• Herrliches Taghazout تغازوت

    26–27 gen, Marocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Mit dem Chälli komme ich einmal von Norden nach Taghazout und ich bemerke gleich den Vibe. Es ist touristisch, aber schön und chillig-wuselig zugleich und ich sehe junge Leute, Surfer auf den Straßen und Camper auf einem erhabenen Parkplatz am Ende des Dorfes. Also geht es kurzerhand aus der Stadt den Berg rauf, links rein und die Straße wieder runter, um zu diesem Parkplatz zu gelangen. Als ich ankomme sehe ich einen Sonnenschirm und eine leeren Stuhl, ich warte ein paar Minuten, aber niemand kommt. Der Parkplatz ist halb mit einem Metallgitter versperrt und zudem, dass der Platz eh schon eng ist, steht noch ein Auto quer hinter zwei Wohnmobilen. Trotzdem entschließe ich mich, langsam auf dem Parkplatz zu rollen. Dabei bemerke ich direkt einen schönen freien Platz, auf den ich mich stellen könnte. Hinten gibt es einen Wendehammer, bei dem ich drehe um und fahre zurück. Doch das eine Auto steht so, dass ich nicht einparken kann. Ich rolle langsam daneben und frage freundlich auf was sie warten und er signalisiert mir, dass sie auf den Platzwächter warten. Ich sage, dass ich gerne dort parken möchte und bitte ihn ein Stück vorzufahren, dem der Mann sehr freundlich lächelnd Folge leistet. Vorsichtig parke ich rückwärts, da das Gelände nach dem Begrenzungsstein etwas ansteigt und noch eine Straßenlampe dort steht. Ich freue mich und mache mich fertig, um auf auf die Adventure Lab Cachetour zu gehen, weswegen ich hergekommen bin. Es geht runter vom Parkplatz zum Strand auf die Promenade bis zu einem Hotel und wieder zurück über den Sand. Es tummeln sich viele Surfer, junge Leute und die Stimmung hin zum Sonnenuntergang mit all den Surfern im Wasser und den Schaulustigen auf den Steine am Rand ist super.
    Abends gehe ich in die Stadt entlang des Restaurantmeile am Meer und alles ist brechend voll, sehr lebendig! Ich flaniere umher, vorbei an einem Fußballplatz, wo die Kids spielen. Ich besorge mir einen frischgepressten O-Saft für 15 Dirham bei einem sehr freundlichen Händler mit den typischen manuellen Saftpressen aus schweren Metall. Ich schlürfe den Saft und schlendere weiter bis zu einem Geschäft mit einigen Djellaba auf einem langen Kleiderständer davor. Dort treffe ich Ibrahim, einen äußerst freundlichen Marokkaner, der sich auch für eine Djellaba interessiert. Wir plaudern über dies und das und als 2 Damen dazustoßen wünsche ich ihm alles Gute und ziehe meines Weges. Ein frischer Granatapfelsaft vom Händler meines Vertrauens für 30 DH geht schon noch, lecker, lecker 🤤

    Am Ende lande ich auf einem Platz, was die Fressmeile zu sein scheint (insofern man das nicht vom ganzen Dorf behaupten kann) und entscheide mich für ein mega Sandwich namens Msemen. Mit frisch gegrillten Hühnchen für 40 DH, aber sehr doch selbst!
    Leggi altro