• Vorotan Pass & das Stonehenge Armeniens

    November 16, 2024 in Armenia ⋅ ☀️ 7 °C

    Unsere Vorräte gehen zu neige. So verlassen wir an Tag 4 Artavan und unseren liebgewonnenen Stellplatz.

    Über den Vorotan Pass geht es für uns nach Sissian. Der Pass führt auf ca. 2300m und ist Teil der alten Seidenstraße. Heute dient die Verbindung verstärkt als Logistikbrücke zwischen dem Iran & Russland. So kommen uns zahlreiche LKW mit iranischen Kennzeichen entgegen.

    Sissian bietet uns dann die nötige Infrastruktur zum Einkaufen. Der Ort selbst wirkt grau. Die unbefestigten Seitenstraßen sind schlammig. Es ist kalt und die Menschen sind warm eingepackt. Die Preise für Obst & Gemüse sind weiterhin hoch. Tomaten & Gurken sind mehr als doppelt so teuer wie in Jerewan. Von 80cent auf 2€ das KIlogramm ist schon ein Preissprung. Somit gibt's Tomatenmark & keine Gurken😅. Paprika, Auberginen, Blumenkohl, Kürbis, Karotten, Mandarinen & Bananen sind jedoch erschwinglich und die Verpflegung ist somit gesichert🤠. Außerdem erstehe ich eine frisch geräucherte Forelle zu 65cent. Nicht nur günstig, nein lecker war sie auch👌!
    Die Verkäuferinnen waren zudem allesamt freundlich & hilfsbereit. In Armenien fühlen wir uns willkommen😊.

    Das Stonehenge Armeniens heißt Zorakarer und ist ein bronzezeitliches Gräberfeld mit antiker Siedlung. Es liegt nahe der Stadt Sissian in der Provinz Sjunik. Wir stehen nun den zweiten Tag an diesem hübschen Ort. Die Aussicht auf die umliegende Bergwelt ist sehr schön. Gleich wird der Kochlöffel geschwungen. Heute gibt's eine Blumenkohl Nudelpfanne mit Tomatenmark😁!
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