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  • Day43

    Machachi und der Weg zum Rumiñahui

    July 13, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 12 °C

    Weiter geht die Reise nach Machachi, ausgesprochen Matschatschi, wie uns beim Busticketkauf erklärt wurde. Dort haben wir uns eine Hacienda gebucht. Hier bleiben wir vier Nächte, sozusagen Ferien vom Reisen. Das Gasthaus mit Bauernhof ist sehr gemütlich und vorallem sehr gastfreundlich. Wir bekommen vom
    Gastgeber den Tipp auf den Vulkan Rumiñahui zu wandern. Dieser liegt im Nationalpark Cotopaxi, das Ziel aller Touristen in dieser Region.

    Die Parkranger sind leider alles andere als touristenfreundlich. Unser Ziel war es selbständig zu wandern, was gemäss unseren Gastgebern kein Problem sei. Dieser Ansicht sind die Ranger nicht. Wir bräuchten einen Guide und dazu kommt noch, dass unser Fahrer nicht in den Park fahren darf, wären wir privat mit einem Auto unterwegs wäre dies kein Problem. Nach endlosen Diskussionen vereinbaren wir einen Preis und unser Fahrer darf hineinfahren. Mit einer markanten Verspätung kann es endlich losgehen. Nebst dem, dass unser Guide wandert als ob es ein Wettkampf wäre, erfahren wir nach 40 Minuten, dass wir hier umdrehen, den für den vereinbarten Preis gehe es nicht weiter. Die Diskussion beginnen wieder. Wir einigen uns, stressfrei selbst weiter auf den Vulkan zu wandern. Jedoch müssen wir das mit dem stressfrei revidieren als wir das letzte Teilstück sehen. Unter Andrenalin, Blut und Wasser schwitzend wandern wir einen alpinen Wanderweg hoch. Endlich oben angekommen, hoffen wir nur heil wieder runter zu kommen. Im tiefen Geröll können wir fast „surfen“, dort wo das Gestein nur oberflächlich liegt fühlt es sich eher wie ein Eiertanz an. Der Weg retour nach dem Abstieg war sehr schön, die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und wir geniessen die Landschaft.

    Die restlichen Tage verbringen wir eher gemütlich, den das Wetter ist leider regnerisch. Zum Glück bietet die Hacienda genug um sich die Zeit zu vertreiben. Nachdem wir die Stadt besichtigten und auf dem Markt frische Früchte kauften, blieben wir auf dem Gasthof. Wir machen vom Angebot, im hauseigenen Teich zu fischen, Gebrauch. Unsere Begleitung für dieses Abenteuer fischte leider auch zum ersten Mal. Dies bemerkten wir, als wir fast kreischend fragten, wie wir den Fisch an der Angel nun an Land bringen sollen. So wurde diese Erfahrung eine Teamwork-Leistung von uns vieren und retour kamen wir mit drei Fischen die wir abends verputzen durften. Zudem zeigte uns die „Mama“ der Hacienda, wie sie ihr Schokoladen-Mousse herstellt. Das Rezept ist aufgeschrieben und wir sind gespannt, ob wir das zu Hause auch so hinbekommen.
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