Caminho Português Interior do Leste Der Jakobsweg im Inland Portugals. Von Vila real de Santo Antonio an der Algarve bis Ourense in Galicia. Eine Pilgerreise zu Fuss durch Portugal von Süd nach Nord
  • Day38

    Schlussgedanken

    October 14 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

    > Warum nicht nach Santiago? Weil die Via Lusitana mündet in Ourense in den camino Sanabrés als Schlussteil der Via de la Plata von Sevilla nach Santiago. Und diesen Weg bin ich schon 2014 gegangen. Damit bin ich schon 2x in Santiago angekommen. Den Pilgerrummel dort und der letzten 100 km brauch ich nicht mehr
    > Herzlichen Dank an meine Frau Barbara dass sie mich zum „55igsten“ hat „gehen lassen“, genau genommen hatte sie mich zur Pilgerfahrt ermuntert.
    > Via Lusitana: landschaftlich bisher der schönste camino aber auch körperlich anstrengendste
    > Portugiesen: anders als Spanier eher ruhig, fast verschlossen, distanziert und sie können wirklich kein Spanisch. Habe nie ein „bom caminho“ gehört. Wegen der Sprache ist mein Zugang zu diesen sicher einfacher.
    > Portugiesen lieben grosse Eingangsportale zu ihren Besitztümern
    > Hunde: oft an der Kette oder in Zwingern. Dann immer kläffend und aggressiv. In Gedanken hätte ich gerne mal mit dem Elektroschocker einen gezwickt. Diesen brauchts aber wirklich nicht.
    > Andere Pilger: nie getroffen. Man muss mit sich selber klar kommen. Ich habe NIE einen wandernden Portugiesen gesehen
    > Den Weg finden: genial der GPS Track vom outdoor Handbuch. Danach kann man immer gehen.
    > Mobil Tel: Als GPS Gerät, Fotoapparat und für jegliche Kommunikation Gold wert.
    > was hatte ich unnötiges dabei? Kissen, Schlafsack, Liegematte. Aber es beruhigte ungemein theoretisch überall schlafen zu können.
    > kein camino für Anfänger oder Sparfüchse, da keine Pilgerherbergen. Die Nacht kostete meist so 20-30 €. Abendessen 10-15 €. Man sollte zumindest 2 caminos schon hinter sich haben.
    > Gut und würde ich wieder machen: 2 Walking sticks, Trinkblase ( dann trinkt man immer wieder ein paar Schlucke ohne anhalten zu müssen), Luftgefederte Leder-Wanderhalbschuhe. Damit hatte ich trotz viel Asphalt kein Fussbrennen. Sicher keine hohen oder halbhohen Schuhe. Die Wege sind einfach und ich habe keine Berge gesehen, nur Hügelzüge. Und genial: Handy-Hülle mit Bändel zum Umhängen: für sofortigen Zugriff wegen GPS und Foto.
    > Jahreszeit: September/Oktober war genial. Stabiles Wetter, keine Probleme mit Furten, Temperatur angenehm warm, musste nie frieren.
    > zu guter Letzt: aller guten Dinge sind 3: dies war mein dritter camino durch die iberische Halbinsel. (plus die via francigena nach Rom). Das genügt. Ich denke der Kreis hat sich geschlossen und dies war meine letzte längere Pilgerfahrt als Santiagopilger. Zum 60igsten gibts dann was ganz anderes..
    Dank an alle „follower“ welche mit Interesse meinen Weg mitverfolgt haben und aufmunterne Kommentare hinterlassen haben.
    Nun folgt noch eine Woche „normale Ferien“ mit Familie und Mietauto.
    Ultreia y buen camino a todos.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day38

    Ourense

    October 14 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

    Heute Finale mit Sohn. Wir sind zum letzten Etappenort zurückgefahren.
    Dann sind wir bei Sonne und Regen nach Ourense gelaufen. Empfang bei der Kathedrale von der Familie. Der heilige Jakobus in der Kathedrale bildete dann den Schlusspunkt und Abschluss der Via Lusitana und meiner Pilgerfahrt.
    Es folgen noch die „Schlussgedanken“.Read more

  • Day37

    Land des Regens

    October 13 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

    Zweiter Tag in Galicien. Ein grünes Land. Das braucht viel Wasser.. Heute morgen prasselte der Regen auf Herbergsdach, es „schüttete wie aus Kübeln“. Mein Schirm kam endlich zum Einsatz.
    Am vereinbarten Treffpunkt nach 27 km war dann meine Familie da. Wir fuhren mit dem Auto nach Ourense. Morgen geht es zu diesem Punkt zurück und mein Sohn begleitet mich auf der letzten Etappe. Nachtessen stilecht im „Peregrinus“.Read more

  • Day36

    España

    October 12 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute habe ich Portugal verlassen, bei niedrigem Wasserpegel des Stausees kommt die alte Brücke hervor. Hinter dem alten Zollhaus grüsst Spanien. Dort ist der Strassenbelag besser, die Autos neuer.
    Faszinierend an der Fassade eines Kirchli, das ineinander-Passen der Steine im Gemäuer. Gegenüber ein verfallenes Haus, drinnen hat man das Gefühl, wurde alles so stehen und liegen gelassen. Immerwieder Waschhäuser in den Dörfern.Read more

  • Day35

    Top End Portugal

    October 11 in Portugal ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute einfach wieder wunderbar..Mit Berglandschaft im Hintergrund und auf dem höchsten Punkt meiner Pilgerfahrt und Blick nach Spanien. Verwunschene Dörfer. Letzte Übernachtung in Portugal in Tourém, einem Dorf das wie ein Finger nach Spanien hineinragt. Die Unterkunft ist ein sehr schön renoviertes Gehöft.
    Wetterresumée fast 5 Wochen Portugal: 3 Stunden Nieselregen. Jetzt kommt Galizien, bekannt als Regenland..
    Read more

  • Day34

    Stauseen und Fleisch

    October 10 in Portugal ⋅ ☀️ 21 °C

    Gestern hatte ich eine einfache Portion Kotelett zum Znacht, das Stück auf dem Bild x 2! Ein Bild mit Lieferung zum Laden per Schulter.
    Es gibt einigermassen volle und aktuell der Blick aus der Unterkunft auch ziemlich leere Stauseen.
    Archaische und auch liebliche Dörfer, gestapelte Felsen und mal wieder ein heiliger Jakobus.Read more

  • Day33

    ..wie in der Schweiz..

    October 9 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Ich bewege mich nun so zwischen 800 und 1000 Metern Höhe. Von einem Aussichtsfels dann wieder der Eindruck, halb Portugal zu überblicken.
    Alles saftig grün, Stauseen und Rinder mit Glocken. Irgendwo im Nirgendwo habe ich noch eine Flugpiste gekreuzt, da freut sich der Pilot!!

  • Day31

    Traumwald

    October 7 in Portugal ⋅ ⛅ 21 °C

    Zuerst noch das Bild vom gestrigen Sonnenuntergang...soo schön.
    Ins Tal hinunter sah es eigentlich aus wie in der Schweiz. Für 9 km ging es der angelegten Wasserrinne zum Teil recht akrobatisch entlang. Das ganze entsprach einem schönen grünen „Traumwald“ und endete in der „hohlen Gasse“.

  • Day31

    Erschwerter Aufstieg

    October 7 in Portugal ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute herrschten verschärfte Bedingungen: ich hatte plötzlich Durchfall in der Nacht. Und heute 800m steiler Aufstieg. Mit Bauchkrämpfen schaffte ich es. Es ging zum Teil durch Gestrüpp resp zugewachsene Pfade. Gegen Mittag war der Spuck vorbei, in so einer Situation aber eine Cola einfach herrlich als Elektrolytersatz.
    Letztes Bild: hier brauchts keine Hornkuhinitiative..
    Read more

  • Day30

    Bahn nach Vila Real

    October 6 in Portugal ⋅ ☁️ 25 °C

    In Vila Real de Santo Antonio bin ich gestartet und nun wieder Vila Real - eine königliche Stadt. Die beiden heissen so, weil jeweils ein König beschlossen hatte, da muss eine Stadt hin.
    Der Weg dahin verlief durchgehend auf dem ehemaligen Bahntrasse. Also schön regelmässig konstant steigend. Ein paar Geisterbahnhöfe und ein zeitgenössisches eindrückliches Brückenbauwerk.Read more