Zwei Monate machen wir uns mit unseren Rucksäcken auf die Reise durch Südamerika. An Salzwüsten vorbei, durch die Anden, via Inka-Stätte zum Ziel Galapagos. Mit Bussen, zu Fuss und einem Lächeln im Gesicht gehts los, auf in unser kleines Abenteuer...
  • Day56

    Adios Latin America

    July 26, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute gehts zurück zum Festland. Bevor wir jedoch in den Flieger steigen machen wir einen letzten Ausflug mit dem Boot durch ein Gewirr aus Mangroven entlang der Insel Santa Cruz zur Black Turtle Cove. Hier sehen wir ein letztes Mal die wilden Tiere des Galápagos Archipels. Im Wasser sehen wir vorallem die jungen kleinen Haie, Schildkröten und in den Mangroven die verschiedenen Vögel der Insel. Und damit hat das Schiffs-Abenteuer bereits ein Ende gefunden, wir fliegen für die letzten Tage nach Guayaquil. Hier erkunden wir die grösste Stadt Ecuadors und geniessen die letzte Zeit unserer Reise.
    Wir haben die Zeit sehr genossen und wir freuen uns jetzt auf alle Lieben zu Hause und darauf unsere Geschichten live und in Farbe zu erzählen. Wir sagen adios Südamerika und hello again Schweiz, ihr habt uns wieder!
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  • Day53

    Archipel der bunten Tiere

    July 23, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Morgens geht es weiter auf der Insel Santa Cruz, hier sehen wir endlich die Galápagos Schildkröten. Zuerst besichtigen wir diese im freien. Sie sind riesig und zum Teil über 100 Jahre alt. Nachmittags haben wir die Möglichkeit in einer Auffangstation die kleinen Schildkröten zu sehen. Als es langsam Nacht wurde sahen wir vom Schiff aus, dass wir umgeben sind von Haien. Wir sind heilfroh an Board zu sein und nicht als Mahlzeit zu dienen.
    Morgens erkunden wir die Insel Santa Cruz rund um den Dragon Hill wo wir Landleguane in gelb-roten Farbtönen sehen. Danach gehts wieder ins Wasser zum Schnorcheln. Melanie macht dabei eine direkte Bekanntschaft mit einem Hai. Das Fazit dabei: Hai relaxed, Melanie hysterisch. Zum Glück liess das den Hai kalt. Über den Mittag tuckern wir weiter zur Insel Bartolome. Während dem Schnorcheln sehen wir bunte Fische, Stachelrochen und Seesterne in vielen verschiedenen Farben. Entlang der Küste entdecken wir sogar noch Pinguine. Nachdem wir in Kleider geschlüpft sind, machen wir uns auf den Weg auf den bekannten Aussichtspunkt mit einer tollen Sicht auf die Santiago Insel.
    Bereits bricht unser letzte komplette Tag auf dem Schiff an. Über Nacht fahren wir die kleine Insel Rábida an. Prompt sieht Melanie beim Schnorcheln wieder Haie, dieses Mal gleich zwei und ohne hektisch zu werden. Nachmittags fahren wir an die Küste der Santiago Insel, an den Espumilla Strand zum letzten Schnorchelausflug.
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  • Day49

    Galápagos Inseln Ahoi

    July 19, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 20 °C

    Als wir morgens erwachen sind wir bereits an der Küste der ältesten Galápagos-Insel Española. Bei einen Spaziergang quer über die Insel, sehen wir Albatrosse, den grössten flugfähigen Vogel, welcher ausschliesslich auf dieser Insel lebt. Ebenfalls sehen wir Bussarde, Nazca-Tölpel, Echsen und sonstige Vögel. Nachmittags spazieren wir auf der Isla Gardner und entdecken Teile eines Walskeletts, der Beckenknochen könnte fast als kleines Boot durchgehen.
    Nach einer turbulenteren Nacht, die wir schlafend wie ein Baby verbrachten, kommen wir auf Floreana an. Dabei sehen wir Flamingos und Stachelrochen, welche direkt am Strand im Sand versteckt sind. Im Anschluss schnorcheln wir entlang eines Felsens im Meer und werden dabei von verspielten Seelöwen begleitet. Am Nachmittag gehts bei endlich strahlendem Sonnenschein zur Post Office Bay wo wir Postkarten schreiben und dort hinterlegen. Wir durchforsten bereits geschriebene Karten und nehmen eine, die in die Schweiz muss zur Weiterbeförderung mit. Danach gehen wir wieder schnorcheln und dieses Mal sehen wir mehrere, riesige Meeresschildkröten. Da der Himmel endlich wolkenlos ist sehen wir unseren ersten Sonnenuntergang vom Schiff aus gefolgt von einem Sternenhimmel auf offenem Meer, so lässt sich ein toller Tag ausklingen.
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  • Day47

    Via Quito nach San Cristóbal

    July 17, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir machen uns auf den Weg weiter nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Hier Übernachten wir in einer Wohnung. Dies nutzen wir aus und kochen einmal wieder selber. Am nächsten Tag erkunden wir die Stadt, die zum ersten Weltkulturerbe überhaupt erklärt wurde. Wir besichtigen die Basílica del Voto Nacional, eine sehr schöne neugotische Kirche, sie wurde jedoch erst 1985 eingeweiht, sozusagen Shabby chic. Im Nationalmuseum erfuhren wir wieder mehr über die Geschichte Ecuadors.
    Am nächsten Tag gehts für uns auf zum letzten grossen Abenteuer unserer Reise, wir fliegen nach San Cristóbal um auf das Schiff zu kommen, welches uns 8 Tage durch die Galápagos-Inseln fährt. Auf dem Schiff angekommen beziehen wir unsere sehr enge Kabine. Danach gibts schon die erste kleine Wanderung mit einer schönen Aussicht über die Insel.
    Nach einer erstaunlich guten Nacht auf dem Schiff starten wir morgens mit einer Schnorcheltour. Auf dem Motorboot gehts auf die Insel. Der Strand mit dem weissem Sand sowie die Blautöne des Meeres sind der Wahnsinn. Wir sehen auch die ersten Meerechsen, Robben, Krebse, Pelikane und Fische. Nachmittags gibts eine Wanderung auf einem anderen Teil der Insel. Hier sehen wir die berühmten Blaufusstölpel, ein Seevogel mit, wie der Name schon, sagt blauen Füssen. Ebenfalls sehen wir den Rotfusstölpel, der fast nur auf dieser Insel zusehen ist und in Bäumen lebt. Sowie viele Echsen und Vögel. Aktuell ist die Brutzeit der Tölpel, daher sehen wir auch kleine, flauschige Jungtiere oder solche die gerade noch ihre Eier brüten. Die Blaufusstölpel machen dies in einem „Nest“ welches aus einem Kreis aus deren eigenen Exkrementen besteht. Zurück auf dem Schiff fahren wir gleich weiter, wir müssen eine längere Strecke zurücklegen und wir sind gespannt auf die Nacht, denn der Seegang ist um einiges stärker als am vorherigen Tag.
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  • Day43

    Machachi und der Weg zum Rumiñahui

    July 13, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 12 °C

    Weiter geht die Reise nach Machachi, ausgesprochen Matschatschi, wie uns beim Busticketkauf erklärt wurde. Dort haben wir uns eine Hacienda gebucht. Hier bleiben wir vier Nächte, sozusagen Ferien vom Reisen. Das Gasthaus mit Bauernhof ist sehr gemütlich und vorallem sehr gastfreundlich. Wir bekommen vom
    Gastgeber den Tipp auf den Vulkan Rumiñahui zu wandern. Dieser liegt im Nationalpark Cotopaxi, das Ziel aller Touristen in dieser Region.

    Die Parkranger sind leider alles andere als touristenfreundlich. Unser Ziel war es selbständig zu wandern, was gemäss unseren Gastgebern kein Problem sei. Dieser Ansicht sind die Ranger nicht. Wir bräuchten einen Guide und dazu kommt noch, dass unser Fahrer nicht in den Park fahren darf, wären wir privat mit einem Auto unterwegs wäre dies kein Problem. Nach endlosen Diskussionen vereinbaren wir einen Preis und unser Fahrer darf hineinfahren. Mit einer markanten Verspätung kann es endlich losgehen. Nebst dem, dass unser Guide wandert als ob es ein Wettkampf wäre, erfahren wir nach 40 Minuten, dass wir hier umdrehen, den für den vereinbarten Preis gehe es nicht weiter. Die Diskussion beginnen wieder. Wir einigen uns, stressfrei selbst weiter auf den Vulkan zu wandern. Jedoch müssen wir das mit dem stressfrei revidieren als wir das letzte Teilstück sehen. Unter Andrenalin, Blut und Wasser schwitzend wandern wir einen alpinen Wanderweg hoch. Endlich oben angekommen, hoffen wir nur heil wieder runter zu kommen. Im tiefen Geröll können wir fast „surfen“, dort wo das Gestein nur oberflächlich liegt fühlt es sich eher wie ein Eiertanz an. Der Weg retour nach dem Abstieg war sehr schön, die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und wir geniessen die Landschaft.

    Die restlichen Tage verbringen wir eher gemütlich, den das Wetter ist leider regnerisch. Zum Glück bietet die Hacienda genug um sich die Zeit zu vertreiben. Nachdem wir die Stadt besichtigten und auf dem Markt frische Früchte kauften, blieben wir auf dem Gasthof. Wir machen vom Angebot, im hauseigenen Teich zu fischen, Gebrauch. Unsere Begleitung für dieses Abenteuer fischte leider auch zum ersten Mal. Dies bemerkten wir, als wir fast kreischend fragten, wie wir den Fisch an der Angel nun an Land bringen sollen. So wurde diese Erfahrung eine Teamwork-Leistung von uns vieren und retour kamen wir mit drei Fischen die wir abends verputzen durften. Zudem zeigte uns die „Mama“ der Hacienda, wie sie ihr Schokoladen-Mousse herstellt. Das Rezept ist aufgeschrieben und wir sind gespannt, ob wir das zu Hause auch so hinbekommen.
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  • Day40

    Die Windböen am Chimborazo

    July 10, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 9 °C

    Mit dem Bus gehts von Cuenca weiter nach Alausí. Die Strecke ist wunderschön und wir sind beeindruckt wie grün die Landschaft in Ecuador ist. In Alausí besichtigen wir nachmittags das sehr kleine, charmante Städtchen. Für den nächsten Tag haben wir uns die letzen Tickets für die Zugfahrt zur Teufelsnase, Nariz del Diabolo, ergattert. Eine Zickzackstrecke an einer steilen Felsnase. Wir gingen davon aus, auf dieser Strecke zu fahren, es ging jedoch nur an einen Besichtigungspunkt am Fusse des Felsens. Wieder zurück nehmen wir den Bus nach Riobamba. Als wir nachmittags ankommen gehen wir durch die Stadt und holen uns letze Infos für unser geplantes Trekking am Fuss des Vulkans Chimborazo. Dies ist der höchste Berg Ecuadors und der Gipfel ist der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Damit übertrifft er den wesentlich höheren Mount Everest und das aus dem Grund, dass die Erde nicht kugelförmig ist und wir hier fast am Äquator sind. So nah werden wir der Sonne wohl nie mehr sein.
    Früh morgens beim Nationalparkeingang werden wir von den starken Windböen fast weg geweht, aber nachdem die guten Jacken montiert waren gehts auf 4300 Höhenmeter los. Zwei Stunden wandern wir hoch zur ersten Schutzhütte, bei der wir uns mit einem Tee aufwärmen. Danach gehts weiter zur zweiten Schutzhütte und diese Strecke hat es in sich. Wir kämpfen gegen die Natur, vorallem gegen den enormen Wind. Das wir auf über 5000 Höhenmeter hochlaufen kommt noch erschwerend dazu. Die Wanderstöcke fliegen uns um die Beine und die Extremitäten entwickeln fast ein Eigenleben. Bei der Hütte erholen wir uns kurz von den Böen, machen uns aber gleich weiter auf den Weg zur Lagune. Dort angekommen bekommen wir eine kleinen Lachkrampf. Einmal ein starker Sommerregen in der Schweiz und jedes Feld hat mehr Wasser als diese Pfütze, um es mit Nélias Worten zu beschreiben. Trotzdem hat sich der Weg gelohnt, bei schönstem Wetter und toller Aussicht wandern wir zum Eingang zurück.
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  • Day35

    Das verregnete, ecuadorianische Cuenca

    July 5, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einem kurzweiligen Flugtag, durch mehrmaliges Umsteigen, kommen wir in Cuenca, Ecuador an. Wir erkunden die Stadt zuerst rund um den Parque Calderón mit den beiden Kathedralen, der alten und der neuen. La Nueva Catedral mit ihren blau gekachelten Kuppeln und den nie fertiggestellten Glockentürmen ist eine der grössten Gotteshäuser Lateinamerikas und wahrscheinlich das bekannteste Fotosujet der Stadt. Dies ist auch die erste Stadt Südamerikas, welche nicht nur durch den kolonialen Baustil besticht, sondern durch ihre gusseiserne Balkone auch an die französische Bauweise erinnert. Zudem ist Cuenca bekannt für die Hutmanufakturen, die Panamahüte herstellen. Wir werfen einen Blick ins Museo Sombreros Barranco und setzten uns diverse Modelle auf den Kopf. Wie wir feststellen hat Ecuador einige Top-Exportartikel, dessen wir uns nicht bewusst waren. Eines sind die Blumen, vorallem Rosen, welche wir auf dem Blumenmarkt in voller Pracht bestaunen. Dann natürlich noch den Kakao und diesen können sie grandios in dunkle Schokolade verarbeiten, wir wagen sogar zu behaupten besser als wir Schweizer. Entlang des Flusses Tomebamba sehen wir tolle Streetart und gelängen schlussendlich zu einem schönen Park.

    Am nächsten Tag wollten wir im Nationalpark El Cajas, mit seinen vielen kleinen Seen, wandern gehen. Empfohlen wird ein geführtes Trekking und so buchten wir eine Tour, bei der wir etwa fünf Stunden wandern würden. Wie sich herausstellte entsprechen ecuadorianische fünf Stunden knapp zwei Stunden auf unseren Uhren. Da das Wetter sehr dürftig war und die Temperaturen wieder tiefer sind, war es nicht all zu schlimm. Da es weiter regnerisch blieb entschieden wir uns, in die Nachmittagsvorstellung des Kinderfilms Pets 2 zu gehen. Das Popcorn war super und zum Glück konnte Nélia die wichtigen Szenen simultan übersetzten, wie sich herausstellte reicht Melanies spanisch nicht mal für einen Kinderfilm.
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  • Day31

    Trujillo, die Gangster-Stadt

    July 1, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Mit dem Nachtbus kommen wir in Trujillo an, gemäss Reiseführer einer der gefährlichsten Städte Perus. Auf den ersten Blick punktet die Stadt auch nicht gerade mit Sauberkeit, links und rechts der Strassen finden wir Abfallberge. Nachdem wir unser Gepäck abgeladen haben machen wir uns auf den Weg zu den Huacas del Sol y de la Luna, die Sonne- und Mondpyramiden. Besuchen können wir nur die Mondpyramide, die viel grössere Sonnenpyramide ist geschlossen. Die aus Lehm gebaute Pyramide war ein Zeremonialzentrum der Moche, eine hochentwickelte Kultur zwischen dem 1. & 8. Jahrhundert. Ein spannender Besuch, jedoch nicht so faszinierend wie Chan Chan. Dies war die Hauptstadt der Chimú, die Nachfolger der Moche, und entstand etwa 1300. Damals einer der grössten Städte der Welt mit 60‘000 Einwohnern. Nach erbitterten Schlachten besiegten schliesslich die Inka das Chimú-Reich.
    Da Trujillo nicht wirklich viel zu bieten, treibt es uns mit dem Bus weiter nach Cajamarca. Die Fahrt zieht sich sehr in die Länge, dafür bietet sie landschaftlich so einiges. Im dunkeln kommen wir endlich an und freuen uns auf unsere Betten. Wir wollten am folgenden Tag die Stadt besichtigen, doch wie so oft beim Reisen kommt alles anders. Der Plan ist, den Plan neu zu planen... Wir entscheiden uns auf mehr oder weniger direktem Weg mach Ecuador zu reisen, um dort mehr Zeit zu haben. Wir überlegen hin und her wie wir das anstellen wollen. Nachdem wir mehrere Busgesellschaften abgeklappert haben und keine passende Verbindungen finden, entscheiden wir uns für den Flug. Doch Tickets für den nächsten Tag zu bekommen klingt einfacher als gedacht, online gibts nichts mehr. Irgendwann finden wir dann doch noch eine Verkaufsstelle, nachdem wir die Stadt gefühlt drei Mal durchquert hatten. Nun freuen wir uns auf die kommende Zeit in Ecuador!
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  • Day28

    Lima, die Metropole Perus

    June 28, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    In Lima angekommen, realisieren wir wie gross die Stadt mit ihren über 8 Millionen Einwohnern ist. Die Fahrt vom Flughafen bis zu unserem B&B dauerte fast eine Stunde. Aber die Fahrt ins Stadtteil Miraflores, direkt an der Strandpromenade, lohnt sich. Unser B&B ist grandios. Das Zimmer ist grosszügig geschnitten mit einem Bad der extraklasse. Leider ist die peruanische Bauweise nicht zu vergleichen mit unserer, den nachts fanden wir den Mangel. Wir hören alles was draussen passiert als wären wir mittendrin. Dafür ist das Frühstück wieder klasse, alles was das Herz begehrt, inklusive guten Brötchen.
    In Lima erkunden wir den bohemen Stadtteil Barranco, der mittlerweile sehr touristisch ist. Aber dennoch sehen wir die künstlerische Ader des Stadteils noch anhand der Streetart die überall zu sehen ist. Die Altstadt ist ein Weltkulturerbe und auch hier sieht man wieder den spanischen Einfluss. Wir besuchen zuerst das Kunstmuseum von Peru und vergessen dort die Zeit. Eine interessante Reise durch die Geschichte Perus. Danach gehts weiter quer durch die Stadt zur Kirche und Kloster San Francisco. Dort gibt es eine informative Führung durch die Räume. Die alte Bibliothek mit über 25‘000 Texten ist sehr eindrücklich. Bemerkenswert waren auch die Katakomben unterhalb der Franziskanerkirche. Ein unterirdisches Netz aus Gängen und Gewölben, welches erdbebensicher gebaut wurde. Die Knochen von etwa 30‘000 Menschen wurden schön angeordnet, in zum Teil geometrischen Mustern. Auf makabere Weise sehr faszinierend, die Operationsfachfrau in uns kommt da durch...
    Nicht zu vergessen ist die kulinarische Vielfalt der Stadt. Einmal mehr werden wir nicht enttäuscht von den Restaurants und Cafés.
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  • Day25

    Die Regenbogenfarben der Anden

    June 25, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 5 °C

    Das Stadtfest, in welches wir am ersten Tag in Cusco gerieten, ist eine Zeremonie der Inkas zu Ehren der Sonne und heisst Inti Raymi. Jährlich zur Wintersonnenwende finden die Feierlichkeiten statt. Der Höhepunkt ist jeweils am 24. Juni und wir wollten uns dies nicht entgehen lassen. Leider liegen wir beide flach. Wir geben uns geschlagen und verbringen den Tag im Hostel, in der Hoffnung wieder fit zu sein um den Regenbogenberg zu bezwingen.
    Am nächsten Morgen klingelt der Wecker um halb drei und wir fühlen uns halbwegs mächtig den Berg zu erklimmen. Nach einer langen Busfahrt gehts los mit wandern, alternativ könnte auch ein Pferd gemietet werden. Im gemütlichen Tempo machen wir uns auf den Weg und sind froh, dass wir uns im letzten Monat an die Höhe gewöhnt haben. Auf dem Aussichtspunkt angekommen können wir die Farbenpracht des Berges Vinicunca bestaunen. Leider wurden unsere Erwartungen nicht ganz erfüllt. Der Berg erschien bei den Recherchen imposanter. Nichts desto trotz machen wir noch einen Schlenker ins Red Valley, dieses enttäuscht nicht. Das Tal strahlt durch das Eisen im Gestein rötlich. Danach gehts auch schon wieder zurück zum Bus und wir sind froh, dass wir früh los liefen. Jetzt gleicht der Weg einer Massenwanderung und wir müssen uns schon fast zurück kämpfen.
    Nun sagen wir den Anden und der Höhenluft adiós. Wir fliegen nach Lima und hoffen unsere Daunenjacken nicht mehr auspacken zu müssen...
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