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  • Day62

    Lanka - holidays from holidays!

    November 2, 2018 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 30 °C

    „Wow, wie entspannend!“
    Das ist wohl die einfachste und zutreffendste Aussage, wenn du von Indien auf diese Insel kommst...Lanka ist weniger chaotisch, weniger dreckig, weniger arm und vor allem weniger anstrengend und überfordernd als incredible India.
    In Indien reist und verarbeitest du, in Lanka erholst und regenerierst du dich.
    Ob wir das nach unseren ersten zwei Reisemonaten durch Rajasthan und Nordindien nötig hatten?! Ja, und wie!

    Nach zwei Tagen in Colombo, die wir mit der Suche nach einem Lanka-Reiseführer und einer neuen SIM-Karte verbracht haben, mit selber kochen in unserer Unterkunft und einem richtigen Prosecco auf der Dachterrasse ging es für eine Woche nach Hikkaduwa, einem kleinen Strandort im Südwesten.
    Die Zugfahrt zweiter Klasse dorthin war - what a real surprise! - viel schlechter als unsere Zugreisen in Indien... der Zug war komplett überfüllt und so verbrachten wir die zwei Stunden eingepfercht zwischen anderen Touristen und Locals, halb auf dem Trittbrett, halb im Durchgang zweier Zugwaggons. Und doch war es wunderbar; die Schienen führen den Zug stetig nah der Küste entlang, vorbei an kleinen und grösseren Ortschaften und so hast du sightseeing und Platzangst in einem!
    In Hikkaduwa angekommen fanden wir einen Tuktuk-Fahrer, der uns drei Wünsche auf einmal erfüllt hat:
    1. Er hat uns zu einem Grocerystore gefahren, in dem wir uns mit Papes und Filtern eindecken konnten (-beides kennen sie in Colombo nicht und ohne diese Utensilien bringen dir fünf Tabaks aus dem dutyfree herzlich wenig)!
    2. Er hat uns zu seinem Haus gebracht, wo wir gleich einen Roller für die ganze Woche buchen konnten (und das für faire 6000 Rupien, also 36 Franken)!
    3. Er fuhr danach unser Gepäck in unsere Unterkunft (und wir fuhren auf unserem Roller hinter ihm her)!

    Wir geben es (ungern) zu, aber in Hikkaduwa haben wir uns eine Unterkunft über unserem Budget geleistet...aber als wir im Himalaya so gefroren haben, waren wir uns einig, dass das sein darf und muss. Und so haben wir eine Woche in unserer Cabana inklusive privatem Plungepool in einem tropischen Garten verbracht, natürlich mit allem Sinnvollen, was so dazu gehört: Morgenyoga auf der Terrasse, leckeres Sri Lankanisches Frühstück, Ausflüge zum Strand um in den Wellen zu spielen, Lassis zu schlürfen und riesige Meeresschildkröten zu bestaunen, gefüllten Rotis in allen Varianten zum Znacht und etlichen leckeren, selbstgemixten Drinks.
    Wie gross die Müdigkeit war, das merkten wir erst dort in unserem kleinen Paradies, als es nichts zu organisieren, nichts zu handeln, nichts zu überlegen gab...obwohl, so ein Roadtrip mit dem eigenen Tuktuk, das wäre schon reizvoll...aber das ist eine andere Geschichte!

    Hikkaduwa, Dankeschön für die Ruhe, den Luxus, das einfach Nichtstun - für die Erholung und die dadurch neue Energie. Nächstes Abenteuer, we‘re ready!
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