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  • Day20

    Auf den Pfaden der Inkas

    June 20, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Nach einer eher halsbrecherischen Busfahrt kommen wir heil in Cusco an. Wir erkunden die Stadt und merken, dass wir mitten in ein Fest hineingeraten sind. Es erinnert an eine Mischung aus Fasnacht und Stadtfest, bei all den gebastelten Figuren, der Parade mit Tanz- und Gesangseinlagen und den vielen bunten traditionellen Gewändern. Abends packen wir unsere Ausrüstung fürs Machu Picchu Trekking in separate Taschen, die von den Guides tagsüber transportiert wird, damit wir nur unser Tagesgepäck schleppen müssen.

    Tag 1:
    Nachmittags beginnt unser Abenteuer. Wir fahren gut drei Stunden zum Startpunkt des Trekkings. Wir machen die Tour zusammen mit einem deutschen Pärchen, einem jungen Kalifornier und natürlich unseren peruanischen Guides. Die erste Nacht ist schon mal ganz genial. Wir schlafen zu zweit in einem Häuschen mit einem halb gläsernen Dach und können so die Sterne aus dem Bett anstarren, so kanns weiter gehen...

    Tag 2:
    Morgens um 5 Uhr werden wir mit einem Coca-Tee geweckt. Nach dem Frühstück wandern wir zuerst zum Humantay See. Wir bemerken wieder die Höhe, reden und wandern gleichzeitig wird schwierig. Danach gehts stetig hoch, das Ziel, der Salkantay Pass auf 4620 Höhenmeter. Reden ist immer noch unmöglich, dazu kommt das Fluchen in Gedanken, was aber irgendwie hilft. Die Luft ist wirklich dünn und gefühlt produzieren unsere Körper das doppelte an roten Blutkörperchen. Als wir nach vier Stunden den Pass erreichten, wanderten wir noch zwei Stunden bergab zu unserem Camp. Heute schlafen wir in Zelten und sind einmal mehr froh um die Bettflaschen.

    Tag 3:
    Die Nacht war erstaunlicherweise sehr erholsam und nicht so kalt wie in Bolivien. Wir waren einfach zu müde, um uns über die Kälte oder den Zeltboden Gedanken zu machen. Nach dem Pancakes-Frühstück, zwischen schneebedeckten Berggipfeln, ging das Wandern weiter. Den ganzen Tag bergab. Am Ende des Tages sind wir im peruanischen Dschungel, umgeben von Mosqitos. Die Knie machen sich bemerkbar, aber zum Glück gibts ein Jacuzzi und dazu noch ein richtiges Bett, inklusive eigener Toilette!
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