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Marokko 2026

Nun wird endlich nachgeholt, was ich 2022 wegen Covid nicht machen konnte. Frei nach dem Motto „besser spät als nie“ 🤫💫 Read more
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    🇲🇦 Aouli, Marokko
  • Der unpassierbare Fluss (Tissint)

    March 26 in Morocco ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach meinem kurzen und völlig überflüssigen Stop in Tissint komme ich wenig später an eine Stelle, wo rechts und links der Straße ca. 15 Camper stehen. Ich als alter Anhänger des Rudelbrauches, biege sofort rechts auf den Parkplatz ab, steige aus und erkundige mich bei den Deutschen unter den Campern, was es denn hier umsonst gibt. Nach etwas Gelächter sagt einer dann:“Da! Dort! Das gibt es umsonst!“ und zeigt derweil mit seinem linken Finger auf die unter Wasser stehende Brücke. Ich schaue interessiert rüber und erkundigen mich, ob schon jemand rübergefahren ist und bekomme zu hören, dass nachdem einer steckengeblieben, die Polizei angerückt ist, um alles abzusperren.

    „Nun gut!“, denke ich mir und verkünde, dass ich einmal zum hinteren Teil der Brücke gehe, um mir das einmal genauer aus der Nähe anzusehen. Gesagt, getan, kommt aus der anderen Richtung gerade ein Motorradfahrer und das Wasser spritzt ziemlich hoch.
    Dann fahren auch 2 Autos aus meiner Richtung durch und ich gehe schon einmal langsam zurück, um mich auch fertig zu machen. Drüben wieder angekommen, berichte ich von meinen Erkenntnissen und höre das ja schon das nächste Unwetter unterwegs sei. Ich sage, dass eigentlich nichts dagegen spricht jetzt schon rüberzufahren und dass ich es jetzt versuchen werde.

    Daraufhin machen sich scheinbar alle fertig, um der fiesen Wetterfront zu entgehen, die sich nähernd und bedrohlich zeigt.
    Noch vor mir schafft es ein Franzose mit einer BMW auf einem kleinen Anhänger, sich durch das Wasser zu begeben. Nun bin ich an der Reihe es wird ziemlich tief, aber es klappt!

    15 km weiter treffe ich den Franzosen wieder, da er von einem Straßenarbeiter per Handzeichen links von der Straße geführt wird. Wir müssen einen Umweg nehmen, da eine andere Brücke komplett unpassierbar ist. Ich fahre mit dem Franzosen im Entenmarsch von der Hauptstraße ab, um circa 60 Minuten Offroad die unmögliche Strecke zu absolvieren. Dabei muss ich an einen steilen Schotterteil 2x Anlauf nehmen, habe ca. 6x Angst mir beim Chälli erneut die Stoßstange zu beschädigen oder gar abzureißen und der Franzose reißt sich noch ein Teil seiner AHK-Vorrichtung ab, die jedoch am Ende wieder eingesammelt werden kann.

    Dann ist sie Erleichterung doch spürbar groß, denn als ich aus dem Schotterteil rausbiege, gibt der Franzose mir schon per Handzeichen mit, wie sich den Schweiß von der Stirn wischt. Daraufhin parke ich natürlich und wir feiern erst einmal kurz, dass wir die ganze Sache überlebt haben. Anschließend geht es weiter.

    Aber seht doch selbst!
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  • Von Tata nach Tissint

    March 26 in Morocco ⋅ ☀️ 21 °C

    Nachdem ich in Tata eigentlich nur einen kleinen Spaziergang mache und eine Maroc Telekom Karte kaufe und Hackfladendings im Chälli esse, geht es weiter auf die Straße.

    Noch schnell für 13 DH tanken und vorbei an Cache Nr. GC8GA0B in Richtung Tissint.

    Aber seht doch selbst!
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  • Die Höhlen von Tata

    March 26 in Morocco ⋅ ☀️ 13 °C

    So, endlich in Tata!

    Nach einer Nacht mit Gewitter und Hagel mache ich mich morgens auf, um die Höhlen von Tata zu besichtigen. Vorwiegend Treiber mich der Cache Nr. GCR69K hier an diesen Punkt!

    Na Gott sei Dank, sage ich nur! 😅😅

    Es ist sehr beeindruckend! Das Wetter ist heute Morgen ein Traum und das ganze Tal um die Höhlen ist eine ausgiebigen Spaziergang wert! 🫶❤️💫

    Aber seht doch selbst!
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  • Unfall in Agadir und Freunde Revival

    March 16 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute wird ein guter Tag, oder so ähnlich! 🤣🤣🤣

    Der Tag fängt gut ausgeschlafen und mit frischen grünen Eiern und Banane vom Souk Hassan an.

    Ich mache den Chälli fertig und setzte mich in Bewegung Richtung Basketballplätze am „Parc urbain Al Inbiaat المنتزه الحضري الانبعات“. Als ich mich auf der Straße rechts daneben befinde, der Av. El Mouqwama, scheren vor mir, wegen eines liegengebliebenen Busses, zwei Autos vor mir ein. Ich lasse sie gewähren und wechsele selber auf die linke Spur. Als ich schon auf der Hälfte der Spur bin, fängt hinter mir ein Wagen lautstark an zu hupen. Der Mann in seinem Dacia möchte mich wohl nicht einfädeln lassen, und dass obwohl ich mit meinem vorderen Wagen schon vor seinem befinde. Ich schau aus dem Fenster und signalisiere ihm mit einem angespannt rechten Bizeps, dass er mich doch bitte reinlassen möchte, doch das sieht er überhaupt nicht ein! Er fährt einen linken Bogen um mein Auto, um mir dann vorne in den Spiegel zu fahren. Dabei zersplittert seine hinter Seitenscheibe. Noch während des Vorgangs des Unfalls ruft er schon „Polizei!Polizei!“, die auch gerade rechts mit einem Roller meinen Wagen passiert und ich dem Mann signalisiere, dass sie hier gebraucht werden. Ich und der Unfallverursacher fahren den Wagen rechts ran und es startet das übliche Procedere von Papieren und Diskussionen. Da sich keine Einigung finden lässt, sollen wir beide auf ein Polizeirevier fahren, dem ich dann nach dem circa 40 Minuten Geblubber widerwillig Folge leiste.

    15 Minuten später komme ich zeitgleich mit dem Unfallverursacher in der Bd 11 Janvier an und wir schreiten gemeinsam in das Revier. Man kann sich das ungefähr vorstellen, wie das abläuft! Man kommt da rein, ein marokkanisches Polizeirevier, die lachen und schreien da rum, als wäre es irgendein Junggesellenabschied! Du hast das Gefühl, du bist komplett im Irrenhaus! Aber irgendwie ist es auch lustig und ich kann mir nicht verkneifen, einfach von der guten Laune der „Beamten“ angesteckt zu werden und sitzte dann auch einfach völlig grinsend chillig inmitten der Polizisten. Viel unterhaltsamer, als auf dem Polizeirevier in Portugal oder Griechenland zum Beispiel. Erneut werden meine Personalien aufgenommen. Doch dann faselt der Oberpolizeihauptkommisar irgendetwas davon, dass er sowieso kein Dokument für meine Versicherung ausstellen kann und jetzt jemand von der Versicherung vom Unfallverursacher kommt, um den Sachverhalt zu klären. Sollte das nicht möglich sein, müssen wir am nächsten Tag zu Gericht, damit es dort entschieden wird! Mir wurde auf jeden Fall schon 2x erklärt, dass es in Marokko etwas anders anläuft und ich Schuld bin! 🤣🤣

    Wir verlassen also das Polizeirevier und warten draußen circa 25 Minuten auf den Versicherungsfred. Als dieser kommt, findet das gleiche Procedere wieder statt, Dokumente raus und Personalien aufnehmen! Er bemängelt gleich, dass meine internationale Versicherungskarte 2025 abgelaufen ist, und dass das damit so nicht gehen wird und wir ein Problem haben. Er sagt, dass wir uns irgendwie so einig werden und ich dem Marokkaner etwas bezahlen müsse oder mein Auto beschlagnahmt wird, da ich keine gültige Versicherungskarte habe. Das ist ja lustig! Ich mache den beiden klar, dass mein Spiegel kaputt ist und ein elektronischer Spiegel 600 € kostet und die bescheuerte Scheibe von dem Dacia höchstens 300 wert ist. Nichtsdestotrotz überlegt der Unfallverursacher und kommt mit einer Zahl um die Ecke, 100 € will er von mir haben! Ne, ist klar! Ich sage ihm , dass er das Knicken kann und das es jetzt über die Versicherung geht und wir hier den Nachmittag warten, bis meine neue internationale Versicherungskarte da ist. Daraufhin kommt er etwas zeitversetzt mit seinem letzten Angebot um die Ecke! 50 €! Ich überlege 5 Sekunden und nehme das Angebot an! Ich gehe zum Chälli und hole 540 Dirham aus dem Wagen, gehe zurück und noch bevor ich sie dem Unfallverursacher in die Hand drücken will, sagt der Versicherungsfred:“500 Dirham is okay!“.
    „Nun gut!“, denke ich mir, be it ich mich schlagen lass! Der Verursacher fällt mir um den Hals, als hätte ich seine Familie vor dem Tod bewahrt, nachdem ich ihm 500 DH fast frisch gedruck in die Hand gebe. Dann verabschiede ich mich winkend mit:“Salam alaikum!“ So läuft das hier! Kein Stress mit der Versicherung, dafür bist du eben auch Schuld, wenn du nicht schuld bist! Haha 😜 🤣

    Im Chälli angekommen, trinke ich erst einmal die 670 ml Flasche Monchique Wasser auf Ex! 🤣🤣✊

    Wo ist der nächste Basketballplatz?! Im Googlemaps eingegeben und hingesteuert und das ganz ohne Beinaheunfall, astrein!

    Der Parkplatz am „Terrains de proximité + Jardin“ ist geräumig! Außer mir steht noch ein weiterer Camper neben den noch nicht eröffneten Toilettenhäuschen. Ich steige erst einmal aus, um die Lage zu checken, ob die Basketballplätze überhaupt zugänglich sind. Ich laufe rüber und ja, sie sind zugänglich. Ich gehe also zurück, ziehe mir meine Basketball Schuhe an, gebe etwas Luft auf den Ball und begebe mich samt Bluetoothbox zum Court. Es ist ein wirklich geiler Platz. 2 normale Plätze und 2 Heads up Plätze mit jeweils 3 Körben. Ich spiele ca. 30 Minuten, als eine kleine Marokkanerin dazu kommt und fragt, ob sie mitspielen darf. „Na klar!“, antworte ich. Sie ist irgendwie lustig, kann aber eigentlich gut werfen und lässt sich auch null von mir einschüchtern und dass, obwohl sie gefühlt 3 Köpfe kleiner ist als ich.🤣

    Es stellt sich heraus, dass ihr Name Miryam und sie 20 Jahre alt ist. Ich hatte sie auf 15 geschätzt, was ich ihr auch sage! 🤣🤣

    Ich lege ihr ein Punktespiel nahe und sie nimmt freudig an! 2:0, 4:0, 6:0! Na, dass könnte eine Blamage werden, vor allem, weil ich net absichtlich schlecht spiele! 🤣🤣

    Dann winkt mir eine Frau auf einer Bank sitzend zu, ihre Mutter! „Nette Leute!“, denke ich mir und mache das 2:6! Dann muss Miryam wohl schnell zum Bus, sie verabschiedet sich hektisch und kommt aber nochmals wieder, da es wohl der falsche Bus gewesen ist! 4:6! Dann kommt der richtige Bus, und sie will noch schnell meine Nummer haben, die ich zackzarack in ihr Handy hacke. Schon flitzt sie davon, um mit ihrer Mutter in den knallvollen Bus zu hüpfen! „Hat doch Spaß gemacht!“, denke ich mir!

    Ich spiele noch die gute Stunde voll, kralle mir die Pulle Wasser und setze mich auf eine Bank.

    Dann schreibt Susanne, Susanne von Andreas&Susanne aus Fuseta, die scheinbar in Agadir sind und sich nach ihren Erledigungen eventuell treffen wollen. Ich schicke ihr den Standort und sie bestätigt, dass sie die 6km hergefahren kommen. Top! Dat sind geile Nachrichten! Ich dusche und will eigentlich noch was essen, nachdem ich net mal Frühstück hatte und es bereits 15:30 Uhr auf der Applewatch zeigt. Doch zu spät, als ich kurz vor die Tür in die Sonne trete, sehe ich die 2 schon in ihrem Chälli angeritten kommen! Direkt ein Grinsen im Gesicht! Sie parken, steigen aus und es wird erst einmal geknuddelt und begrüßt. Wie immer wird direkt geschnackt was das Zeug hält und es gibt eigentlich eine Redefluss ohne Punkt und Komma. Da passt es dann einfach, wenn die Kommunikation so läuft! 😁
    Dann bekomme ich neben Datteln noch Oliven geschenkt und ich mache im Gegenzug einen ungesüßten Minztee! Die Zeit vergeht viel zu schnell und ich überlegt noch für einen Moment mit ihnen auf einen nahegelegenen Campingplatz zu fahren, bleibe dann aber dort und muss erst einmal dringend etwas essen!

    Um 17:57 Uhr liegt Gehacktes mit Kartoffeln auf meinem Teller. 🤤🤤 wie dat schmecken tut, wenn‘s sonst ja noch nichts gab heute! 🤣🤣

    Ich überlege noch, ob ich jetzt ernsthaft noch Richtung Tata fahre, stelle aber fest, dass der Unfall aller Wahrscheinlichkeit nach ein Zeichen des Universums gewesen ist heute noch nicht zu fahren und steuere den Chälli auf den mir bekannten Parkplatz vor dem „Dunes d'Or Ocean Club“. Auf dem Weg dorthin mache ich schon sensationelle Fotos von der Sonne auf der ewig langen „Barreau Est-Ouest“ und komme wirklich noch passend zum Sonnenuntergang an der Promenade und dem Strand an! Belohnung für den Stress heute ist 1x Mal mehr ein sensationeller Sonnenuntergang am „Plage d'Agadir شاطئ أكادير“.

    Zum Ende des Tages gibt es noch einen leckeren Shake, Stangensellerie mit Datteln auf Eis.

    Aber seht doch selbst!
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  • Ein typischer Sonntag in Agadir

    March 15 in Morocco ⋅ ☀️ 14 °C

    Wenn ich mir so überlege, wie ich früher gelebt habe, dann war das so ein typischer Sonntag.

    Ich wache auf und während ich Duolingo mache, esse ich den Rest Brom- und Erdbeeren. Anschließend gönne ich mir einen Stangensellerieshake mit 3!Datteln und einem Eiswürfel, mein.m neuer Favorit!

    Das lasse ich etwas sacken und bereite mir dann leckere Bratkartoffeln mit Gehacktem vor. Die sind doch etwas schwerer im Magen, vor allem, weil ich noch reichlich von diesem merkwürdigen marokkanischen Käse beigefügt habe. Es schwimmt quasi im Fett! 🤣🤣

    Der Plan für ein Training ist schon gemacht, aber nach dem Essen sollst du 2 Stunden warten, dass die optimale Proteinversorgung da ist. Also faule ich so im Camper rum und verliere schon die Lust aufs Training, als ich mich dann nach ca. 1 1/2 Stunden nach dem Essen zu einem harten Training aufmache. Es geht an die Outdoorgeräte mit schwerem Gewicht, die ja quasi vis-à-vis von meinem Chälli an der Promenade stehen.

    Nach getanem Training geht es an den Strand weiter in den Unpanishaden lesen. Sehr chillig!

    Ein weiteres Essen danach und ein Abendspaziergang zu „Frank‘s Burger“, bis ans Ende der Promenade, wo ein Jack Sparrow Schiff liegt, sollen den Sonntag abrunden. Das Schiff sieht aber eher lustig aus und so richtig einen Hunger habe ich bei „Frank‘s Burger“ auch nicht. Folglich gehe ich zurück, in Richtung des unfassbar lautem Getrommele, welches ich schon des Längerem wahrnehme.

    Nicht weit von meiner „Hood“ sehe ich die Trommler dann am Strand und habe damit noch ein Tageshighlight! 😇😍

    Aber seht doch selbst!
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  • Souk El Had سوق الاحد

    March 14 in Morocco ⋅ ☀️ 17 °C

    Ich habe es lange aufgeschoben. Es interessiert mich eigentlich NULL, doch heute muss es sein, einkaufen!

    Morgens um 08:00 Uhr steuere ich den Chälli von meinem Lieblingsparkplatz am Strand zum Souk Hassan, dem Markt in Agadir.

    Da es noch früh am Morgen ist, ignoriere ich zuerst den Parkeinweiser und kümmere mich um den Cache Nr. GC665A2. Nicht einfach, nicht einfach! Aber gefunden und das ist das, was zählt!

    Mit meiner Netto-Tasche bewaffnet, gehe ich um 09:15 Uhr das erste Mal in den Souk. Kartoffeln, Minze, Stangensellerie, Bananen für 13 DH das Kilo! Alles bringe ich dann erst einmal zurück zum Chälli und koste bei der Gelegenheit gleich 2 der kleinen Bananen. Sie schmecken herrlich! So sollen sie sein! 🤤

    Als ich wieder reingehe, nehme ich meinen Kopfkissenbezug und diese 2 Laschen vom Chälli mit, die man benötigt um die Vorhänge zu befestigen, wenn sie geöffnet sind. Beim Kopfkissen ist der Reißverschluss vom Stoff getrennt und bei diesen 2 Laschen muss ein neuer Klettverschluss angebracht werden. Da ich eine kleine Nähstube im Markt gesehen habe, gehe ich mit diesen Sachen dorthin. Die Frau gibt mir zu verstehen, dass sie kein Klettverschluss da hat und faselt irgendetwas von Tor sieben, also muss ich da wahrscheinlich später nachschauen.
    Zuerst möchte ich mich weiter um die Besorgungen von Obst und Gemüse kümmern. Ich laufe an einem dieser herrlichen Saftstände vorbei und signalisiere Mohammed, dem Besitzer, dass ich gerne einen frisch gepressten Granatapfelsaft von ihm erwerben möchte. Ich frage ihn, was es kostet und er sagt: „25 Dirham.“. Ich stimme zu und schaue ihm entspannt über die Schulter, wie er drei große Granatäpfel aufschneidet und sie mir auch jedes Mal noch herzeigt, bevor er sie durch die typisch marokkanische große Eisenpresse drückt. Mit dem frischen Saft gehe ich auf den kleinen Platz direkt neben dem Stand. Dort hatte ich zuvor nämlich schon eine wunderschöne kleine Katze entdeckt, die auch sofort wieder angerannt kommt, um mich mit vielen Liebesschreien begrüßt.

    Das Wetter ist ein absoluter Traum, die Sonne knallt mir ins Gesicht und ich beschäftige mich mit der wunderschönen kleinen Katze und dem Granatapfelsaft, wobei der Fokus klar auf der Katze oder besser gesagt dem kleinen Katerich liegt.

    Anschließend begebe ich mich frisch gestärkt auf die Suche nach Cache Nr. GC579PF, den ich das letzte Mal noch für unmöglich abgetan hatte, aber jetzt gerade packt mich der Ehrgeiz erneut! Ich begebe mich wie beschrieben an Tor 3 und versuche der Logik des Hinweises zu folgen, was auch nach 20 Minuten zu keinem Erfolg führt.
    „Dann frage ich doch lieber jemanden“., Denke ich mir und quatsche, was auch sonst, einen Mohammed an, der in der Tat weiß, wo sich der Laden befindet.
    „Direkt an der nächsten Gabelung links!“, teilt er mir mit.
    „Endlich, endlich, endlich!“, denke ich mir, doch dann! Geschlossen! Ich flippe aus! Als ich die 2 Frauen vom Nachbargeschäft frage, sagen sie mir, dass das Geschäft wohl in 30 Minuten öffnet. Kurz halte ich inne und überlege, dass ich die Zeit nutzen und meinen Dirham Vorrat noch außerhalb des Marktes wieder auffüllen könnte, ich aber dann Gefahr laufe, das Geschäft hier anschließend nicht wiederzufinden. „Egal!“, denke ich mir und gehe raus, hole mir 2.000 DH für überteuerte 5% Gebühr, gehe wieder rein und finde den Laden mehr oder weniger auf Anhieb wieder! Haha 😂
    Ich freue mir einen Wolf, als ich sehe, dass der Laden nun auch noch geöffnet hat. Ich trage mich in das Logbuch ein, mache ein Foto mit dem Besitzer, erzähle ihm meine Story, wie ich den Cache nach mehreren Anläufen nun doch noch finden konnte und bin weg.

    Nun heißt es aber noch die paar Leckereien besorgen, weswegen ich eigentlich hier auf den Mark gekommen bin.
    Ich finde 1 Kg traumhafte Datteln, 1 Kg Mandeln, 15 grüne Eier, 1/2 Kilo Brombeeren + 1/2 Kilo Erdbeeren und und und! Ich schleppe alles in den Camper und fange an dort erst einmal den Stangensellerie und die frische Minze zu waschen, zu zerlegen und einzufrieren, dass ich immer und überall Zugriff darauf habe. P.S. Ich liebe meinen Chälli und seinen riesigen Kühl- Gefrierschrank! 😍😍😍👌

    Anschließend gehe ich Richtung Tor 7 und finde dort wirklich jemanden, der mir den Kopfkissenbezug von meiner Mutter repariert, d.h. diesen näht und noch die 2 Laschen vom Chälli für die Vorhänge mit einem neuem Klettverschluss versieht, den ich zuvor im Laden gegenüber gekauft habe. 2 Laschen reparieren und mit neuem Klettverschlüssen versehen und 1x Kopfkissen den Reißverschluss neu drannähen, während ich da Sitze und auf dem Handy rumdaddel und meiner Mutter ein Video von ihrem Kopfkissen schicke, macht 15 Dirham, was 1,39€ entspricht! Unglaublich nette Umgangsweise inklusive! 🫶❤️💫

    Es sind die kleinen Dinge, die Glücklich machen. Ich bedanke mich sehr herzlich bei Mohammed für seine Nähkünste und verschwinde mit einem Abschlussfoto aus seinem Laden. Man weiß ja nie, wann man das noch als brauchen kann. 😜☺️🤣

    Zurück am Camper angelangt, geht es noch schnell zu einem Abstecher zur „Agadir Fabrica : Huile d'argan , Argan oil“, einer Arganölfabrikation, die ich bei meinem letzten Besuch in einem Adventure Lab Cache als Ziel hatte. Es gibt eine sehr professionelle Präsentation seitens der Verkäuferin mit der anschließenden Überführung in den Verkaufsraum, wo ich noch das marokkanische Nutella probieren und das Hautöl testen darf. Ernsthaft überlege ich eine halben Liter Arganöl für die Haut für umgerechnet 81€ zu kaufen, was ich Gott sei Dank nicht mache, als mir klar wird, wieviel Geld das eigentlich ist! Für 1 Liter wollen sie einfach 1.600 DH haben! 🤣🤣
    Man kann es ja mal versuchen 😜

    Es geht zurück zum Camper und ich fahre auf meinen alten Stellplatz am Strand, wo ich den Sonnenuntergang genieße.

    Als ich mir dann etwas zu essen machen möchte, bemerke ich schon, dass die Gasflamme beim Kochen der Kartoffeln sehr spärlich ausfällt, was mich direkt auf ausgehendes Gas vermuten lässt. Als ich das Handy zücke, um zu prüfen, wann ich in Guelmim auf marokkanisches Gas habe umbauen lassen und wie alt folglich die Gasflasche ist, wird mir allerspätestens klar, das die Flasche leer ist. 3 Wochen und 2 Tage! Ich versuche noch die Kartoffeln fertig zu kochen, doch nicht einmal das gelingt mehr. Ich nehme den Topf, stelle ihn vor die Tür und suche erst einmal in der anliegenden Kiosk Hilfe. 3 Marokkaner teilen mit mampfend mit, dass ich eine solche Gasflasche ausschließlich in der Stadt bekomme. Zurück zum Challi also, den Wagen für die Fahrt präparieren und los geht‘s! Aus googlemaps habe ich mir eine Tankstelle rausgesucht, an der ich Gasflaschen erhoffe. Dort angekommen, sagt mir der Tankwart, dass sie zwar Gasflaschen führen, jedoch nicht diese blaue, die ich benötige. Gar kein Problem, bietet sich doch sofort ein anderer Marokkaner auf dem Roller an, mich zu der entsprechenden Stelle zu führen, die genau diese Gasflaschen besitzen. Ich folge ihm also für ein paar Straßen und noch vorher, bevor ich den Challenger parken kann, macht er kehrt und verabschiedet sich winkend von mir, typisch marokkanisch. Nicht jeder verlangt Geld, viele sind auch einfach nur saunett! Ich steige aus und sehe direkt die Box mit dem blauen Flaschen. Dann kommt der Besitzer des Kiosk. Als ich ihn mir doch meine Flasche zeige, sagt er, dass er diese nicht führt.
    Ich benötige explizit eine blaue Gasflasche vom Typ „Tissirgas“. Gar kein Problem sagt mir der Kiosbesitzer und schickt mich die Straße runter rechts rein, da hat ein anders Geschäft genau diese Flaschen. Ich stelle den Chälli ab und schaue direkt auf die Flaschen, die sich in der Box befinden und in der Tat sind es Tissirgas Flaschen. Ich gehe in den Kiosk und begrüße den Besitzer mit: „Salam Aleikum, Tissirgas?“ und dem Fingerzeig nach draußen auf die Flaschen. Wir gehen raus, er öffnet die Box, ich stelle meine alte Flasche rein und rolle eine neue direkt in das Gasfach vom Chälli. Drinnen bezahle ich 53 DH, was 4,91€ entspricht. Total happy verabschiede ich mich, schließe noch die Flasche Vorort an, Teste sie kurz und setze den Chälli in Bewegung. Mit dem Druck auf die Hupe winke ich dem Besitzer nochmals beim Wegfahren zu und er winkt aus seinem Laden hinter dem Tresen sitzend begeistert zurück.

    Am Parkplatz wieder angekommen, koche ich die Kartoffeln fertig und fresse fast jeweils 1/2 Kilo Erdbeeren und Brombeeren, bevor ich zur Ruhe komme und mich schlafen lege.

    Aber seht doch selbst!
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  • La Médina d'Agadir

    March 13 in Morocco ⋅ ☀️ 24 °C

    Beim meinem ersten Besuch in Agadir im Februar war ich bereits im Kasbat Souss, dem tollen Handwerkermarkt. Dieser liegt direkt neben der Medina, wie konnte ich diese verpassen!

    Nun ja, nachdem ich die Bilder bei einem Freund sehe, treffe ich die Entscheidung heute zu Fuß vom „Parking dunes d'or“ dorthin zu gehen, was ein 14 km Fußmarsch sind. Am Ende sollen knapp 20 km auf der Uhr stehen und es hat sich sehr sehr gelohnt.

    Aber seht doch selbst!
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  • Kasbah in Agadir die Zweite

    March 11 in Morocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Tag startet wie eigentlich jeden Tag momentan mit Sonne und einem morgendlichen Spaziergang über die Promenade am Strand. Ich finde mein Plätzchen, mache Duolingo und trinke den leckeren Minztee.

    Zurück im Chälli wird ein leckeres Sandwitch à la Ingo aufgetischt und der Plan für den Tag geschmiedet. Heute geht es das zweite Mal auf die Kasbah rauf, um einen von meiner Cousine gelösten Rätsel Cache mit der Nr. GCB5AZB zu heben. Das Wetter ist absolut traumhaft und der Aufstieg ist ja bereits bekannt und so entscheide ich mich dieses Mal für den „normalen“ Weg, um oben nicht wieder völlig durchnässt anzukommen. Der Ausblick entschädigt erneut für alle Mühen.

    Oben ist im Verhältnis zum letzten Mal wesentlich mehr los, Tourismus pur, also mache ich mich direkt auf die Suche nach dem Cache. Überall befinden sich Leute und so ist es gar nicht so einfach unentdeckt den Cache zu heben. In einer Lücke der Leute von rechts und links, die den Rundgang um die Kasbah machen wollen gelingt es mir dann und ich kann Kasim und mich eintragen, yeah! 💪
    Entspannt mache ich mich auch noch auf die Außenrunde um die Kasbah mit Anblick auf den Hafen. *

    Am Ende des Rundgangs mache ich ein paar Fotos und gehe zurück. *

    Fast am Punkt des Caches sehe ich ein kleines Streifenhörnchen, was mit einem großen Stück Papier im Mund sein Nest sucht, es im ersten Versuch nicht findet, dann aber im zweiten. ✊☺️💫

    Am Platz vor der Kasbah setze ich mich auf eine Bank und beobachte einfach für 5 Minuten das Treiben. Ein Mann mit einer Babyziege ist auch wieder da, alles Tourikonzept hier, bis hin zu den Dromedaren, die man reiten kann! 🤣🤣🙈

    Nach einem Blick auf die Geocachingkarte entschließe ich mich auch noch den Earthcache Nr. GCAY0KR zu machen. Es geht um Wabenförmige Verwitterungen und wie diese entstehen bzw. entstanden sind. Ich beantworte die 4 Fragen und logge den Cache samt Foto vor einer Salzverwitterung (Salzwasser dringt in das Gestein ein und verdunstet später; danach bilden sich Salzkristalle, die sich ausdehnen und einen Druck ausüben, der schließlich dazu führt, dass kleine Gesteinsstücke abbrechen).
    Sehr interessant. Wieder etwas gelernt! 💫

    Nun geht es aber auf den Rückweg, da ich ein Hüngerchen verspüre und sich diesem bei „Frank‘S Burger“ angenommen werden soll. Ich mache den Abstieg und komme unter voller Vorfreude leider vor dem geschlossenen Restaurant an!
    „Scheiß Ramadan!“, denke ich mir kurz und bin echt enttäuscht, da ich mich so sehr auf eine Burger gefreut hatte. Vielleicht nicht die Sauerrei von dem „vacccinated Burger“ vom letzten Mal, aber einem andern! Nun ja, so ist das eben und ich gehe weiter auf die Promenade, um dort die Augen und Ohren nach einer Alternative offen zu halten, immer wechselnd zwischen schauen und Googlemaps Bewertungen. Da mich jedoch nichts so richtig antörnt, lege ich mich auf die Wand am Ende der Promenade, die diese zum Strand trennt und chille ein wenig.
    Mit der Wasserflasche zwischen meinen Beinen, habe ich eine perfekten Ausblick auf die Kasbah. „Das war eine ganz schöne Tour!“, stelle ich fest und chille, in der Sonne liegend, noch ein paar Minuten mehr.

    Anschließend gehe ich zurück zum Camper und mache mir eine circa 1 kg Portion Polenta in selbstgemachter Mandelmilch, mit Orangen und Feigen, die ich dann in der Sonne am Strand verspeise.

    Es folgt ein sensationeller Sonnenuntergang, der dem Tag noch die Krone aufsetzt.

    Dann gehe ich noch eine kleinen Spaziergang durch die Hood, vorbei an Restaurants und Massagen und Supermärkten und am Ende bestelle ich mir noch eine Thunfischpizza über Glovo im „Ajikol Pizza“ für 72 MAD, was 6,67€ entspricht, inklusive Lieferung! Und die ist echt lecker! 🤤

    Verdient habe ich die mir natürlich bei 18,48 km und 23.075 Schritten. 💪

    Aber seht doch selbst!
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  • Agadir die Zweite

    March 10 in Morocco ⋅ 🌬 20 °C

    Nach dem ich auf dem Parkplatz vom Marjane Supermarkt Nachts um 12:15 Uhr von 2 vehement agierenden Securityleuten verscheucht werde, steuere ich den mir bekannten Parkplatz am Strand an. „Da habe ich meine Ruhe!“, denke ich mir und stehe zudem gut positioniert, um den ein oder anderen Cache zu machen, der das letzte Mal nicht auffindbar war. Gesagt getan, stehe ich auf dem „Parking dunes d'or“, direkt neben dem „Dunes d'Or Ocean Club“.

    Nach doch 05:14 Stunden Schlaf erwache ich um 07:54 Uhr und räkel mich aus dem Bett, um mir einen Ingwertee zu machen und mit diesem im Schlepptau den Cache Nr. GC66512i zu heben, den ich beim letzten Mal auch mit niederländischer Unterstützung nicht finden konnte.

    Anschließend lasse ich mich dazu hinreißen etwas an den Altherrentrainingsgeräten zu eskalieren. Gut, die Dipstangen gehören jetzt nicht dazu, aber alle anderen Geräte, wie Ruder- oder Brustmaschine. Wenn man diese jedoch einarmig bedient und mit 50 Wiederholungen arbeitet, bekommt man auch ein Volumen hin, haha! 💪

    Zur Belohnung gibt es im Chälli dann erst einmal lecker Frikadelle als „Selfmade-Sandwich“ à la Ingo, gemacht aus 1 Kg Truthahngehacktem, was ich im Marjane Supermarkt nun schon das zweite Mal erworben habe, yumi yumi. 🤤

    Anschließend packe meinen Rucksack und mache mich auf zu Earthcache Nr. GC7JCM7, in dem es um den Sand und die Steine am Strand geht. (Siehe Bild)
    Der Cache ist schnell gelöst und die Fragen beantwortet. Zu guter Letzt noch den Cache mit der Nr. GC666RC, der das letzte Mal nicht dort war. Auch diesen finde ich direkt neben 5 Bauarbeitern unbemerkt. Ich signiere das Logbuch, lege den Cache zurück und begebe mich südwärts die Promenade retour. Spontan entscheide ich bis zum Ende vom Strand zu gehen, da ich aus der Ferne interessante Düne sehe. Leider macht mir das Militär einen Strich durch die Rechnung und schickt mich postwendend den Strand in die Richtung, aus der ich gekommen bin.
    „Na wenigstens habe ich einmal den Robinson Club vom Strand aus gesehen.“

    Ich gehe zurück bis zum Strandeingang 18 und breite mich samt Decke schön gemütlich am Strand aus. Lesen, baden und Sonnenblumenkerne essen. ✊

    Der folgende Sonnenuntergang ist ein Traum!

    Aber seht doch selbst!
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  • Zurück nach Agadir

    March 9 in Morocco ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem ich morgens nochmals mein großes Verdunklungsrollo gespannt und den Sonnenaufgang genossen habe, fahren wir gemeinsam von unserem Platz weg, an dem wir nun doch ganze 5 Tage gestanden sind. Für mich ein neuer Marokkorekord, haha 😜

    Zum Schluß nochmals festfahren, nachdem ich an dem Baum nicht vorbei passe, der den Weg nach draußen zeichnet. Uli schau zwar und trotzdem berühre ich den Baum mit dem Chälli 🤦‍♂️
    Nun gut, dann eben der Versuch drum herum zu fahren. Kevin fährt vor, nur im Fall der Fälle, dass er mich mit seinem Truck rausziehen muss.
    Mit Schwung umfahre ich den Baum und bleibe am Ende der Sandkuhle an der oberen Kante zurück auf den normalen Offroadweg stecken. Die hinteren Räder stecken tief im Sand und so kann der Frontantrieb auch nicht mehr viel ausrichten. Mit Spanngurt an Kevin seinen Truck ist das Problem sehr schnell gelöst und wir verabschieden uns voneinander.

    Die erste Station für mich ist die Tankstelle, Sprit ist noch halb voll, aber ich brauche dringend Wasser und ich muss die Vorderreifen wieder aufpumpen, nachdem sie nur noch auf 1 1/2 bar stehen.

    Der Tankwart mach den Diesel voll. 32,26L für 350,02 Dirham, was exakt 32,26 Euro entspricht, also 1€ pro Liter! Hier hat sich am Dieselpreis also gleich 0,0 verändert! 🤣🤣

    Ich hatte den Tankwart noch vor dem Tankvorgang gefragt, ob ich, wenn ich tanke, auch das Wasser auffüllen darf und er zeigte auf die Waschstationen, zu denen ich jetzt hinrolle. Dort kommt dann der Chef dazu und will mir erzählen, dass ich hier kein Wasser tanken darf. Ich erkläre ihm mit dreimaligem Nachdruck, dass der Tankwart mir das vor dem Tankvorgang zugesagt hat und das das Bedingung für mein Tanken war. Dann ging’s plötzlich doch, obwohl er sich noch ein „Wasser ist sehr teuer“ in den nicht vorhandenen Bart nuschen musste. Mohammed, der freundliche Mitarbeiter füllt den Tank mit der Hochdruckpistole, was etwas dauert und reichlich rumspritzt! Da lässt es der Chef sich nicht nehmen mir nochmals auf die Nase zu binden, dass ich hier das letzte Mal Wasser tanke. Ja ja, Chefchen! 🤣🤣
    Ich verabschiede mich von allen sehr höflich, fülle noch den Luftdruck in den Vorderreifen auf und schmeiße 3 Säcke Müll weg.

    Die nächste Station ist das „Luxury SPA Le Boudoir Oriental - Boutique & SPA“. Eine Marokkanerin hatte mir den Tip für eine Massage in diesem bestbewerteten Spa gegeben. Leider war meine Erfahrung genau das Gegenteil, die wohl schlimmste Massage in meinem Leben! Es ist wohl eher ein sanftes Einölen, als irgendeine Massage! Dafür kostete sie sich nur 250 DH!

    Davon lasse ich mich nicht ablenken und steuere den Chälli zu meinem Lieblingssupermarkt in Marokko, dem Marjane. Kaum geparkt und ausgestiegen, höre ich schon jemanden in der Ferne brüllen, der mir, nachdem ich ihm Beachtung schenke, mit winkenden Bewegungen klar zu machen versucht, dass ich dort nicht parken soll.
    „Warum?“, denke ich mir, da alle Parkplätze um mich herum frei sind. Ich ignoriere den Typen und gehe mit einem Wagen in den Markt!

    Ein Sieb ist auf meiner Liste ganz oben, dass ich mir gemixte Früchte durch das Sieb drücken kann, also ab in die Haushaltsabteilung. Den Wagen am Kopf des Ganges abgestellt und mich ca. 2 Minuten mit den unterschiedlich Siebtypen beschäftigt, komme ich aus dem Gang und mein Wagen ist futsch. Ich sehe eine alte Frau mit einem leeren Wagen, aber was soll ich die jetzt auf english vollquaken, denke ich mir und hole mir von draußen einen neuen.
    Ich kaufe frisches Mohn- und Sesambaguette und 1 Kg Putengehacktes, was es hier fertig gewürzt und echt lecker gibt. Dann noch Oliven und 300 andere Sachen. An der Kasse guckt mich die junge Kassiererin, mit Blick auf mein Sieb ungläubig an und fragt nach dem Etikett. Gerne gehe ich also zurück, um bei den 20 Siebchen eines mit Etikett zu nehmen. Sie strahlt mich zur Verabschiedung an und so verlasse auch ich strahlend den Marjane Supermarkt.

    Im Chälli mache mir direkt 4 Mettbaguette mit Zwiebeln! 🤤 Ich habe gerade Mund, Hals und Hände voll, als ich erneut von dem Parkwächter heimgesucht werde und er mich anquakt, ich solle jetzt endlich umparken.
    „Mampf, mampf…bbbreegrrrfffduuuuhhh…“, kommt aus meinem Mund, was ihn derart irritiert, dass er wieder das Weite sucht.

    Bis ich dann alles weggeräumt habe und auf dem Fahrersitz sitze, um zu gucken, wohin ich jetzt fahre, parken neben mir 2 weitere Wohnmobile, die „Dr. Ich-bewache-hier-alles“ wieder auf den Plan rufen. Schon sein Anmarsch gleicht einer Mischung aus Stechschritt und Weitsprung und er gibt mir mit seinem Blick und beiden wild fuchtelnden Armen zu verstehen, dass ich jetzt daran Schuld bin. Irgendwie hat er ja recht und deswegen gehe ich mit guten Bespiel voran und fahre weiter unten auf den Parkplatz, wo die WoMo‘s normalerweise stehen sollen. Die anderen 2 folgen mir im Entenmarsch! 🤣🤣

    Nachdem ich die Parkposition gefunden habe, packe ich die Landkarte von Marko Polo aus, um Reisepläne zu schmieden. *

    Ich gehe irgendwann müde ins Bett und ein paar Minuten später klopft es an der Tür. Ich versuche das Klopfen zu ignorieren, selbst wo es ein „Ich haue die Chälliwand ein“ wird. Doch das wird dann doch zu viel und ich öffne die Tür und es stehen 2 Männer samt 2 deutscher Schäferhunde vor mir. Sie machen mir klar, dass ich hier nicht bleiben kann und so beschließe ich noch zum gegenüberliegenden McDonald‘s zu fahren.
    Langsam lasse ich den Chälli quer über den Parkplatz zum MCD schleichen. Ich stehe noch nicht ganz, stehen wieder die 2 Securityfreds vor meiner Scheibe und signalisieren auch hier wieder wegzufahren, bis ich ihnen klar mache, dass ich da bei dem MCD etwas essen möchte. Wir müssen lachen! Na wenigstens Humor ist eigentlich immer bei den Marokkanern vorhanden.

    Ich begebe mich in den MCD, gehe erst einmal pissen und mir die Hände waschen. Dann bestelle ich an einem dieser bescheuerten Bildschirme für 61 MAD, was 5,65€ entspricht, ein ganzes Royal Menu, was derart unterirdisch schmeckt, dass ich noch am selben Tag beschließe, dass ich 1. diesem Drecks-MCD eine fiese Negativbewertung gebe und ab jetzt jedes Mal 100€ an eine gemeinnützige Einrichtungen spende, wenn ich nochmals wieder nach McDonald‘s oder Burger King gehe!

    Dann geht es endlich zum finalen und bekannten Parkplatz am Strand, aber seht doch selbst!
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  • 1x chillen bitte

    Mar 7–9 in Morocco ⋅ ☀️ 13 °C

    Am Samstag soll nicht viel passieren, da ich arg von Kopfschmerzen und/oder Migräne geplagt bin.

    Ich lege Mandeln für meine erste selbstgemachte Mandelmilch ein, koche mir Quinoa, den es mit Thunfisch und Zwiebeln gibt und lese, that‘s it!

    Sonntag repariere ich das große Verdunklungsrollo im Chälli, mache einen traumhaften Spaziergang an den Strand, der direkt vor dem Souss-Massa Nationalpark liegt und koche eine sehr leckere „Quinoa-rote Linsensuppe“.

    Aber seht doch selbst!
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  • Festgefahren im Souss Massa Nationalpark

    Mar 4–5 in Morocco ⋅ ☁️ 14 °C

    Über eine ca. 10km lange Schotterpiste komme ich ans andere Ende des Sous-Maas Nationalparks, um mich dort (endlich) mit Kevin zu treffen.

    Von der Straße aus, kurz vor der Brücke rüber nach Agadir kann ich deinen großen blauen LKW schon durch die Bäume schimmern sehen. Ich fahre zuerst über die Brücke, drehe im Kreisverkehr um und hoffe irgendwo eine Zugang zu dem schellende zu bekommen. Dem ist auch so. Es geht nur 1-2 Minuten den sandigen Weg entlang, bis ich vor einem Baum stehe, an dem ich nicht links die Offroadstraße vorbeifahren kann. Kurzerhand entschließe ich mich als rechts daran vorbeizufahren und bleibe nach wenigen Metern stecken, weil der Boden derart sandig ist. Keine Chance mit dem Chälli!

    3 Marokkaner kommen mit der Pferdepritsche vorbei und helfen mit vollem Einsatz beim Graben, schieben und Bretter holen. Dafür zeige ich mich anschließend mit 200 DH bei ihnen spendabel.

    Kevin mit seinem Quad macht den Unterschied. Mit der 700Kg belastbaren Seilwinde vorne und dem Spanngurr hinten an 2 unterschiedlichen Bäumen zieht er mich quasi raus. Eine Aktion, die ich so oder so nicht nochmals brauche. Ich bin einfach dankbar mit Unterstützung da rausgekommen zu sein.

    Aber seht doch selbst!
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  • Die Reste von Tifnit

    March 3 in Morocco ⋅ 🌧 13 °C

    Ich fahre runter bis zum Fischer Dorf bzw. was davon übrig ist. Es wurde alles abgerissen, um einem großen Projekt Platz zu machen, so sagt man.

    Ich platziere den Challenger, esse einen Snack, steige aus und gehe eine Runde spazieren, bevor ich mich wieder vor dem Regen verstecken muss.

    Dann esse ich etwas, sehe mir den Sonnenuntergang an und fahre noch weiter, aber seht doch selbst!
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  • Fahrt nach Tifnit

    March 3 in Morocco ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Fahrt vom letzten Spot nach Tifnit hat es in sich. Trotz widriger Wetterbedingungen entscheide ich mich, den Sandweg komplett an der Küste entlang zu nehmen und das ohne mich wirklich festzufahren. Nur 1x ist eine Düne zu hoch und es regnet zu stark, als dass er der Chälli mit seinem Frontantrieb und komplett abgefahrenen Vorderreifen schaffen könnte.

    Ich umfahren die Düne und stoppen 1-2x, um an die Cliffs vorzugehen. Dabei bleibt es auch.

    Am Ende der interessanten Strecke direkt neben der Militärbasis in Tifnit ein 2x ist die Sandstraße vom starken Regen weggespült. Nicht einmal die 4 Quads, die mich unterwegs mit einem ungläubigen Blick noch überholt haben, können diesen Weg meistern, da sie sich nach vorne überschlagen hätten. Sie fahren easy rechts das Ufer zur geteerten Straße hoch, wobei sich dabei sogar 2 festfahren.

    Ich versuche es ein paar Meter weiter rechts, habe aber keine Chance.
    Als ein Kumpel mir schon anbietet, mich mit seinem Truck zu besuchen und mich das Ufer raufzuziehen, an dem ich jetzt schon 2x steckengeblieben bin, finde ich noch einen alternativen Ausweg auf die geteerte Straße, die machbar aussieht und die ich versuchen möchte. Der geschotterte Weg endete jedoch nur vor einem aufgehäuften Sand- und Schotterberg, vermutlich wegen der Militärstation, neben der ich ja festhänge.

    Ein kleiner Junge kommt und versucht mir wirklich zu helfen einen Ausweg zu finden. Sie lieb der Kleine.
    Ein 4x4 Mitsubishi dreht einfach nur um, als er die weggespülte Straße sieht und ein Porsche Cayenne fährt einfach das Ufer herunter, an dem die Quads nach oben gefahren sind.

    Nochmals versuche ich mit Schwung das Ufer hochzufahren, aber nein! Nachdem ich nochmals zum „Graben“ in der Straße fahre und überlege, ob ich diesen nicht mit großen Steinen und einer Schaufel wieder tauglich herrichten kann, fahre ich ein Stück zurück und habe eine mit Muscheln bedeckte Straße im Hinterkopf, wo ich vermute, dass diese weiter nach oben geht. Dem ist auch wirklich so, nur dass die Muschelstraße wieder in einen Weg mit nassem Sand übergeht und ich auch dort stecken bleibe.
    Also rückwärts, wieder runter und mit noch mehr Schwung ein zweites Mal hoch. Doch auch da klappt es nicht, weil mir ein Idiot von Marokkaner mit seinem Mitsubishi Pick-up entgegenkommt und anstatt er oben direkt den Rückwärtsgang reinhaut, um vom Weg zu verschwinden, fährt er mir seelenruhig weiter entgegen, bis wir auf gleicher Höhe auf dem schmalen Weg fast kollidieren und ich mich wieder fest fahre. So an Trottel!

    Ich fahre also ein 3. Mal runter und mit viel Schwung wieder hoch, bei dem ich es mit Ach und Krach schaffe. Yeah Baby!

    Oben auf der Teerstraße angekommen, breche ich in Jubel aus, da ich froh bin, nicht den ganzen Sand- und Matschweg wieder zurückfahren zu müssen, denn ich hatte schon Sorge, mich dabei auch irgendwo fest zu fahren.

    Aber seht doch selbst!
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  • Souss Massa Naturschutzgebiet

    Mar 2–3 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C

    Seltenst habe ich mich an einem Standort so wohl gefühlt und das ist nicht zuletzt den Hunden geschuldet, die mir heute nicht mehr von der Seite gewichen sind.

    Der Tag geht früh los und da ich kein bzw. nur noch ein kurzes Duolingo mache, ist wieder mehr Zeit verfügbar, zum Beispiel für einen Morgenspaziergang.

    Doch zuerst füttere ich die Rasselbande von Hunden, die um ca. 07:00 Uhr an meiner Aufbautür auf mich wartet. Ohne zu überlegen stelle ich Ihnen meinen großen Topf mit den Reisresten vom Vortag hin. Der Jüngste fängt direkt an zu mampfen und wird dann von der Mama, die ihm hier den Vortritt gelassen hat, energisch aus dem Topf gedrängt.

    Ich stelle den Topf wieder rein und mache mich auf den Weg zu einem Morgenspaziergang am Strand. Es wundert mich nicht, aber dennoch freue ich mich, dass die beiden Hunde mich begleiten. Wie oft habe ich das schon erlebt auch ohne fressen gegeben zu haben. It’s all about Energy, go with the flow?

    Wir spazieren am Strand, bis wir zwei anderen Hunden begegnen, wo ich dann auch den jüngeren zurück lasse, nachdem sich die Mutter schon vorher geweigert hatte weiter mitzugehen.

    Ich passiere einen grünen Wasserfall mit einer Frau, die ich freundlichst mit: „Salam Aleikum“ begrüße und sie lächelt mir zu. Als ich mich 100 m weiter umdrehe und ein Video mache, winkt sie mir noch zu. Die Menschen sind wirklich so herzlich hier.

    Hinter dem nächsten Cliff stoße ich auf ein Haus an der Ecke, was sich eine Art Wasserschutz Faal vor die Höhlenwohnungen gebaut hat auf diesen Schutzwall gehe. Ich schau mich ein wenig um, mach ein paar Bilder und gehe das Cliff hinauf, um oben zurück zu laufen. Ich laufe an einer der Militärstationen vorbei an der mich ein dunkelfarbiger Mann freundlich grüßt und ich ihn winken zurück.

    Ich genieße den Spaziergang und mache noch einige Bilder vom Strand und als ich am Challenger ankomme, wartet schon die Hundebande auf mich ist ja eh klar sie wollen wahrscheinlich mehr zu essen. Zusammen verbringen wir einen sehr chilligen Tag, der anfangs noch sehr bedeckt und am Nachmittag sehr sonnig ist. Ich nehme immer wieder einen Nacktsonnenbad und die Hunde genießen ihre Zeit. Sie sind bestens versorgt, als ich Ihnen nochmals eine große Portion Reis koche, wovon wirklich alle vier Hunde fressen können. Ich stelle Ihnen 4 verteilte Portionen hin, damit nicht wieder das Gezanke losgeht. Wasser ist sowieso kredenzt.

    Als ich mir die Yogamatte auspacke, um Aspekt zu machen legen sich 3 der 4 Hunde im Halbkreis um mich. Die jüngere Hundedame legt ihren Kopf sogar auf die Yogamatte, als wolle sie ganz bewusst die Energiebrücke aufrecht erhalten, zu süß. Immer wieder kraule ich die Tiere und sie genießen es sichtlich.

    Ich Esse, bade in der Sonne, schmuse mit den Hunden, chatte auf dem Handy, ein sehr geiler chilliger Tag, als plötzlich ein Roller direkt neben mir hält, während ich in einer schwarzen Boxershorts auf der Yogamatte liege. Von der Sonne geblendet erkenne ich erst gar nichts, nehme mir die AirPods aus dem Ohr und sehe im Aufstehvorgang, dass der Mann den ganzen linken Fuß voll Blut hat. Er macht mir deutlich, dass er meine Hilfe benötigt und zeigt mir den Fuß, an dem sich ein abgerissener Fußnagel am großen Zeh befindet. Ich verstehe, dass er sich diesem der Kette des Mopeds abgerissen hat. Ohne zu überlegen gehe ich in den Shelly und hole aus der Klappe unter dem Kühlschrank erst eine größere und dann eine zweite kleine Verband. Axé, in der ich das nötige Material Zusammensuchen. Der Mann steckt seinen Fuß durch das Fliegengitter auf meine Fußmatte in den Wagen, so dass ich ihn vernünftig verarzten kann. Ich hohle noch Medien dazu und lasse es ordentlich unter den abgerissenen Fußnagel träufeln. Anschließend verbinde ich ihn den großen Zeh mit einer Mulde zu guter letzt nehme ich noch seine voll geblutet Tüten an, schmeiße diese in den Müll und versorge ihn mit einem neuen Gefrierbeutel, den wir mit einem Gummiband zum Schutz um den Fuß befestigen. Er ist sichtlich dankbar. Er zeigt mir nochmals, wie das Ganze passiert ist, und er ist wohl an dem Ständer des Mopeds hängengeblieben. Als er seinen Fuß auch nur in die Nähe bewegt, um es mir verständlich zu machen, bekomme ich schon einen halben Atemstillstand.

    Mit meiner Hand zeige ich auf mich und sage:“Ingo!“, dann zeige ich auf ihn und er sagt:“Abdoallah!“. Abdoallah macht mir noch mehrfach klar, dass er mich zum Essen in seinem Haus haben möchte, da ich jedoch keinen Bock habe, sage ich ihm, ich müsse arbeiten.

    Allmählich wird es auch kühler, und als Abdoallah Moped vom brettert, gehe ich rein und ziehe mir erst einmal eine Hose und ein T-Shirt an denn ich habe ihn die ganze Zeit in meiner Boxershorts verarztet, weil für andere Sachen ja keine Zeit war.

    Ich räume die Yogamatte und das Handtuch weg und gehe erst einmal nach drinnen. Dort setze ich mich auf die Bank und ich sehe einfach, wie Abdoallah die ganze Zeit mit seinem Moped von rechts nach links fährt um Männer vom Militär durch die Gehend zu befördern.
    „Er wird schon wissen was er tut!“, denke ich mir noch und schreibe weiter am Handy mit meinen Cousinen, Ischen aus tinder und Susanne.

    Plötz Hund wieder vor meiner Tür und will natürlich was fressen. Ich locke ihn kurz rein doch da er sich dabei nicht wohl fühlt, geht er wieder nach draußen. Es ist kalt und ich schließe die Tür. Setze mich nach vorne, um auf das Meer zu schauen, während ich auf dem Handy klicke. Die Sonne geht unter. Ein traumhafter Sonnenuntergang bietet sich über der Wüstenlandschaft. Und so kommt es, dass ich noch mal rausgehe, um Bilder zu machen. Abdoallah kreuzt wieder auf und erzählt mir nochmals vom Essen und das ich mit dem Auto mitkommen kann, was ich ihm ausrede.
    Wir tauschen unsere Nummern und ich sage ihm, dass ich vielleicht morgen komme.

    Ich gehe rein und mache mit rote Linsen mit Kartoffeln als Hauptgang und Yoghurt mit der in kleine Stücke geschnittenen marokkanischen Schokolade, lecker, lecker! 🤤

    Aber seht doch selbst!
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  • Sleep Spot - Naturschutzg. Souss Massa

    Mar 1–2 in Morocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Sich hier mit dem Chälli so ganz langsam durch die mit Sand bedeckte Offroadstraße zu schieben macht irren Spaß. Vor allem, weil das Wetter heute mitspielt und man sonst nur 4x4 Jeeps und Roller sieht!

    Die Wahl meines Sleepspots ist einmalig und im park4night bzw. hier als Standort zu finden.

    Man kann herrlich zu den alten Strandhäusern und dem Strand selbst runtergehen, was ich auch direkt mache und mich primär mit den alten Häusern beschäftige.

    Ich gehe in unzählige Gebäude, schmeiße Steine in alte Brunnen und genieße die Zeit.

    Anschließend gibt es Thunfisch mit Reis und Zwiebeln im Camper und einen ruhigen Abend mit herrlichem Sonnenuntergang bei Schafsgeblöke, aber seht doch selbst!
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  • Sidi R'bat - Höhlenhäuser

    March 1 in Morocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich fahre von Sidi Wassay nach Sidi R‘bat und komme auf eine unbefestigte Sandtrasse, die ich am Hafen vorbei bis zu dem hier markierten Punkt fahre.

    Ich stelle den Chälli gut ab und gehe mit Badehose bewaffnet das Cliff herunter zu den Höhlenwohnungen nach rechts weg. Direkt zieht es mich ins 4-5 unterschiedliche Wohnungen, die mich begeistern. Die Leite haben die teilweise so schön eingerichtet, eine Schande, dass das Erdbeben 2023 alles zerstört hat! 🙈

    Ich gehe etwas weiter über die wunderschönen Muschelstränden, bis zu einer kleinen Bucht, an der ich mich entscheide ein Bad zu nehmen. Dies klappt wunderbar, als ich mich jedoch wieder anziehe und um um das nächste Cliff zu laufen, erwischt mich eine Welle und ich bin komplett nass! Das passiert mir jetzt schon das zweite Mal in Marokko. Die See ist einfach unberechenbar hier.

    Anschließend entscheide ich mich, das Cliff nach oben und direkt zurück zum Chälli zu gehen.

    Ich trinke etwas und gehe das gleiche kiff jedoch diesmal nach links, wieder vorbei an einigen Höhlenwohnungen bis zum „Qued Massa“ und in den Naturschutzpark. Die Mär scheint heute jedoch recht leblos und so sehe ich nur ein paar Flamingos.

    Auf dem Rückweg lege ich mich ein bisschen nackt in eine Düne, döse etwas und trainiere noch ein wenig auf dem Rückweg an dem Eisengerüst am Strand.

    Es geht zurück zum Chälli, aber seht doch selbst!
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