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  • Day4

    Hampi

    February 6, 2018 in India ⋅ 🌧 22 °C

    Von Hyderabad bin ich mit dem Nachtbus bis nach Kamalapur gefahren. Von dort aus galt es einen Transport zum eigentlichen Ziel, Hampi, zu finden. Naja, die TukTuk/AutoRickshaw-Fahrer warten eigentlich immer schon auf einen, egal wo der Bus hält. In Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten (wie bspw. ein örtlicher Linienbus) und mit den Anstrengungen einer Busfahrt über 9 Stunden im Liegen in den Knochen sind besagte TukTuks dann immer die schnellere aber auch teurere (2€) Wahl, um ans Ziel zu kommen.

    Hampi selbst unterteilt sich für Touristen in zwei Teile. Der erste umfasst den historischen Part mit sämtlichen Tempeln und dem Bazaar. Der Zweite, nur per Flussüberquerung erreichbar und auch HippieInsel genannt, umfässt vielerlei verschiedene Unterkünfte, Restaurants und Reiseagenturen für die Touris.

    Da die Qualität der vor Ort gebotenen Unterkünfte meiner Meinung nach nicht so gut ist, bspw. scheinen die Einzelzimmer die ich gesehen habe verlottert und unangemessen teuer, habe ich mich für ein kleines Zelt entschieden. Für 2,50€ pro Nacht habe ich so zwar jeglichen Anspruch abgegeben, aber gleichzeitig auch eine der günstigsten Privatunterkünfte auf meinen Reisen überhaupt gewonnen. Gefiel mir besser als 10€ zu zahlen und unzufrieden sein.

    Nach dem Einzug musste nun erstmal Kaffee her. Und was bietet sich da besser an als ein Cafe mit dem Werbeslogan - Italian Coffee. Naja, nur mal so zur Info, hier heißen viele Einrichtungen Cafe, Restaurant, Hotel, Resort oder sind gar mit Beiwörtern super oder palace versehen. Das liest sich auf der Landkarte ganz toll, in der Regel bleibt die Lokalität aber dann meistens unter den Erwartungen. Ist wohl eine Sache an die ich mich erst noch gewöhnen muss. Da der italienische Cappucino nun tatsächlich nicht so italienisch gewesen ist, war es umso schöner vor Ort mit Luise Bekanntschaft zu machen. Da sie schon ein paar Tage in Hampi verweilte, konnte sie mir gleich diverse Tips zu meinem Aufenthalt vor Ort geben.

    Neben den historischen Tempelanlagen (geführte Fahradtour Tag 2 in Hampi) bietet die Gegend eine einmalige Mischung aus grünen Reisfeldern, rotem Sand und vielen vielen Geröllbergen (unterwegs mit dem Scooter Tag 1 in Hampi).
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