Rückweg blaue Steine
5–6 feb, Marocco ⋅ ☀️ 16 °C
Den Rückweg von den blauen Steine nehme ich auf dem direkten Weg, da sich schon so langsam aber sicher die Müdigkeit der stundenlangen Bergkletterei bemerkbar macht. Ich passiere einige nicht mehr verwendete Bauerngrundstücke und 2x2 Hundies, die aber nicht schmusen wollen.
Aus der Ferne sehe ich „Hut des Napoleon جبل اكرض اوضاض“ und eine in einem neongelben Oberteil kletternde Person. Ich verfolge die Person während meines Spaziergangs und stelle fest, dass wenn diese weiter so zügig absteigt, dass sich unsere Wege unten wahrscheinlich treffen werden und genauso kommt es auch. Ich erkundige mich höflich, ob er ganz oben gewesen ist, was er verneint. Wir kommen ins Gespräch und gehen zusammen zurück in die City. Dabei stellt sich heraus, dass Jorg aus Breda kommt und ein sehr netter und Gesprächiger Zeitgenosse ist. Als wir in die Stadt eintreten treffen wir einen Mohammed, den Jorg zu kennen scheint und dieser fragt mich nach einer Weile, ob ich an der blauen Steine war, was ich bejahe. Er erzählt etwas davon, dass wir doch ein Foto gemacht haben, was ich verneinen muss, bis rauskommt, dass sein Freund Bubaka ihm das Foto geschickt hat. Von Mohammed erfahre ich auch, dass Bubaka das Zelt für Kunden aufgebaut hat und das Abendessen ebenfalls für die Kunden ist, die dann dort an der Stelle übernachten werden. Der Hammer, finde ich und stelle damit fest, wie gut die Marokkaner vernetzt sind und sich austauschen über die Touristen, Wahnsinn.
Da ich eine starke Wärme im Gesicht und dann noch Jucken an den Händen verspüre, wird mir klar, dass ich von den Wahlnüssen eine anaphylaktischen Schock habe und verabschiede mich von Jorg, obwohl wir noch gemeinsam zu Abendessen wollten. Auf dem Rückweg passiere ich wieder einmal den Detleffs Camper von Toni und Isabella und Toni meint noch, was ich einen Sonnenbrand im Gesicht habe. „Ne, ne!“ sagte ich „Ich habe einen. Anaphylaktischen Schock und muss schnell zum Camper meine Mittel schlucken!“.
Am Camper angekommen, versuche ich es erst einmal mit einer derben Menge Wasser und etwas Kühlung an der frischen Luft, da die Sonne mittlerweile untergegangen ist und es 14° hat. Ich esse dann noch eine 2 Liter Suppe und schaffe es so wirklich, ohne Medikamente den Abend zu überstehen, aber seht doch selbst!Leggi altro















