• Pejë und Deçan (Verwunschene Berge)

    Apr 28–30 in Kosovo ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach unserem kurzen Aufenthalt in Pristina haben wir uns mit unserem (inzwischen nicht mehr ganz so) weißen Dacia Sandero auf den Weg Richtung Westen nach Pejë (serbisch: Пећ) gemacht. Die etwa zweistündige Fahrt über großteils gute Straßen verlief ereignislos und gleichwohl wir die Menschen im Kosovo bisher als recht sportliche Fahrer:innen erlebt haben, sind wir bisher nur an einer Unfallstelle (Blechschaden) vorbeigefahren.
    In Pejë überkam uns mangels Frühstück erstmal ein Hüngerchen und man muss echt sagen, das Essen ist (wie bisher auf der ganzen Reise) echt lecker und preiswert (hier z. B. eine solide Pizza für 5 €). Die Altstadt und die schöne Uferpromenade sind an sich recht überschaubar, weswegen uns nach ein bisschen Bummeln der Weg bereits tiefer in das eigentliche Highlight der Region geführt hat: In die "Verwunschenen Berge" (Bjeshkët e Nemuna). In der Nähe des Örtchens Deçan führt die Straße zu unserer recht entlegenen Unterkunft vorbei an dem serbisch-orthodoxen Kloster Visoki Dečani aus dem 14. Jahrhundert (die Fresken auf den Fotos sind echt von 13hundertnochwas), welches aufgrund weiterhin anhaltender ethnischer Spannungen zwischen Serben und Albanern streng durch eine KFOR-Einheit bewacht wird (siehe auch Fotos).
    Eigentlich wollten wir auch wandern gehen, sind aber letztlich im falschen Tal dieses Gebirgsabschnittes gelandet und hätten erstmal knapp zwei Stunden zu einem guten Ausgangspunkt für eine Wanderung fahren müssen; letztlich sind wir hier dann einfach ein bisschen im Wald rumgelaufen und haben die in der Tat frische Luft und menschenleere Umgebung genossen. Die Unterkunft ist nicht so der Knaller, aber das Essen dafür schon!
    Morgen geht es dann bereits weiter nach Prizren, der angeblich schönsten Stadt des Kosovo. Leider ist Regen angekündigt, aber wir lassen das mal auf uns zukommen!
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