5. Tag Die Schlacht und die Ankunft
30. august 2024, Ungarn ⋅ ☀️ 30 °C
Die Nacht war hart für unsere beiden Magengeschlagenen.
Auch Micha zeigt erste Probleme...
Kein gutes Omen für das Ende.
Auch Loki humpelt plötzlich. Wie mir sein Mageninhhalt später zeigen wird ist er scheinbar nachts im Schilf fressen gewesen und hat sich dabei die Pfote verletzt. Nützt ja aber nix...
Weiter geht's. Die Stage Dive Challenge können wir deswegen aber nur halbherzig fertig machen, aber Punkte sind Punkte.
Wie wir sehen lohnt sich das durchaus.
Dann geht's in der neuen Formation los. Paul bei mir und Nicole bei Micha.
Schon kurz nach dem Start treffen wir auf einen riesigen Pulk an Booten.
Wir hatten Capture the Flag die letzten Tage komplett außen vor gelassen, aber es gab da scheinbar harte Grabenkämpfe.
Die 5 von der SUP Stelle gegen die Bayern die sich aus gleich mehreren Teams zusammen geschlossen haben.
Auf den letzten Kilometern wird es natürlich nochmal so richtig heiß.
Nach einem Hinterhalt der SUPler kommt es zum Showdown auf dem Wasser. Die Fahne fliegt von Boot zu Boot. Die SUPler kämpfen mit vollem Einsatz, aber werden immer wieder zurück gedrängt und ins Wasser geworfen.
Wir gehen einfach mitten rein und sabotieren Jeden. Paul senkt einfach nur den Kopf und versucht durchzuhalten. Loki kriecht fast in mich rein auf dem Boot, weil natürlich auch überall Wasser rum spritzt.
Die Schlacht geht später in die Annalen ein als große Schlacht zu Dunaszeg. Die SUPler können die Fahne nicht zurück erobern. Es war großartig auch wenn es Paul gut Kraft gekostet hat durchzuhalten.
Nach der Schlacht genießen wir die letzten Kilometer nach Györ. Es wird urbaner. Schöne Villen säumen die kleinen Inseln vor der Stadt. Das Gelände wird offener. Eine letzte Pause im Kanal vor Györ gibt uns nochmal die Chance viele Teams wieder zu sehen.
Manche zum ersten Mal seit dem Start.
Dann fahren wir ins Ziel ein.
Eine riesige Zielflagge geschwungen vom Fahnenmeister Chris erwartet uns und sagt uns.... Wir haben es geschafft. Glücklich nuckeln wir an unseren Kaltgetränken und genießen die Zeremonie des Ankommens der anderen Teams. Glücklich tauschen wir Geschichten aus und erfahren, was wir die letzten Tage teilweise auch verpasst haben. Wie den großen Fahnendiebstahl der großen Boat Rodeo Fahne und die erwähnten harten Kämpfe im Capture the Flag. Von illegalen Landübergängen der 5 von der SUP Stelle und zu schnellen Kanuten bei der 2 Tagesetappe( statt der 2. Tagesetappe:) ).
Die Siegeinläufe sind teils grandios, aber keiner reicht an den Einlauf der Einhornpiraten ran. Mit lautem Soundtrack von Pirates of the Carribean fahren Sie an Land ein. Applaus hallt über den Strand
Sie haben es bewiesen. Wahnsinn und Spaß kennen keine Grenzen. Das rosa Einhornboot hat 106 km auf der Mosonidonau geschafft. Aller Schwierigkeiten zum Trotz haben sie es geschafft und die Ehe gebührt ihnen.
Großartig dabei zu sein^^.
Auch die Steyerer sind wieder da und da sie am ersten Tag bereits ihr Auto hier geparkt haben frage ich sie, ob sie mich zum Camp fahren können, damit ich Unsers holen kann.
Natürlich hilft man sich gegenseitig und so verladen wir die riesigen Koggen und sind schockiert was man so alles mitschleppt an den Tagen.
Auf der Rückfahrt ins Camp wird man melancholisch...
Man liest all die Ortsnamen, die man die letzten Tage durchfahren hat. All die Erinnerungen passieren Revue ... Verrückt, was man da wieder erlebt hat. Dunaklite ( deine Klitoris :) )
Kimle ( Pimmle) Feketerdö (Fick dich doch)Læs mere










