Karaberd- die Berge locken uns😀
1. oktober 2024, Armenien ⋅ ☁️ 15 °C
Auf dem Kliff, auf welchem unser Stellplatz ist, ist es kühl. Der Wind ist zügig. Kaya & Steffen sind noch vor Ort. Wir unterhalten uns noch eine Weile und dann geht es für uns weiter.
Wasser wird an einem Supermarkt getankt. Dazu Ice Kaffee. Puh, bei dem Wetter wäre warm zwar besser, aber der bringt wenigstens etwas Schwung in die Herbststimmung😁. Noch ein kurzer Stopp beim Bäcker und dann geht es ins Tal.
Ein richtiges Ziel gibt es noch nicht. Das Wetter fühlt sich nach drinnen sein und Kamin an. Nach einigen Kilometern entdecken wir einen interessanten Berg. Okay, der Plan steht. Wir verlassen die Hauptstraße. Alles was abseits der Hauptstraße ist, scheint in Armenien ungeteert zu sein. So holpern wir durch reichlich Schlaglöcher bis zur Ortschaft Karaberd. Hier ist alles ursprünglich. Die Straßen sind Offroad Pisten mit tiefen Wasserrinnen und Absätzen. Heu wird mit alten Trucks eingefahren. Zwei Hunde wollen zwei andere Hunde attackieren. Einer der aggressiven Angreifer springt an einer Mauer hoch. 2 Meter mit den Hinterbeinen in die Höhe. Wow, hier steigen wir nicht aus🙈.
Wir fahren in der Untersetzung einen steilen Berg hinauf und bauen uns aus Steinen eine halbwegs ebene Stellfläche. Die Hunde sind weit genug entfernt & der Ausgangspunkt zur Wanderung ist gut👍.
Am nächsten Morgen kommt ein freundlicher Herr. Er möchte uns zu sich einladen. Das freut uns sehr, wir möchten aber erstmal wandern. So laden wir den Mann ein. Wir haben sehr lecker eingelegte Gurken vom Markt. Da sagt er nicht nein😊.
Die Wanderung führt uns dann durch Nebel und kühles Herbstwetter immer hinauf. Wir müssen einen unromantischen Steinbruch umlaufen und kommen dann in schöne Gefilde. Die Sonne kämpft mit dem Nebel und schenkt uns tolle Ausblicke. Auf 2404m Höhe ist der Ausblick über den kleinen Kaukasus sehr schön & wir ahnen langsam, dass das Potential an Bergwanderungen groß ist👌.
Wieder unten wird schnell kalt geduscht. Das Wasser hat immer die falsche Temperatur. Im Sommer dürfte es gerne kalt sein. Gen Winter ist es dann kalt. Aber so ist halt die Challenge des Lebens😉.
Dann geht es nach Vanadsor. Wir parken gegenüber eines Farbengeschäftes. Zwei Männer sind keine Minute später bei uns und finden unser Fahrzeug richtig gut.
Sie bitten uns ins Geschäft. Frauen wie Manner, alle sind freundlich & es wird gescherzt und gelacht. Dazu gibt's einen grünen Tee. Draußen regnet es und der Tee ist lecker und tut gut. Zudem freuen wir uns über die Gastfreundschaft und die Willkommenkultur😍.
Unser erster Marktbesuch war dann zum üben. Wir müssen erstmal ein Preisgefühl bekommen. Die Umrechnung 427 Dram = 1€ ist ungewohnt. Vorher waren 3 Lari = 1€. Mit den hohen Beträgen jetzt wirkt alles teurer. Wir fuchsen uns mal langsam rein und stocken unsere Vorräte auf. Die Auswahl ist gut. Es gibt endlich mal wieder frischen Spinat. Außerdem geräucherte Forelle zu 1€/ Stück, Blumenkohl, Rinderleber für Herrn Linguini usw. usf..
Beim rausfahren aus der Stadt, die stark sowjetisch geprägt ist, fallen uns die alten Busse auf. Sie fahren mit Gas und haben sicher schon viel erlebt😅.Læs mere
















Rejsende🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥
Rejsende
Wo bleibt ihr denn.😅
Rejsende
Starkes Bild.👍🤩
Rejsende
Gut geklaut….. 😁🤣😂