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Marokko 2026

Nun wird endlich nachgeholt, was ich 2022 wegen Covid nicht machen konnte. Frei nach dem Motto „besser spät als nie“ 🤫💫 Read more
  • Trip start
    January 20, 2026

    Tickets kaufen und ab auf die Fähre

    January 20 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Mit dem Chälli in Algeciras angekommen ging es erst mal den Hunger bei Ableger King stillen (ich glaube das war nun wirklich das letzte Mal, so ein ekelhafter Fraß) und dann schnurstracks zum Diesel tanken, da der 260er fast trocken war. Dann noch Adblue für 65 Cent und direkt zum Carlos. Dort 30 Minuten gewartet und ich war stolzer Besitzer der Tickets hin und retour für 210 Kröten. Da die Fähre um 19:00 Uhr geht, konnte ich noch mein defektes Rückfahrlicht bei Norauto reparieren und fix beim Mercadona Iberico Schinken und meine Anchovis Oliven kaufen. „Nun wird es eng“ dachte ich mir und flitze zur Fähre, damit ich dort endlos stehen darf. 19:00 Uhr sollte das Ding ablegen und wirklich los ging es um 22:44 Uhr. Gut, dass ich mit schön Zeit lasse beim Aussteigen und sie mit 3 Franzosen in der Garage des Schiffes eingesperrt bin, aber sehr doch selbst!Read more

  • Ankunft Marokko

    January 21 in Morocco ⋅ ⛅ 12 °C

    Mit dem Chälli um 01:20 Uhr in Marokko in Tanger Med angekommen passiert das Unglaubliche. Ich fahre vom Schiff, komme in eine Passkontrolle und muss zurück auf das Schiff, um mir meinen Stempel für die Einreise zu holen, den ich ja nicht besorgen konnten, weil ich in der Garage eingesperrt war. Ich also wieder rein, mit einer gut aussehenden Marokkanerin, die mich an so eine Frau übergeben und die lässt mich einen Einreisezettel ausfüllen. Anschließend mit der Frau zum „Chef“ und die hatten an der Tür vom Chef eine derart harte Diskussionen, aber auf arabisch hört sich das wahrscheinlich so an. Der Herr kommt mit einer Kippe aufm Zahn raus und latscht wiederwillig mit mir eine Etage tiefer, um aus einem Sicherheitsraum einen riesigen Plastikkoffer zu holen, in dem ein Computer eingebettet ist, mit dem er Ausweise scannen kann. Die Asche von seiner Kippe fällt immer wieder auf den Boden, teilweise stehen die Putzis daneben und gaffen nur blöd, sagen aber nichts. Wie wild hackt Cheffe auf dem Computer rum und guckt auf meine Einreisezettel. „Finish!“, sagt er und drück mir den Pass in die Hand. „That‘s it?“, frage ich zur Sicherheit. Wieder fällt Asche zu Boden und er „Yes!“! Mit einem echten und lauten „Thank you!“ verabschiede ich mich beim Captain und flitze den gleichen Weg von Bord, den ich gekommen bin. Unten will der gleiche Kontrollfritz nochmals meinen Stempel begutachten und weißt mir freundlich den Weg nach draußen. Ich fahre den Schildern nach und komme zur Sicherheitskontrolle. Als ich den Camper und 2 Autos sehe, die völlig entleert da stehen und bei dem ein Polizist gerade mit einer Art Teppichmesser eine Karton vorsichtig öffnet, schwant mir Böses. Ich warte und warte und warte und ca. 20 Minuten später kommt ein Polizist zu mir und befielt, wohin ich fahren soll. Ich folge den Anweisungen. Zuerst kommt jemand mit dem Drogenhund und erst als Fiffi fertig ist, fängt Beamter Nr. 2 an den Wagen zu inspizieren. Es gehen 2-3 Schränke auf und als innen mein Kleiderschrank dran ist bemerke ich so richtig seine Konsternation. Er lässt mich fragen und ich frage fast im Ton:“Really?“ 😅😅 Aber sehr doch selbst!Read more

  • 1st Lost Place auf afrikanischem Boden

    January 21 in Morocco ⋅ ☁️ 12 °C

    Als ich mit dem Chälli meinen Übernachtungsplatz verlasse und Richtung Tanger fahre komme ich an diesem LP vorbei. Der Rest läuft im Autopilot ab! Anhalten, Zugang verschaffen, inspizieren, Fotos machen, träumen, zurück zum Einsatzfahrzeug, weiter fahren! Bei der Abfahrt kommt ein Polizist mit der Laserpistole vorbei, direkt vor dem LP, aus dem ich gekommen bin, aber sehr doch selbst! 🤫😂😂Read more

  • 1st marokanischer Strand auf afr. Boden

    January 21 in Morocco ⋅ ☁️ 12 °C

    Mit dem Chälli geht‘s weiter vom LP Richtung Tanger und an einer Polizeistation (von denen es hier sehr viele gibt) biege ich rechts ab, um zum Strand zu gehen. Unten angekommen bemerke ich direkt 2 Hunde, von denen einer direkt freudig wedelnd zu mir kommt. Es ist ein Weibchen mit riesigen Zitzen, also gibt es irgendwo Junge! Mir kommt mein Leitspruch für das Kahr 2016 in den Sinn „Not my problem“ und versuche mein Mitlwid und Helfersyndrom zu unterdrücken und einen normalen Strandspaziergang zu machen. Beide Hunde begleiten mich unaufgefordert. Es folgt eine wilde Kuschellei, erst mit Hundedame Nr. 1 und etwas weniger intensiv mit Hundedame Nr.2. Ich gehe zurück zum Chälli und bemerke noch mehr Hunde, auch junge Tiere. Mir fällt ein, dass ich noch Futter von Joe und Hupi von Kreta im Wagen habe und es gibt eine wilde Fütter- und Kuschelorgie. Aber sehr doch selbst!Read more

  • 1st Kap, Kap Malabata

    January 21 in Morocco ⋅ 🌧 12 °C

    Mit dem Chälli am Kap Malabata, was mich kurzfristig interessiert. Leider ist 1. das Wetter nicht so toll und 2. der Leuchtturm gesperrt, der normalerweise eine grandiosen Blick auf Tanger bietet, aber ich finde noch eine andere Plattform für den entscheidenden View. In die eine Richtung Tanger und in die andere Richtung Europa, klasse, aber sehr doch selbst! 💫Read more

  • Hassan II Moschee - Casablanca

    January 22 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C

    Manchmal muss man auch mal Glück haben oder so ähnlich, denn ich hatte mir vorher einen Parplatz über Park4night rausgesuchten, der direkt neben der Moschee liegt. 1. war das wirklich so, ich musste nur 1x um die Moschee gehen und 2. konnte ich den Wagen für meinen gesamten Casablanca Besuch dort stehen lassen und 3. wollte der echt nette Afrikaner einfach eine „Spende“ als Parkbeitrag haben, was ich echt mal cool fand 😎

    Ja, die Mosche selber ist der Oberhammer, vor allem wenn man wie ich noch nie in einer gewesen ist. Die Hassan II Moschee in Casablanca ist die größte Afrikas und die 3. größte der Welt. Sie fasst 20.000qm, ja 2ha ist sie groß. Innen fasst sie 45.000 Leute und außen nochmals 85.000, was für mich unvorstellbare Dimensionen sind. Was dort los sein muss am Ramadan. Frauen und Männer sind dabei getrennt, sowohl in der Moschee beim Beten, als auch unten in den Waschräumen. Es ist sehr beeindruckend und die 140 DH, was rund 13€ entspricht haben sich völlig gelohnt. Lediglich im Eingangsbereich musste so ein Typ völlig eskalieren und rumschreien, weil er für eine Gruppe einen Sonderpreis aushandeln wollte (insoweit ich das verstanden habe) und der Verantwortliche hinter der Kasse hat bei dem Schreikonzert gleich mitgemacht. Als der Halbmaskierte sich dann auch noch bei mir vorgedrängelt hat, habe ich auch einfach mal rumgeschrien und siehe da, das wirkt sogar! Das habe ich dann aber nicht nachwirken lassen, damit die Stimmung die richtige war, aber seht doch selbst!
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  • Casablanca

    January 22 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Nachdem Besuch der Hassan-II.-Moschee entscheide ich mich zum Cache GCB3K17 zu gehen, was rund 2km quer durch die Stadt sind. Nach kurzer Zeit komme ich an einen Imbiss, der derart gut aussieht (frisch gegrilltes), dass ich mich entscheide dort ein Sandwich mit frisch gegrilltem Hühnchen zu essen. Ich nehme Platz und beobachte das wilde Treiben direkt an der Kreuzung. Es ist ein Schauspiel. Als das Sandwich kommt kreuzt ein Kuhreiher auf und stolziert durch die Tische. Ich werde ihm ein Stück Salat hin, welches er verschmäht. Das Sandwich schmeckt unglaublich gut. Als ich bezahlen möchte frage ich nach dem Preis und ich bekomme 4 DH zu hören, was ca. 40 Cent entspricht. Ich gebe 10 DH und werde sehr dankbar verabschiedet.

    Weiter geht der Weg an einer Art Müllkippe vorbei. Es ist mir ein Rätsel, was dort genau abgeht, aber es sind Bagger auf riesigen Müllberge zugange und mitten drin Menschen und wieder Kuhreiher. Ich halte alles auf Video fest, weil ich die Zustände kaum glauben kann.

    Irgendwann finde ich das Café und entscheide mich einen Moka zu bestellen und anschließend den Besitzer nach dem Cache zu fragen. Noch während der Moka zubereitet wird taucht eine Frau auf und und ich spüre sofort, dass sie auch den Cache sucht. Etwas dummstellend frage ich:“Are you looking for something?“…und sie sagt:“Yes, for a cache.“ Ich teile ihr mit, dass ich aus dem gleichen Grund dort bin, aber noch keinerlei Anstalten unternommen habe den Besitzer des Cafés zu fragen, was dann direkt nachgeholt wird. Kurzerhand zückt der Eigentümer eine Plastikdose samt Logbuch und Stift hervor. Ich plaudere weiter mit der Tschechin und parallel mit Mohammed, der mir helfen soll ein Geschäft für Internetkarten zu finden. Wir trinken zu dritt den Café in plaudern. Die Tschechin ist zwar nicht mein Typ, aber ich frage sie dennoch, ob sie uns begleitet und sie stimmt zu. Mohammed geht voraus und wir kommen um‘s Eck in einen Laden, der nicht weiterhelfen kann und dass irritiert die Tschechin scheinbar so, dass sie zur Moschee verschwindet. Egal, denn im 2. Laden bekomme ich die 5G 10GB Karte von Ingwi für 70 Dirham, umgerechnet 6,50€, d.h. die Karte mit 1GB und zusätzlich eine Aufladekarte mit 10GB und ja, für 6,50€ 😅😅

    Mit neuem Internet gerüstet schleiche ich durch die Straßwn und Gassen von Casablanca. Das Menschenaufkommen, der Verkehr und ganz besonders das Verhalten dabei versetzt mich immer und immer wieder in Staunen, aber sehr doch selbst!
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  • Essaouira Tag 1

    January 23 in Morocco ⋅ ⛅ 17 °C

    Mit dem Chälli in Essaouira und dank park4night einen 1a Parkplatz an der Straße für umme gefunden. Von dort aus geht es zu einem easy peasy cache und direkt in die wunderschöne Stadt. Diese Gassen, der Fischmarkt, das vegane Restaurant in dem ich war, wirklich toll und sehr lebendig, mir am Ende aber zu touristisch, da mag ich es lieber „raw“ wie in Casablanca. Am Ende sind es 7 Caches, die ich hier in 2 halben Tage sammele, was ja für Marokko sehr viel ist und ich sehe mein erstes Camel, aber sehr doch selbst den Tag 1 hier!Read more

  • Cascades de Sidi M'Barek

    January 24 in Morocco ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach dem Besuch meiner Bekannten Peter und Karin geht es weiter durch die Landschaft Richtung Virtuell Cache GC9P7FR. Der Chälli fährt sich super und ich bin glücklich ihn an meiner Seite zu haben. Die Natur hier ist wirklich schön mit der derzeit grünen Vegetation. Die Strasse ist wie immer eng und bei jedem entgegenkommenden Verkehr muss ich stark abbremsen und mit bedacht fahren. Wenn andere Camper entgegenkommen, muss zumindest einer auf den unbefestigten Seitenstreifen ausweichen, was jedoch fast immer erstaunlich gut funktioniert. Dann geht es (mal wieder) auf eine unbefestigte Straße, Kaliber „Ich weiß net, ob das mit dem Chälli eine gute Idee ist“. Als mir 2 Schweizerinnen mit einem alten roten VW Bulli entgegenkommen, frage ich sie kurzerhand wie sich der Offroadparcour weiter oben verhält. Die attraktive schwarzhaarige Lenkerin fragt ob ich zum Wasserfall möchte und ich weiß nun was mich zu erwarten hat. Ich erzähle ihr, dass ich in Sachen Geocaching unterwegs bin, mit dem sie rein gar nichts anfangen kann, aber sie versichert mir, dass ich mit meinem Fahrzeug gut bis zum Dorf fahren, dort aber parken solle, da es dann doch recht eng zugeht. Den Tipp nehme ich dankend an und wünsche eine gute Fahrt. Weiter oben parke ich den Chälli direkt neben der Moschee, auch wenn es sicher noch etwas weiter geklappt hätte, aber sicher ist sicher, denn ich möchte mir ungerne die Heckstoßstange ein weiteres Mal abreißen 🙈
    Mit der Flasche Wasser bepackt geht es los und ich bemerkt relativ schnell beim Durchlesen des Listings des Caches, dass ich um Einiges zu spät dran bin. Bis Sonnenuntergang sind es knapp 60 Minuten und die schreiben etwas von der schnellen Route 1,5 Stunden oder der größeren mit 3-4 Stunden, ärgerlich! Aber hierher muss ich nochmals, denn diese Düne und der Strand etc. sehen vielversprechend aus, aber seht doch selbst!
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  • Plage Iftane شاطئ إفتان

    Jan 24–25 in Morocco ⋅ 🌙 11 °C

    Mit dem Chälli nach dem viel zu späten Versuch den Virtuell Cache zu heben im dunkeln entschieden diesen Strand anzufahren, und dass obwohl ich in den P4N-Bewertungen gelesen hatte, dass ein Fahrer, bei dem Versuch hierherzukommen, mit seinem KfZ abgestürzt ist. Nun, was kann ich für die Dummheit anderer Leute, dachte ich mir und bin losgefahren. Eine richtige Entscheidung, denn wie mir Sahit bei der Ankunft im Restaurant mitteilte, wird die Straße gerade neu gemacht. Bei der Ankunft fährt Hussian seine Wagen noch schnell weg, nur dass ich vernünftig parken kann, das nennt man Gastfreundschaft. Es gibt einen sehr leckeren Minztee und etwas smalltalk mit Sahit, der für die Regierung arbeitet und immer am Wochenende hierher kommt, um Schischa zu rauchen und Bier zu trinken, haha! Wir reden dies und das und ich frage Houssine, ob es noch etwas zu essen gibt. Er muss kurz fragen und bestätigt:“Fisch!“
    Ich sage ja und warte gespannt bei immer intensiver werdenden sehr leckeren Gerüchen, was an dem leicht angebrannten 2 Fischen lag, wie sich später rausstellen sollte. Es war trotzdem sehr gute, dank der super Pommes (gut gesalzen und frisch) und dem super Salat (auch sehr frisch und lecker). Von 7 charmanten Katzen umzingelt konnte ich fast alles verputzen, was dem riesigen Hunger geschuldet war. Hussine fragt mich zum Ende hin noch „nach oben zu kommen“, wahrscheinlich um Wasserpfeife zu rauchen, aber ich lehne dankend ab und mache mein Wohlbefinden nach dem super Essen mehrfach sichtbar und erfrage den gültigen Preis der Speise. Leicht schüchtern sagt er 100 Dirham, was für mich voll okay ist und ich gebe sehr gerne 110 DH. Nun noch ein Zeichen, dass ich die Reste gerne mitnehmen würde und das ich ins Bett gehe und wir wünschen uns eine gute Nacht. Wie dankbar die Leute hier sind. Das ist der Unterschied zwischen Gier und reinem Überleben. In den 1 1/2 Stunden im Restaurant habe ich 2 erwachsenen Männer, 1 Frau und 3 oder 4 Kinder gesehen, die davon ernährt werden müssen und allesamt sehr lieb und zuvorkommend. Glücklich gehe ich ins Bett und lese in meine Upanischaden und schlafe wie ein Baby. Am nächsten Morgen erwache ich von Hundegebäll und sehe eine Hundefamilie ganz natürlich spiele , so toll! Ich gehe raus und laufen 1x den Strand auf und ab, teilweise mit den kleinen Hundies, aber seht doch selbst!
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  • Plage Tafedna

    January 25 in Morocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einem kurzen „Ich muss mich umziehen und etwas essen - Stop“ am Camper, gehe ich mit Rucksack, Handtuch, Badehose und Decke bewaffnet an den Strand und den kompletten Plage Tafedna entlang, vorbei an den Dünen, die man schon vom Dorf aus der Ferne sehen konnte und die der Grund für meinen Spaziergang sind, bis hin zu den Cliffs, wo es dann zumindest am Strand auch nicht mehr weitergeht.
    Dort gehe ich das erste Mal ins afrikanische Wasser! Das hat Zeit gebraucht, denn hier heißt es Obacht! Das Wasser ist unberechenbar. Es plätschert so dahin, mal drückt es eine Welle rein, dass das Wasser sehr weit nach vorne kommt und dann, wie aus dem Nichts, ballert eine Wassermenge rein, dass man sich nur noch mit rennen und springen in Sicherheit bringen kann. Das war sehr aufregend! Vom Erfolg gekrönt, stolziere ich nackt über die Cliffs, um einen Blick des Nachbarstrandes zu erhaschen und die starke Sonne auf meiner Haut zu genießen, die mich schnell trocknen lässt. Teilweise stehe ich einfach nur da und fühle und genieße diese natürliche Wärme. Die See ist eine
    zugleich wunderschöne und respekteinflößende Naturgewalt, das Element, was ich auf meinen Reisen so lieben gelernt habe. Die Zeit vergeht wie im Fluge und nach einer Zeit erwache ich aus diesem Zustand, nehme meine Sachen und gehe den Weg zurück Richtung Sanddünen. Ein letzter Blick zurück auf den Standort des Geschehens und ich kann endlich in die Dünen um nackt der Sonne zu frönen, bis eine kleine Bande von 4 Kindern sich in der Ferne zeigt. Ich trete den Rückweg durch die Dünen an, aber sehr doch selbst!
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  • Wunderschönes Tafedna

    January 25 in Morocco ⋅ 🌙 13 °C

    Schon früh morgens bin ich mit dem Chälli den Berg nach Tafedna runtergeritten. Die morgendliche Sonne steht im Dorf, zwischen den ganzen Fischerbooten. Ich komme ums Eck und sehe schon eine ganze Reihe von Campern, schön 🥰

    Ich parke das Gefährt und mache mir erst einmal ein leckeres Frühstück. Gut gestärkt lege ich ein Ei und lege es in die Tüte, die bereits in der Garage auf Auswilderung wartet. Diese wird dann auch direkt ausgewildert, nachdem ich eine Mülltonne entdecke, die sich 20m von meinem Reisegefährt befindet.
    Ich nehme die Flasche Wasser und gehe das Dorf erkunden. Hier gibt es vor allem Boote, ganz viele Boote. Ob die noch im Einsatz sind, der desolate Traktor lässt vermuten, nein. Es geht vorbei an einem schönen kleinen bemalten Restaurant und einer kleinen Gruppe Einheimischer, die mich argwöhnisch inspizieren, bis um das letzte Haus, was ebenfalls ein Restaurant ist, vorbei an einem Surfverleih, an den Strand und erst einmal genießen, denn das ist das Highlight hier, der Strand, aber seht doch selbst!
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  • Essaouira Tag 2

    January 26 in Morocco ⋅ 🌙 11 °C

    Nachdem der gewählte Nachparkplatz an einer Straße nicht der Rede wert ist, fahre ich wieder in die Stadt um mich dem Thema Internet zu widmen. Inwi ist raus, nachdem ich damit nur Probleme hatte, also Maroc Telecom. Es gibt keine Flatrate, aber heute eine Promo, 20GB + 20GB zum Preis von 20 GB, was umgerechnet teure 18€ sind, aber wir brauchen Internet, also, was soll‘s…
    Weiter geht‘s in die Waschstraße zur Av. Attaîf, wo mir Asil oder so ähnlich den Wagen per Handwäsche für 50DH reinigt. Gut, der Chälli passt gerade so hinein, aber er strahlt anschließen tip top und das für umgerechnet 4,66€. Ich gebe 10DH Trinkgeld.
    Nun aber schnell noch einer der letzten Caches machen mit Nr. GC7RBAB, wo ich zwar nur eine leere Dose vorfinde, der Park und der Überblick über die Stadt an diesem schönen Tag ist ein würdiger und krönender Abschluss für meinen Besuch in Essaouira.
    Noch schnell für Cache GC7REJ9 am Horse- and Camelbeach gehalten, der mich leicht zur Verzweiflung getrieben hat, da ja alle Palmen gleich aussehen, haha! 😜 Die Café‘s daneben auch sehr verlockend mit den Sitzmöglichkeiten in der Sonne und die hübschen Frauen, aber ich habe wichtigere Sachen zu tun, außerdem ist mir das sinnlose Akoholgesaufe schon wieder ein Dorn im Auge, welches da vor sich geht.
    Für nun wirklich den allerletzten Cache Nr. GC7YE1J steuere ich das Jimmy Hendrix Restaurant an, welches am Tag zuvor schon geschlossen hatte, etwas außerhalb liegt und wirklich einen Besuch wert ist, aber sehr doch selbst!
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  • Timlaline Canyon

    January 26 in Morocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Mit dem Chälli komme ich hier vorbei und entscheide spontan dort einzutreten, eine goldrichtige Entscheidung, wie sich zeigen sollte. Der Canyon ist easy zu begehen und zeigt sich vorne von seiner besten Seite, aber seht doch selbst!Read more

  • Timlaline Dünen

    January 26 in Morocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Vom Canyon geht es weiter in die riesigen Sanddünen, wo ich ein leckeres Plätzchen zum Nacktsonnenbaden finde, aber sehr doch selbst!

  • Herrliches Taghazout تغازوت

    Jan 26–27 in Morocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Mit dem Chälli komme ich einmal von Norden nach Taghazout und ich bemerke gleich den Vibe. Es ist touristisch, aber schön und chillig-wuselig zugleich und ich sehe junge Leute, Surfer auf den Straßen und Camper auf einem erhabenen Parkplatz am Ende des Dorfes. Also geht es kurzerhand aus der Stadt den Berg rauf, links rein und die Straße wieder runter, um zu diesem Parkplatz zu gelangen. Als ich ankomme sehe ich einen Sonnenschirm und eine leeren Stuhl, ich warte ein paar Minuten, aber niemand kommt. Der Parkplatz ist halb mit einem Metallgitter versperrt und zudem, dass der Platz eh schon eng ist, steht noch ein Auto quer hinter zwei Wohnmobilen. Trotzdem entschließe ich mich, langsam auf dem Parkplatz zu rollen. Dabei bemerke ich direkt einen schönen freien Platz, auf den ich mich stellen könnte. Hinten gibt es einen Wendehammer, bei dem ich drehe um und fahre zurück. Doch das eine Auto steht so, dass ich nicht einparken kann. Ich rolle langsam daneben und frage freundlich auf was sie warten und er signalisiert mir, dass sie auf den Platzwächter warten. Ich sage, dass ich gerne dort parken möchte und bitte ihn ein Stück vorzufahren, dem der Mann sehr freundlich lächelnd Folge leistet. Vorsichtig parke ich rückwärts, da das Gelände nach dem Begrenzungsstein etwas ansteigt und noch eine Straßenlampe dort steht. Ich freue mich und mache mich fertig, um auf auf die Adventure Lab Cachetour zu gehen, weswegen ich hergekommen bin. Es geht runter vom Parkplatz zum Strand auf die Promenade bis zu einem Hotel und wieder zurück über den Sand. Es tummeln sich viele Surfer, junge Leute und die Stimmung hin zum Sonnenuntergang mit all den Surfern im Wasser und den Schaulustigen auf den Steine am Rand ist super.
    Abends gehe ich in die Stadt entlang des Restaurantmeile am Meer und alles ist brechend voll, sehr lebendig! Ich flaniere umher, vorbei an einem Fußballplatz, wo die Kids spielen. Ich besorge mir einen frischgepressten O-Saft für 15 Dirham bei einem sehr freundlichen Händler mit den typischen manuellen Saftpressen aus schweren Metall. Ich schlürfe den Saft und schlendere weiter bis zu einem Geschäft mit einigen Djellaba auf einem langen Kleiderständer davor. Dort treffe ich Ibrahim, einen äußerst freundlichen Marokkaner, der sich auch für eine Djellaba interessiert. Wir plaudern über dies und das und als 2 Damen dazustoßen wünsche ich ihm alles Gute und ziehe meines Weges. Ein frischer Granatapfelsaft vom Händler meines Vertrauens für 30 DH geht schon noch, lecker, lecker 🤤

    Am Ende lande ich auf einem Platz, was die Fressmeile zu sein scheint (insofern man das nicht vom ganzen Dorf behaupten kann) und entscheide mich für ein mega Sandwich namens Msemen. Mit frisch gegrillten Hühnchen für 40 DH, aber sehr doch selbst!
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  • Tag 1: Agadir أگادير

    January 28 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C

    Es ist soweit! Ich entscheide mich von meinem relativ unspektakuläre Schlafplatz direkt nach Agadir zu fahren. Dort erwartet mich eine ganze Reihe von Adventure Lab’s und Geocaches. Von Agadir habe ich schon so einiges gehört, als definitives Reiseziel im südlichen Teil von Marokko. Dort angekommen steuere ich einen über park4night auserkoren Parkplatz an, der sich als sehr angenehm zeigt und einen ersten kleinen Fußmarsch und Eindruck dieser Millionenmetropole zulässt. Ich steuere zwei Moscheen eines Adventure Lab‘s und eine christliche Kirche an, die von der Polizei bewacht wird. Dort wird mir ein striktes Fotoverbot erteilt. Der Polizist scheint auf einer Mischung aus Kokain und Speed, sehr hektisch und wenig vertrauenserweckend. Weiter geht’s zum königlichen Palast und von dort aus an die Promenade und den Strand.
    Das Wetter wird langsam besser, und bisher bin ich nicht angetan von einer Großstadt in Marokko. Es ist einfach zu viel Trubel und in den Tourismusgebieten möchte dir jeder etwas verkaufen. Da lernt man Menschen zu ignorieren, das Beste ist jedoch es mit Stumpe zu nehmen, denn dann sind die Marokkaner auch immer sehr freundlich und lustig.
    Vom Hunger geplagt kehre ich im „Food Yard“ ein, einem Schnellimbiss mit Bestlage am Strand. das Wrap schmeckt sehr gut und ich beobachte das Treiben an der Promenade. Anschließend gehe ich an der Strand, mache den ersten Sport seit Wochen und bleibe gleich dort und verbringe die Nacht mit ca. 20 anderen Wohnmobilen direkt am Parkplatz hinter dem Strand (Parking Bijaouane), was relativ laut war, da die Einheimischer hier Abends einfallen, um sich auf der Promenade und am Strand und in den unzähligen Restaurants zu vergnügen, ich aber brate mit mein Hack und die Würstchen, die ich mir beim Metzger in Taghazout gekauft hatte, aber seht doch selbst!
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  • Agadir Tag 2 - Kasbah Agadir Oufella أگا

    Jan 29–30 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Tag 2 beginnt am Parkplatz Bijaouane und nach dem vergeblichen Suchen eines Multi Caches begebe ich mich auf zur Kasbah Agadir Oufella أگادير أوفلا. Es gibt eine feine Gondel, die wie ich feststellen muss, 130 Dirham, also circa 13 € kosten soll. Ich sage, dass mir das zu teuer ist, und trete den Fußmarsch an, vor dem mich jemand an der Cache Station schon gewarnt hat. Er sagte, ich solle den Bus nehmen, aber wie immer mache ich ja, wie mein Kopf gewachsen ist. Bei dem Aufstieg treffe ich noch die Engländerin Juli, die ich aber schnell wieder verlassen muss, da ich über eine hohe Mauer auf unserem direkt Weg nach oben klettere, was sie nicht kann. Oben angekommen ist der Blick einfach überwältigend.
    Die 90 Dirham Eintritt für den Innenbereich der Kasbah kann man sich gepflegt sparen, vor allem weil die Herren an der Tür total unfreundlich sind. Das Spannendste ist die große Schildkröte, die meinen Weg kreuzt!
    Wieder draußen kommt ein Marokkaner und drückt mir eine Babyziege in die Hand, die wirklich so süß ist. Er nimmt mein Handy und macht Fotos von der Situation und er will anschließend natürlich Geld dafür haben. Als ich ihm nicht die gewünschte Menge Geld gebe, verschlechtert sich seine Laune drastisch und er wird unverschämt. Ich mache ihm klar, dass ich ihm eigentlich gar kein Geld geben brauch und würde ihm am liebsten eine in die Fresse hauen, aber ich reiße mich zusammen und gehe ignorierend meines Weges.
    Hinter der nächsten Ecke treffe ich Juli erneut und wir haben einen netten Plausch, bevor ich absteige in Richtung Hafen, weil dort noch der letzte Teil eines Adventure Lab’s ist. Da dieser jedoch nur durch den Hafen zu erreichen scheint, breche ich ab und trete den Heim Heimweg über die Promenade an. Hinter der nächsten Ecke fällt mir „Frank’s Burgers Marina“ positiv auf und ich entscheide dort zu essen und meine iCloud über das WIFI zu synchronisieren. Schon beim Eintreten, wo ich mich nach der Toilette erkundige, ist ein sehr netter und zuvorkommender Mitarbeiter namens Mustafa zur Stelle. Ich erkundige mich nach dem WLAN und er verbindet mich mit eben diesem und ich setze mich draußen direkt vor die Tür in die Sonne, sozusagen der Logenplatz, zumindest fühlt es sich so an. Ich entscheide mich für den „normalen Cheeseburger“ mit der extra Impfung, s.h. extra Käse aus der riesigen Spritze. Als der Burger kommt (mit schwarzen Einweghandschuhen) ist es dann Mustafa ein richtiges Happening. Er zelebriert das hier, einfach super! (Siehe Video)!
    Auch das Internetproblem löst er, nachdem es nicht funktioniert. Er verbindet mich kurzerhand mit einem anderen WLAN, wo ich 100 MBit im Up- und Download habe, perfekt! Aber zuerst einmal widme ich mich dem Burgermassaker. Widerwillig ich zumindest einen Handschuh an, besser wären beide gewesen. Die Sauce quillt überall raus und das Ding schmeckt einfach Bombe 💣 🤤
    Ich verweile noch ca. 1 weitere Stunde in der Sonne, um meine iCloud weiter abzugleichen, was auch ganz gut gelingt. Es folgt ein sehr gut genähter, glücklicher Weg über die Promenade zurück zum Chälli.

    Ich suche mir einen Schlafspot raus und steuere diesen an, da ich nicht nochmals auf dem Großraumparkplatz am Strand schlafen möchte. Eine sehr richtige Entscheidung, wie sich zeigt, aber seht doch selbst!
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