Dar Nikola - Cache GCAGRWD
2 febbraio, Marocco ⋅ ☁️ 15 °C
Ich fahre mit dem Chälli durch den Gemüsegarten von Marokko, zumindest kommt es mir so vor und rechts und links sehe ich Gebäude mit weißen planen, klassisch zur Gemüsezucht. Es ist eine äußerst arme Gegend, man merkt es an den Leuten und den Häusern. Die meisten oder viele Häuser sind wirklich aus Lehm gebaut, was ja grundsätzlich nichts schlechtes ist, denn heute geht man ja dazu zurück, aber es zeigt eben auch, wie ärmlich diese Gegend hier ist. Ich parke den Challenger auf einer Hauptstraße an einer Mauer und direkt kommt ein kleiner Junge, ca. sieben Jahre und hüpft vor meinem Auto rum und versucht wirklich, die Fahrer und Beifahrertür aufzumachen, während ich drin noch am Handy beschäftigt bin. Ich gebe ihm aber ein klares und energisches Zeichen, dass er sich verpissen soll. Trotzdem schwenzelt er irgendwie fies um das Auto und schmiert noch mit seinen Händen überall am Fahrzeug rum und versicht wieder die Türen zu öffnen. Lass es gut sein, denke ich mir, ziehe mich in Ruhe um und gehe Richtung Cache durch das Dorf, wo mir wirklich vom Dorfeingang bis zum Haus des Caches (ca. 1km) eine Schaar von 5-6 Kindern unentspannt und dreist folgt. Immer wieder fragen Sie nach Geld (Dirham, Dirham) und machen nervende Geräusche. Da fragt man sich schon, welche Erwachsenen die Kinder derart erziehen, dass sie sich so verhalten. Ich lasse mich jedoch nicht beirren und komme schlussendlich am Cache-Gebäude an, wo die Blagen auch urplötzlich verschwinden. Ich begutachte das Gebäude, denn es ist ein riesiges Lehmhaus, wo ich ja komplett fasziniert davon bin.
Da ich irgendwie davon ausgehe, dass der Cache sich drinnen befindet und die Haupttür ein wenig offen steht, drücke ich sie auf, werde von einem Hund (Sifi) bellend begrüßt und nach ein paar Sekunden steht ein Mann vor mir. Es ist Mustafa, wie sich dann noch herausstellen sollte. Er spricht überhaupt kein Englisch, nur Arabisch, ganz wenig französisch und ich so gut wie kein Französisch und gar kein Arabisch. Also ist unsere sprachliche Kommunikation stark eingeschränkt. Mit Händen und Füßen und teilweise mit google translate könne wir uns irgendwie verständigen, wobei das Internet nur 10 % funktioniert, folglich kann man sich gut vorstellen, wie das ausgesehen hat. Mustafa nimmt sich alle Zeit der Welt, um mir wirklich jeden Blickwinkel des Gebäudes zu zeigen, das Gästehaus, den Pool, die Bar, die Toilette im Gästehaus, wir gehen wirklich überall hin und ich versinke in Begeisterung und ich denke, dass er das auch bemerkt. Die Details wie die Holztüren oder wie die Dusche im Badezimmer konstruiert ist ist einfach herrlich. Es vergehen sicher 30 Minuten und ich bestaune gerade draußen den großen Esstisch und wie er im und in den großen Baum integriert ist, dass ich Mustafa nach dem Cache frage. Er sing signalisiert mir, dass ich ihm folgen soll. Durch die Haupttür verlassen wir den Innenbereich gehen entlang der Mauer bis zu einer anderen Tür und in dessen Türrahmen hängt eine süße Konstruktion, in der der Cache sich befindet. Ich signiere das Logbuch und mache ein Erinnerungsfoto von mir und Mustafa. Wir gehen noch auf die Rückseite des Gebäudes, wo grad jemand bauliche Arbeiten durchführt und Mustafa zeigt, dass ich kurz hier warten soll. Ich nutze die Zeit und schmuse mit Hunden den See, mit der ich schon ein Herz und eine Seele bin, denn sie begleitet uns die ganze Zeit. Nach ein paar Minuten kommt Mustafa zurück, um mir drei wirklich große und ganz frische Orangen zu überreichen. Da ich mir unsicher bin, krame ich etwas Kleingeld hervor und er signalisiert mir sofort, dass ich die schnell wieder wegstecken soll. Was für ein herzlicher Mensch. Erneut bin ich von der marokkanischen Gastfreundschaft derart überzeugt und begeistert, das ist so herrlich menschlich erfrischend. Ähnlich meiner Erfahrung gestern. Ich nehme ihn in den Arm und winke noch dreimal beim Verlassen und gehe durch das Dorf zurück, wo ich noch weitere interessante Gebäude mit großen Öfen etc. sehe. Gott sei Dank sind keine Kinder mehr sichtbar, bis ich den Chälli betrete, aber seht doch selbst!Leggi altro




























Viaggiatore
Wow, sehr schön 😍
ViaggiatoreIch liebe spezielle Türen 🚪 🫶❤️