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  • Day5

    Barranco Beach Tag 2

    October 30, 2016 in Portugal ⋅ ☀️ 20 °C

    Der Morgen beginnt für Olli früh um halb sieben. Ohne Wecker. Einfach nur weil es früh dunkel wird und wir dadurch früh schlafen gehen. So schlecht ist der Rythmus aber garnicht wenn man sich nach Sonnenauf- und untergang richtet. Man ist zwar früh wach aber hat dafür auch etwas von den hellen Tagesstunden.
    Da die Sonne noch nicht am Horizont erschienen ist, mache ich mich gleich auf den Weg zum Strand, während Fabi sich nochmal rum dreht. Der Himmel färbt sich in den herrlichsten blau-orange-rot-Tönen. 6:57 Uhr ist der erste Schimmer des brennenden Planeten zu sehen. Es dauert garnicht lange, schon ist die vollständige Sonne über dem Meer zu sehen. Ein Naturschauspiel, welches immer wieder ein besonderer Anblick ist und irgendwie frisches Leben einhaucht. Zurück am Auto wird erst einmal Kaffee gekocht. Fabi kommt sonst nicht aus dem Bett gekrochen.
    Die Hunde sind nun auch schon unterwegs und das Dorf erwacht so langsam.

    Heute machen wir einen kleinen Ausflug mit dem Rad und packen noch die Trinkbeutel ein, um sie mit Wasser zu befüllen. Unser Wasservorrat ist allmählich aufgebraucht und wir haben vergessen, Wasser im Kanister aufzufüllen. Ausserdem braucht Fabi neuen Lesestoff und wir brauchen WLAN um ihr ein neues Buch aufs E-Book zu laden.

    Unsere Radtour führt uns zunächst einmal ziemlich steil bergauf, auf die Klippen. Wir folgen einem ausgeschilderten Radweg weiter zum nächsten Strand und finden dort schon bereits ein Lokal. Als wir nach dem Geldbeutel schauen. Merken wir, dass wir garkeinen Geldbeutel dabei haben und somit auch in keinem Lokal etwas trinken können um WLAN zu bekommen. Nun ja also fahren wir weiter in Richtung Festland und hoffen dort noch an einer Trinkwasserquelle vorbei zu kommen. Olli scannt das ganze Dorf um einen offenen WLAN Hotspot zu finden und wir werden sogar an einem Surfertreff fündig. Heimlich schleichen wir uns hinter der Mauer Richtung Verwaltungsgebäude um dort einigermassen Empfang zu haben. Alles gut. Wir können unbehelligt unsere Footprints hoch laden und Fabi kann ihr E-Book herunterladen. Bestens. Jetzt brauchen wir nur noch Wasser. Da am Sonntag auch nichts weiter offen hat und wir eh kein Geld haben. Kein leichtes Unterfangen.

    Aber wie der Zufall so will kommen wir noch an einer öffentlichen Toilette vorbei die einen Wasseranschluss zum Befüllen unserer Trinkbeutel hat. Direkt davor stehen noch ein paar Bäume mit Rosa Beeren wovon wir auch noch gleich ein paar pflücken. Das ist eine Art Pfeffer mit einem besonders würzigen Geschmack. In Deutschland kosten diese ein Vermögen.

    Wir fahren wieder zu unserm Busdorf zurück und relaxen noch etwas am Strand. Olli verfeinert seine Bodysurffähigkeiten und dann wird noch etwas gelesen. Olli beendet das Buch das Seelenleben der Tiere. Ebenfalls ein Buch von Peter Wohlleben.

    Nach dem Abendessen, kurz vor Sonnenuntergang werden wir noch zum Tangotanzen eingeladen. Ein Pärchen verdient damit Geld für den Sprit und um Essen zu kaufen. Wir nehmen an einer Einführungsstunde teil und haben beide unseren Spass. Fabi hat endlich die Möglichkeit einmal ein bisschen zu tanzen. Olli tut sich etwas schwer mit dem überraschenden Partnerwechsel und dem Führen lassen. Aber hat dennoch seinen Spass. ;)

    Die Kulisse zwischen den alten Bussen und dem rauschenden Meer ist einzigartig. Die beiden Vortänzer verbreiten eine entspannte Atmosphäre und haben sichtlich Spass am Tanzen.

    Für uns bleibt es erst einmal bei der einen Tanzstunde. Wir bleiben vermutlich sowieso nicht für eine ganze Einheit.

    Die Finsternis hält langsam Einzug und ein unglaublicher Sternenhimmel macht sich breit. Da es hier in der Nähe keine größeren Städte gibt, gibt es demzufolge auch keine Lichtverschmutzung, die die Intensität des Nachthimmels trübt.

    Wir können noch 2 Sternschnuppen entdecken und machen uns dann ins Bettchen.
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