• Serengeti 2b: Überwältigende Vielfalt

    July 2, 2024 in Tanzania ⋅ ☁️ 12 °C

    Was wir nicht erwartet haben, ist, dass dieser Teil der Serengeti zur Hälfte pechschwarz ist. Jedes Jahr zu dieser Zeit werden von den Rangern Feuer gelegt, sodass das Gras vollständig abbrennt und bei den Regenfällen im Oktober frisches, kurzes Gras nachwächst. So haben Gnus und Zebras genug Futter und können Predatoren frühzeitig erkennen. Für uns bedeutet das mystische Rauchschwaden über schwarzer Erde und den faszinierenden Anblick von brennenden Graslandschaften direkt neben unserem Auto.

    Wir dürfen mehr Tierbeobachtungen machen, als wir uns merken können: Eine Pantherschildkröte kreutzt unseren Weg, Nilpferde lassen sich die Sonne auf ihre Plauzen scheinen, zwei Leoparden flüchten durchs hohe Gras, zwei Dikdiks (kniehohe Mini-Antilopen) tragen den niedlichsten Kampf überhaupt aus, Zebramangusten graben nach Insekten, Elefantenmütter säugen ihre Babys...

    Als wir nach vielen weiteren Sichtungen schon etwas spät Richtung Ausgang des Parks rasen (danke an Patrick, unseren sehr kompetenten Fahrer!), sehe ich aus dem Augenwinkel eine Tiergruppe: Hyänen! Und nicht nur eine, sondern viele kleine Hyänen verschiedenen Alters, die ganz interessiert unser Auto beobachten.

    Nach all den tollen Momenten müssen wir sagen: Die Serengeti hat uns völlig umgehauen!

    Tiere: Trauerdrongo, Nilgans, Klippschliefer, Nilpferd, Hyänen,
    Graumantelwürger, Serengeti-Topi, Wachtel, Hammerkopf, Gleitaar, Ohrfleck-Bartvogel, Steppenzebra, Schwarz-weißer Stummelaffe , Dikdik, Leopard, Afrikanischer Elefant, Graukopfliest, Schopfadler, Pantherschildkröte, Gaukler, Zebramanguste; außerdem der Leberwurstbaum.
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