• Pipa - Auf neue feine Erlebnisse

    Nov 22–28, 2025 in Brazil ⋅ ⛅ 28 °C

    22.11:
    Samstagmorgen ging es mit Breno, Luise, Rafa und Bele um 5.30 Richtung Pipa für 8 Stunden. D.h. Ich hätte den ganzen Weg wieder zurück gemusst.
    Auf der Autotour wurde Rafas und Beles Katze noch abgesetzt und ich habe eine riesen Kakerlake in meinem Rucksack entdeckt.
    Einen Tag vor der Abreise aus Berlin habe ich mir das Steißbein verletzt, was mir immer noch Probleme bereitet und auf der Fahrt teils schmerzhaft war, weshalb Ibu herhalten musste.
    Nachmittags sind wir angekommen und durch Pipa gestreunert. Abends gab es Burger.

    23.11:
    Es ging an einen Strand mit dem Auto, der Nahe war.
    Die ganze Kitesurfgeschichte hat mich nicht losgelassen. Cumbuco, Jeri und weitere Strände im Norden sind berüchtigt für den guten Wind. Daher war ich kurz davor, wieder 8 Stunden nach Fortaleza zu fahren. Laut Google war Pipa nämlich kein typischer Ort hierfür. Glücklicherweise saßen wir in einer Bäckerei, von der Breno Werbung für Kitesurfkurse entdeckt hat. Kurzerhand hat er dort angerufen und nachgefragt. Relativ schnell war ich dann doch überzeugt, Unterricht Nähe Pipa zu nehmen.
    Das Hostel für die nächsten Nächte konnte ich schnell buchen, da es fußläufig von der aktuellen Unterkunft zu erreichen ist.
    Nun heißt es aber auch: Ciao Freunde!
    Ich bin sehr dankbar für das Erlebte. Bis zum nächsten Jahr!
    Ab jetzt also irgendwie und irgendwie auch nicht alleine weiter. Daher bin ich gespannt, was für neue feine Erlebnisse und Geschichten es zu erzählen gibt.

    24.11-26.11 Kiten
    Seit Montag bin ich solo unterwegs. Morgens habe ich mich von Breno und Lulu verabschiedet, und dann ging’s direkt ins Hostel do Ceu, wo ich erst mal drei Nächte gebucht hatte. Das Hostel hatte einen feinen Flair. Die Stimmung war super herzlich, ständig war irgendwo irgendein Sport am Start, und alles war einfach… chilliger als eine Hängematte nach drei Caipirinhas.
    Kitesurfen stand num auf dem Programm.
    Es war ein Pärchen dabei und die Frau war am Ende des Tages richtig sauer, weil sie es nicht geschafft hat zu kiten. Ihre Laune war so schlecht, dass selbst die Möwen Abstand gehalten haben (well, es waren auch keine da). Sie hatte teils aber recht mit ihren Aussagen. Der Vermittler war… sagen wir… charmant unprofessionell. Immer zu spät, ein Auto im Zustand „Hoffentlich versichert“ und als wir über eine Bodenwelle gefahren sind, ging der Motor aus. Sein Amigo musste dann auf einen Teil des Motors schlagen, damit der Kontakt zum Starten wieder da ist.
    Kiten an sich hat echt Spaß gemacht, nicht zuletzt, weil ich praktisch alleine auf dem Wasser war. Das war perfekt, denn meine Skills waren ungefähr auf „Ich kann stehen und gucken“–Niveau. Man sieht’s ja auch im Video.
    Im Hostel habe ich neue Menschen kennengelernt, unter anderem Emma (Frankreich), Adrian (Brasilien), Henrique (Portugal), Valerè (Frankreich) und einige mehr.

    Letztendlich bin ich bis Freitag in Pipa geblieben und wäre gerne länger dort gewesen, da die Atmosphäre wirklich angenehm war. Aber ich muss ja auch weiter!
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