• Twentynine Palms, California

    14. juni 2025, Forenede Stater ⋅ ☁️ 34 °C

    Manchmal könnte ich diese Navis...! Eigentlich wollten wir ja noch einmal im Colorado schwimmen. Aber aus irgendeinem Grund hat das blöde Ding meine Route umgeplant. Denn als ich das wirklich gemerkt habe, waren wir schon fast in Palm Springs. Aber von Beginn an.
    Gut ausgeschlafen sind wir losgefahren und sahen uns unvermittelt in einer richtigen Wüste mit hohen Sanddünen wieder. Damit hatte ich nicht gerechnet. War aber interessant anzusehen. Direkt dahinter dann Trumps Zaun an der Grenze zu Mexiko - das macht uns als Mauerkinder natürlich besonders nachdenklich.
    Einmal den Colorado gequert und dann findet man sich an der Salten Sea wieder, einem riesigen See, der einer Überschwemmung des Colorado aus 1905 !! entstammt. Unglaublich, dass bei der Hitze von dem Wasser immer noch so viel da ist. Allerdings ist es inzwischen so salzig und mit Arsen angereichert, dass die Menschen hier deutlich mehr an Asthma leiden. Sieht toll aus, aber baden möchte man in der Brühe nicht. Merkwürdigerweise gibt es immer noch Fische.
    Dann Palm Springs - eine hübsche und sichtbar reiche Stadt - hier gibt es Parkhäuser ohne Parkgebühr - bei uns kaum vorstellbar. Hier gibt es sogar Ampeln für Fußgänger, damit diese die Kreuzungen queren können. Die Idee fanden wir jedenfalls gut.
    Schließlich machen wir uns auf den Weg Richtung Yoshua Three Nationalpark, den wir zwei Tage lang erkunden wollen. Da es wieder 40 Grad hat, werden wir mal wieder früh aufstehen müssen.
    Das Witzige ist, dass wir in unserem Airbnb von einem Erdmännchen begrüßt wurden.

    Bis morgen,

    Birgit und Andreas
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