Kasbah in Agadir die Zweite
11 Mart, Fas ⋅ ☀️ 18 °C
Der Tag startet wie eigentlich jeden Tag momentan mit Sonne und einem morgendlichen Spaziergang über die Promenade am Strand. Ich finde mein Plätzchen, mache Duolingo und trinke den leckeren Minztee.
Zurück im Chälli wird ein leckeres Sandwitch à la Ingo aufgetischt und der Plan für den Tag geschmiedet. Heute geht es das zweite Mal auf die Kasbah rauf, um einen von meiner Cousine gelösten Rätsel Cache mit der Nr. GCB5AZB zu heben. Das Wetter ist absolut traumhaft und der Aufstieg ist ja bereits bekannt und so entscheide ich mich dieses Mal für den „normalen“ Weg, um oben nicht wieder völlig durchnässt anzukommen. Der Ausblick entschädigt erneut für alle Mühen.
Oben ist im Verhältnis zum letzten Mal wesentlich mehr los, Tourismus pur, also mache ich mich direkt auf die Suche nach dem Cache. Überall befinden sich Leute und so ist es gar nicht so einfach unentdeckt den Cache zu heben. In einer Lücke der Leute von rechts und links, die den Rundgang um die Kasbah machen wollen gelingt es mir dann und ich kann Kasim und mich eintragen, yeah! 💪
Entspannt mache ich mich auch noch auf die Außenrunde um die Kasbah mit Anblick auf den Hafen. *
Am Ende des Rundgangs mache ich ein paar Fotos und gehe zurück. *
Fast am Punkt des Caches sehe ich ein kleines Streifenhörnchen, was mit einem großen Stück Papier im Mund sein Nest sucht, es im ersten Versuch nicht findet, dann aber im zweiten. ✊☺️💫
Am Platz vor der Kasbah setze ich mich auf eine Bank und beobachte einfach für 5 Minuten das Treiben. Ein Mann mit einer Babyziege ist auch wieder da, alles Tourikonzept hier, bis hin zu den Dromedaren, die man reiten kann! 🤣🤣🙈
Nach einem Blick auf die Geocachingkarte entschließe ich mich auch noch den Earthcache Nr. GCAY0KR zu machen. Es geht um Wabenförmige Verwitterungen und wie diese entstehen bzw. entstanden sind. Ich beantworte die 4 Fragen und logge den Cache samt Foto vor einer Salzverwitterung (Salzwasser dringt in das Gestein ein und verdunstet später; danach bilden sich Salzkristalle, die sich ausdehnen und einen Druck ausüben, der schließlich dazu führt, dass kleine Gesteinsstücke abbrechen).
Sehr interessant. Wieder etwas gelernt! 💫
Nun geht es aber auf den Rückweg, da ich ein Hüngerchen verspüre und sich diesem bei „Frank‘S Burger“ angenommen werden soll. Ich mache den Abstieg und komme unter voller Vorfreude leider vor dem geschlossenen Restaurant an!
„Scheiß Ramadan!“, denke ich mir kurz und bin echt enttäuscht, da ich mich so sehr auf eine Burger gefreut hatte. Vielleicht nicht die Sauerrei von dem „vacccinated Burger“ vom letzten Mal, aber einem andern! Nun ja, so ist das eben und ich gehe weiter auf die Promenade, um dort die Augen und Ohren nach einer Alternative offen zu halten, immer wechselnd zwischen schauen und Googlemaps Bewertungen. Da mich jedoch nichts so richtig antörnt, lege ich mich auf die Wand am Ende der Promenade, die diese zum Strand trennt und chille ein wenig.
Mit der Wasserflasche zwischen meinen Beinen, habe ich eine perfekten Ausblick auf die Kasbah. „Das war eine ganz schöne Tour!“, stelle ich fest und chille, in der Sonne liegend, noch ein paar Minuten mehr.
Anschließend gehe ich zurück zum Camper und mache mir eine circa 1 kg Portion Polenta in selbstgemachter Mandelmilch, mit Orangen und Feigen, die ich dann in der Sonne am Strand verspeise.
Es folgt ein sensationeller Sonnenuntergang, der dem Tag noch die Krone aufsetzt.
Dann gehe ich noch eine kleinen Spaziergang durch die Hood, vorbei an Restaurants und Massagen und Supermärkten und am Ende bestelle ich mir noch eine Thunfischpizza über Glovo im „Ajikol Pizza“ für 72 MAD, was 6,67€ entspricht, inklusive Lieferung! Und die ist echt lecker! 🤤
Verdient habe ich die mir natürlich bei 18,48 km und 23.075 Schritten. 💪
Aber seht doch selbst!Okumaya devam et































