem großen Stein. Es ist überwältigend so etwas aus der Nähe zu sehen. Wir waren beide sprachlos, vielleicht auch um die Tiere nicht zu erschrecken... 🙊

    O-Ton Stefan: „Ich fand es geil, so etwas nicht im Zoo zu sehen!“
    Das kann ich nur bestätigen.

    Unsere Weiterfahrt zur nächsten Insel „Fisherman‘s Island“ war wieder schwierig, aber wir waren ja schon wieder auf dem Rückweg. Hier machten wir unsere erste Pause und verschlangen in Rekordzeit alle übrigen Cookies. Unsere ausgemergelten Körper verlangten einfach eine schnelle Kalorienzufuhr. Nach einem erfrischenden Bad im Meer und einer kurzen Trocknungsphase machten wir uns auf den Rückweg, der leider komplett gegen den Wind ging. Da wir nicht direkt fahren konnten und kreuzen mussten, dauerte es ca. 1,5 Stunden. Wir waren so richtig erledigt und froh wieder an Land zu sein.

    Nach einem leckeren Avocado-Tomaten-Salat und dem Rest Rosé sehen wir einem verdienten Schlaf entgegen.
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  • Day19

    Hamburger Wasserratten treffen Seebären

    January 9 in New Zealand ⋅ 🌙 20 °C

    Nach Wochen ohne müssen wir das erste Mal wieder einen Wecker stellen, denn um 8:20 werden wir abgeholt. Die Nacht war sowieso kurz, da wir von diversen Mücken geärgert wurden und die Blutflecken an den Wänden des Wohnmobils noch entfernen mussten...

    Nach einer kurzen Einweisung und Einkleidung (Spritzdecke und Schwimmweste) unserer einheimischen Führerin Tahlia wurden wir zum Startpunkt gefahren - mit drei Kajaks ging es los. Der Himmel war bewölkt, klärte aber im Laufe des Tages auf. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Eltern bedanken, die meinem Bruder und mir das Kajakfahren in der Kindheit ermöglicht und beigebracht haben. Für mich war das Kajakfahren wie „Nachhausekommen“, es fühlte sich sofort wieder gut an und als Fotoreporter durfte ich vorne sitzen. Stefan musste sich erst an das Steuern mit den Fußpedalen und dem Ruder gewöhnen, aber nach ein paar Minuten hatte er den Dreh raus. So ein Seekajak liegt durch seine Breite schön ruhig im Wasser und ein paar Wellen von der Seite können ihm nichts anhaben.

    Entlang der Küste fuhren wir zu unserem ersten Stop am Appletree Beach, da Tahlia ein Kaffeejunkie ist und dringend einen Kaffee brauchte. Tatsächlich zauberte sie für uns leckeren Kaffee und Heiße Schokolade mit geschäumter Milch, und das am Strand mit einem kleinen Gaskocher... dazu passten unsere mitgebrachten Cookies für alle.

    Weiter ging es Richtung Adele Island, hier wurde es dann magisch. Auf den Steinen und im Wasser tummelten sich ein paar Seebären und auch Seebärenbabies! Wir waren alle ganz verzückt und ich versuchte mit meiner kleinen wasserdichten Kamera ein paar Tiere einzufangen. Es ist einfach schön Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Wir mussten jedoch 20-30 Meter Abstand halten, um die Seebären nicht zu stören.

    Danach steuerten wir den Observation Beach an für ein kleines Mittagessen, jeder hatte sich etwas eingepackt. Hier war unsere Kajakfahrt zu Ende und wir gingen nach dem Essen ohne Tahlia auf dem Abel Tasman Küstenweg zurück zu unserem Campingplatz. Für die 7,5 km brauchten wir knapp 2,5 Stunden und hatten zwischendurch tolle Ausblicke. Während der Wanderung haben wir uns sehr nett mit den anderen aus unserer Gruppe unterhalten. Eine junge Britin und eine junge Deutsche aus Freiburg, die auch schon tolle Sachen in Neuseeland erlebt haben. Beide reisen jeweils alleine und fühlen sich hier sehr sicher.

    Die Kajaktour hat uns so gut gefallen, dass wir für morgen ein Kajak gebucht haben, um alleine herumzufahren.
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  • Day18

    Abel Tasman Nationalpark

    January 8 in New Zealand ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf dem Weg nach Havelock nehmen wir zwei junge Mädchen aus Polen mit. Sie machen ein Jahr Work & Travel in Neuseeland. Das bedeutet bei dem einen Mädchen, sie arbeitet vormittags in einer Bäckerei und nachmittags und abends in einem Thairestaurant in Nelson - ein 10-Stunden-Job. Das andere Mädchen lebt bei einer Familie und arbeitet auch in deren Restaurant, außerdem putzt sie das Haus. Nach drei Monaten müssen sie sich einen anderen Job suchen. Das hatte ich mir doch netter vorgestellt. Die beiden müssen viel arbeiten für wenig Geld und in ihrer Freizeit erkunden Sie das Land und trampen meistens. Die beiden waren sehr froh, dass sie mit uns mitfahren konnten und haben ganz viele Fotos vom Wohnmobil gemacht. Unser Wohnmobil scheint vielen zu gefallen, da es ein Schlafzimmer, ein Bad/WC und eine Küche hat. Die meisten Wohnmobile hier sind entweder viel größer oder sehr viel kleiner mit weniger Komfort - unseres ist so ein Zwischending.

    Kurz vor Havelock gibt es einen ausgeschilderten Aussichtspunkt, diese Ausgucke sind meist spektakulär, wie auch dieser. Wir sehen auf der einen Seite das kleine Städtchen Havelock und auf der anderen den Fjord Richtung Picton.

    Auf unserem weiteren Weg sehen wir viele Berge mit kultiviertem Nadelwald und auch schon abgeerntetem Wald. Kein schöner Anblick, wenn drumherum noch der ursprüngliche Urwald zu sehen ist. Hoffentlich wird nicht alles abgeholzt und neu kultiviert.

    In Nelson kaufen wir noch Lebensmittel ein, da wir drei Nächte im Abel Tasman Nationalpark bleiben.

    Kurz vor unserem Ziel ändert sich die Vegetation, hier gibt es viele Obstplantagen mit Aprikosen, Pfirsichen, Äpfeln und Weintrauben. Es riecht ganz herrlich nach reifen Pfirsichen. Die zahlreichen Winzereien bieten Weinproben und Übernachtungen an.

    Ankunft in Marahau, hier endet die Straße. Wir stehen nachmittags noch fast alleine auf dem Platz und nutzen die Gelegenheit und waschen das erste Mal unsere Wäsche in einer Waschmaschine. Jetzt füllt sich der Platz langsam. Schnell noch ein Spaziergang an den Strand/Sandy Bay. Es ist gerade Ebbe und sehr weit zum Wasser. Zum Abendessen gibt es Risotto aus der Tüte und Roséwein aus der Gegend.

    Wir erfüllen uns einen weiteren Traum und buchen für morgen eine geführte Ganztagestour mit einem Zweier-Seekajak Richtung Norden und anschließender (nicht geführter) Wanderung Richtung Süden zurück nach Marahau auf dem Abel Tasman Küstenwanderweg. Wenn wir viel Glück haben sehen wir morgen Seehunde vom Kajak aus.
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