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Camino's 26 - C. Mozárabe, Via de la Plata, C. Fra

Camino Mozárabe
Via de la Plata
Camino Francés
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  • Alija del Infantado

    1 Oktober, Sepanyol ⛅ 21 °C

    01. Okt. 🌤 ☁️ morgens 7°C, bis 21°C
    Es ist kalt. Klarer Himmel. Zum ersten Mal starte ich kurz vor Sonnenaufgang mit langer Hose.
    Die Via de la Plata kreuzt die Via Verde del Oeste, ein Weg auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke. Ich folge der Via Verde recht lang. Hier läßt es sich leicht gehen.
    Nach 2 Stunden versteckt sich die Sonne wieder hinter Wolken. Auf halber Strecke ist Villabrázaro, wieder so ein Ort mit wehementer Landfluch. Selbst die Bar hat dicht gemacht. Weiter geht's über viele Strassen-Kilometer nach Maire de Castroponce.
    Hier bekomme ich einen "muy grande"
    Café con Leche und zwei mini Croissant. 😋 Toll!
    Das Wetter 🌤 ist angenehm, um die 21°C, leichter Wind und kein Regen.

    * ... Brücke von Vizana über den Fluss La Vizana, ein Dorf, das im 19. Jahrhundert verschwand, lag an dieser wichtigen Kreuzung der Römerstraße ..."
    *gronze.com

    Zügig erreiche ich nach rund 31 Kilometer die Pilgerherberge in Alija del Infantado.
    Ein Spanier ist schon da. Er klärt mich gleich auf, es gibt gerade kein Wasser! Hmmm, die Dusche muss warten. Ich gehe etwas essen. (450 m weiter ist eine Tankstelle mit Shop und Restaurant).
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  • La Bañeza

    2 Oktober, Sepanyol ☀️ 24 °C

    2. Okt. ☁️🌤 8 bis 24°C
    Super gut geschlafen. Ein Spanier und ich sind alleine in der Herberge. Jeder hat sein eigenes 8 Bett Schlafzimmer. So komme ich erst gegen 8:30 los. Auch gut.
    500 Meter weiter, Pilgerstop Tankstelle 😀
    Weit im Norden bauen sich massive Wolken auf, aber erstmal strahlt die Sonne 🌞
    Zuerst, zum Aufwärmen, ein paar Kilometer Straße, dann lange am Kanal lang, bevor es rechts den (kleinen) Hügel hoch ging, noch etwas über Felder. Dann links abbiegen Richtung La Bañeza. Da schlenderst du über die staubige Piste nach Norden, in Gedanken versunken und urplötzlich kommt dir auf dieser staubigen Piste, ein riesiger Truck entgegen. Platz machen ist geboten.
    In La Bañeza gibt's zur Belohnung erst mal ne Cola mit Eis und sonst nix.
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  • Astorga - Ende der Via

    3 Oktober, Sepanyol 🌧 18 °C

    3. Okt. ☁️🌧 14-18°C
    Kalt und regnerisch, vielleicht auch ein Gewitter. Unschöne Wetteraussichten.
    Ein Häppchen (Churros) in La Bañeza bevor es losgeht.
    Rund 6 Kilometer weiter wartet das zweite Frühstück 😋
    In Palacios de la Valduerna gehe ich zum
    *Landhaus Señorío de los Bazán, dessen gemütliches Café um 8:00 Uhr öffnet (uns wurde gesagt, wir sollten klopfen, falls die Tür geschlossen ist).
    *gronze.com
    Ich habe geklopft! Nun genieße ich mein letztes Frühstück auf der Via de la Plata. Noch 19 Kilometer bis Astorga.
    Nicht weit von mir zieht ein übles Gewitter vorbei. Es zieht nicht vorbei! Mir scheint als möchte die Via mich auf dem Weg nach Astorga mit einer ordentlichen Champagner- (äh Regen-) Dusche verabschieden.
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  • Astorga - Rabanal

    4 Oktober, Sepanyol ☀️ 18 °C

    4. Okt. ☁️🌞 9-20°C
    Camino Francés, da bin ich. ☺️
    Ich gehe 200 Meter zum ersten Cafe und genieße ein tolles Frühstück: Pastelito de Nata, Napolitana und Café con Leche.
    Der Camino Francés hat mich voll im Griff. In der Herberge stolpere ich früh morgens über die abholbereiten Rucksäcke.
    Auf geht's zur Pilgerautobahn. Nächster Stop auf dem Weg in der Bar Susanna, dort gibt es Doping, ein Zitronen-Ingwer-Kukuma Shot. Der puscht hervoregend.
    Unterwegs entdecke ich seltsame Zeichen.
    Der Weg ist einfach zu finden, ich muss nur den Kopf heben und dem Rucksack vor mir folgen. ☺️
    So geht's, immer leicht bergauf nach Rabanal del Camino. Die ersten beiden Herbergen sind ausgebucht. In der dritten (Albergue del Pilar) ist noch viel frei. Der erste Tag auf dem Camino Francés ist geschafft.
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  • Cruz de Ferro

    5 Oktober, Sepanyol ☀️ 19 °C

    5. Okt. 🌞☁️🌧 11-18°C
    38 Betten, 30 Pilger, 6 Uhr. Du hast keine Chance, du bist wach.
    Ich lass mir Zeit, nach Sonnenaufgang geht's los. Heute ist eine relativ kurze Etappe (17 km) geplant.
    Nebel umschmeichelt die Pilgerschar. Es geht aufwärts. In Foncebadón wird der Nebel dichter. Es ist unheimlich ruhig (trotz der vielen Pilger).
    Ein Highlight steht bevor, das Cruz de Ferro!
    Etwas Regen und Nebel machen das Cruz noch eindrucksvoller. Gerührt lege ich einen kleinen Stein ab.
    Vorbei an Manjarin, hier bekomme ich gegen eine Spende, einen schönen Wachsstempel, geht's nach El Acebo.
    Noch bevor ich zur Herberge gehe, ist eine Pause mit Imbiss fällig. Schön.
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  • Camponaraya

    6 Oktober, Sepanyol ⛅ 24 °C

    6. Okt. 🌤 🌧 10-21°C
    Auf geht's zunächt nicht sondern es geht steil den Berg runter nach Ponferrada. Die Stadt ist berühmt wegen der imposanten, mittelalterlichen Templerfestung.
    Hier bekomme ich ausnahmsweise keinen Café und keinen Süßkram. Es gibt "Kebab for Lunch". War lecker 😋
    Ich erreiche mein Ziel in Camponaraya 5 Minuten bevor der angekündigte Regen ersetzt. Passt.
    Bett beziehen, duschen und auf das Abendessen warten. Das übliche Pilgerprogram läuft.
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  • Vagabond Vieiras

    7 Oktober, Sepanyol ☁️ 16 °C

    7. Okt. ⛅️🌞 12-16°C
    Mal wieder ein Schnarchkonzert genossen. Die Camino Melodie verzauberte die 6 Bett Kammer.
    Recht unspektakulär ging es zügig nach Villafranca del Bierzo. Hier übernachtete ich bereits zwei mal, um von hier aus die Etappe nach
    O Cebreiro zu starten. Heute gehe ich etwas weiter.
    Im schlemmer Tempo geht's neben vorbei donnernden PKWs und LKWs den Berg hoch. Nicht steil aber stetig.
    Das Wetter ist heute nicht so wie angekündigt, die Sonne kommt immer wieder hinter den Wolken hervor ☺️
    Ich erreiche meine Herberge für heute. Es ist eine besondere, es ist die kleinste Herberge auf dem Camino Francés! Es gibt nur ein Zimmer mit 4 Betten. Dazu gibt es ein gemeinsames Abendessen mit dem Hospitalieros und deren Familie, die gerade zu Besuch ist. Es gibt Wein, leckere Salate und drei verschiedene Pizzas 🍕 „Rock & Roll Pizza“. Giacomo, ein italienischer Pilger bestätig, super Pizza!
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  • O Cebreiro

    8 Oktober, Sepanyol ⛅ 14 °C

    8. Okt. ⛅️🌞 6-14°C
    Kaaaalt! Und gut geschlafen. Im 4rer Schlafsaal war kein Schnarcher. ☺️
    6,5 km, 2te Café Pause. Der CF ist ein Schlaraffenland ☺️
    Galicien da bin ich. Der letzte Teil meiner Wanderung beginnt mit der Grenze von Kastilien-Leon nach Galicien.
    O Cebreiro ist mein Ziel für heute. Keine 15 Kilometer, es fühlt sich wie ein Ruhetag an. Dabei geht es mächtig den Berg hoch. Heute fließen mir die Bächen immer entgegen.
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  • Triacastela

    9 Oktober, Sepanyol ☀️ 17 °C

    9. Okt. ⛅️ 🌞 3 - 20°C
    Es ist kalt! 3°C ist absoluter Kälterekord für mich auf meinen Caminos. Einer meinte, es sind aber +3°, es ist garnicht so schlimm. Wenn er meint. Ich finde es sau kalt!
    So geht's los in Richtung Triacastella. Zunächst leicht ansteigend zum Alto de San Roque, vorbei an dem Pilgerdenkmal "O Peregrino", zum höchsten Punkt heute, dem Alto do Poio (1336 üNN). Von hier aus geht's nur noch abwärts nach Triacastella.
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  • Sarria + ×

    10 Oktober, Sepanyol ☁️ 18 °C

    10. Okt. ⛅️🌞 9 - 20°C
    60 Meter bis zur ersten offenen Bar. 🙂
    Los geht's über Sarria zur Casa Barbadelo (21,6 km).
    Sarria, der Sammelpunkt und Startpunkt für die Compostela Junkies. Ich bin gespannt auf morgen. Wird es sehr voll oder hält es sich in Grenzen?
    Der Weg heute war angenehm zu gehen. Temperaturen top und kein Regen. Natürlich bin ich in der "Respira y Disfruta" eingekehrt. Ein besonderer, sehr friedlicher Ort.
    Kurz nach Sarria hat die Casa Barbadelo es verdient für eine Nacht zu bleiben, auch wenn es heute für den Sprung in den Pool etwas zu frisch ist.
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  • Portomarin

    11 Oktober, Sepanyol ☁️ 20 °C

    11. Okt. ⛅️🌞 12 - 22°C
    Kurz vor Sonnenaufgang geht's weiter. Wie werde ich den Camino heute erleben. Aber zuerst ein Café con Leche und ein Tarta de Santiago 😋
    Zweitens Frühstück folgt nach rund 7,7 km. Die Rucksäcke der "Turnbeutel Pilger" sind echt mini.
    Rats fats und da ist die 100 km Markierung. Das gute Wanderwetter hält an und Portomarin ist nicht weit.
    Einige Highlights folgen auf dem Weg zur Herberge. Geschafft.
    Es war echt viel los auf dem Camino, ich hatte es mir aber voller vorgestellt.
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  • Palas de Rei

    12 Oktober, Sepanyol ☁️ 11 °C

    12. Okt. 🌞⛅️ 12 - 23°C
    8:10 Uhr. Die Bars sind recht voll und ich erwische gerade noch das vorletzte Napolitana 😋 (5 Min. später kamen Neue).
    Heute ist übrigens der Nationalfeiertag Spaniens, es ist ein nationaler Feiertag. Ich bin gespannt ob sich das auf dem Weg bemerkbar macht. (Spoiler, auf dem Weg hat nur ein "VP" geschlossen).
    Sonnenaufgang ist erst um 8:39 Uhr.
    Ich habe gerade mal umgeschaltet, ich habe den Camino verlassen und bin ab jetzt auf einer Wanderveranstaltung. Auf einem MM, UM oder was ähnliches. Teilnehmerzahl bestimmt über 1000 Menschen.
    Es gibt 2 Unterschiede, die Verpflegung ist besser und es gibt keine Schlussläufer die alle Markierungen einsammeln ☺️
    Die ersten 3 VP'S waren mir zu voll. Erst beim 4 VP (km 9,1) war keine Schlange an der Kaffeemaschiene ☺️
    Auf dem weiteren Weg nach Palas de Rei passiert nicht viel. 25 Kilometer, das war's für heute.
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  • Azúa

    13 Oktober, Sepanyol ⛅ 22 °C

    13. Okt. ☁️🌤☀️ 15 - 23°C
    Noch 3 Tage bis SdC. Auf geht's.
    Eine Stunde vor Sonnenaufgang. Ich sitze mit Café con Letche und Croissant im Cafe und draußen schlängelt sich eine Lichterkette vorbei. Die Frühstartgruppen (1, 2, 3, ...) sind als erstes auf den Weg.
    Ich erreiche Melide. Dort wollte ich eigentlich Pulpo essen. Pustekuchen. Ein sehr bekanntes Restaurant für Pulpo ist zur Lunch Zeit leider rappelvoll. Also weiter zum Kreisverkehr. Hier finde ich eine fast leere Bar. Ich genieße einen Café con Leche und leckere Churros ☺️😋
    Bis Arzúa sind es nur noch 14 Kilometer.
    Viele Pilger sind den freundlichen, verbindenen Gruß "buen Camino" nicht mächtig. Irgendwann höre ich auf zu grüßen. Ein weiteres Stück Camino geht verloren. Leider.
    Zum Glück treffe ich einige bekannte Gesichter, die ich zwischen Astorga und Sarria kennengelernt habe
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  • O Perdrouzo

    14 Oktober, Sepanyol ☀️ 26 °C

    14. Okt. ⛅️🌤🌞 13 - 27°C
    Zum Frühstück gibt's Café con Leche und ein Stück Tarte Santiago 😋
    Die Wetteraussichten sind ausgezeichnet ☺️
    Ein Reisebus öffnet seine Pforten, 48 weitere, wanderlustige Pilger rauschen auf den Camino. Heute wird es wieder richtig voll und ich bin ein Teil der großen Masse.
    Ich pausiere auch in der "Casa Tía Dolores", sie ist eine Kult-Bar und ein beliebter Zwischenstopp für Pilger auf dem Camino Francés. Angeblich ist die Bar mit 50000 leeren Bierflaschen dekoriert. Beim nächsten Mal zählen ich die Flaschen.
    Bevor ich meine Albergue nach 16 Kilometer erreiche, pausiere ich vier mal. Super Versorgung. Als Backup habe ich nur einen halben Liter Wasser und ein paar Kekse 🍪 im Rucksack.
    Morgen geht's nach Santiago!
    Bild 14 zeigt eine praktische Pilgerausrüstung 🤔
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  • Santiago de Compostela

    15 Oktober, Sepanyol ☀️ 24 °C

    15. Okt. ⛅️🌤🌞 11 - 24°C
    Die Schritte werden zielstrebig, hinauf zum Monte do Gozo mit dem Pilgerdenkmnal Miradoiro á Catedral.
    Der erste Blick auf Santiago.
    Hinein in die Stadt, bald erklingt das Dudelsackspiel, der Torbogen Arco do Pazo, Blick nach links, der Praza do Obradoiro ist voller Menschen, weit nach oben schweift mein Blick und ich stehe da, mein Ziel 😀 ist erreicht.Baca lagi

  • Fisterra

    18 Oktober, Sepanyol 🌬 18 °C

    18. Okt. 🌤🌞 12-18°C
    Der letzte Wandertag. Angekommen, von Almeria am Mittelmeer bis Fisterra am Atlantik. Ohne Worte, es ist ein schönes Gefühl. 😎

    Tamat perjalanan
    18 Oktober 2026