• Rieke Go
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Vamos los chaos

A 120-day adventure by Rieke Read more
  • Trip start
    November 16, 2025

    Krams

    October 21, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Bisschen Vorbereitungen hier und da, Sport machen, Haare fresh gestyled, Analogfotos eingeklebt und die letzten Impfungen in den Arm gezimmert. Und nur noch knapp 3 Wochen bei der Arbeit. Schon ein wenig gestresst, aber auch voller Vorfreude auf Sonne und Abenteuer, anfangs noch mit Breno und Lulu. Ach und super wichtige Dinge erledigt wie das Aufhängen eines neuen Duschvorhanges mitten in der Nacht (grau war mir dann irgendwann zu langweilig) und das Bekleben meines Straßenrads mit Reflektorstickern. Und eine Kommode fürs Bad möchte ich eigentlich auch noch haben. Wird sich dann nächstes Jahr drum gekümmert!Read more

  • Fortaleza - Feiner Start

    Nov 16–18, 2025 in Brazil ⋅ 🌬 30 °C

    15.11:
    Ich bin abends aus der Heimat Richtung Hamburg, um dort ein paar Freunde zu treffen. Zuerst waren wir bei Oskar, dann ging es mit ein paar Leuten in eine Bar.
    Um drei sind wir abgedüst und ich konnte noch eine Stunde bei Jonas nappen, bevor es zum Flughafen ging.

    16.11
    Flug war ok trotz etwas zu viel Alkohol und Hunger. Aber Dank Essen, das ich dann im Flieger fast verschlafen hätte, war es erträglich. Ich wurde in Fortaleza herzlich empfangen und habe bereits nette Menschen kennengelernt. 17.11:
    Mit Breno, Luise und Bele durch die Stadt gestreunert und bei Bele und Rafa in der Wohnung gewesen. Abends mit Breno Volleyballtraining. Richtig gut und spaßig, aber nächstes Jahr wird es da mehr ins Training gehen. Meine Skills sind erbärmlich, wenn ich etwas länger nicht spiele. Und ich habe meine neue Kamera getestet und bin begeistert. Hostel ist auch süß! Und es ist warm:)
    Einfach ein feiner Start.
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  • Icapui - die Villa

    Nov 18–21, 2025 in Brazil ⋅ ☀️ 29 °C

    Am Dienstag sind wir mit einem Mietwagen Richtung Icapui gefahren und haben dort in einer kleinen (für mich ist es eine) Villa gewohnt. Freunde von Luise waren ebenfalls dabei. Das Highlight dort war Volleyball am Strand und der Sonnenuntergang einer nahe gelegenen Düne. Dort konnte ich perfekt Heruntersausen und bin direkt noch einmal hochgesteppt, um noch einmal herunter zu rennen. Es gab Caipi, Spieleabende und entspannte Stunden.
    Am Freitag ging es zurück nach Fortaleza.
    Die Nacht habe ich im gleichen Hostel wie zuvor gepennt und ein feines Gespräch mit einem Engländer geführt (der witzigerweise einen Freund aus Berlin kannte). Er wollte mich überzeugen, mit ihm Richtung Norden (er wohnt in Jeri) zu fahren statt Süden. Mein Bauchgefühl sagte mir schon, dass es nicht soo eine gute Idee ist, weil er ein wenig seltsam war. Ich habe dennoch darüber nachgedacht, weil mich Kitesurfen sehr interessiert und es schon eine entspannte Option gewesen wäre.
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  • Pipa - Auf neue feine Erlebnisse

    Nov 22–28, 2025 in Brazil ⋅ ⛅ 28 °C

    22.11:
    Samstagmorgen ging es mit Breno, Luise, Rafa und Bele um 5.30 Richtung Pipa für 8 Stunden. D.h. Ich hätte den ganzen Weg wieder zurück gemusst.
    Auf der Autotour wurde Rafas und Beles Katze noch abgesetzt und ich habe eine riesen Kakerlake in meinem Rucksack entdeckt.
    Einen Tag vor der Abreise aus Berlin habe ich mir das Steißbein verletzt, was mir immer noch Probleme bereitet und auf der Fahrt teils schmerzhaft war, weshalb Ibu herhalten musste.
    Nachmittags sind wir angekommen und durch Pipa gestreunert. Abends gab es Burger.

    23.11:
    Es ging an einen Strand mit dem Auto, der Nahe war.
    Die ganze Kitesurfgeschichte hat mich nicht losgelassen. Cumbuco, Jeri und weitere Strände im Norden sind berüchtigt für den guten Wind. Daher war ich kurz davor, wieder 8 Stunden nach Fortaleza zu fahren. Laut Google war Pipa nämlich kein typischer Ort hierfür. Glücklicherweise saßen wir in einer Bäckerei, von der Breno Werbung für Kitesurfkurse entdeckt hat. Kurzerhand hat er dort angerufen und nachgefragt. Relativ schnell war ich dann doch überzeugt, Unterricht Nähe Pipa zu nehmen.
    Das Hostel für die nächsten Nächte konnte ich schnell buchen, da es fußläufig von der aktuellen Unterkunft zu erreichen ist.
    Nun heißt es aber auch: Ciao Freunde!
    Ich bin sehr dankbar für das Erlebte. Bis zum nächsten Jahr!
    Ab jetzt also irgendwie und irgendwie auch nicht alleine weiter. Daher bin ich gespannt, was für neue feine Erlebnisse und Geschichten es zu erzählen gibt.

    24.11-26.11 Kiten
    Seit Montag bin ich solo unterwegs. Morgens habe ich mich von Breno und Lulu verabschiedet, und dann ging’s direkt ins Hostel do Ceu, wo ich erst mal drei Nächte gebucht hatte. Das Hostel hatte einen feinen Flair. Die Stimmung war super herzlich, ständig war irgendwo irgendein Sport am Start, und alles war einfach… chilliger als eine Hängematte nach drei Caipirinhas.
    Kitesurfen stand num auf dem Programm.
    Es war ein Pärchen dabei und die Frau war am Ende des Tages richtig sauer, weil sie es nicht geschafft hat zu kiten. Ihre Laune war so schlecht, dass selbst die Möwen Abstand gehalten haben (well, es waren auch keine da). Sie hatte teils aber recht mit ihren Aussagen. Der Vermittler war… sagen wir… charmant unprofessionell. Immer zu spät, ein Auto im Zustand „Hoffentlich versichert“ und als wir über eine Bodenwelle gefahren sind, ging der Motor aus. Sein Amigo musste dann auf einen Teil des Motors schlagen, damit der Kontakt zum Starten wieder da ist.
    Kiten an sich hat echt Spaß gemacht, nicht zuletzt, weil ich praktisch alleine auf dem Wasser war. Das war perfekt, denn meine Skills waren ungefähr auf „Ich kann stehen und gucken“–Niveau. Man sieht’s ja auch im Video.
    Im Hostel habe ich neue Menschen kennengelernt, unter anderem Emma (Frankreich), Adrian (Brasilien), Henrique (Portugal), Valerè (Frankreich) und einige mehr.

    Letztendlich bin ich bis Freitag in Pipa geblieben und wäre gerne länger dort gewesen, da die Atmosphäre wirklich angenehm war. Aber ich muss ja auch weiter!
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  • Porto de Galinhas - Plan ohne Plan

    Nov 28–30, 2025 in Brazil ⋅ ☀️ 28 °C

    28.11:
    Mein Plan war eigentlich nach Maragogi zu fahren. Ich bin mit einem BlaBlaCar bis nach Recife gefahren, wurde dort am Flughafen rausgelassen — und das nächste BlaBlaCar ist nie aufgetaucht. Das wäre an dem Tag meine letzte Chance gewesen.
    Also: Plan B! Ich bin nach Porto de Galinhas gefahren… wo das BlaBlaCar ebenfalls nicht gekommen ist.
    Zum Glück war ein anderer Mitfahrer, Gabriel, da. Er sprach nur Portugiesisch und hat es hinbekommen, dass wir uns ein Taxi teilen — Held des Tages. Daher bin ich kurz vor Rezeptionsschluss um 23 Uhr im Hostel angekommen.

    29.11:
    In Porto war ich dann einen Tag: superentspannt, Strandspaziergang, Leute gucken, die Sonne anhimmeln. Und ich habe einen kurzen Blick in den Mangrovenwald an der Straße erhascht. Es ist etwas traurig, dass sogar dort Müll vorhanden war (und an vielen anderen Orten leider auch). Eine Tour hätte ich gerne gemacht, aber ich hab mich dann entschieden, am Sonntag weiter nach Maceió zu fahren.
    Plan war dann eigentlich immer noch Maragogi, aber die Anbindungen sind alleine wirklich nicht so fein gewesen.
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  • Maceió - Spontan sporty

    Nov 30–Dec 1, 2025 in Brazil ⋅ ☁️ 29 °C

    30.11:
    Ich bin mit einem unglaublich lieben BlaBlaCar-Fahrer nach Maceió gefahren. Die Fahrt hätte 55 Reais gekostet. Wir konnten kaum miteinander reden — außer mit Händen, Füßen und Google — und trotzdem war’s total sympathisch. Auf der Fahrt habe ich das erste mal Zuckerrohrplantagen gesehen. Am Ende wollte er kein Geld von mir. Sehr herzlich dieser Gilmar! Er hat mir erzählt, dass er Elektriker ist und seine Töchter besucht hat. Ich glaube, dass er in Maceió arbeitet und ursprünglich aus Recife kommt. Jetzt ärgere ich mich, dass ich ihn nicht fotografisch festgehalten habe. Naja. Vielleicht ja ab jetzt mit kommenden spannenden Begegnungen.

    Danach ging’s mit dem Bus weiter nach Downtown-Maceió. Auch hier wieder: Glücksfee im Gepäck. Eine Frau, die denselben Weg hatte, hat mir geholfen und mir sogar ihr Busticket geliehen. Also musste ich eine Fahrt gar nicht bezahlen. Am Ende kostete mich die ganze Strecke statt 100 Reais (mit geplantem Uber einberechnet) nur 25. Das sind ca. 5 Euro.

    Dann wollte ich in ein Hostel, das auf Hostelworld mit 7 € gelistet war… nur wollten die vor Ort plötzlich 12 €. Und ganz ehrlich: Es war ein Shithole deluxe. Keine Küche, niemand dort, superdreckig — ich sag mal so: Selbst die Kakerlaken hatten wahrscheinlich bessere Unterkünfte. Ich bin an sich wirklich nicht wählerisch, aber das war echt frech. Also bin ich wieder weg und ins andere Hostel der Gegend. Das hätte eigentlich teurer sein sollen, war aber letztendlich günstiger: 50 Reais. Meine am Tag zuvor unter der Dusche gemachte Wäsche wurde nun auch zum Trocknen erneut aufgehängt. Zum Abschluss des Tages ging es noch an den Strand.
    In Maceió habe ich mich super sicher gefühlt. Auch wenn ich dort nur 1,5 Tage war, habe ich die Zeit fein verbracht.
    01.12:
    Zuerst am Strand in der Stadt mit einem kleinen Spaziergang und im Anschluss mit weiteren Brasilianer:innen an einem weiteren Strand. Dort haben wir Altinha gespielt (Ball hochhalten, nur cooler). Die Männer waren schon etwas beeindruckt und meinten, dass ich schnell besser werden würde!
    Abends musste ich dann meinen Bus Richtung Salvador nehmen. Uber war aber leider nicht sehr verlässlich, weshalb ich Marcelo gebeten habe, ob er mich zum 8 min entfernten Busbahnhof bringen könnte. He did and saved my trip!

    PS:
    -Ich teste mich noch durch mit der Kamera, bin aber sehr begeistert.
    -ich musste mein Handy sehr viel laden! Sehr sehr nervig!
    -Es ist doch viel mehr Text immer als erwartet. Aber es passiert ja auch viel!
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  • Chapada - Auf der Jagd nach Diamanten

    Dec 2–7, 2025 in Brazil ⋅ ⛅ 29 °C

    02.12:
    Mit dem Nachtbus bin ich dann morgens um 8 in Salvador angekommen und habe dort 5 Stunden entspannt gewartet. Der Dienstag war daher sehr unspektakulär und wurde dann ab 13 Uhr mit einem weiteren Bus Richtung Lençois vervollständigt. Abends im Hostel angekommen, habe ich mir direkt eine 3-Tageswanderung im Chapada Diamantina gebucht. Im 19. Jh wurden hier Diamanten entdeckt, daher der Name.
    Am Abend habe ich mich noch mit Yiyi (China) und Anita (Slovenien) ausgetauscht.
    03.12:
    Breno hat mir geholfen, da es eine Bezahlmethode (PIX) für Brasilianer:innen gibt, die wirklich viel gefragt ist. Dafür braucht man aber ein brasilianisches Konto. Yiyi, Anita und ich sind eine kleine Wanderung mit Nathan (UK) angetreten und haben den Nachmittag an einer natürlichen Wasserrutsche verbracht und zahlreiche Echsen gesehen. Ebenfalls hat sich ein Hund zu uns gesellt. Der Besitzer musste ihn bei und abholen. Stellte sich am Samstag dann heraus, dass der Besitzer auch im Hostel arbeitet und dort die Touren koordiniert. Leider habe ich seinen Namen vergessen und auch den des Hundes. Und natürlich habe ich auch kein Foto!
    04.12-06.12:
    Von Donnerstag bis Samstagabend war ich mit Marine (Frankreich), Sebastian (Frankreich), Camille (Frankreich), Victor Hugo (Ecuador) und dem Guide Rao unterwegs. Wir haben das Essen zum Tragen untereinander aufgeteilt. Im Nationalpark gibt es keine Möglichkeit, schnell Essen zu erhalten. Die Menschen, die dort wohnen, haben früher Kaffee angebaut. Nun sind diese nur noch für Wander:innen dort. Um zum Auto zu gelangen, ist eine Wanderung von ca. 3 Stunden notwendig. D.h. die Orte sind sehr abgelegen. Die Kinder, sie dort waren, haben gerade Ferien und müssen normalerweise in der Stadt wohnen, damit sie zur Schule gehen können.
    An Tag zwei konnten wir aufgrund von starkem Regen keine Wanderung machen. Daher haben wir dort nur die Herberge gewechselt und den Tag dort verbracht. Nachmittags wurde das Wetter besser und ich konnte eine Stunde in der Nähe spazieren. Roa hat für uns unglaublich lecker gekocht die Tage. An Tag drei ging es dann wieder 20 km zurück. Anfangs hat es ebenfalls geregnet, aber wir mussten ja zurück. Daher sind die Schuhe nass geworden. Überall war leider auch Nebel, der die Sicht traurigerweise eingeschränkt. Abends wieder in Lençois angekommen nach einer zwei Stunden Autofahrt, haben wir noch den Bus Richtung Salvador gebucht.
    07.12:
    Sonntag habe ich erst einmal ein paar organisatorische Dinge erledigt. Ich habe geschaut, wo ich in Chile unterkommen möchte und habe gemerkt, dass mein ursprünglicher Flughafen Antofagasta nicht von Vorteil war. Dies wollte ich dann in Salvador klären. Ich habe im Hostel in Lençois noch Alessandro (Italien), Maria (Portugal) und Jack (UK) kennengelernt und bin mit ihnen nachmittags Essen gegangen. Im Anschluss ging es noch mit Victor Hugo zu einem weiteren Aussichtspunkt. Nachts ging dann der Bus Richtung Salvador.
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  • Salvador - Ciao Brazil

    Dec 8–11, 2025 in Brazil ⋅ ☁️ 28 °C

    Ich hoffe, ihr könnt sie Weihnachtszeit genießen und habt bisher einige besinnliche Tage gehabt!:)

    08.12:
    Ich bin morgens in Salvador angekommen und ins gleiche Hostel gefahren wie Alessandro, der zwischenzeitlich auch aus Lençois abgereist ist. Jedoch wollte ich die Fluggeschichte klären und bin dann mit dem Uber zum Flughafen, da es online nicht ging. Diese sagten, dass eine Umbuchung 200 Euro kosten würde (teurer als die Flüge). Daher habe ich einen zusätzlichen Flug mit Reiserücktritt nach Calama gebucht.
    Nachmittags habe am Morro do Cristo ein kleines Nickerchen gehalten, weil Nachtfahrten doch immer anstrengend sind.
    09.12:
    Morgens im Hostel Khati kennengelernt, mit Alessandro und ihr dann in die Altstadt. Zuerst in eine Kirche, Kokosnusswasser mit Zitrone getrunken (suuper lecker!) und dann herumgestöbert. Ins MAM und anschließend zur Bar Monica, zu der man nur mit einem Boot kommt. (Der Typ wollte zuerst 15 reails haben. Wir haben andere gefragt, wie viel die anderen bezahlt haben —> 10, daher haben wir daraufhin auch nur 10 bezahlt). Auf dem Rückweg gab es dann etwas Stress, weil wir mit dem falschen Boot gefahren sind, in dem auch zufälligerweise Lynda (Brasilien, Fortaleza) und ihr Freund saßen, die im gleichen Hostel waren wie wir. Diese haben uns mit PIX zur Bezahlung weitergeholfen.
    Der 10.12. ging entspannt los. Morgens Sachen gepackt und an den Morro de Cristo, um noch Sonne zu tanken. Dann zurück zum Hostel und eine Nachricht erhalten, dass mein erster Flug gestrichen wurde wegen Wind. Ich habe eine neue Verbindung am nächsten Tag vorgeschlagen bekommen. Da ich ja noch einen weiteren unabhängigen Flug hatte, war ich gestresst und musste erneut zum Flughafen, da die Website nicht funktionierte und auch die Hotline Mist war. Khati hat mich begleitet und wir haben in der Schlange Karten gespielt. Am Schalter waren sie ebenfalls unfreundlich und haben mich abgewinkt. Daher ging es dann zurück ins Hostel und erneut mit meinen Sachen nach einem kleinen Spieleabend gegen 12 Uhr nachts zum Flughafen, da ich dort noch einmal mein Glück versuchen wollte. Als ich am Ticketschalter war, sagten sie mir, dass auch die neue Verbindung gestrichen wurde. Ich habe dann darum gebeten, mir eine neue Verbindung nach Calama zu buchen, ohne Zusatzkosten, da ich ca. 20 Stunden später fliegen sollte.
    Demnach bin ich nachts dann wieder ins Hostel —> habe Leute am Flughafen angesprochen und ich konnte mit einem Brasilianer das Uber teilen.
    und habe dort auf der Couch gepennt.
    11.12:
    Morgens noch einmal die Hotline der Airline angerufen und dann jemanden erreicht. Geld wiederbekommen. Von den Hostelmemschis verabschiedet. Im Anschluss wieder zum Cristo und nachmittags mit dem Bus zum Flughafen.

    Erkenntnisse bisher:
    -nasse, vollgeschwitzte und dreckige Schuhe stinken sehr sehr dolle, auch nach dem Waschen unter der Dusche
    -klar machen neue Schuhe Blasen. Erstaunlicherweise taten diese nicht weh.
    -Nach drei Wochen hat es ausgereicht, Socken und Unterbücks unter der Dusche zu waschen. Von den anderen Sachen habe ich nicht viel dabei, weshalb ich keine Maschine voll bekomme.
    -Ich habe Pech an meinen Reisetagen bisher gehabt (auch vorher schon. Bereits Erfahrung mit Flugverspätungen und Überbuchung in die EU—> da aber entspannt, weil man Fluggastrechte hat. Hier nicht).
    -viele nette Menschis kennengelernt
    -auf Leute hören, die schon mal an dem Ort waren
    -meine Sonnenbrille hat sich am letzten Tag verabschiedet.

    Fazit Brasilien:
    -sehr liebe hilfsbereite Menschen
    -auch wenn ich nicht viel auf Partys war: es ist immer was los gewesen.
    -die brasilianische Küche ist gar nicht soo schlecht:)
    -viele schöne Orte, sie ich jetzt auch gerne noch entdecken würde. Dann aber beim nächsten Mal:)
    -es ist dauerhaft warm
    -auch in Südamerika kommt das Toilettenpapier in den Mülleimer und nicht in die Kloschüssel
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  • San Pedro de Atacama - Boxenstop

    Dec 12–15, 2025 in Chile ⋅ 🌬 26 °C

    12.12:
    In der Nacht ging es von Sao Paulo weiter nach Santiago. Auf dem Flug hatte ich Caroll (Brasilien) als Sitznachbarin. Wir haben festgestellt, dass wir beide nach Calama fliegen.
    Morgens um 3 angekommen in Santiago, habe ich meine sie beim Boarden wiederentdeckt mit ihrem Ehemann. Diese haben mich gefragt, ob ich mit ihnen mach San Pedro de Atacama fahren möchte, weil sie ein Auto gemietet haben.
    Und na klar! Da wollte ich eh hin. In Calama am Flughafen angekommen, festgestellt, dass es eisig kalt morgens ist im Vergleich zu Brasilien. Daher das erste mal die Schuhe und lange Hose angelassen!
    In San Pedro angekommen, gab es erst einmal Kaffee und ein kleines Frühstück.
    Im Anschluss ging es zum Valle de Luna.
    Abends haben sie mich bei meinem Hostel abgesetzt. Abends mit Gus gesprochen und eine Sterntour gebucht für den nächsten Abend.
    13.12:
    Wäsche gewaschen mit meiner Zimmernachbarin Klara (Deutschland), Essen gekauft und eine neue Sonnenbrille:( Zeit am Pool verbracht, Tischtennis gespielt. Geschaut, wie ich die Tage verbringen möchte.
    Abends Sterne geschaut. Zuerst beim Museum für Meteoriten einiges gelernt, dann in die Atacama-Wüste. Dort ein niederländisches Pärchen kennengelernt. Oyono ist fotoaphin, wir haben es jedoch nicht geschafft, Kontakte zu tauschen.
    14.12:
    Mit Dora (Belgien) und Magnus (Deutschland) auf der Suche nach einem Mietauto, war jedoch zu spontan. Daher habe ich dann Geld geholt, Tour nach Uyuni gebucht, Essen gekauft, Sonnencreme geholt, Geld getauscht. Rommycub gespielt.
    Abends mit Dora, Dan (Niederlande) und Maria (Niederlande) den Sonnenuntergang angeschaut. Danach Tasche gepackt, mit Nina (Deutschland) und weiteren Menschen wie Ben (Frankreich) den Abend im Hostel verbracht.
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  • Trip to Uyuni

    Dec 15–17, 2025 in Bolivia ⋅ 🌬 9 °C

    15.12:
    Früh raus und im Bus tatsächlich Carmen und Oyono getroffen!
    Wir sind über die bolivianische Grenze (sehr interessant, weil es einfach Häuschen im Nirgendwo waren. Ohne richtige Straßen. Es wurde erzählt, dass deshalb viele Autos aus Chile gestohlen werden, da die Grenzposten einfach übergangen werden können. Nach dem Grenzübergang wurden wir auf die SUV’s aufgeteilt. Ich war mit Pablo, Paola und Andrea (Costa Rica) im Auto. Pablo und Paola waren ein Paar, Andrea eine gute Freundin. Pablo und Andrea konnten übersetzen, da unser Guide Eddie nur spanisch sprach.
    Viele Lagunen gesehen. Es war sehr windig und sehr kalt. Mir ging es so semi gut. Dolle Kopfschmerzen. Die anderen Autos mit bekannten Gesichtern immer wieder getroffen und Nummern ausgetauscht, da teils gleiche Reiseziele geplant sind. Abends in Villa Mar angekommen zum übernachten. Highlight: das erste Mal spülen mit einem Eimer Wasser, da der Spülkasten nur Deko war. Genauso wie die Waschbecken.
    16.12:
    Mir ging es gaar nicht so gut wegen der Höhe. Abends wurde es besser. Verschiedene Steinformationen gesehen und einen feinen Sonnenuntergang Nahe Uyuni in einem Salzhotel.
    17.12:
    Salt flats, mich mit den Niederländern ausgetauscht, beschlossen, nachmittags direkt von Uyuni nach Potosí zu fahren, der Minenstadt Boliviens.
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  • Potosí - Sponti Zwischenstopp

    Dec 17–18, 2025 in Bolivia ⋅ ☁️ 16 °C

    17.12:
    Uyuni ist wirklich eine arme, kleine, staubige und funktionale Stadt. Es gibt kaum besondere Architektur, weshalb es direkt zum Busbahnhof und mit Oyono und Carmen direkt nach der Tour nach Potosí ging. Die Busfahrt war wirklich schön. Die Landschaft war malerisch und viele Llamas sind uns über den Weg gelaufen. Die Armut ist zu spüren. Überall liegt leider Müll an der Straße und Häuser sind nicht zu Ende gebaut. Dennoch gibt es fast überall Basketball- oder Fußballplätze!

    Potosí ist eine historische Stadt in Bolivien, berühmt für ihre enormen Silbervorkommen am Berg Cerro Rico, die sie im 17. Jahrhundert zur reichsten Stadt der Welt machten, vergleichbar mit Paris oder London, aber auch für unmenschliche Arbeitsbedingungen und Zwangsarbeit bekannt war. Heute ist sie eine der höchstgelegenen Großstädte der Welt (über 4.000 m), ein UNESCO-Weltkulturerbe mit prächtiger Kolonialarchitektur und ein beliebtes Touristenziel, das die Geschichte der Minen und die heutige Arbeit der Bergleute zeigt. (Danke Google!)

    In der feinen Stadt nach ca. 4 Stunden angekommen, erlebten wir erst einmal ein reges Getümmel in den Straßen. Wir sind zum Hostel gelaufen. Minibusse, Taxis, Essensstände und viele Menschen hielten sich überall auf. Es war schön zu sehen, dass die Straßen nicht so trist waren wie in Uyuni. Direkt hat uns die Stadt daher gut gefallen.
    Abends ging es auf einen Weihnachtsmarkt, auf dem wir wirklich junge Soldaten entdeckt haben (schon krass!). Ein ganz kleines Spanischbuch für Kinder haben Carmen und ich gekauft, damit wir auch ein wenig üben können.
    Es gab Burger von der Straße und leckeren Saft zum Abendessen!

    18.12:
    Ich hatte leider gar kein Bargeld mehr, weshalb ich mir Geld an eine Bank geschickt habe (well - ich habe nicht aufgepasst und habe einen schlechteren Kurs gewählt). Vor 1,5 Monaten hat man für einen Euro 14 Bolivianos erhalten, jetzt waren es um die 9. Der Boliviano ist nicht wirklich stabil. Daher ging es morgens erst einmal Geld holen statt zum geplanten Museumsbesuch. Wir waren ebenfalls unentschlossen, ob wir in die Mine des Berges Cerro Rico gehen sollten. Letztendlich haben wir uns dafür entschieden und zuvor in einem kleinen Restaurant im Markt Mittag gegessen. Tatsächlich war Klaas 2015 für Joko gegen Klaas in der Mine, wurde uns von den Tourguides berichtet. Muss ich mir definitiv anschauen, wenn YouTube es zulässt!
    Wir haben gezweifelt, weil es menschenunwürdige Bedingungen sind, unter denen die Menschen dort arbeiten. Das Leben in den Minen von Potosí (Cerro Rico) ist hart, gefährlich und von Armut geprägt – bis heute.
    Zwar verdienen sie deutlich mehr, jedoch sterben regelmäßig Menschen. Uns war dies bewusst. Jedoch hielten wir es für sinnvoll, den Guide Ariel, der selber 4 Jahre in der Mine arbeitete, über verschiedenste Themen zu befragen.
    Er selber hat dort aufgehört, weil er einige Freunde in der Mine verloren hat. Jedoch überlegt er aufgrund der politischen Lage wieder zurückzukehren.
    Es ist ein schweres Thema, aber die Augen davor zu verschließen wäre schlichtweg ignorant gewesen.
    In der Mine war es selbst sehr bedrückend. Es war dunkel, eng, staubig und keine ausreichende Belüftung vorhanden.
    Die Sicherheitsvorkehrungen sind mau. Die Minenarbeiter sind selber dafür verantwortlich. Traurigerweise sind die Silbervorkommen beinahe ausgeschöpft.
    Die 250kg schweren Wagen werden mittels Menschenkraft angeschoben. Säfte, Coca-Blätter und Alkohol bringen die Touristen mit und übergeben diese den Mineros, die teilweise 10-12 Stunden in der Mine sind und vor Erschöpfung zittern.
    Menschen sterben oft sehr jung wegen der Staublunge.
    Einstürze, Explosionen, giftige Gase und kaum medizinische Absicherung oder Rente gehören dabei zum Alltag der Mineros.
    Die soziale Realität ist, dass viele Mineros in Kooperativen arbeiten und damit keine festen Arbeitsverträge haben.
    Die Familien sind oft involviert, Frauen sortieren Erz außerhalb der Mine und die Kinder helfen mit (trotz offizieller Verbote). Aus diesen ganzen Gründen existiert ein starker Alkohol- und Kokakonsum als Bewältigungsstrategie.
    Bestimmte Rituale des Katholischen Glaubens und der indigenen Traditionen werden heutzutage durchgeführt
    Die Verehrung von „El Tío“, dem Teufelsgeist der Mine durch Opfergaben von 96% Alkohol, Zigaretten und Koka sollen für Schutz des Mineros sorgen.
    Vor der Mine war eine Figur der Maria (glaube ich) in einem Raum, die die Mineros ebenfalls anbeten und auch dort finden Opfergaben statt. Die Wand war mit Llamablut bespritzt.

    Fazit:
    Das Leben in der Mine ist pures Überleben und kein Job mit Perspektive.
    Die Minentour ist keine Attraktion, sondern es wird die soziale Realität aufgezeigt.
    Potosí hat mir trotz der kurzem Dauer sehr gut gefallen.

    Nachmittags ging es dann zurück ins Hostel. Abends sind wir dann zu unserem Burgerstand des Vertrauens gegangen und anschließend zum Busbahnhof.
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  • Sucre

    Dec 18–20, 2025 in Bolivia ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Regierung hat vor kurzem gewechselt und nun stehen einige Änderungen an, mit der die Gesellschaft zu kämpfen hat. Besonders die arme Bevölkerung leidet darunter. Kraftstoff ist sehr knapp in Bolivien, weshalb oft einige Tage an den Tankstellen angestanden wurde.

    Seit dem 17.12. ist die Subvention für Kraftstoff abgeschafft worden. Dies hätte schon vor Jahren geschehen sollen. Nun hat die derzeitige Regierung doch den Entschluss gefasst, und in Bolivien herrscht Chaos. Innerhalb eines Tages haben sich die Benzinpreise verdoppelt, (öffentliche) Verkehrsmittel werden doppelt so teuer, und im ganzen Land gibt es Proteste und Straßenblockaden, wodurch die großen Städte schwerer zu erreichen sind. In Potosí laufen wir zum falschen Busbahnhof, was sich letztendlich als Glücksfall herausstellte, denn so können wir ein Collectivo nehmen und dem Chaos ein wenig entkommen.
    Sucre, auch die weiße Stadt genannt, ist wieder ganz anders als Potosí. Die Hauptstadt Boliviens ist viel ruhiger, weitläufiger, sauberer und die Häuser sind alle weiß gestrichen.

    19.12:
    Wir beschließen, an einer Stadtführung teilzunehmen, um mehr über die Stadtkultur und die Geschichte Boliviens zu erfahren.
    Eines der Highlights war der Markt und seine Quisseras (Marktleute). Von klein auf wird man als Kind von seiner Mutter zu den Quisseras mitgenommen, zu denen man eine Beziehung aufbaut, mit denen man alle seine Probleme bespricht, von denen man Ratschläge erhält und, nicht unwichtig, mit der Zeit immer bessere Angebote bekommt. Aber wehe, wenn sie sehen, dass man zu einer anderen Quissera geht, dann reden sie nicht mehr mit einem, beschweren sich bei der Mutter und man fängt wieder ganz unten auf der Leiter an, was gute Angebote angeht! Also, betrüge niemals deine Quissera!
    In Potosí sind uns bereits Zebras aufgefallen. Auch in Sucre sind sie überall zu sehen! Es handelt sich um Freiwillige, die den Verkehr für Fußgänger sicherer machen. In einem brütend heißen Anzug regeln die Freiwilligen den Verkehr, helfen Menschen auf der Straße und nehmen auch an der Weihnachtsparade teil. Für diejenigen, die den Zusammenhang noch nicht hergestellt haben: Zebras → Zebrastreifen (die hier fast immer ignoriert werden).
    Abends hatten wir Lust auf Party und gehen mit Kim (Niederlande), Kienga (Polen) feiern. Tipp für diejenigen, die nicht so oft zur Happy Hour gehen: Dos Happy {Getränk nach Wahl} bedeutet also vier Getränke und nicht zwei. Nach den vier Cocktails landen wir auf einer bolivianischen Highschool-Party, wo Eimer mit Colaflaschen und Schnaps herumgereicht wurden, die Leute schon ziemlich betrunken waren und relativ viel getanzt wurde. Oj und Carmen waren richtig gut im Tanzen! Kienga übernahm die Führung beim Trinken, um ein wenig auf das durchschnittliche Niveau zu kommen.

    20.12:
    Ab Montag sollten auf unbestimmte Zeit große Streiks im Verkehrssektor beginnen, weshalb Carmen und ich Samstag nach dem Besuch im Cementero zum Busbahnhof laufen.
    Wir haben uns abends in ein Cafe gesetzt und das rege Treiben für die Weihnachtsparade beobachtet.
    Im Anschluss ging es zum Busbahnhof. Die Frau, die mir mein Ticket verkauft hat, hat es unbemerkt getauscht.
    Der Bus sollte später fahren und an einer anderen Station. Das ärgerliche war, dass ich als Gringa leicht abgezogen wurde. But well. Nächstes mal wird das bestimmt.
    Am Ende saß ich aber im Bus und musste mich von Oj und Carmen verabschieden, die Richtung Argentinien weiterfuhren.

    Wissenswertes:
    - Sucre möchte als Hauptstadt gerne die weiße Stadt bleiben, deshalb muss man 2 % weniger Steuern zahlen, wenn man sein Haus weiß streicht.
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  • La Paz

    Dec 21–27, 2025 in Bolivia ⋅ ☁️ 18 °C

    21.12:
    Trotz anfänglicher Probleme am Busterminal in Sucre war ich dann froh, in La Paz ohne Probleme am Sonntagmorgen anzukommen.
    Das ausgewählte Hostel Anata war nur ca. 10 min zu Fuß entfernt. Morgens direkt Steve (Kanada, 67 Jahre) und Tilda (Australien) kennengelernt. Mit Steve durch die Stadt gestreunert und ein Schweizer Paar kennengelernt. Ich war mit Steve im gleichen Dorm.
    Gegen Nachmittag habe ich mir Cholita Wrestling angeschaut.

    22.12:
    Streiks und Blockaden sollten beginnen. Daher morgens mit den Schweizern (ich weiß ihre Namen leider nicht) mit dem blauen und grünen Teleféricos (made in Österreich) und Uber zum Valle de la luna, im Anschluss zum Valle des las Animas und dann zurück zum Teleférico.
    Danach glaube ich durch die Straßen geschlendert.

    23.12:
    Cat hat free walking Tour morgens. War etwas wild, weil die Stimmung der Stadt angespannt war durch die ganzen Demonstationen. Überall waren Polizisten, Motorradstaffeln und Soldaten. Nachdem die Tour in el Alto geendet hat, ging es mit den Teleféricos über die ganze Stadt. In der blauen Linie Gabriel (Bolivien, La Paz, ich glaube er war über 70) kennengelernt. Er hat mit mir auf englisch geredet. Ich habe ihm angeboten, ihn etwas zu begleiten. Danach hat er mich begleitet und wir haben einen typischen Snack gegessen (Mais und irgendwas).
    Abends ins Wildrover und die Leute von der Walking Tour getroffen. Dabei handelt es sich um ein Partyhostel. Ich war froh, dass ich aber meine Ruhe hatte im Anata Hostel und nach dem Abend entspannt schlafen konnte.

    24.12:
    Morgens erneut mit Gabriel zum Salteñas essen getroffen.
    Nachmittags nichts gemacht, weil ich nicht wusste, wie und wo ich sein möchte. Überlegung war, dass ich in den Regenwald nach Rurrenabaque möchte. Dann war auch eine Wanderung auf den Huayna Potosi (6088m) im Kopf. Aber ohne wirkliche Kenntnisse habe ich dies dann doch verworfen. Auch habe ich mich gegen den Regenwald entschieden, weil Weihnachten und Silvester sehr gesellige Tage sind und ich nicht das Gefühl hatte, zu der Zeit im Regenwald und der Pampa zu sein. Viele haben empfohlen, es in Bolivien zu machen, weil es deutlich günstiger ist. Aber ich werde es dann einfach in Peru, Ecuador oder Kolumbien machen. Das wird schon.
    Abends haben wir dann im Hostel mit ein paar Menschis zusammengesessen.

    25.12:
    Feiertag. Nicht viel gemacht. Mit Steve und Ken durch die Stadt gestapft (Japan)

    26.12:
    Mountainbiken!
    Infos von Wikipedia und vom Guide Remy:
    „Die Yungas-Straße aka Death Road (spanisch Camino a Los Yungas) in den Anden ist etwa 80 Kilometer lang und führt von der bolivianischen Stadt La Paz in das nordöstlich gelegene Caranavi, in die Region Yungas. In den Jahren 1931 bis 1936 gebaut, galt die Yungas-Straße als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinamen Todesstraße (spanisch Camino de la Muerte). Einer Schätzung zufolge verunglückten jährlich 200 bis 300 Reisende auf der Strecke. Der letzte Unfall ereignete sich letztes Jahr. 11 Menschen starben dabei. Der Guide Remy sagte, dass seit 2004 die Straße nicht mehr die Hauptstraße ist. Seitdem sind ca. 30 Menschen verstorben.“
    Die Rour war wunderbest. Da es aber ganz oben bei ca. 4200m eisig kalt war und es geschneit bzw. Geregnet hat, mussten wir kurz zurück in den Transporter, der die ganze Zeit mitgefahren ist. Weiter unten angekommen, war es immer noch verregnet, jedoch deutlich wärmer. Da es aber diesig war, habe ich versucht, schnell zu sein:) das war fein!
    Es gab lunch nach der Tour und gegen 17 Uhr ging es mach ca. 5 Std biken zurück. Ich war komplett nass wegen des Regens. Ersatzsachen hatte ich nicht wirklich dabei. Dann schlechte Nachrichten auf dem Rückweg: die asphaltierte Straße nach La Paz war gesperrt. Daher wurde der Umweg über eine nicht befestigte Straße gewählt. Aber guess what: viele wollten dort lang. Es hat sich angefühlt wie die heutige Deathroad. Autos versuchten, aneinander vorbeizuschlängen. Es war schon riskanter.
    Aber der Fahrer hat geregelt! Wir haben aber Ewigkeiten gebraucht. Statt 3 Stunden waren wir dann 6 unterwegs.

    27.12:
    Morgens los gestampft, um einen Fake Patagonia- Sweater zu kaufen. La Paz ist sehr bekannt dafür! Ich habe auch einen gefunden. Im Anschluss ins Hostel. Meine Sachen waren immer noch nass, aber eine weitere Nacht wollte ich nicht in La Paz bleiben. Daher wurden diese eingepackt und es ging erneut zum Teleférico und dann zu einem anderen Busterminal, um den Bus nach Copacabana zu nehmen. Auf dem Weg meinen Ohrstöpsel kurz verlegt (an der Ticketstation des Teleféricos) und leckere Pflaumen sowie Erdnüsse und getrocknete Platano (Kochbanane I guess) gekauft.
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  • Copacabana

    Dec 27–29, 2025 in Bolivia ⋅ ☁️ 12 °C

    27.12:
    Mit dem Bus auf eine Fähre, weil ich kein spanisch verstehe. Alle sind ausgestiegen. Ich durfte dann sitzenbleiben.
    Es ging im Anschluss zur Villa Bella. Direkt am Eingang wurde ich von Oli (Berlin), Lina und ihrem Freund (Bayern) empfangen. Diese wollten oben auf dem Dach rauchen, da es anfangen sollte zu regnen.
    Der Besitzer Victor war sehr herzlich. Es sind nach und nach weitere Leute eingetrudelt. Ich habe mein Zimmer mit Charly (Schweiz) und Julia (Italien) geteilt. Abends gab es lecker Quesadillas. Der Restaurantbesitzer hat lange in Europa gelebt, daher gab es super leckere veggie Gerichte. Ich wurde auch dummerweise fast vom Hund gebissen.

    28.12:
    Um 9 das Boot zur Isla del Sol mit Oli und Julia genommen. Weil meine Schuhe noch von der Death Road nass waren, wurde der klassische Sandalenstyle ausgepackt.
    2 Stunden unterwegs zur Nordspitze mit dem Boot. Heruntergelaufen, und um 4 Boot zurück. Mit der Analogkamera das Gruppenfoto gemacht. Abends gegessen und relativ früh schlafen gewesen.

    29.12:
    Mittags wieder beim veggie Restaurant gesnackt (Falafelteller)
    Mit Steve Richtung Puno. Roisin (Irland) kennengelernt. Auf der Fahrt Sandwich gesnacked

    Fazit Bolivia:
    -wirklich underrated!
    -sehr günstig alles (well außer die Dieselgeschichte - Transport war etwas teurer, aber ich wurde ja auch abgezogen, weil ich Gringa bin)
    -lecker Streetfood!
    -liebe Menschen
    -nächstes Mal mit Regenwald, Huayna Potosi und einer Nacht auf Isla del Sol
    -so viel weitere feine Orte, die ich nicht gesehen habe, aber ich hatte das Gefühl, weiter zu müssen:) daher ist es auch fein!
    -da ich unentschlossen war, viel zu viel Bolivianos gehabt beim Ausreisen
    -Ich will noch mal Death Road fahren!! Und Coroico mitnehmen! Doc Jonas hat es empfohlen und ich habe mich dagegen entschieden :(
    -alles sehr ruhig gewesen, kaum Reisende mit gemeinsamer Reiseroute gefunden, mit denen ich Zeit verbringen möchte
    -ich mag Bolivien!!
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  • Arequipa

    Dec 31, 2025–Jan 2, 2026 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    31.12:
    Morgens gegen 5 bin ich am Busterminal angekommen. Der Nachtbus war ok. Jedoch war ich erst 15 min vor Abfahrt am Terminal in Puno, habe mein Ticket gekauft, musste aber noch in einer Schlange für extra Taxes anstehen. Hat aber dennoch alles geklappt.
    Ich entschied mich, 40 min zu laufen, statt 2 Euro für das Uber zu bezahlen. Warum? Ich brauchte wohl Bewegung. Aber wenigstens hatte ich nicht wie eine andere Frau die Idee, mit einem großen Rolltrolli, den sie schob und einem ca. 10-jährigen Kind (dieses schob ein kleineresKind im Kinderwagen) zu laufen. Es war eine Touristin, daher hätte sie sich das sicherlich gönnen können. But well. Meinen Respekt an das Kind.
    Im Arequipay Hostel angekommen, durfte ich schon früher einchecken als erwartet und durfte sogar frühstücken! Richtig fein! Ich gehe nämlich einfach in die Hostels und buche dann direkt. Das ist meist günstiger. Daher: Glück gehabt! Ich war die erste im Zimmer, daher hatte ich ein paar Stündchen Schlaf.
    Beim Frühstück lernte ich Seijla (Deutschland), Jeanne (Frankreich), Kim (Deutschland), Natalie (Deutschland) und weitere Menschis kennen.
    In meinem Zimmer waren später Rachel (Tschechien) und Ben (Australien), mit denen ich mit gut verstanden habe. Das ist das erste Mal, dass ich unter deutlich mehr Menschen war! Richtig fein!
    Es ging zu einer Free Walking Tour, Geld holen (keine Gebühren. Wihuu!), Caufa essen (günstige Menüs mit Reis), einkaufen und etwas nappen. Rachel und ich haben eine Art Mojito gemacht zum Vorglühen auf der Dachterasse des Hostels. Im Anschluss ging es mit einigen Menschen Richtung Viajero Hostel. Dort gab es eine Silvesterfeier. Da ich nicht ausgetrunken hatte, schmuggelte ich meinen von der grünen Woche ergatterten BfR-Becher mit. Der Becher war etwas nervig, daher hat Alex (USA) diesen irgendwann gehortet und ihn sogar ins Hostel gebracht!
    Die Feier war ok, ich war auf dem Rückweg gegen halb 1. Ich wollte dann abends noch etwas essen und habe Eier gebraten. Ben kam später dazu und hat auch was abbekommen. Die Aufsicht vom Hostel fand dies nicht witzig, da sie Angst hatte, dass die anderen dies nachmachen würden (anscheinend durfte man die Küche nur bis 11 benutzen —> es stand nur geschrieben, dass man ab 10 die Tür zu machen sollte, was ich gemacht habe).

    01.01:
    Ich glaube, der Tag war sehr unspektakulär. Gefrühstückt, Geschichten des Abends angehört. Kaffee trinken gewesen.
    Abends die Wanderung für den Colca Canyon gebucht und ein wenig organisiert. Abends Billard mit Sejla, Pedro und Tito (Brasilien).
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  • Colca Canyon

    Jan 2–3 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Hallo ihr lieben!
    Euch ein frohes, neues Jahr 2026.
    ich wünsche euch das Beste und hoffe, dass es euch gut geht. Viel Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Erfolg wünsche ich euch für das kommende Jahr!
    Politisch ist es ja schon einmal wieder sehr bescheiden gestartet. Was ist denn los mit den Menschen? Ich weiß, dass vieles sehr verstrickt und strategisch ist. Ich bin nicht genug über Themen informiert, jedoch verstehe ich nicht, warum Macht durch Gewalt ausgeübt werden muss. Warum denken Menschen auch, dass sie über andere Menschenleben entscheiden können und diese weniger wert sein sollen?
    Trotz der ganzen schlimmen Nachrichten bin ich unendlich dankbar für die Möglichkeit, zu reisen und gleichzeitig so wundervolle Menschen zu Hause an meiner Seite zu haben. Auch wenn der Kontakt gerade weniger ist: ich denke an Freunde und Familie und freue mich bereits, euch schon bald wiederzusehen! Hab euch lieb!

    Nun zum Colca Canyon: war schön. Siehe Fotos!

    02.01:
    Mit Ben morgens um 4 glaube ich raus und auf den Shuttle gewartet. Colca Canyon besucht.
    Auf der Wanderung sehr viele Feigen gegessen. Viele Früchte auf dem Weg.

    03.01:
    Auch Colca Canyon. Da ich in einer anderen Gruppe war, hab ich Ben da wiedergetroffen und wir sind zusammen hochgelaufen mit ein paar anderen. Gegen 17 Uhr zurück im Hostel i in n Arequipa. Bus nach Cusco gebucht. Auf zum Terminal mit Ben, der mein Sitznachbar war im Bus:)
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  • Cusco

    Jan 4–10 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    03.01:
    Mit Ben nach dem Colca Canyon in den Nachtbus. Sehr witziger Mensch. Schnell ins Herz geschlossen.
    04.01:
    Morgens angekommen, den Tag wirklich nicht viel gemacht, weil müde.
    05.01-09.01:
    Sprachschule. Mit Pedro, Sejla, Tito und Ben einiges unternommen. Ronja (Deutschland) ist dann noch dazugekommen. Immer mal wieder waren sie da oder Richtung Macchu Picchu unterwegs.
    Am 09.01 meine erste Lebensmittelvergiftung bekommen. Den ganzen Tag gespuckt, auch während der Schule. Abends Vale und weiteren Anhang im Restaurant getroffen. Auch im Restaurant gespuckt. Vale ist aus Lima, wohnt aber in Berlin und gehört zur Beachvolleyballcrew:) hab leider gar kein Foto!
    10.01:
    Mit Willow (Kanada) wollten ich zu den Ruinen, um Vale + Freunde zu treffen. Mir ging es nicht gut, viel geschlafen in der Sonne. Sonnenbrand geholt. Beschlossen, am Sonntag den Salkantay-Trek mit Natalie und Katja zu machen. Vale und Anhang im Café getroffen und abends kurz ins Viajero Hostel mit Ronja, um die Menschis erneut zu treffen. Abends Sejla, Tito und Pedro verabschiedet.
    Funny: im Café hat ein Peruaner gearbeitet, der AMK liebt und die ganze Zeit Musik gespielt hat. Ich bin ausgeflippt vor Freude!
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  • Salkantay

    Jan 11–16 in Peru ⋅ ☁️ 5 °C

    Fazit nach 2 Monaten:
    -durch Sprachkurs, Kitesurfkurs und eine Tour deutlich mehr Geld ausgegeben als erwartet -wenn ich länger reisen würde, würde ich workaway oder worldpackers machen, da man dort so viel spart

    Eigentlich wollte ich mit Willow zu den Ruinen Choquequirao. Diese sind deutlich größer als Macchu Picchu und noch nicht so bekannt (nur 10.000 Besucher:innen im Jahr statt 4.5 Mio.).
    Macchu Picchu war auch nicht soo auf meiner Liste. Aber da ich vorher krank war, wollte ich auf einen besser besuchten Trail, falls etwas passiert. Daher habe ich mich dann entschieden, mit Natalie und Katja den Salkantay zu machen.

    11.01:
    Salkantay mit Natalie und Katja (Deutschland). Natalie habe ich bereits in Arequipa getroffen. Wir waren auch in Cusco im gleichen Hostel.
    Morgens um 5 ging es mit dem Collectivo Richtung Soraypampa, der Start des Salkantay-Treks. Wir haben es unguided gemacht, da es sehr einfach ist und überall Unterkünfte sind.
    Wir wollten keine 350 Euro ausgeben.
    Der erste Tag war sehr entspannt. Humantay lake war schön. Der Rest war auch schön und regnerisch. Man musste sich bei Checkpoints eintragen. Falls man verloren geht. Apropos verloren: ich habe meinen Pulli in der ersten Nacht vergessen. Und danach etwas gefroren. Aber Spoiler: ich hab ihn wiederbekommen!
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  • Aguas Calientes & Macchu Picchu

    Jan 13–15 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    13.01:
    Dienstagabend sind wir super fertig vom Salkantay-Trek in Aguas Calientes gegen 19 Uhr angekommen. Es hat viel geregnet und wir hatten noch kein Hostel. Daher erst mal darum gekümmert. Natalies Füße waren komplett kaputt. Die Strecke entlang der Gleise war sehr anstrengend durch den Regen.
    Danach sind wir noch zum Ticketshop für Macchu Picchu. Es gab noch Tickets für den nächsten Tag. Aber erst gegen 15 Uhr. Da haben wir uns gegen entschieden, weil es nachmittags oft regnet (ist eben Regenzeit).
    Es gibt verschiedene Treks auf dem Macchu Picchu. 1 ist Rotz. Da hat man nur einen Aussichtspunkt. 2a und 2b sind ähnlich ind sehr beliebt.
    3a ist auch super fein, weil man noch auf den Berg kann (da sind auch Ruinen gebaut-sehr beeindruckend, aber auch deutlich teurer). Wir wollten aber 2a machen. Wir haben mit einigen Leuten gesprochen, die meinten, dass man easy die Guides da bestechen kann, um auf einen anderen Trek zu kommen. Aber da waren wir nicht so Fan von.

    14.01:
    Morgens zum Ticketshop, um das Ticket für den 15.01 zu holen. Ticket für morgens um 8 bekommen. Es werden einen Tag vorher glaube ich so 1000 Tickets direkt in der Stadt verkauft. Daher muss man nicht teuer vorbuchen.
    Den Tag nicht viel gemacht. Viel geschlafen. Kein Muskelkater. Wihu. Paar Fotos gemacht vom alltäglichen Leben in Aguas Calientes. Die Stadt hat nichts krasses zu bieten. Schuhe waren komplett nass, daher haben wir einen Fön bekommen und konnte diese daher trocknen.

    15.01:
    Morgens um 5.30 losgelaufen mit Hunden als Begleitung. Rucksack direkt mitgenommen. Lange auf Macchu Picchu verbracht, weil es leicht bewölkt war.
    Gegen 11.30 wieder runter. Leichter Regen. Menschen getroffen, die wir bereits auf dem Trek getroffen haben.
    Zurück nach Hydroelectrica gelaufen. So viel schöner mit mehr Energie und besserem Wetter! Waren viel schneller und haben uns an den Gleisen noch gestärkt. Mit dem Collectivo gegen 16.30 nach Cusco zurück.
    Aber: wir sollten das Auto tauschen.
    Problem 1: 1. Landslide, der umfahren werden musste. Hat deutlich länger gedauert, weil wir eine Privatstraße nutzen mussten und dort zuerst nicht durch durften.
    Problem 2: 2. Landslide. Kurz zuvor passiert. Bäume haben die Straße versperrt. Menschen haben Motorsägen aus den Autos geholt und daran gearbeitet. Es hat ca. 4 Std. gedauert. Wir waren am Ende erst gegen 2.30 am nächsten Tag im Hostel.
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  • Santa Maria Kaffeefarm

    Jan 17–19 in Peru ⋅ ☁️ 22 °C

    16.01:
    Nachdem wir Donnerstagnacht von Hydroelectrica wiedergekommen sind, habe ich am Freitagmorgen mir Anna und Stella (Deutschland) beim Frühstück gequatscht. Diese wollten zu einer Kaffeefarm am Samstagmorgen fahren. Kai (Australien) und Rafael (Schweiz) waren auch am Start. Ich bin dann spontan mit, auch wenn es nicht auf dem Plan stand. Rachel (?) habe ich im Hostel auch immer mal wieder getroffen und wir haben auch etwas Zeit verbracht.
    Den Tag waren wir in Cusco unterwegs und haben Natalies 20. Geburtstag gefeiert.

    17.01-18.01
    Um 5.30 auf dem Weg zum Busterminal. Im Bus neben Kai gesessen. Den fand ich echt witzig. Würde sagen, Australier sind einfach cool. Obwohl ich Australier 1 (Ben) auch schon etwas vermisse. Kaffefarm war fein. Zu einem Wasserfall gelaufen. Jedes kleine Dorf hat mindestens einen krassen Fußballplatz.
    Wir haben bei Ricardo einiges über Pflanzen, Landwirtschaft, Kaffee, Kakao und die regionale Küche gelernt. Dieses Wissen weiterzugeben, ist eine Herzensangelegenheit, denn alles wird von deren Team mit viel Liebe und Sorgfalt zubereitet.
    Die Peruvian Coffee Community hat sogar ein Café in der Straße in Cusco, in der unser Hostel war. D.h. Ich bin dort auch noch mal hin die Tage danach:)

    19.01:
    Morgens nach dem Frühstück zurück nach Cusco. Habe an dem Tag meinen Pulli wiederbekommen.

    PS: es sind wirklich überall Hunde, sie werden immer mal auftauchen in meinen Bildern. Manche sind netter, manche weniger nett. Und keine Sorge Mama, es wird wirklich kein Hund mitgenommen. Vielleicht wenn ich länger unterwegs gewesen wäre und der mich auf meiner Reise begleitet hätte. Aber: viel zu teuer, Aufwand und keine Zeit für einen Hund. Aber in Zukunft sicherlich;)
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  • Pisac & Sacred Valley

    Jan 20–21 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    19.01:
    Zurück in Cusco.
    Organisiert, was ich machen möchte. Willow erneut getroffen. Ich wollte nach Pisac fahren am Tag danach. Sie wollte mitkommen.

    20.01:
    Nachmittags irgendwann los. Pisac 40 min weg.
    Das Sacred Valley war ein zentraler Lebens- und Kulturraum der Inka. Es liegt entlang des Urubamba-Flusses und ist bekannt für fruchtbare Böden, deshalb ist es wichtig für Landwirtschaft (z. B. Mais, Kartoffeln)
    Es ist voll von archäologischen Stätten, Dörfern und Terrassen, wozu auch Pisac gehört:) Pisac ist sehr Hippielike.

    21.01:
    Morgens um 6 los zu den Ruinen (um Eintritt zu umgehen). Auf dem Weg zwei Mädels aus dem Hostel getroffen, die es auch machen wollten. Sind zusammen los. Noch einer aus Schweden ist dazu gekommen. Der einen wurde übel wegen der Höhe und musste umdrehen (ich hatte ein Glück nur die Hightsickness in Bolivien).
    Viel Regen. Aber schön. Schuhe waren nass.
    Ich bin bin Naïs weiter, der Schwede ist mit umgedreht.
    Danach ging es zum Collectivo um nach Urubamba zu fahren (die Fahrt von ca. 1 Stunde hat 1.25 Euro gekostet). Im Anschluss ein bisschen raus, um an den Startpunkt der Salt Mines of Maras zu gelangen. Auch hier hatte ich Glück: es war keiner da und ich konnte durchstapfen.
    Ich dachte kurz, dass ich noch einmal beim Aussichtspunkt bezahlen musste, aber nein. Das war alles in Ordnung!
    Ich habe überlegt, wie ich wieder nach Cusco zurückkomme. Wieder zu Fuß nach Urubamba? Oder ich gehe raus und nehme ein Taxi? Ooder ich quatsche Leute an, um die Option zu haben, zurückzulaufen.
    Tatsächlich hat es nach einigen Versuchen geklappt. 3 Australier hatten ihren persönlichen Fahrer und keine Tour. Auch hier durfte ich einfach so mitfahren, da sie meinten, dass sie mit oder ohne mir eh das gleiche bezahlen würden. Sie sind sogar noch mach Ollantaytambo, wo ich anscheinend schon vorbeigefahren war. Das heißt, dies konnte ich auch abgehakt werden.
    Die waren auch sehr witzig unterwegs. Irgendwie sind wir schnell auf True Crime gekommen und sie haben mir von Morden in Australien erzählt und einer schickte mir dir „wichtigsten“. Abends gab es dann auch noch einen Burger und wir haben uns verabschiedet. Es ging für sie Richtung Manu, wo es für mich auch hingehen sollte. Willow, Lilly und Keis (Canada) wollten da eine Woche Workaway machen und habe mich angehängt:). Durch die Fahrt habe ich es leider nicht nach Chinchero geschafft. Aber das ist auch ok!
    Ich habe daher Snacks abends geholt und eine neue SD-Karte.

    Auffällig: vieeeele Tuc Tucs!
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  • Manu

    Jan 22–26 in Peru ⋅ ☁️ 29 °C

    Hier werden wahrscheinlich noch ein paar Bilder ausgetauscht (noch keine Cloud mit den anderen erstellt)

    22.01:
    Nachdem ich wieder im Intro Hostel in Cusco geschlafen habe, ging es morgens mit einem Auto und interessantem Gepäck (Hühner) Richtung Salvacion. Wir waren ca. 5 h unterwegs. Im Anschluss sind wir bei einem vollgepackten 4x4 auf der Ladefläche mitgefahren.
    Jhohan, der Gastgeber für Workaway, hat uns herzlich in Shintuya empfangen und ist mit uns zum Boot. Und well. Guess what? Ich habe meine Schuhe auf der Ladefläche vergessen.

    23.01:
    Morgens etwas gejätet, dann entspannt.
    Nachmittags glaube ich nichts gemacht außer fischen.

    24.01:
    Morgens etwas den Pool gereinigt.
    Nachmittags mit dem Boot Richtung Lagune, um Tiere zu entdecken. Ein paar Vögel gesehen.

    25.01:
    Sonntag, freier Tag nach bereits zwei Tagen.
    Zum Wasserfall.
    Jhohan sagte, dass er am Montag nach Cusco möchte. Er meinte, dass wir da bleiben können, aber auch fahren können. (Er meinte, wenn wir fahren, bekommen wir etwas Geld wieder. Spoiler: gab es nicht! Aber es ist auch nicht schlimm, weil er die Nummer des Fahrers aus dem anderen Dorf erhalten hat und meine Schuhe wieder geklärt hat, Thanks!)
    Und es war auch nicht viel. Wahrscheinlich hätte ich 15 Euro oder so wiederbekommen. Und well: da habe ich lieber meine Schuhe wieder.

    26.01:
    Ich bin dann tatsächlich mit ihm gefahren, weil mich einmal die Mosquitos zerfetzt haben. Meine Beine sehen aus. Das ist gar nicht lütt büsschn!
    Die anderen sind geblieben. Aber ich habe nicht soo viel Zeit und ich hätte mich wahrscheinlich schnell gelangweilt. Und ich wollte noch zum Pallay Punchu.
    Es ging morgens um 5.15 mit dem Boot Richtung Shintuya. Ich war dann im Haus der Mutter, Jhohan war arbeiten. Eine weitere Frau kam, ich habe gerade mit Olivia telefoniert. Sie war entsetzt und meinte, dass ich den Bus nehmen sollte. Aber: ich brauchte noch meine Schuhe. Wir haben dann gefrühstückt als Jhohan wieder da war. Der Cousin des Fahrers ist durchs Dorf gefahren auf seinem Weg. Jhohan hat ihn gespotted und schnell hinterhergerannt. Leider wsren die Schuhe wieder komplett nass. Dann hieß es warten. Shintuya ist ein kleines Dorf und es funktioniert nur mit hitchhiken, wenn man kein Auto hat. Daher sind wir noch kurz spazieren gewesen und dann kam auch gegen 10.30 ein Auto, bei dem wir auf dem Dach mitfahren konnten. Zusammen mit 4 Kindern und Küken.
    In Salvacion hing es dann in ein Collectivo. Wir sind etwas zu spät gewesen, deshalb sind wir mit einem anderen Auto dem Collectivo hinterhergefahren.
    Abends in Cusco angekommen, erst einmal in ein Tourbüro für Pallay Punchu am nächsten Tag. Abholung morgens um 4.
    Erneut im Intro angekommen, gab es einen Fön für meine Schuhe. Ich konnte sie erneut komplett trocknen.

    Negatives:
    Die Kamera ist erst zwei Monate alt. Super viel Geld dafür ausgegeben. Und die Knöpfe sind schon abgenutzt?? Ich passe da wirklich unglaublich gut drauf auf. Den einen Knopf nutze ich nicht mal. Muss anscheinend vom Kamerabeutel passiert sein. Und sie startet manchmal nicht. Ich muss sie aufwecken. Das ist auch super nervig. Und dann hatte ich es, dass es auf einmal so wirkte, als sei die Kamera feucht von innen. Das heißt, es lag ein Schleier auf den Bildern, den ich nicht wollte!
    Die Fotos kurz zuvor waren auch fein! Daher etwas enttäuschend.
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  • Pallay Punchu

    January 27 in Peru ⋅ ☁️ 11 °C

    27.01:
    Morgens los. Lange gefahren. Geregnet bei Ankunft. Wurde besser. Schöne Gegend.hab mich dafür entschieden statt für Rainbowmountain. Gute Entscheidung. Waren die einzigen.
    Gab noch Frühstück und Mittag.
    Die Guides haben auf dem Berg etwas gestresst und meinten, wir müssen langsam wieder runter. Well. Die Fahrt hat länger gedauert als der Besuch dort. Und das, um im Anschluss in ein anderes Dorf zu fahren, das nicht wirklich nötig war (meine Meinung).
    Abends in Cusco mit Rachel (?) gequatscht, die ich immer mal wieder im Hostel getroffen hatte.
    Ich wollte mich eigentlich mit Jhohan noch treffen, aber es hat nicht wirklich geklappt.
    Mein Plan im Anschluss: nach Huacachina über Ayacucho (Empfehlung eines Chinesen von der Pallay Punchu Tour)
    Durch die Regenzeit wollte dann doch endlich mal wieder ins Wärmere. Ich weiß, wie kalt es bei euch gerade ist - ich möchte mich gar nicht beschweren!;)
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  • Nachtbus nach Ayacucho

    January 29 in Peru ⋅ ☁️ 17 °C

    28.01:
    Bisschen in Cusco rumgelungert, morgens Bus gebucht. Abends dann zum Terminal. Snacks geholt. Decke gekauft.

    29.01:
    Morgens in Andahuaylas in ein Collectivo.
    Bus war holprig.
    In Ayacucho erst mal nen Laden mit Internet gesucht, aber stattdessen einen Saftladen gefunden. Die Verkäuferin hat mir super lieb einen Hotspot gegeben. Bus für den Abend nach Ica gebucht.
    Danach durch die Straßen, ab und zu Regen.
    Durch die Stadt gestreunt und „der kleine Prinz“ auf Spanisch gekauft (Buch noch nie gelesen).
    Am Plaza de Armas (so heißen fast alle Hauptplätze hier in verschiedenen Städten) herumgelungert, da das Wetter gut war. Dann Platzregen. Warten unter einem Gebäude ind dort eine super liebe Familie aus Ayacucho kennengelernt.
    Analy hat mich angesprochen. Anthony und Noah/Norah und Samy. Wir haben dann so semi gut kommuniziert, aber sie haben mich zum Kaffeetrinken mitgenommen und am Ende noch typische Kekse aus Ayacucho geschenkt. Das war super lieb. Anthony wohnt in Lima und ist auch dort hingefahren (ich hab es nicht geschafft, ihn noch mal zu treffen-ein Grund, mit besseren Spanisch irgendwann erneut nach Peru zu fahren).
    Abends dann zum Busterminal. Analy und Anthony haben mich begleitet.
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