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  • Day153

    Zum Tee bei den Äffchen

    November 20, 2021 in Gibraltar ⋅ 🌧 16 °C

    Nachdem wir gestern erfolgreich nach Gibraltar einreisen konnten, war es heute Zeit die einzigen wildlebenden Äffchen Europas zu besuchen. Dazu wollten wir früh aufbrechen um den Felsen zu Fuß zu erklimmen. Allerdings mussten wir feststellen, dass unsere Kamera nicht geladen war, sodass sich unsere Einreise ins vereinigte Königreich verzögerte. Wir entschlossen uns die Seilbahn zu nehmen und nicht zu laufen. Oben angekommen trafen wir direkt auf die Äffchen, die sehr zahm und sehr lieb waren. Am Tag vorher hatte sich Inca leicht geschnitten und daher ein buntes Pflaster am Daumen, was eines der Äffchen neugierig werden ließ. Es kam näher und nahm Incas Hand um sich das genauer anzugucken. Danach nahm es sich vorsichtig die andere Hand um herauszufinden, ob die auch so komisch aussieht.
    Das Wetter war, wie es sich für Großbritannien gehört, furchtbar. Es hat wie aus Eimern geregnet. Die Äffchen haben ganz fasziniert im Wasser gespielt.
    Klitschnass liefen wir zurück in die EU zu unserem Auto und fuhren, mit aufgedrehter Heizung zum nächsten Campingplatz.
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    Traveler

    Tja, die Engländer, das mit dem Wetter bekommen die auch nicht hin🙈Aber sonst eine schöne Geschicht😃

    11/24/21Reply
    Traveler

    Der Affe untersucht Incas Hand🥰, zu gerne hätte ich das gesehen😄

    11/24/21Reply
     
  • Day119

    Mit dem Kajak auf dem Lima

    October 17, 2021 in Portugal ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir entschlossen uns ausnahmsweise die Küste zu verlassen und in die portugiesischen Berge zu fahren. Hier verbrachten wir zwei Nächte mit unfassbarer Luftfeuchtigkeit auf dem Campingplatz Lima escape. Wenn es hier gerade nicht geregnet hat, dann war es doch zumindest nebelig. Wettertechnisch war es also so, als ob wir Galicien nie verlassen hätten. In der Rezeption hing eine große Karte die Kajaktouren anpries. Aber warum Geld ausgeben wenn man ein eigenes aufblasbares Kajak besitzt, dass immerhin knappe 30 000 km nur für diesen Zweck mitgereist ist. Also begaben wir uns - anfangs bei Sonne, später bei Regen- aufs Wasser um die Gegend zu erkunden. Wir paddelten einen Zulauf des Limas hinauf bis zu einer kleinen Lagune und einen anderen Seitenarm entlang zu einer Brücke, von der man wohl sehr gut ins Wasser springen kann, wie uns erzählt wurde. Aufgrund der wenig warmen Witterung war uns da aber nicht nach, weshalb wir zügig zurück zum Platz ruderten und unterwegs noch die (Schaden-) Freude hatten ein portugiesisches Pärchen bei ihrem ersten Mal in einem Kajak zu beobachten, wie sie unkontrolliert im Kreis ruderten. Wobei rudern konnte man dieses unkoordinierte Wackeln mit dem Paddeln eigentlich nicht nennen.
    Den Tag beendeten wir mit Bier und gegrilltem Gemüse.
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    Traveler

    Aber es ist doch lustig,wenn andere versuchen ein Boot zu kontrollieren. Ich kenne das und manchen Angler hat das die Schnur gekostet🤣Das klingt nach viel Spaß und die Ernährung stimmt auch😉

    10/18/21Reply
    Traveler

    Klingt gut😉

    10/18/21Reply
    Traveler

    Stimmt, jetzt sehe ich die Wasserfontäne auch😄

    10/23/21Reply
     
  • Day106

    Das erste Mal Surfen

    October 4, 2021 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute war es endlich so weit, die erste Surfstunde für Tim. Die Anmeldung lief super einfach über Whatsapp. Am gleichen Tag, haben wir vom Surflehrer noch eine Nachricht bekommen, dass der geplante Strand schlechte Wellen hätte und wir auf einen anderen ausweichen würden. Insgesamt haben wir dann tatsächlich drei Strände angefahren bis wir gute Bedingungen hatten. Nach einer kurzen Einweisung und Aufwärmen ging es auch schon direkt mit dem Brett ins Wasser, frei nach dem Motto, probier mal aus, dann sage ich dir was du alles falsch machst. Aber anscheinend stellte sich Tim gar nicht so doof an. Zumindest laut des Surflehrers, der meinte er gehöre zu den Top 15% der Leute beim ersten Mal mal ( jaja Tim du Angeber). Möglicherweise ist das aber auch nicht so schwierig, wenn unter den restlichen 85% auch die ganzen unsportlichen, bierbäuchigen Touris sind. 😁
    Nach etwa einer Stunde war dann allerdings die Kraft aufgebraucht, denn Surfen ist wirklich anstrengend und nach anfänglich schnellen Erfolgen, gab es viele Stürze, einige große Schlücke Salzwasser. Und auf das anfeuernde "Paddel, paddel, paddel!" des Lehrers, bekam Tim kaum noch die Hände aus dem Wasser. Aber dennoch surfen macht riesig Spaß und wir werden uns das beide noch aneignen. Etwas Zeit haben wir ja dafür mitgebracht! 🏄‍♀️🏄‍♂️
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    Traveler

    Ja super cool. Das klingt nach einer Menge Spaß sicher auch beim Zuschauen😄

    10/18/21Reply
     
  • Day16

    Verloren in den Bergen

    July 6, 2021 in Sweden ⋅ ⛅ 24 °C

    Gegen 4 Uhr wachten wir nach etwa 3 Stunden Schlaf auf. Ein wenig durchgefroren und auch noch etwas müde. Unsere Ausrüstung war zwar sehr leicht, aber dann doch nur mäßig geeignet... Deswegen spricht man wohl auch von stupid light ( das nächste mal packen wir definitiv einen zweiten Rucksack in den Van).
    Nachdem wir noch ein ganzes Stück gelaufen waren und wieder Handy Empfang hatten stellten wir fest, dass wir irgendwann gegen 0 Uhr eine falsche Wegzweigung genommen haben müssen... Unser neuer Weg führte uns nicht wie geplant zurück zum Van, sondern in Richtung der norwegischen Grenze zur E10. Zwischen uns und der (Corona bedingt) geschlossenen Grenze lag ein Dorf (weniger als 50 Einwohner) und unser Auto war knappe 30 km auf der E10 von uns entfernt... Wir setzten uns also um 5 Uhr morgens an die Straße und hofften, das einer dieser weniger als 50 Menschen um 5 Uhr morgens aus irgendeinem Grund in Richtung Abisko musste... Nun ja, offensichtlich haben wir unverschämtes Glück, denn einer tauchte tatsächlich nach 10 min auf und nahm uns auch mit. Er arbeitete im Hotel in Bjorkliden von wo aus wir die übrigen 8 km bis zu unserem Auto liefen, begleitet von so ziemlich allen Mücken der Region. Den Rest des Tages verbrachten wir schlafend auf einem Parkplatz in der Nähe des Sees. Abends gab es Rotkohl mit Klößen. Den nächsten Tag verbrachten wir komplett hier und es gab noch Brennnesseln mit Bratkartoffeln. Der Vortag hatte uns doch ganz gut geschafft. Kurz bevor wir gegen 12 Uhr abends ins Bett fielen, fiel uns auf, das wir den perfekten Blick auf die Mitternachtssonne hatten, ganz ohne auf den dummen Berg zu steigen und uns zu verlaufen :D.......
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    Traveler

    Manchmal liegt das Gute doch so nah😃Sehr nettes Völkchen die Schweden👍

    8/10/21Reply
     
  • Day15

    Nachtwanderung in Abisko

    July 5, 2021 in Sweden ⋅ ⛅ 20 °C

    Und wieder fanden wir keinen Schlaf... Dementsprechend lange blieben wir im Bett liegen. Außerdem war es abartig warm. Unser Plan für heute war unser Auto stehen zu lassen und mit dem Bus zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zu fahren. Tja, den Bus verpassten wir... Also haben wir unseren Van auf dem Parkplatz des Abisko Nationalparks abgestellt und sind per Anhalter nach Bjorkliden gefahren. Dort startete unsere 35 km Wanderung durch die Berge zurück nach Abisko. Bei knappen 35°C wanderten wir durch Schnee (klingt komisch, ist aber so) entlang einer zwar kargen aber sehr schönen Landschaft. Nasser Boden und auch nasse Füß gehörten dazu. Wir wollten auf dem Berggipfel die Mitternachtssonne beobachten und kamen sogar pünktlich oben an, allerdings versperrte uns ein noch größerer Berg die Sicht. Wir liefen weiter bis wir ein gemütliches Plätzchen fanden an dem wir unser Mückennetz und unsere Schlafsäcke auspacken konnten. Gebettet auf dem Moos schliefen wir ein.Read more

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    Das sieht so ein bisschen ,wie beim Herrn der Ringe aus. Ganz tolle Bilder😃

    8/10/21Reply
    Traveler

    ja, das geht so in die Richtung 😁 war auch super schön

    8/10/21Reply
     
  • Day13

    Kulinarische Abenteuer

    July 3, 2021 in Sweden ⋅ ☀️ 23 °C

    Oberhalb des Polarkreises... Keine Nacht mehr... Dementsprechend haben wir nur mäßig gut geschlafen. Aber das hielt uns natürlich nicht davon ab ein weiteres Abenteuer zu erleben, ein kulinarisches Abenteuer. Seit Jockfall besaßen wir ein kleines Heft, in dem ganze sechs lokale und essbare Pflanzen beschrieben waren. Also entschlossen wir uns für ein ausgewogenes frisch gepflücktes Menü. Blüten und Blätter und Knöterichsamen für den Salat, Stängel gekocht und angebraten. Außerdem (gekaufte) Kartoffeln mit Piniensprösslingen und Knospen. Hinter Kiruna suchten wir uns unseren Schlafplatz und kochten anschließend ziemlich geiles Essen.Read more

    Traveler

    lecker,lecker.Um euer Überleben in der Wildnis mache ich mir keine Sorgen,solange das Buch dabei ist 😉

    8/10/21Reply
     
  • Day12

    Bis zum Polarkreis und noch viel weiter

    July 2, 2021 in Sweden ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach einem kurzen Frühstück haben wir unseren Anhaltet wieder eingeladen und sind weiter auf der E10 in Richtung Överkalix gefahren. Dort haben wir unseren Mitreisenden abgesetzt und sind über den Fluss um kleinere Straßen zu nehmen. Es hat sich gelohnt, denn wir trafen unser erstes Rentier 🤩 und kurz danach sogar eine ganze Rentierherde, die auf der Straße chillte. Kurz darauf überquerten wir den Polarkreis und machten halt in Jockfall. Hier konnten wir den gleichnamigen, riesigen Wasserfall bestaunen und in der Lachstreppe Lachse beobachten. Unser Tag endete an einem kleinen Naturrastplatz, direkt am Fluss wo wir noch die abendliche Sonne bei einem Bier genossen (frisch gekühlt aus dem Fluss).Read more

    Traveler

    fehlt nur noch Lachse mit der Hand fangen. Dann seid ihr richtig gewappnet, um in der Wildnis zu bestehen!

    8/10/21Reply
     
  • Day11

    Das Mienenabenteuer

    July 1, 2021 in Sweden ⋅ ☀️ 23 °C

    Während wir mit Blick auf den See frühstückten, kamen einige Schweden, die bei dem guten Wetter offenbar den gleichen Plan hatten. Und weil die Schweden super lieb sind haben wir von denen Erdbeeren aus dem eigenen Garten bekommen 😁
    Danach ging es für uns in den Adventure Park. Hier gibt es eine alte Mineralmiene, die Mitte des 20.Jahrhunderts aufgegeben wurde, 50 Jahre unter Wasser stand, nun aber wieder zugänglich ist und besichtigt werden kann. Der Adventure Park bot außerdem noch einen Hochseilgarten und so wurden wir an der Kasse verwundert angestarrt, dass wir nur die Miene besichtigen wollten. In einem Hinterzimmer hingen einige Arbeiterkittel und Schutzhelme, außerdem gab es Gummiestiefel und sehr schlechte Taschenlampen um die Ausrüstung zu komplettieren. Wir wurden mit einem Einleitungsfilm (auf Schwedisch) und den Worten "dann da raus und dem Weg nach" alleine gelassen. Nach dem Filmchen ging es eine nasse Holztreppe hinab in die Tiefe. Begleitet vom stetigen Plätschern des Wassers und dem dumpfen Wummern der Pumpanlage konnten wir einen Sternenhimmel betrachten, aus Feldspatkristallen, die im Scheinwerferlicht leuchteten. Unten angelangt lag vor uns allerdings nur Dunkelheit, die Scheinwerferanlage war nicht im Betrieb. Allerdings wurde sie auf Nachfrage extra für uns in Betrieb genommen, sodass wir die Miene doch noch erkunden konnten.
    Nach der Miene sind wir weiter nach Skeleftea gefahren und haben uns dort Bonnstan angeguckt. Eine Kirchenstadt aus der Zeit zu der die Leute zur Gottesdienstpflicht oft über weite Strecken hinweg anreisen mussten und dann auch einige Weile blieben. Die Häuser standen also einen Großteil der Zeit leer. Außerdem ist der Stadtteil, aus Holz erbaut, auch schon häufiger Bränden ausgesetzt gewesen, wie ungefähr jede Stadt in Schweden (der offensichtliche Nachteil von Holzhütten). Bonnstan ist eine der am besten erhaltenen Kirchenstädte und auch heute noch bewohnt (Wochenend- und Ferienwohnungen).
    Danach ging es weiter. Wir haben unterwegs noch einen Anhalter mitgenommen und sind bis zum Naturparkstrand (mit Aussicht aufs Industriegebiet o. O) gefahren und dort geblieben. Unser Anhalter hat dort im Wald geschlafen und wir, vor Mücken geschützt, im Auto.
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    Traveler

    Und jetzt wart ihr auch noch in Moria. Sehr cool😲

    8/10/21Reply
    Traveler

    das war wirklich super, hatten wir auch komplett für uns alleine 😁😁 eine Spitzhacke hat uns noch gefehlt

    8/10/21Reply
     
  • Day10

    Shoppingtag

    June 30, 2021 in Sweden ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir sind spät losgefahren, waren wohl geschafft von gestern... Kurz nach dem Start haben wir in einem Outdoor Outlet gehalten und etwas geshoppt. Später haben wir noch weiter Läden besucht und sind durch Örnskölvig spaziert. Unser Tag endete auf einem Parkplatz an einem Flussdelta.
    Am nächsten Morgen konnten wir zwei Fachmänner dabei beobachten, wie sie einen Container (für Holz) mit einem LKW auf ein Boot verladen haben. Das das Boot nicht untergegangen ist und der Anleger noch steht grenz wohl an ein Wunder . Mit einem Frühstückskaffee in der Hand entschieden wir uns durch das Vogelschutzgebiet zu spazieren. Über eine wirklich große Hängebrücke. Dahinter lauerten jedoch schon die Mücken auf uns und wurden immer mehr, sodass wir unseren Morgenspaziergang im Laufschritt beendeten. Im Anschluss sind wir nach Umea gefahren und sind in ein paar weiteren Outdoorläden shoppen gewesen. Wir haben uns neue supercoole Campingstühle gekauft. Und die sogleich am nächsten See für unsere Fika ausgepackt. Dort saßen wir eine ganze Weile in der Sonne und genossen den Ausblick. Zum Tagesende sind wir bis kurz vor Skeleftea gefahren und haben dort an einem weiteren See geschlafen.
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  • Day8

    Hungrig im Skuleskogen Nationalpark

    June 28, 2021 in Sweden ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Nacht haben wir nur mäßig gut geschlafen,... Es wird nicht mehr dunkel, das bringt den Biorythmus etwas durcheinander. Nach einem Kaffe liefen wir ausgerüstet mit Wasser und drei Müsliriegeln los in den Nationalpark. Zu erst ging es zur Slåttdalsskrevan. Einer Felsschlucht, die dadurch entstanden ist, dass sich der Nationalpark seit der letzten Eiszeit um etwa 1 m alle 100 Jahre anhebt. Die Spannungen im Untergrund haben über die Jahrtausende dazu geführt, dass der Berg in der Mitte gespalten ist. Neben der Schlucht gibt es einen Bergsee auf 75 m über den Meeresspiegel mit gutem Ausblick auf das Meer. Etwas weiter in den Wald hinein kann man Steinzeitgräber finden. Die Steinhügel wurden ursprünglich mal direkt am Strand gebaut und liegen nun mitten im Wald 50 m über dem Meer. Wir liefen einen großen Bogen durch Wald- und Sumpflandschaften und stellten irgendwann fest, dass wir noch einen weiten Rückweg vor uns hatten. Weder das Wasser, noch die Müsliriegel reichten als Versorgung aus, sodass wir etwas unterzuckert und durstig zurück am Auto ankamen. Wir beschlossen heute nochmal hier zu übernachten. Den Abend verbrachten wir in der Gesellschaft eines anderen deutschen/österreichischen PärchensRead more

    Traveler

    Da leben bestimmt Elfen😀

    7/11/21Reply
    Traveler

    Jaaa, haben auch überlegt ob Ronja Räubertochter hier zum Teil gedreht wurde

    7/11/21Reply
     

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