Ukraine
Troitsa

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Travelers at this place
    • Sep28

      Übers Schwarze Meer von Odessa nach Poti

      September 28, 2021 in Ukraine ⋅ ⛅ 14 °C

      Von Sowata (Rumänien) sind wir mit dem Nachtbus über Chisinau (Moldawien) weiter in die Millionenmetropole Odessa an die ukrainische Schwarzmeerküste gefahren.
      Die 14-stündige Busfahrt mit zwei Grenzübertritten fand wieder mit recht wenig Schlaf und viel Vertrauen in die hiesigen Busfahrer statt. Offensichtlich waren wir die beiden einzigen Touristen inmitten von Menschen aus Moldawien und Rumänien. Ein Mann erzählte uns, dass er bereits seit 16 Stunden von Deutschland aus unterwegs sei. Es ist etwas paradox, dass wir als Touristen jene Lebensrealität kennenlernen, die für so viele Menschen aus Osteuropa Alltag ist. Nämlich die Fahrt mit einem Nachtbus von der Arbeit im westeuropäischen Ausland zurück nach Hause.

      In Odessa angekommen lassen wir uns von einem Uber-Fahrer zu unserem Appartment außerhalb der Stadt bringen. Dort angekommen, genießen wir noch kurz den wunderbaren Ausblick von unserem Appartment direkt aufs Schwarze Meer, bevor wir ins Bett fallen und mal einiges an Schlaf nachholen 🥱

      In den Tagen in Odessa genießen wir die Ruhe in unserem Appartment mit selbstgekochtem Essen, frischem Gemüse und Obst und den schönen Ausblick auf das Schwarze Meer, wo wir an einem Morgen sogar Delphinen 🐬 vom Bett aus beim Schwimmen zusehen durften!

      Odessa ist eine sehr große und wie wir bei unserer Führung gehört haben sehr junge Stadt. Knappe 200 Jahre gibt es diese Metropole erst, davor seien hier lediglich "wild fields" gewesen. Das Stadtzentrum wird geprägt aus einem Mix unterschiedlicher architektonischer Stilrichtungen. Beeindruckend ist dabei vor allem die Oper. Neben prachtvollen Bauten sehen wir viele alte Wohnblöcke und oft sehr einfache kleine Häuser. Wir verwenden unsere zwei Ausflüge in die Stadt für eine Stadtführung, einem Spaziergang am Strand und erledigen einiges an Organisatorischem (u.a. PCR-Test, Frisörbesuch).

      Hinter uns liegen nun seit Oslo eindrucksvolle 4000 km, die wir in den vergangenen sieben Wochen zurückgelegt haben und da tut so ein erholsamer Urlaub mit wenig Action am Meer zwischendurch echt gut. 😌

      Am Sonntag ging es für uns dann wieder weiter. Wir haben für uns zwei Tickets für die Fähre übers Schwarze Meer gebucht.
      Aufgrund mehrerer Veränderungen im Fahrplan fahren wir statt nach Batumi (Georgien) nach Poti (Georgien) und statt um Sonntag um 23:59 startet sie am Montag um 6:00. Das bedeutet für uns neuerlich eine aufregende Nacht. Nachdem wir aus unserem Apartment ausgecheckt sind, stehen wir um 1:45 nachts an der Straßenkreuzung im Vorort von Odessa und warten auf unseren Uber-Fahrer, der uns zum Hafen nach Chornomorsk bringen soll. Bei der ersten Adresse, die wir ihm mitgeteilt haben, kommen wir an einem mehrstöckigen, allerdings verdunkelten Gebäude der Ukraine-Ferry an. Der Nachtdienst zeigt sich nicht besonders hilfsbereit und teilt dem Uber-Fahrer und mir lediglich mit, dass wir gehen sollten 🤷
      Beim nochmaligen Checken der Bestätigungsmail stoßen wir auf eine weitere Adresse zu der wir schließlich fahren und wir bei einem weiteren verdunkelten und auch verschlossenen Gebäude ankommen. Allerdings entdecken wir hier zumindest vier wartende Motorradfahrer. Nachdem ich mit Englisch nicht weiterkomme, frage ich sie mittels Übersetzungsapp, ob hier die Fähre nach Georgien startet. Sie bejahen das und das genügt uns vorerst, dass wir beschließen es hier zu versuchen.
      Erleichtert waren wir schließlich als kurze Zeit später ein weiteres Taxi kommt und eine junge französische Touristin ebenso ratlos auf der Suche nach dem Fährterminal ist.
      Und wenige Minuten später gesellte sich schließlich noch ein französischer Pensionist zu uns hinzu. Wir vier absolvierten kurze Zeit später gemeinsam den Check-in. Dabei gab es noch eine Komplikation hinsichtlich des PCR-Tests, der für die auf dem Seeweg stattfindende Einreise nach Georgien erforderlich ist. Aber auch dafür zeigte sich die ukrainische Fährgesellschaft gut vorbereitet. 😌 (Details dazu erzähl' oder schreib' ich euch gern privat).

      Wir haben es also schließlich tatsächlich auf das Fährschiff "Wilnius" geschafft, das uns mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 30 km/h in ungefähr 36 Stunden die 1030 km übers Schwarze Meer bringen soll.🥳

      Sehr müde legen wir uns schließlich in dieser Montagnacht nach diesem aufregenden Check-in um 5:00 ins Bett unserer Kabine und schlafen mit dem sicheren Gefühl ein, dass wir wohl noch des öfteren von dem gerade Erlebten erzählen werden 😃

      Diese Fährfahrt bildet einen starken Kontrast zu den anderen bisherigen Fährfahrten, wo doch der touristische Aspekt meistens der vordergründige war. Hier ist es anders. Der Hauptanteil der Passagiere sind LKW-Fahrer. Daneben befindet sich ein Armenier von Belgien am Weg in seine Heimat. Aus politischen Gründen war es ihm scheinbar nicht möglich nach Hause zu fliegen und so wählte er diesen Weg. Neben vier Deutschen, vier vermutlich ukrainischen Motorradfahrern, zwei Franzosen und ja uns zwei Österreichern haben sich sonst keine Reisenden auf die Fähre verirrt.

      Die beiden Tage auf der Fähre werden durch die Mahlzeiten im Restaurant strukturiert. Um 8:00 Frühstück, um 13:00 Mittagessen und um 18:30 Abendessen. Im kleinen Speisesaal sitzen dann die rund 50 Passagiere an ihren Tischen zusammen und unterhalten sich. Es ist wohl vor allem Russisch die vorherrschende Sprache an den Tischen. Immerhin ist es jene Sprache, die die Länder der ehemaligen Sowjetunion (u.a. Ukraine, Georgien, Armenien, Kasachstan) sprachlich verbindet. Am Nachbartisch wird Deutsch gesprochen. An unserem Tisch ein Mix aus Französisch, Englisch und Deutsch.

      Bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen verbringen wir unsere Zeit auch gerne am Sonnendeck. Viele der Passagiere genießen am Nachmittag ein paar Biere, die am Abend dann durch Wodka ergänzt werden.
      Wir kochen uns Kaffee, essen Kuchen und blicken auf die an uns vorüberziehende Halbinsel Krim mit ihrer Großstadt Sewastopol und den steil abfallenden Klippen. Viele ukrainische Passagiere sehen dorthin und machen Fotos davon. Immerhin ist es für sie seit etwa sieben Jahren deutlich schwieriger geworden diesen Teil der Ukraine zu besuchen.

      Die Überquerung des schwarzen Meeres scheint somit nicht eine klassische Urlaubsreise zu sein, dass zeigt sich auch an den Geschichten, die die Menschen denen wir auf dieser Fähre begegnen erzählen.

      ... Da ist zum einen der sehr gesprächsfreudige Franzose, der uns in einem Mix aus französisch, englisch und deutsch davon erzählt, dass er pensionierter Landwirt sei, sechs Kinder habe und leidenschaftlich gerne reise. Im Vorjahr habe er eine Afrikareise über Ägypten, Sudan und Äthiopien unternommen. Er erzählt uns auch einiges über Georgien, Armenien, Aserbaidschan und die Türkei.
      Auch wenn die sprachliche Barriere groß ist, wird die Faszination und die Liebe mit denen er uns von seinen Erlebnissen erzählt sehr spürbar.

      ... Oder die junge französische Kunststudentin, die sich am Weg nach Südkorea zu ihrem Auslandssemester befindet. Sie möchte die Strecke gerne ohne Flugzeug zurücklegen. Nachdem sie bereits zweieinhalb Monate lang durch Schweden, Osteuropa und den Balkan gereist ist, sind - nach Georgien - Aserbaidschan, Kasachstan, Russland oder die Mongolei und China ihre nächsten Reiseziele. Dabei ist ihr beispielsweise bewusst, das aktuell eine Einreise nach Aserbaidschan nicht möglich ist und sie womöglich mal ein paar Wochen in Georgien verbringen wird.

      ... Oder das deutsche Ehepaar aus Dresden, die mit dem Auto eine fünf-wöchige Schwarzmeerrunde machen.

      ... Oder Steffen aus Deutschland, der mit dem Fahrrad von Deutschland nach Baku (Aserbaidschan) fährt und mit dem wir uns unter anderem über unsere Erfahrungen und Unsicherheiten bezüglich der rumänischen Bären, Wölfen und Hütehunden austauschten.

      ... Oder der 60-jährige Deutsche aus Leipzig, der sich vier Monate unbezahlten Urlaub genommen hat, um mit dem Motorrad über das Baltikum, Polen und die Ukraine nach Georgien zu fahren, um schließlich seine Reise durch die Türkei und über den Balkan zurück nach Hause fortzusetzen.

      Das ist das so schöne an dieser Art zu reisen. Wir treffen Menschen mit ungewöhnlichen Geschichten, mit ungewöhnlichen Reiseideen und sie alle zeigen uns, was alles möglich sein kann.

      Natürlich hätten wir die Strecke auch mit einem eineinhalbstündigen Direktflug zurücklegen können, aber neben ökologischen Gründen sind es diese und viele weitere Eindrücke, die diese Fährfahrt zu etwas so besonderem machen.

      Und dazu gehört auch, dass wir letztlich mit vier- bis fünfstündiger Verspätung in Poti (Georgien) an Land gehen. Wir suchen uns - wieder zu viert mit den beiden Franzosen - den Weg durch den Hafen, um schließlich in der Stadt anzukommen. Bei der Suche nach unserer Unterkunft ist uns ein Georgier behilflich, der uns einfach so um 23 Uhr in Poti anspricht, mit unserem Unterkunftgeber telefoniert, uns mitteilt, dass er unser Zimmer bereits weitergegeben hat und uns prompt ein anderes Zimmer im nächsten Hotel organisiert, dass wir uns mit Fanny, der französischen Studentin, für eine Nacht teilen.

      So sind wir nun also gut in Georgien angekommen und freuen uns auf ein neues Land, traumhafte Landschaften und schönen Begegnungen mit den Menschen hier 😃
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    • Day24

      Schhwarze Meer ,Mykolajiw

      October 16, 2019 in Ukraine ⋅ ☀️ 17 °C

      Gestern früh in Odessa losgefahren,das Ziel ist jetzt erstmal aus der Ukraine raus zu fahren,Belgorod,bin jetzt in Mykolajiw,der Fluss ,gewaltig groß heißt südlicher Bug,es sind noch ca 700 km bis zur russischen Grenze.
      Hatte ja in Odessa noch einen platten Reifen,waren aber recht angenehme Tage in Odessa,war noch einen halben Tag am Stadtstrand viel auf dem Bazar,muss es einfach nochmal sagen ,Odessa ist eine sehr angenehme Stadt ,lohnt aud alle Fälle,war auch noch auf der Botschaft,es gibt tatsächlich nur 3Grenzen die Legal sind nach Russland,es bedeutet für mich einen Riesen Umweg,aber zumindest bis hierher von Odessa war die Straße ok.Gestern bin ich nur ca 60km aus Odessa rausgefahren ,wollte nochmals ans Meer,kam in einer Touristen Hochburg raus,ein Riesen Ding,und alles(außer in einigen Hotelkomplexen waren Handwerker) war absolut zu,die Menschen sind weg ,die Hunde geblieben,war echt ein bisschen gruselig und sehr skurril.Vorher erste Polizeikontrolle,kam schaute Tourist und weiter,mit englisch wird es schon dünner,was natürlich auch seine Vorteile hat,—mac Donalds mag sein wie er will ,hat aber immer WLAN und der Kaffee ist auch genießbar.ich werde nachher noch mal ein bisschen Fahren,kann die ukrainer nicht einschätzen so von wegen Russland.
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      Traveler

      War der Reifen zerstochen? Gut, das du einen Ersatzreifen dabei hattest. Bei uns wird es so langsam Herbst... Heute as morgen war es auf dem Fahrrad schon ganz schön kalt.... Liebe Grüße aus Vahlberg

      10/19/19Reply
      Traveler

      Hallo liebe Grüße, es ist toll, deine Reise so mitzuerleben. Liest sich echt gut, weiterhin alles gut und sei achtsam unterwegs.

      10/20/19Reply

      Hallo Christof, schön, dass wir ein wenig an deiner Reise teilhaben dürfen. Du bist ja ganz schön schnell vorangekommen. Fühlt sich jedenfalls weit weg an, wo du jetzt bist. Noch so sommerlich. Gute Weiterfahrt!

      10/20/19Reply
       
    • Day171

      Odessa

      October 18, 2019 in Ukraine ⋅ ⛅ 12 °C

      Wir finden einen herzigen Parkplatz inmitten eines etwas verwahrlosten aber schönen Parks und bleiben hier für drei Nächte. Der Park beherbergt diverse Strassenhunde, Vögel und ein Igeli (habe Goodies gekauft, die aber dann keiner essen wollte🙈). Wir erleben einiges in diesen Tagen: dekadent essen und trotzdem kaum Geld ausgegeben, Kinofilme werden nur am Mittwoch in Originalsprache gezeigt, ukrainische Schönheiten sind rar, wunderbar verwachsene Innenhöfe, im Sommer sei Odessa das ukrainische Ibiza, einen Besuch in einem der schönsten Opernhäuser Europas (haben dazu leider keinen Vergleich), Arjen macht mit beim Sport 😱🎉 und ein anschliessendes Bad im schwarzen Meer! Der einzige Downer: das „Tigerloch“ (ein Insider) in welches ich falle, weil meine Motivation zum Büsslireisen schwindend ist. Ein Plan muss her: raus aus der Ukraine und ab in den Süden.Read more

      Traveler

      Und das mitten in der grossstadt. Kaum zu glauben. Würde ich auch gerne mal wieder sehen hier in der geschniegelten schweizer Natur.

      10/23/19Reply
       
    • Sep27

      Andere gehen ins Kloster...

      September 27, 2019 in Ukraine ⋅ 🌧 15 °C

      Morgen früh legen wir ab - bis dahin werden hier vor meiner Luke unentwegt Container geladen, und dennoch wird nur ein Bruchteil dessen bewegt, was der Kahn so über die Meere schippert.

      Das Einschiffen war beeindruckend. Der Frachter ist einfach riesengroß, 300 Meter lang. Alle anderen Schiffe im Hafen sind gegen uns Paddelboote.

      Und spannend: Meine Reiseagentur hatte die Sache mit dem Fahrrad offenbar nur so halb geklärt - schon, dass es mit an Bord kann, nicht aber, dass es auch übers Sperrgelände bis zum Schiff darf. Zum Glück gabs einen wirklich netten Hafenagenten vor Ort, der eine Sondererlaubnis eingeholt hat, was zwei Tage brauchte... Alles sehr streng im Port, inklusive mürrischem Grummeln, Anweisungen im Befehlston (‚Passport!‘ - ‚open bags!‘), minutenlangem Geblätter im Reisepass unter Abgleich jedes einzelnen Stempels, bei umgehängter Schwerstbewaffnung und skeptischen Blicken. Die Sonderwünsche von so einer dahergefahrenen Touristin scheren erstmal keinen, ist ja kein Kreuzfahrt-Terminal.

      Hier auf der Ural hingegen alle sehr freundlich. Ein Seemann hat mein Rad hochgeschleppt, niemals hätte ich das alleine an Bord gekriegt. Die Crew ist zum größten Teil chinesisch, und ein paar Boys aus Sri Lanka in der Küche und fürs Grobe. Bordsprache Englisch. 25 Mann Besatzung und eine struppelblonde Deutsche schwer definierbaren Alters, die alle um mindestens einen Kopf überragt. Gäbe ein super Gruppenfoto. Für den Suez-Kanal wird nochmal eine Extra-Crew an Bord kommen.

      Ich wurde im Schweinsgalopp eingewiesen, kann jetzt einen Life-Suit ordnungsgemäß überstülpen, weiss den Zugangscode zur Brücke und schnalle mich im Rettungsboot Portside auf Platz Nummer 7 fest, im Fall des Falles. Es gibt einen Fitnessraum, und eine Sauna, die wohl noch nie jemand benutzt hat (glaube auch nicht, dass ich sie einweihen werde, will ja keinen der Jungs erschrecken, sie ist gleich neben der Pingpongplatte). 10 Decks, und dann noch die Maschinenräume tief im Bauch des Kolosses.

      Lächeln und zurückhaltende Höflichkeit, das wird wohl die Kommunikation für die nächsten drei Wochen bleiben. Die Kabine ist zweckmäßig - und den kleinen Passagieraufenthaltsraum habe ich ganz für mich alleine. Tatsächlich kein einziger Mitreisender... kein pensionierter Studienrat, der mir abends Schach beibringt, keine Traveller mit Reisegeschichten aus aller Welt... aber auch keiner, der über die chinesischen Tischsitten nörgelt oder einen immerschlau zutextet. Ob Glück oder Pech weiss ich also nicht. Ein französisches Ehepaar ist hier in der Ukraine von Bord gegangen, eine Frau hatte wohl Istanbul bis Malaysia gebucht, so mein diensthabender Offizier, sei aber nicht aufgetaucht.

      Nachdem ich mich zwischendurch (jetzt schon!) gefragt habe, ob die Zeit hier vom Gefühl her so eine Art selbstbezahlter Knastaufenthalt werden könnte, habe ich beschlossen, es möglichst konsequent zum gedanklichen Runterkommen zu nutzen. Hartes Detox. Einen Tagesplan, und einfach nichts entscheiden (müssen) für eine Weile. Keine Nachrichten. FB etc. ertrag ich gerade eh nicht, was geht nur ab, wir spalten uns bröselig... Um sieben, zwölf und achtzehn Uhr Essen, was vorgesetzt wird, Zeiten für Yoga, Sport, Lesen, Schreiben, Schlafen. Manche gehen ne Zeit lang ins Kloster, ich schippere halt durch den Suez-Kanal, fernab von allem... mal sehen, wie das wird. Irgendeinen Sinn wird’s haben, über das Ankommen in Port Klang hinaus.

      Wir sehen uns in Kuala Lumpur!
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      Traveler

      Hi Seefrau;das hört sich ja wieder spannend an....wenn die Langeweile Dich anspringt,fällt Dir ganz sicher etwas ein...vielleicht machst Du einen Crash-Kurs im Masten-Klettern oder Ölpumpen-Reinigen oder lässt Dich zur Fremdsprachen-Spezialistin ausbilden...jedenfalls mache ich mir keine Sorgen,dass Du die Zeit nicht umkriegst....und wünsche Dir eine tolle Zeit an Bord🚢⚓️🛶

      9/26/19Reply
      Traveler

      Hej Anna, gute Überfahrt und liebe Grüße aus der Tiefebene!

      9/26/19Reply
      Traveler

      Was für ein Abenteuer. Genieß es

      9/26/19Reply
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    • Day24

      Schwarzes Meer/Odessa

      October 16, 2019 in Ukraine ⋅ ☀️ 19 °C

      In Kischinau war noch so ne Art Kultur/Stadtfest,völlig ungewöhnlich fand ich dies vielen Kinderstars die auf den Bühnen schon so abgebrüht ihr bestes gaben. Wollte eigentlich bis zum Fluss Nistru,na und ich nichts böses ahnen werde von einem Polizisten angehalten,war die Moldawische Ausreise,weiter fahren kein Problem Kurve,Fluss,Brücke,Panzer und Kontrolle .Einreise Autonomes Gebiet,wurde dann auch schon Dunkel,Glaube wie ich es gefahren bin war an jedem Abzweig immer schwer bewaffnete Männer. Odessa ,Schwarzes Meer ,Platz zum schlafen und dann die 192 Treppenstufen hoch in die sehr schöne gewachsene alte Stadt.Heute morgen kurz zum Fährhafen und mich nach einer Fähre nach Georgien erkundigt gibt es 2 mal wöchentlich,so wie es gerade aussieht ist es so wie ich möchte nicht möglich,die Ukrainer lassen einen wohl nicht auf die Krim ausreisen und die Georgier niemand aus Russland einreisen,gibt glaube ich nur eine Straße die alte Herrstrasse über die haben die Russen den Nachschub für ihren Georgien krieg transportiert,aber für mich wird es glaube ich sehr schwer von hier nach Russland zu kommen,Habe mich vorher in einem Hostel eingemietet,kostet 6€ kann duschen,Wäsche waschen und hab WLAN.
      Odessa ist wirklich schön und lohnt schon mal hier her zu fahren ,so man gerade in der Nähe ist,gibt auch wunderschöne Strände,hat auch schon so ein bisschen den orientalischen Flair,mir gefällt es sehr gut.sitze jetzt gerade auch in dem Hostelgarten und genieße die warme Sonne,es wird dann aber auch sehr schnell richtig kühl und gestern Abend sah man das Meer vor lauter Nebel nicht mehr.
      Morgen früh möchte ich mal zum Honorar Konsulat gehen und die mal fragen ob die etwas wissen,ach wieso muss immer alles so kompliziert sein?
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      Manfred Kramer na das hört sich aber nicht so gut an, aber du bekommst das schon hin. Schöne Fotos Freitag werden wir bei Michael frühstücken und bestimmt auch über deine Erfahrungen sprechen. Kann ich dir auch Fotos schicken? Es lebe die Freundschaft

      10/16/19Reply
      Christof Beutel

      Ja kommt und helft mir

      10/16/19Reply
      Christof Beutel

      Glaube mit was schicken ist gerade Sauteuer jeder Kontakt gleich ein € nur wenn ich wlan habe geht es.

      10/16/19Reply
       
    • Day37

      Odessa

      September 1, 2018 in Ukraine ⋅ ☀️ 30 °C

      Hangovers, a developing sore throat and a long, bumpy and hot bus trip made the trip to Odessa an arduous one, but eventually we were deposited into the heaving mass of humanity at Odessa’s bus station and market. After the relative sedateness of Transnistria this was quite a shock to the system, but we both fell in love with the place almost immediately. It was immediately thriving, gritty and exciting, and as we walked toward our accomodation closer to the city centre it progressively became grander and more beautiful. Much grander than I was expecting, giving hints of what must have been a truely fantastic and luxurious city back in its heyday in the beginning of the 20th century.

      Of course, as with most of Eastern Europe, the 20th century has not been the kindest, but Odessa is now on the up again due to it today being the largest port in Ukraine and domestic seaside destination, following Russia’s recent annexation of Sebastopol and Crimea. It is a vibrant, safe, cosmopolitan city of tree-lined streets, gardens and parks with multiple museums, a grand concert hall, a period-defining opera house, outdoor cafés, restaurants, bars and colourful street culture. It is a city to stroll through, relax in and explore. The people are friendly, the food is wonderful and international, the architecture stunning and the ambiance decidedly romantic.

      I could write an entire blog about the food in Ukraine, but suffice to say I have never had such technically proficient and high class food for so cheap in my life. Every meal has been to a standard that defies the dirt cheap prices, we have consistently eaten like kings at south East Asian prices.

      We spent the first evening wandering down to the sea front, drinking in a wine bar and having an incredibly decadent meal at a restaurant recommended by the wine bar’s owner, before grabbing an early night. Overnight, my throat only got worse and what I originally thought was a cold, I was pretty convinced was actually tonsillitis. Luckily (or irresponsibly) Ukraine is one of the very few places in the world where you can buy antibiotics over the counter (which probably explains the fact that there are pharmacists on literally every street corner, doing a roaring grey market trade), so following a consultation and recommended dosage from Dr Google, I procured a course of penicillin for $1 and tried to push through. We originally planned on taking a walking tour, but the guide was nowhere to be seen at the designated meeting point so instead we took ourselves to the markets for a wander. After this, I was fading fast so it was decided to dose of sea air was in order and so headed to the beach, hired sun lounges and lay in the sun, swan and drank cocktails while enjoying the decidedly Ukrainian beach ambiance and clientele.

      We had also read about the Odessa Catacombs a labyrinth of old lime stone quarries that extend for an unknown number of km’s beneath the city (estimates range from 1700 to 2500 kms). the catacombs are still being mapped and explored by professionals and amateurs alike. One such explorer is Valentine, our guide, who has been exploring the catacombs for 40 years, collecting thousands of artefacts, including the skeleton of a ww2 partisan, who’d been shot in the leg and who’s body was surrounded by empty medicine vials, providing a grim tableau to one of the Catacombs most violent and important history’s, as the base for partisans, and hiding place for Jews, during the Nazi occupation. Taking a tour with Valentine was a great decision. He was a wealth of knowledge concerning the catacombs and also spent much of the tour debunking numerous myths and old wives tales that are told to tourists on more commercial tours, including pointing out a cross that is one of the most instagrammed spots in the catacombs, complete with a romanticised story of it being hundreds of years old. Valentine knows better, seeing as he was there as a teenager drinking and smoking as his friends decided to carve the cross as a joke. It was a great tour though, giving us a small sense of the vastness and wildness that abounds underground.

      On our final evening Sophia was keen on seeing a show at the extremely grand Opera House. It so happened that there was a Ballet performance of Sleeping Beauty and the Prima Ballerina was Australian, so it was too perfect to pass up. Sticking with my pledge to always say yes to dubious ideas while travelling, I was happy to tag along to be able to see inside the building and for the experience, and I am very glad I did as the building has to be one of the grandest I have ever been inside. We sat in the Balcony’s for the outrageous cost of $18 per seat.

      It was a great cultural experience, but can’t say I’m any more convinced about the high arts than before I went. It did, however, reinforce my belief that humans are funny and continually confounding creatures.. No self respecting adult would dress up in their finest clothes and go for a big night out to the latest Disney animated fairytale, but mime the same fairytale via interpretive dance in gaudy costumes to classical music and suddenly it’s considered high art worthy of contemptuous high society.
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      Angela Marshall

      So what is this handsome building? It looks too classy to be a bus station or the markets.

      9/5/18Reply
      Angela Marshall

      This looks like the most decorated of European railway stations or a fabulous museum ...

      9/5/18Reply
      Angela Marshall

      Such extravagantly gorgeous buildings.

      9/5/18Reply
      18 more comments
       
    • Day45

      Odesa, Ukraine

      August 6, 2018 in Ukraine ⋅ ☀️ 32 °C

      Obwohl der Bus durch Transnistrien gefahren ist, waren wir sehr flott in Odessa. Statt der veranschlagen 6 Stunden waren es nur 4 im "Marshrutka" (sprich: meist ausgemusterter Sprinter ohne Stoßdämpfer oder Anschnallgurte), da der findige Fahrer unter lauter Fluchen und Hupen an dem Grenzstau vorbeigefahren ist, per Handschlag die Zöllner begrüßt hat und ich prompt meinen Pass mit mehreren Stempeln zurück hatte 👍🏻
      Transnistrien ist offiziell Teil Moldawiens, hat sich jedoch so halb abgespalten als autonome Region Russlands, sprich mit Rubel als Währung und Putin als Held. Wie eine Zeitreise in die 80er der Sowjetunion.

      Schwieriger ist schon, dass kaum jemand hier in Odessa Englisch (oder Deutsch, Französisch oder Spanisch) spricht. So stoppte mein Bus irgendwo in Odesa und ich wollte aussteigen, als ich merkte dass die meisten Leute sitzen geblieben waren. Auf Nachfragen wo der nächste Stop wäre und zeigen der Karte auf dem Handy gab es nur Stirnrunzeln und Geschrei. Wir stoppten dann noch beim Hauptbahnhof an der Bushaltestelle. Da die Ukraine nicht in der EU ist und öffentliches Wifi eher unüblich ist war es mir leider nicht möglich herauszufinden wie ich zu meiner Camping Datscha kommen sollte. 6km bei über 30 Grad waren seit der Grenzüberquerung nach Rumänien heute keine Option. Also bin ich so lange um den Bahnhof spaziert bis ich ein ungeschütztes WiFi gefunden hatte (und Geldautomat) um erfreut festzustellen dass Uber hier möglich ist. Sprich für schmale 3 Euro wurde ich Richtung Süden zu den Stränden gefahren. Da meine "Datscha" - eigentlich eine Art Campingplatz mit Pressspanbuden - direkt am Strand ist gibt es auch nur stundenweise Strom und kein Internet. Außerdem musste ich trotz Uber Taxi die letzten knapp 2 Kilometer den Hang runter Richtung Strand laufen und die Datscha suchen, da diese weder bei Google noch maps.me verzeichnet war und Autos nicht in das Gebiet einfahren können. Da wären wir wieder beim Sprachproblem bzw fehlendem Internet 😂 Andererseits hat es mich mal wieder gefreut mit Händen und Füssen Scharade zu spielen um sich verständigen zu müssen.
      Egal, Odesa ist das Ziel sonnenhungriger Ukrainer, insbesondere da die Crim ja nicht mehr bereisbar ist. Ich bin bisher der einzige Westeuropäer hier. Der Rest kommt aus der Ukraine, Weißrussland, Moldova oder Polen 😂
      Kulturschock: oh ja, total. Mal was anderes. Aber auch anstrengend, da mich nix kyrillisch. In den anderen Ländern konnte man sich das meiste herleiten oder es gab die Möglichkeit mit Englisch durchzukommen. Erziehungstechnisch hagelt es hier es auch durchaus häufiger mal Backpfeifen und es wird auch mal etwas lauter. 🤔 Ist man so gar nicht mehr gewohnt...
      Viele neue Eindrücke also. Auch wenn die meiste Zeit aus o.g. Gründen in eigener Gesellschaft verbringen muss 🤷‍♂️ Die Stadt habe ich auch kurz besichtigt. Besonders ist die potemkinische Treppe. Sie ergibt eine optische Illusion. Im Grunde folgt auf ca 30 Stufen immer eine Art Plattform, dann wieder 30 Stufen. Schaut man von unten im richtigen Winkel hoch sieht man durchgängig nur Stufen. Von oben wiederum sieht man nur die Plattformen und keine einzige Stufe 😉 Ein paar schöne alte Boulevards und Restaurants gibt's natürlich auch. Aber der Star ist der Strand und die kilometerlange Promenade ohne Verkehr für Jogger, Radfahrer und Inliner. Die Leute sind total sportbegeistert aber abends auch dem Feuerwasser nicht ganz abgeneigt. Gut zu sehen an der riesigen Auswahl in jedem Supermarkt oder Kiosk 😎 Für Donnerstag habe ich ein Busticket nach Kiev (7 bis 8 Stunden). Mein vielleicht vorerst letzter Stop. Ringe gerade mit mir selbst ob ich auf dem Landweg über Polen zurück komme (plus eine gute Woche) oder ob ich von Kiev zurück fliege. Wird wie immer spontan entschieden 😉
      Nach 2 Tagen habe ich durch Zufall erfahren dass hier russisch und nicht ukrainisch gesprochen wird. So viel zu meiner Sprachbegabung. 😂 Aber es gefällt mir mit jedem Tag besser. Morgen früh nochmal an den Strand, am Mittag geht dann der Bus nach Kiev (7 Stunden). Die vielleicht vorerst letzte Station?! 🤔
      Mal sehen...
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    • Day3

      Oděsa den první

      August 19, 2017 in Ukraine ⋅ 🌙 23 °C

      Po noci strávené ve vlaku v lehátkovém kupé jsme ráno vystoupili v Oděse. První kroky vedly opět na snídani. Po vydatné snídani jsme se šli podívat na místní trh. Dá se tu sehnat vše od ponožek přes bundy, ovoce, zeleninu, maso a ryby... Místní řezníci bourají maso přímo před očima zákazníků. Ovoce je za směšně nízké ceny oproti tomu u nás.

      Po té, co jsme měli dost davů jsme se vydali směrem k moři. Nejprve jsme dojeli do přístavu, kde byly obrovské lodě a nákladní jeřáby. Přímo proti přístavu jsou i Potěmkinovy schody známé z filmu Křižník Potěmkin.

      Po výborném obědě jsme šli hledat pláž. Museli jsme popojet tramvají. Místní doprava už má lepší léta za sebou. A v tramvaji bylo tak narváno, že nejlíp to vystihuje povídka Šimka a Grossmanna Moje jízda tramvají. More jsme nakonec našli. Bylo teplé, ale ne úplně čisté, plavaly tam hodně řasy. Ale vykoupali jsme se 😊

      Poté, co jsme vyzvedli zavazadla z úschovny jsme se došli ubytovat. Hostel je pěkný, čistý a blízko nádraží. Večeři jsme vyřešili pizzou, ale nic moc dobrého to nebylo... Zítra chci opět na typickou ukrajinskou stravu - tu umí zdejší podstatně lépe 😊
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    You might also know this place by the following names:

    Troitsa, Троица

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