• Chapada - Auf der Jagd nach Diamanten

    Dec 2–7, 2025 in Brazil ⋅ ⛅ 29 °C

    02.12:
    Mit dem Nachtbus bin ich dann morgens um 8 in Salvador angekommen und habe dort 5 Stunden entspannt gewartet. Der Dienstag war daher sehr unspektakulär und wurde dann ab 13 Uhr mit einem weiteren Bus Richtung Lençois vervollständigt. Abends im Hostel angekommen, habe ich mir direkt eine 3-Tageswanderung im Chapada Diamantina gebucht. Im 19. Jh wurden hier Diamanten entdeckt, daher der Name.
    Am Abend habe ich mich noch mit Yiyi (China) und Anita (Slovenien) ausgetauscht.
    03.12:
    Breno hat mir geholfen, da es eine Bezahlmethode (PIX) für Brasilianer:innen gibt, die wirklich viel gefragt ist. Dafür braucht man aber ein brasilianisches Konto. Yiyi, Anita und ich sind eine kleine Wanderung mit Nathan (UK) angetreten und haben den Nachmittag an einer natürlichen Wasserrutsche verbracht und zahlreiche Echsen gesehen. Ebenfalls hat sich ein Hund zu uns gesellt. Der Besitzer musste ihn bei und abholen. Stellte sich am Samstag dann heraus, dass der Besitzer auch im Hostel arbeitet und dort die Touren koordiniert. Leider habe ich seinen Namen vergessen und auch den des Hundes. Und natürlich habe ich auch kein Foto!
    04.12-06.12:
    Von Donnerstag bis Samstagabend war ich mit Marine (Frankreich), Sebastian (Frankreich), Camille (Frankreich), Victor Hugo (Ecuador) und dem Guide Rao unterwegs. Wir haben das Essen zum Tragen untereinander aufgeteilt. Im Nationalpark gibt es keine Möglichkeit, schnell Essen zu erhalten. Die Menschen, die dort wohnen, haben früher Kaffee angebaut. Nun sind diese nur noch für Wander:innen dort. Um zum Auto zu gelangen, ist eine Wanderung von ca. 3 Stunden notwendig. D.h. die Orte sind sehr abgelegen. Die Kinder, sie dort waren, haben gerade Ferien und müssen normalerweise in der Stadt wohnen, damit sie zur Schule gehen können.
    An Tag zwei konnten wir aufgrund von starkem Regen keine Wanderung machen. Daher haben wir dort nur die Herberge gewechselt und den Tag dort verbracht. Nachmittags wurde das Wetter besser und ich konnte eine Stunde in der Nähe spazieren. Roa hat für uns unglaublich lecker gekocht die Tage. An Tag drei ging es dann wieder 20 km zurück. Anfangs hat es ebenfalls geregnet, aber wir mussten ja zurück. Daher sind die Schuhe nass geworden. Überall war leider auch Nebel, der die Sicht traurigerweise eingeschränkt. Abends wieder in Lençois angekommen nach einer zwei Stunden Autofahrt, haben wir noch den Bus Richtung Salvador gebucht.
    07.12:
    Sonntag habe ich erst einmal ein paar organisatorische Dinge erledigt. Ich habe geschaut, wo ich in Chile unterkommen möchte und habe gemerkt, dass mein ursprünglicher Flughafen Antofagasta nicht von Vorteil war. Dies wollte ich dann in Salvador klären. Ich habe im Hostel in Lençois noch Alessandro (Italien), Maria (Portugal) und Jack (UK) kennengelernt und bin mit ihnen nachmittags Essen gegangen. Im Anschluss ging es noch mit Victor Hugo zu einem weiteren Aussichtspunkt. Nachts ging dann der Bus Richtung Salvador.
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