• Noni

Moto-Trip 2018

Planung: Mit dem Autozug (ÖBB) von HH nach Wien. Treffen mit Silvija (wenn's klappt). Fahrt zum Plattensee. Eine Woche Aufenthalt. Weiter durch Slowenien, Italien, Schweiz ... und ab Lörrach (?) mit dem Autozug zurück nach HH. Læs mere
  • Start på rejsen
    26. juni 2018

    Vorfreude :-)

    14. juni 2018, Tyskland ⋅ ⛅ 17 °C

    Endlich mal wieder Urlaub, nachdem im letzten Jahr der Urlaub ausfallen musste.

    Diesmal geht es unter anderem in ein Land, dessen Sprache ich zwar spreche, aber noch nie dort gewesen bin (außer mal "durchgefahren").

    Mit dem Autozug der ÖBB von Hamburg nach Wien.
    Von dort aus nach Ungarn...
    Der Plan ist: ca. 1 Woche am Plattensee zu verbringen ...
    Dann weiter nach Slowenien die Höhlenburg Predjama ansehen...
    Dann nach Triest (IT) und dann weiter nach Venedig...
    Von dort zum Gardasee um dann gen Norden durch die Schweiz wieder nach Deutschland zu fahren um dort in Lörrach den Autozug wieder nach Hamburg zu nehmen...

    Änderungen vorbehalten. Je nach Lust und Laune länger oder kürzer an einem Ort zu verweilen.
    Wie lange der Trip dauern wird? Keine Ahnung. :-)
    Vielleicht zwei, vielleicht aber auch drei Wochen...

    Ich freue mich mal das Land meiner Muttersprache zu sehen.
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  • Hamburg - Wien - Siifok - Balatonlelle

    29. juni 2018, Østrig ⋅ 🌧 20 °C

    Da wir nun in Balatonlelle sind und es gerade regnet, habe ich derzeit nichts zu tun und widme mich nun dem Blog.
    Am 26.ten Juni um 20:14 fuhr der Autozug der ÖBB in Hamburg-Altona in Richtung Wien ab.
    Wir hatten ein nettes Pärchen aus Boston in unserem Vierer-Abteil. Allerdings war das Mädel so „gesprächig“, dass sie ununterbrochen gequasselt hat. 😜 Aber nichtsdestotrotz war es eine angenehme Fahrt.
    Am nächsten Morgen gegen halb neun sind wir dann in Wien angekommen. Das Motorrad vom Zug geholt und ab in die Wiener Innenstadt. Dort trafen wir uns mit meiner Cousine Silvija, die seit einem Jahr dort lebt, im Café Demel, welches das älteste Kaffeehaus sein soll (seit 1786).
    Wir verbrachten dann ca. 2 Stunden in Wien und Silvija zeigte uns ein paar kleine Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt… unter anderem die wunderschöne Kathedrale.
    Gegen 11 Uhr verabschiedeten wir uns und machten uns auf dem Weg nach Siofok.
    Auf dem Weg dorthin hielten wir am Flughafen in Wien an, um für meinen Schwager Olaf das Tablet im Fundbüro abzuholen, welches er mal im Flugzeug vergessen hatte 😃.
    Dann ging es weiter… mit einem Zwischenstopp in Neusiedel am See um zu Mittag zu essen.
    Die restliche Fahrt nach Siofok war ziemlich „zum Haare raufen", da wir uns ein paar mal verfahren haben und zudem im strömenden Regen fahren mussten.
    Aber irgendwann gegen 20 Uhr sind wir dann dort angekommen und fanden auch ein Hotelzimmer, welches zwar nicht das „Highlight" war, aber wir hatten ein Bett und eine Dusche.
    Am nächsten Morgen nach dem etwas kargen Frühstück ging es dann gegen 10 Uhr weiter am Balaton entlang… auf der Suche nach einem netten Plätzchen, wo wir ein paar Tage bleiben konnten.
    Wir sind 4 Stunden durch die Gegen gefahren und haben dann in Balatonlelle ein Bungalow bekommen, welches für eine Woche frei war… Es gab kein Überlegen… denn am Balaton findet wohl jetzt am Wochenende ein Fest statt, welches dafür sorgt, dass fast alle Unterkünfte ausgebucht sind.
    Gestern Abend waren wir dann auf der „Meile", wo buchstäblich das Leben getobt hat. Dort haben wir dann zu Abend gegessen. Entenbrust mit Bratkartoffeln und jeder 2 Gläser Wein für knapp 13 Euro !!! Jaaa… alles zusammen für 13 Euro!!! Und wider erwarten war es super lecker und es hätte locker das doppelte kosten können… und dann wäre es immer noch billig.
    Wir werden hier am Essen so viel sparen, dass es nichts ausmacht, dass das Bungalow knapp 100 Euro pro Tag kostet. Wir haben ja schon festgestellt, dass die Lokale hier (zumindest für uns) spottbillig sind. Dass es hier günstig ist, war mir ja schon klar, aber soooo billig??? 😁
    Ob es heute noch aufhört zu regnen? Falls ja, werden wir einen Ausflug nach Tihany machen, wo wir dann mit der Fähre rüberfahren werden.
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  • Ausflug nach Tihany

    30. juni 2018, Ungarn ⋅ 🌬 23 °C

    Nachdem wir uns in Lelle etwas eingelebt haben, haben wir auch schon unser Lieblings-Restaurant gefunden. Zwar nicht typisch ungarisch, aber urgemütlich und super lecker. Die „Favágó Pizzeria" (Holzfäller Pizzeria) scheint der Hotspot bei jung und alt zu sein. Mit einer Riesen Leinwand, worauf Musik-Clips und natürlich Fußball live gezeigt wird, zieht dieses Lokal die Menschen magisch an. Zu bestimmten Uhrzeiten ist hier kaum ein Sitzplatz zu bekommen. Zudem liegt es ziemlich zentral „auf der Meile". Davor und dahinter sind diverse Lokale und Souvenir-Geschäfte zu finden. Auf dem Weg zum Hafen befindet sich noch ein kleiner Platz, an dem abends gerne mal Live-Musik gespielt wird.

    Gestern haben wir einen Ausflug nach Tihany gemacht. Mit einer kleinen Auto- und Personenfähre gelangt man innerhalb von 8 Minuten von Szántód nach Tihany. Mit 3.100,00 Forint ist man dabei (ca. 10 Euro).
    Leider war Tihany so überfüllt, dass kein Parkplatz zu bekommen war und wir nur durchfahren konnten und uns dann entschlossen, irgendwo an der Küstenstrasse kurz anzuhalten und etwas zu essen. Danach sind wir auch schon wieder „nach Hause' gefahren.
    Wir werden es dann mal unter der Woche versuchen… vielleicht haben wir ja dann etwas mehr „Platz“ und die Möglichkeit ein wenig mehr Zeit dort zu verbringen.
    Dafür hatten wir auf dem Rückweg den Imbiss „András" entdeckt, wo es frischen Fisch gab.
    Da ich an der Küstenstrasse bei Tihany nur einen Salat gegessen hatte, brauchte ich nun etwas „handfestes". Ich entschied mich für den Zander (siehe Foto). Ein ganzer Zander (800 Gramm) welches auch nach Gewicht bezahlt wird, mit Krautsalat, kostete 6.300 Forint (ca. 21 Euro).
    --- In Deutschland kaum unter 40 Euro zu bekommen…..

    Vorgestern konnten wir leider nicht sehr viel unternehmen, da am späten Nachmittag ein Gewitter über uns hinweg zog.
    Das Wetter soll jetzt aber die kommenden Tage beständiger sein und dann werden wir noch ein wenig mehr die Gegend erkunden.
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  • Ein entspannter Tag...

    2. juli 2018, Ungarn ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir haben gestern mal einen Ausflug „in die andere Richtung" getestet.
    Aber irgendwie gab es dort nichts wirklich aufregendes. Also sind wir kurzentschlossen auf dem Weg nach „Hause" auf der „Rádpuszta" eingekehrt. Leider etwas spät, aber wir haben noch den Schluss der ungarischen Reit-Aufführung sehen können.
    Ein Reiter mit 5 Pferden ritt stehend auf den letzten beiden… und was wurde dazu gespielt? Natürlich der „ungarische Tanz" von Brahms.
    Wir haben dann kurz vor der Abfahrt noch einen Blick über den Hof geworfen: Ein Streichelzoo, ein Restaurant und eine Art Weinkeller wären noch zu sehen/getestet gewesen, wenn wir etwas eher gekommen wären. Vielleicht haben wir ja noch die Gelegenheit dort noch einmal hinzufahren. Es ist ja nur 20 Minuten entfernt…

    Den Abend haben wir wieder „auf der Meile" beim „Holzfäller" ausklingen lassen.

    Zurück im Bungalow musste ich feststellen, dass die ungarischen Spinnen genauso dumm sind, wie die deutschen…
    Wie kann man sich als Spinne in ein Bungalow einnisten, wo doch überall Insektenschutzgitter vor den Fenstern sind, und somit kaum eine Mücke den Weg nach innen findet? Trottel!
    Allerdings gäbe es draußen so viel Konkurrenz, dass es wohl egal ist, wo der „Spinner" sein Netz aufstellt. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Spinnen auf einen Haufen gesehen. Unzählige Netze, die auf Nahrung warten…
    Selbst in der Küche über der Spüle hängt unter dem Hängeschrank eine „Mutterspinne", die achtsam über ihren Nachwuchs wacht. Sie sind bereits „geschlüpft" und werden wohl demnächst ihr zu Hause verlassen… - Ich hoffe nur, dass wir dann schon weg sind, wenn hunderte Spinnen sich auf die Reise machen…

    Das Bungalow macht (nach nun ein paar Tagen Aufenthalt) nun doch einen etwas „schäbigen" Eindruck.
    Wir hatten nicht ein einziges Messer im Haus, die Betten zeigen „ihr wahres Gesicht" in Form von „alle Sprungfedern drücken in alle Körperteile" und der Boiler ist auch gewöhnungsbedürftig…
    Wenigstens hatten wir Glück mit der Lage des Bungalows, da es nur ca. 20 Meter vom Seeufer entfernt ist.
    Das Wetter spielt nun auch gut mit, so dass wir die restlichen Tage hoffentlich regenfrei erleben können.
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  • Letzter Tag am Balaton

    6. juli 2018, Ungarn ⋅ ☁️ 20 °C

    So…
    Der Tag der Heimreise ist angebrochen.
    Unsere Recherchen haben ergeben, dass die eigentliche Tour, die wir machen wollten, von permanentem Regen begleitet werden würden …
    Mindestens 3 Tage durch den Regen fahren? Nein, danke!!

    Also haben wir uns vorgestern dazu entschlossen ein Ticket für die Rückreise zu organisieren.
    Ab auf die ÖBB-Homepage und nachsehen, ob noch Tickets verfügbar sind.
    Was für ein Glück! Genau an dem Tag, an dem wir aus dem Bungalow raus müssen, war noch ein Ticket verfügbar. Das Letzte!! An allen anderen Tagen hätten wir nur noch Sitzplätze bekommen! Im Sitzen schlafen? No way! Also konnte es nur dieses Ticket werden. Ein Deluxe-Abteil nur für uns beide… inkl. Dusche und WC!!! Das werden wir brauchen, wenn wir heute wohl den ganzen Tag durch Gewitter fahren müssen… wenn die Wettervorhersage stimmt.

    Gestern haben wir noch einmal die westliche Seite des Sees erkundet und mussten feststellen, dass Balatonlelle das Beste war, was uns passieren konnte.
    Der eigentliche Campingplatz, den wir zuerst angesteuert haben, entpuppte sich im nachhinein als wohl auch das Lauteste. Denn zwischen Siofok und Zamardi fanden diverse Festivals statt, das die umliegenden Orte in eine „Jahrmarkt-Disco" verwandelt hat. Selbst vom gegenüberliegenden Ufer (in Tihany konnte man das „Wumm-Wumm" hören.
    Also nix für „alte" Leute, die sich einfach nur einen kleinen Erholungsurlaub gönnen möchten.

    Im Moment scheint zwar noch die Sonne, aber ein Regengebiet kommt auf uns zu.
    Ich hoffe aber immer noch, dass es uns verschont…
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  • Wieder zu Hause

    8. juli 2018, Tyskland ⋅ ☀️ 20 °C

    Traurig, aber wahr... - Wir sind wieder zu Hause.

    Der Trip, den wir ursprünglich machen wollten, fiel buchstäblich ins Wasser.
    Da wir aber einen recht schönen Aufenthalt hatten, haben wir nicht wirklich eine weitere Tour vermisst.

    Auf der Heimreise von Balatonlelle nach Wien haben wir richtig Glück gehabt, dass uns nicht ein Tropfen Regen erwischt hat.
    Erst als wir im Autozug saßen, fielen die ersten Tropfen an die Fensterscheibe.

    Auf dem Weg nach Wien haben wir öfter mal angehalten, so dass wir eigentlich recht entspannt in Wien ankommen konnten.

    Alles in Allem war es ein schöner Urlaub.
    Auf jeden Fall besser als erwartet.

    Lelle (Balatonlelle) war wirklich das Beste, was uns passieren konnte.

    Das Wetter war perfekt.
    Nur auf der Hinfahrt mussten wir durch viel Regen nach Siofok fahren.
    Aber danach wurde es von Tag zu Tag besser und wärmer.
    Die letzten 5 Tage hatten wir strahlenden Sonnenschein und zwischen 26 und 29 Grad. Was will man mehr?

    Wenn ich noch einmal zum Balaton fahre... dann auf jeden Fall nach Lelle... !! :-)
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    Slut på rejsen
    8. juli 2018