• Micha K
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Boat Rodeo 2024

Boat Rodeo mit dem Back Road Club Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    26 agosto 2024

    Start- Ab dafür

    25 agosto 2024, Germania ⋅ ☁️ 22 °C

    Es geht mal wieder los. Nachdem wir 2 Jahre Schweden auf dem Kanu erobert haben ist jetzt Ungarn dran.

    Diesmal wird es kein reiner Natur und Autarkietrip, sondern eine Rallye, genauer gesagt das Boat Rodeo des Back Road Club.

    Der Chat offeriert uns, dass Wasserschlachten zu erwarten sind. Also werden die alten NERF GUNS nochmal vom Dachboden gekramt, dazu gibt's eine Basisladung ethanolhaltiger Getränke und schon kann es los gehen.

    Wir schnüren wieder unsere 7 Sachen für draußen klar kommen und fahren los.

    767 km sollen es werden, bevor wir am Ziel in Rajka ankommen.

    Diesmal sind wir "nur" zu viert. Nein eigentlich sind wir zu viert Koma fünf und es wird sich zeigen, dass das mehr als ausreicht um uns allen eine absolut geile Zeit zu bescheren.

    Auf dem Weg nach Ungarn geht's 300km über deutsche Autobahnen, mit dazugehörigen Spritschluckverhalten (die Dachboxen saugen am Tank) dann über Tschechen und die Slowakei nach Ungarn.

    Maut verwirrt uns und der billige Esel (billige E SIM) lässt das Auto erbeben.

    Die Witze sind schlecht, aber wir lachen, wir lachen viel, denn wir freuen uns auf das was kommt und es wird geil.
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  • Start - Erster Abend

    25 agosto 2024, Ungheria ⋅ ☁️ 31 °C

    Nach über 700km und kurz Ungarn, dann wieder Slowakei, dann doch wieder Ungarn haben wir auch die letzten Versorgungslücken geschlossen. Denn wie wir jetzt wissen.... Ungarn macht Sonntags die Läden zu... Slowakei nicht^^.

    Im Camp angekommen treffen wir zum ersten Mal unsere Mitstreiter und uns wird klar... hier sind wir alle verrückt.

    Schlauchboote, Tretboote, Ruderboote und SUPs.... Wir mit unseren Kanus sind ja so langweilig^^.

    Es gibt viel mehr als bei unseren Schwedentrips. Lecker Essen, eine kleine Einstandsparty, coole Festivalbändchen, Lenny den Bär und natürlich... den Bang Bus^^.

    Was soll das nur werden denken wir uns...

    Die Antwort ahnen wir aber jetzt schon und sie kann nur heißen... geil.
    Die Leute sind super. Wir teilen den Spaß am Wahnsinn, oder den an der Party, zumindest aber den am Erlebnis und das verbindet.

    Ein paar werden wir tagelang nicht sehen, ohne dass wir das jetzt schon wissen, aber heute ist das egal. Heute feiern wir zusammen das was kommt.
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  • Start - Erster Abend

    25 agosto 2024, Ungheria ⋅ 🌙 24 °C

    Die Feier wird süffig; wirklich sehr süffig. Es gibt Stockbrot und das Einhorn trifft ein.... Ja wir werden wohl niemals die Einhornpiraten vergessen. Eine Gruppe internationaler Krieger, die sich erdacht haben die Mosidonau im Einhornschlauchboot zu erobern.

    Erfahrene Rodeoveteranen kommen an mit ihren Potholerodeofahrzeugen. Man tauscht Geschichten aus und man trinkt, man trinkt viel.

    Was immer wieder überraschend ist, aber eigentlich wenig überrascht.... Unser pelzigstes Mitglied ( nein das bin nicht ich und auch nicht Paul^^) kommt sofort super an.

    Alle sind begeistert, dass Loki dabei ist. Es gibt Extraleckerli für ihn ohne Ende und viele erzählen von ihren vierbeinigen Begleitern und das es eigentlich super cool ist, dass wir Unseren dabei haben.

    Er liegt mit allen am Feuer lebt seine Verfressenheit aus.
    Schnell ist vergessen und unnötig, dass er angeleint sein müßte.

    Am Ende war es gefühlt gut, dass wir unsere Hängemattenbäume in der Nähe der Toiletten fanden, weil das so manchen Weg verkürzte und dort erstaunlicherweise die meiste Ruhe herrschte ^^.

    Iwann fallen wir in unsere Kojen , glücklich und müde und angeheitert.

    Morgen geht's los ins Abenteuer.
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  • 1. Tag - Bootsbesprechung

    26 agosto 2024, Ungheria ⋅ ⛅ 19 °C

    Der erste Morgen in Ungarn.
    Alle Teams sind angekommen, einige erst tief in der Nacht. Das Ausmaß des Wahnsinns wird langsam klar.
    Fast 80 Leute stürzen sich in die Donau. Mit allem, was man ansatzweise als Wassergefährt zählen kann... .

    Silke die beste Seele legt den Rahmen fest und erklärt die Regeln.

    Lenny und sein divahaftes Verhalten werden erklärt und verlost, wer ihn zuerst bekommt.

    Unsere Riverbooks mit den Aufgaben haben wir bereits erhalten. Alle sind gespannt, dass es endlich los geht.

    Dann werden die Boote ins Wasser gelassen, Fotos von vorher geschossen, als Beweis, dass wir mal normale Menschen waren und los geht's.
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  • 1. Tag - Ab aufs Wasser

    26 agosto 2024, Ungheria ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf los geht's los heißt es jetzt auf dem Wasser.

    Loki die alte Fellnase ist schon fast fröhlich ins Boot gehüpft, obwohl wir vorher schon an Land die erste Wasserschlacht hatten.

    Die Hitze haut uns jetzt schon fast um. Es sind über 30 Grad. Da ist sogar ihm scheinbar jede Abkühlung recht.

    Unsere bunte Gemeinschaft schlägt sich so wacker wie es geht in die Mosidonau. Die ersten Unfälle lassen nicht lange auf sich warten.

    Erst bemerkt ein Boot ein schon lang bekanntes Loch das erstaunlicherweise Wasser eindringen läßt ^^, ein Kanu kentert bereits auf den ersten 500 Metern und die Truppe K3 rund um das Krokodiltretboot verfängt sich in einem quer liegenden Baum im Wasser.

    Weiter vorne brechen Paddel und der ein oder andere Sonnenschutz reißt wegen tief hängender Äste....

    Das ist nicht die Elbe und auch kein gemütlicher See.... in Ungarn ist alles ein wenig rauer

    Auch wir merken die Strömung ist heftig im oberen Teil unserer Strecke und es sind noch über 100km vor uns...

    Zum Glück sitzen wir nicht zum ersten Mal in Kanus, was uns jetzt zu Gute kommt.
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  • 1. Tag - Die ersten Challenges

    26 agosto 2024, Ungheria ⋅ ⛅ 23 °C

    Das ist nicht Schweden und das Ziel ist nicht nur erleben, sondern wir haben uns für eine Rallye entschieden und wenn wir das machen, dann auch richtig.

    Also schnappen wir uns unser Riverbook und gehen in die Aufgaben.

    Die Geocaches entlang unserer Route sollten da noch die einfachsten werden.... Kiss The Fish, unsere erste Challenge war doch das am wenigsten Kritischste am Ende 🤣.

    Zwischendurch gibt's einfach immer wieder Party auf dem See.

    Immer wieder bleibt man einfach mit anderen Booten zusammen hängen und treibt als Verbund auf dem See rum.
    Trinkt, feiert und quatscht.
    Man teilt halt ein Abenteuer, also macht man es auch zusammen.

    Auch Capture the Flag hat bereits seine heißen Phasen. Denn wer die Boat Rodeo Fahne am Ende hat, der darf sie mit nach Hause nehmen.

    Das musste auch das Pontonkanu, die SMS Bayern, lernen.
    Da wir wegen der Pontons nicht längs ans Boot kamen gab es harte Treffer am Bug um die Fahne zu erobern, was kurz gelang, aber fiese Schwimmer im Wasser jagten uns die Fahne auch schnell wieder ab. Es werden noch viele Schlachten folgen. Der Krieg wird, wie wir sehen werden, am Ende erst entschieden.

    Loki wandert von Boot zu Boot und ist immer mal wieder ein paar km woanders, teilweise nicht mal in Sicht, aber Loki ist eben Loki und alle lieben ihn... Da muss man sich keine Sorgen machen.

    Solange keine Drohne über uns fliegt ist ja immer alles fein.
    Dir ersten Erfahrungen mit der DJI vom Team Stuhlgang haben ihn ein wenig auf Vogeljagd getriggert, aber er bleibt im Boot 🚣‍♀️ was will man mehr.
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  • 1. Tag - 1. Checkpoint

    26 agosto 2024, Ungheria ⋅ ☁️ 29 °C

    Weiter geht's auf dem langen Weg über die kleine Donau.
    Loki hat die ersten Passagen überlebt und gewöhnt sich langsam an den Gedanken wieder viel Zeit auf dem Wasser zu verbringen.

    Er nutzt das Boot immer noch für Auslauf und wandert von vorne nach hinten ohne Pause. Zwischendurch legt er sich aber auch einfach gemütlich hin und genießt die Sonne.

    Unsere erste "echte" Challenge konnten wir erfolgreich abschließen. Versteckt im Dickicht erspähte ich einen Angler und schnell war klar nix English und nix mit Hand und Fuß.... Deutsch klappt hier einfach am Besten.

    Nachdem wir es todesmutig an Land geschafft haben .... der Hang war einfach viel steiler als gedacht, konnten wir einen kleinen Köderfisch erobern und auch wenn ich das nie wieder freiwillig mache... Kiss the Fish erfolgreich abgeschlossen^^.

    Was denken die Leute nur, was die Verrückten da auf dem Wasser machen.

    Nach vielen weiteren Biegungen und Ruhe kommen wir wieder am Checkpoint zusammen.

    Die anderen sind großteils schon da. Die Strömung ist hier heftig.

    Das merken auch die Schlauchbootkrieger fast ertrinkend. Nachdem der Sohn an Land aussteigt kommt Papa auch auf die Idee hinterher zu machen.

    Im Wasser landend, statt am Steg geht es erstmal nach unten... und mit viel Japsen dann endlich an Land....

    Problem ist.... dass das Boot sich der Strömung ergab und weg fährt.
    Also zack in die Boote und Rettungsaktion gestartet.
    Mit viel Kraft Paddelt das Steckschlauchboot der Schweizer gegen die Stellung zurück uns liefert das Boot zurück an die glücklichen Besitzer.

    Tag gerettet und wieder ein kleines Stück Wahnsinn zu dieser Tour hinzugefügt^^
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  • 1. Tag - Abendlager allein

    26 agosto 2024, Ungheria ⋅ ⛅ 29 °C

    Ein gutes Stück Strecke ist geschafft. Trotz Strömung merkt man, dass man den ganzen Tag draußen war.

    Da wir keine Lust auf Campingplatz haben, suchen wir uns einen kleinen Kiesstrand als Lagerplatz aus.
    Hängematten gespannt und dann ab ins Wasser. Die Erfrischung tut unendlich gut. Erschöpfung, Schweiß, Staub und alles fließen von uns herunter. Die Strömung trägt uns immer wieder kurz weg und ein Team nach dem anderen zieht an uns vorbei.

    Die Steyerer gesellen sich kurz zu uns und genießen auch, fahren dann aber weiter zum Campingplatz.

    Am Ende sind wir allein in der Natur. Der Hobo wird angeschmissen und natürlich die Terrence Hill Pfanne gemacht. Einfach der Klassiker für draußen kochen 🥰.

    Den Abend genießend geht's iwann in die Matten . Da ich über dem Wasserzugang schlafe bekomme ich nachts noch Besuch.... Ob Nutria, oder Bieber erfahre ich nicht, aber wir sind endlich wieder in der Natur.... es ist schön.
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  • 2. Tag - Challengetime

    27 agosto 2024, Ungheria ⋅ ☁️ 19 °C

    Micha ist unser neuer Feuermeister Abendbrot hat super geklappt.

    Zum Frühstück gibt's auch Kaffee und Soba vom Hobo.
    Dann geht's weiter.
    Wir sind aktuell wohl ganz am Ende der Gruppe, weil alle auf dem Campingplatz in Halaszi gewesen sind.
    Dank Kanus ist das aber überhaupt kein Problem. Schnell holen wir wieder auf und ein Cache und Checkpoint nach dem anderen fallen.

    Auch die anderen teams treffen wir immer wieder und es ist Zeit für Blödsinn und Quatsch machen.

    Iwann sind wir dann bei der Fischbrücke.... Für unseren Trip auf der Ruhr hatten wir die schon im Blick, weil man auch mit Booten einfach durch kann.

    Also hier der erste Feldversuch... und er gelingt. Wir sehen mal davon ab, dass Loki in der Brücke aus dem Boot springt und fast ertrinkt^^.

    Es macht einfach endlos Spaß. Auch ohne Boot und auch durch die Schnellen neben der Brücke.... und auf jede andere Art, die geht. Ich probiere alle aus.

    Auch den anderen Teams helfen wir, wo es geht. Einige fahren durch, andere tragen um. Es ist aber für alle ein Riesenspaß.
    Sogar Ronja fährt mit SUP durch.
    Finne bauen wir sicherheitshalber ab, aber klappen tuts. Geht einfach alles.
    Auch Lenny den Bär sehen wir mal wieder. Die alte Schnapsdrossel chillt komplett dicht auf den Schlauchbooten^^.

    Ronja schließt sich uns an und wir ziehen weiter. Es geht auf den 2. Abend auf dem Wasser zu.... und es ist schon so viel passiert
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  • 2. Tag - Abend

    27 agosto 2024, Ungheria ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach der Fischbrücke ziehen wir mit Ronja durch die Stille der Abgelegenheit quatschen ein wenig und suchen nach einem Rastplatz für die Nacht. Ronja bleibt bei uns. Allein in der Natur ist auch ein wenig gruselig und wir sind ja die Letzten, die sich Gesellschaft verschließen.

    Mehrere Spots werden ausgetestet.
    Der ein oder andere Gute ist dabei. Immer wieder aber denken wir... bißchen mehr geht noch.

    Micha und ich fahren auch immer mal wieder vor und zurück, aber es ist auch viel Schlamm am Ufer, weil in der Hochwasserzeit scheinbar erheblich mehr Wasser durch die Mosidonau dringt. Einige Spots fallen auch aus, weil die nahe Autobahn einfach sehr laut ist...

    Loki der Verrückte haut auch am Ufer den Anderen einfach ab und folgt uns bei einer Erkundung am Ufer entlang. Plötzlich steht er in einer Gruppe Angler am Ufer und ich erkenne ihn nicht mal auf den ersten Blick.

    Iwann nehmen wir uns einen höher gelegenen Platz und schlagen unser Lager auf.

    Einiges an Grünzeug muss hier weg, damit wir laufen können, aber das bekommen wir hin. Die Ecke hier ist wirklich nicht nur am Rand der Zivilisation, sondern mitten im Nichts.

    Wieder wird gekocht. Heute sogar mit 2 Hobokochern und Micha macht wieder den Meister der Flammen.

    Ronja nicht sich mit Esbit eine kleine Suppe. Geht auch, aber nicht für eine hungrige Meute, wie uns.

    Wir essen, sitzen gemütlich am Feuer. Die Dunkelheit bricht herein...
    Loki schläft gemütlich. Man könnte meinen auch wir entschwinden bald in den Schlaf... Dann fällt uns die Naked survival Challenge und der Wahnsinn beginnt von vorn^^
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  • 3. Tag Neuer Morgen. Neue Challenge

    28 agosto 2024, Ungheria ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Nacht war gut. Der Morgen brachte den Kackspaten zum Großeinsatz^^ . Tue Gutes und rede darüber... aber ich spare mir hier weitere Einzelheiten.

    Bitte tief in die Dunkelheit haben wir an unseren Adamskostümen gearbeitet und präsentieren stolz unser Werk.

    Kraft unserer Wassersuppe präsentieren wir uns, wie Gott uns schuf.

    Ein Mordsgaudi.
    Sogar schwimm und wasserfest ist das Outfit. Eigentlich sollten wir so einfach den ganzen Tag bleiben.... Lassen wir den Anderen zuliebe aber besser.

    Heute liegt wieder ein gutes Stück vor uns und wir legen los. Ronja zieht wieder von dannen, weil sie mit dem Sup doch ein anderes Tempo fährt. Wir halten immer wieder an, baden, ruhen, entspannen. Es ist schön, aber natürlich ist es auch anstrengend. Auch wenn die Zeit immer mehr verfließt, Micha und ich vergessen wiederholt welcher Tag ist, unsere Körper spüren die Zeit. Ich habe einige Tage bereits die Tabletten 💊 vergessen... heute rächt sich das langsam.

    Aber wir genießen den Tag und steuern unser Ziel der 2 Tagesetappe an.... Die Insel.

    Wenn im Riverbook schon ein Platz so angekündigt wird, dann ist klar. Da schlafen wir. Wir haben erwartet hier viele andere zu treffen, aber die meisten schlafen auf dem Campingplatz in Compasz kurz davor, andere sind einfach dran vorbei gefahren.

    Ein großer Fehler. Denn die Insel ist der Wahnsinn. Nachdem wir den Cache gefunden haben und das Camp fertig ist, malerisch zwischen kleinen Linden aufgespannt, erkunden wir die Insel. Sie ist sehr groß und überall finden wir die Reste eines oder mehrerer Festivals die hier statt gefunden haben. Kleine Hütten und Verschläge überall, Baumhäuser, Bars und riesige Weiden überall.

    Da wir noch die Erwachsenenschaukel als Challenge offen haben erfasst Micha und mich wieder der Irrsinn... zack sitzen wir in 8 m Höhe auf 2 Auswüchsen der größten Weide und bauen uns mit Paracord unsere Riesenschaukel. Jeden ist klar wie dumm es ist auf Bäumen rum zu klettern und sich Messer und Paracord zu zu werfen. Nicole stirbt schon beim zusehen 1000 Tode und Paul filmt mit Genuss.

    Am Ende haben wir es geschafft. Unser Kanu hängt im Baum und überraschenderweise können wir Micha und Nicole als Leichteste auch noch rein setzen und schaukeln. Der Paracord singt wie eine Klaviersaite, aber es hält einfach.
    Sehr beeindruckend.

    Aus Angst das Kanu doch noch kaputt zu machen, lassen wir es dann doch wieder ins Wasser, aber ein Riesiger Ast wird als Schaukel platziert und bis in die Dunkelheit wird geschaukelt.
    Wir lassen die Schaukel an Ort und Stelle. Auch die anderen werden damit noch ihren Spaß haben, wir wir später erfahren und auf Fotos sehen.
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  • 3. Tag. Die Nacht auf der Insel

    28 agosto 2024, Ungheria ⋅ 🌙 28 °C

    Nachdem wir genug Blödsinn auf der Insel gemacht haben war es Zeit für Speis und Trank .
    Draußen ist es einfach was anderes alles. Man hat Zeit, man hat Lust und in meinem Fall hat man auch Rücken ;) . Ich hasse sitzen einfach so sehr. Da ist mir sogar egal, dass ich mir den Boden mit Ameisen teilen muss. Ich lege mich hin.
    Blutdruck kickt auch ordentlich aber dennoch ist es schön mit den Dreien hier zu sein.

    In der Nacht geht mal wieder die Action los.
    Loki und alle Rechte der Umgebung stimmen sich ein. Er jagd über die Insel und man hört mehrfach wie er etwas ins Wasser jagd.
    Micha ist sich sogar sicher nachts Loki zusammen mit einem größeren Hund gesehen zu haben... Jeder genießt die Natur.

    Am Morgen ist wieder Kaffee Zeit und Zeit einen strahlenden Morgen zu genießen. Die Sonne bricht durch die Bäume ins überall auf dem Boden. Eine unglaubliche Stimmung. Die ersten Mitstreiter kreuzen die Insel einige halten an und suchen den Cache, aber die Motivation ist nicht besonders hoch scheinbar und das zeitliche Polster im Plan einiger nur sehr begrenzt .... keine Ahnung, wie man sich hier Stress machen kann.

    Nachdem meine Petlinge fast noch als Cache herhalten mußten geht es wieder los. Wir verlassen die Insel und ziehen weiter Flussabwärts nachdem wir nochmal die Plumpsklos mit Samtvorhängen genossen haben^^ .
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  • 4. Tag Seilschaukel und anderer Blödsinn

    29 agosto 2024, Ungheria ⋅ ☀️ 29 °C

    Der vierte Tag bricht an und die gesundheitliche Wende nimmt ihren Lauf. Wieder steigen wir in unsere Kanus und treiben mit der Strömung vorwärts. Da wir mit den Kanus mächtig Tempo machen können, überholen wir das ein oder andere Team.
    Das Team Grüne Schlauchboote treibt besonders angeschlagen im Wasser.

    Mit besonders viel Tiefgang und heftiger Sonne ist das voran kommen umso schwerer.
    Also nehmen wir sie hinten bei uns ran und ziehen sie 4km mit.

    War erheblich anstrengender als gedacht, aber wir sind hier gemeinsam auf der Rallye und helfen uns natürlich auch.

    Nicole und Paul bekommen erste Probleme.
    Nicoles Kreislauf dreht frei und ebenso der Magen.
    Sie hängt mächtig durch, aber hält sich wacker.
    Kurze Zeit später kommen wir an einer der vielen Seilschaukeln vorbei.

    Da wir eh grade eine Pause brauchen liegen wir an und jeder gibt es sich mal wie Tarzan übers Wasser zu schwingen und wie ein nasser Sack rein zu plumpsen^^.

    Am nächsten Checkpoint treffen wir wieder auf die Anderen.
    Wieder zeigt sich, was für tolle Leute hier dabei sind.
    Sogar Leckerlis für Loki wurden gekauft und wir üblich nimmt er sie dankend an. Auch wenn das aus der Luft schnappen erstaunlich schlecht funktioniert^^.
    Ist da jemand nach so vielen Tagen auf dem Wasser etwa auch nicht mehr so gut drauf?

    Glücklich sieht er dabei aber alle mal aus.

    Auch die Einhornpiraten sehen wir zum ersten Mal seit vielen Tagen wieder.

    Wir hatten schon gehört, dass sie Probleme hatten und einen riesigen Riss Flicken mussten. Aber es schwimmt und hält sich wacker.
    Diese Crew ist einfach verrückt.

    Unser Ziel für heute ist aber noch nicht erreicht. Trotz der Probleme von Nicole versuchen wir weiter zu kommen.
    Wenn es schlechter wird, ist es besser, wenn wir so viele km geschafft haben, wie es geht.

    Wir holen die schweren Sachen auf unser Boot und weiter geht's
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  • 4. Tag Der schwere Abend

    29 agosto 2024, Ungheria ⋅ ☀️ 33 °C

    Es hatte sich über den Tag angekündigt.
    Bei Nicole fing es an und mit Paul ging es weiter. Erbrechen, und Kreislauf...

    Ob es Wasser war, was nicht ausreichend abgekocht war, oder etwas anderes... wir wissen es nicht, aber die beiden hängen durch.
    Wir wechseln die Taktik. Es reicht nicht mehr nur dir schweren Materialien von ihrem Boot zu nehmen.
    Paul kommt zu mir und Nicole zu Micha.

    Paul in das von Loki permanent zum schwanken gebrachte Boot zu packen ist sicherlich nicht die beste Lösung, aber wir versuchen noch so viele km wie möglich Richtung Ziel zu schaffen.

    3G ruft nach uns. Der letzte Biwakplatz vor dem Ziel.
    Die erste grüne Stelle wird von uns angesteuert. Viele von den Anderen sind schon da.

    Wir schlagen uns wie immer in die Büsche. Zum Glück gibt es hier ein Klo.
    Paul und Nicole gehen Instant in die Matten und sind weg. Schlaf ist hoffentlich wirklich immer heilsam.

    Micha und ich sichern das Lager und kochen heute alleine. Eine seltsame Stimmung, aber mit Ronja und unseren Kenterern vom ersten Tag, die mega durch gezogen haben wird es dennoch ein schöner Abend.
    Die Mücken werden vom Rauch vertrieben und iwann gewöhnen wir uns auch daran, dass die Polizei dauernd auftaucht.

    Plötzlich geht die Nachricht um, dass ein Sturm aufkommt...
    Na toll. Was man so noch braucht.
    Wir haben seit Beginn der Reise auf die Tarp verzichtet, weil es trocken und warm war.

    Still und leise bereiten wir alles bei Paul und Nicole vor, falls der Sturm kommt wollen wir schnell bereit sein zu helfen.
    Da sie eh wach werden entscheiden wir zum Glück direkt alles aufzubauen.
    Keine Sekunde zu früh.
    Kaum das wir anfangen fängt es an und wir bekommen grade so noch schnell genug unsere Lager gesichert und der kleine Sommersturm beginnt.
    Der verrückte Abschluss einer Reise könnte man meinem
    ... aber es kommt noch so viel^^.

    Wir entschlummern und genießen die Abkühlung durch den Regen
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  • 5. Tag Die Schlacht und die Ankunft

    30 agosto 2024, Ungheria ⋅ ☀️ 30 °C

    Die Nacht war hart für unsere beiden Magengeschlagenen.
    Auch Micha zeigt erste Probleme...
    Kein gutes Omen für das Ende.

    Auch Loki humpelt plötzlich. Wie mir sein Mageninhhalt später zeigen wird ist er scheinbar nachts im Schilf fressen gewesen und hat sich dabei die Pfote verletzt. Nützt ja aber nix...
    Weiter geht's. Die Stage Dive Challenge können wir deswegen aber nur halbherzig fertig machen, aber Punkte sind Punkte.
    Wie wir sehen lohnt sich das durchaus.

    Dann geht's in der neuen Formation los. Paul bei mir und Nicole bei Micha.

    Schon kurz nach dem Start treffen wir auf einen riesigen Pulk an Booten.

    Wir hatten Capture the Flag die letzten Tage komplett außen vor gelassen, aber es gab da scheinbar harte Grabenkämpfe.

    Die 5 von der SUP Stelle gegen die Bayern die sich aus gleich mehreren Teams zusammen geschlossen haben.

    Auf den letzten Kilometern wird es natürlich nochmal so richtig heiß.

    Nach einem Hinterhalt der SUPler kommt es zum Showdown auf dem Wasser. Die Fahne fliegt von Boot zu Boot. Die SUPler kämpfen mit vollem Einsatz, aber werden immer wieder zurück gedrängt und ins Wasser geworfen.

    Wir gehen einfach mitten rein und sabotieren Jeden. Paul senkt einfach nur den Kopf und versucht durchzuhalten. Loki kriecht fast in mich rein auf dem Boot, weil natürlich auch überall Wasser rum spritzt.

    Die Schlacht geht später in die Annalen ein als große Schlacht zu Dunaszeg. Die SUPler können die Fahne nicht zurück erobern. Es war großartig auch wenn es Paul gut Kraft gekostet hat durchzuhalten.

    Nach der Schlacht genießen wir die letzten Kilometer nach Györ. Es wird urbaner. Schöne Villen säumen die kleinen Inseln vor der Stadt. Das Gelände wird offener. Eine letzte Pause im Kanal vor Györ gibt uns nochmal die Chance viele Teams wieder zu sehen.

    Manche zum ersten Mal seit dem Start.

    Dann fahren wir ins Ziel ein.
    Eine riesige Zielflagge geschwungen vom Fahnenmeister Chris erwartet uns und sagt uns.... Wir haben es geschafft. Glücklich nuckeln wir an unseren Kaltgetränken und genießen die Zeremonie des Ankommens der anderen Teams. Glücklich tauschen wir Geschichten aus und erfahren, was wir die letzten Tage teilweise auch verpasst haben. Wie den großen Fahnendiebstahl der großen Boat Rodeo Fahne und die erwähnten harten Kämpfe im Capture the Flag. Von illegalen Landübergängen der 5 von der SUP Stelle und zu schnellen Kanuten bei der 2 Tagesetappe( statt der 2. Tagesetappe:) ).

    Die Siegeinläufe sind teils grandios, aber keiner reicht an den Einlauf der Einhornpiraten ran. Mit lautem Soundtrack von Pirates of the Carribean fahren Sie an Land ein. Applaus hallt über den Strand
    Sie haben es bewiesen. Wahnsinn und Spaß kennen keine Grenzen. Das rosa Einhornboot hat 106 km auf der Mosonidonau geschafft. Aller Schwierigkeiten zum Trotz haben sie es geschafft und die Ehe gebührt ihnen.

    Großartig dabei zu sein^^.

    Auch die Steyerer sind wieder da und da sie am ersten Tag bereits ihr Auto hier geparkt haben frage ich sie, ob sie mich zum Camp fahren können, damit ich Unsers holen kann.

    Natürlich hilft man sich gegenseitig und so verladen wir die riesigen Koggen und sind schockiert was man so alles mitschleppt an den Tagen.

    Auf der Rückfahrt ins Camp wird man melancholisch...

    Man liest all die Ortsnamen, die man die letzten Tage durchfahren hat. All die Erinnerungen passieren Revue ... Verrückt, was man da wieder erlebt hat. Dunaklite ( deine Klitoris :) )
    Kimle ( Pimmle) Feketerdö (Fick dich doch)
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  • 5. Tag Siegerehrung und Heimreise

    30 agosto 2024, Ungheria ⋅ ⛅ 31 °C

    Zurück im Camp.
    Dank der Steyerer bin ich zurück im Camp. Hier fing vor ein paar Tagen alles an... Es scheint eine Ewigkeit her zu sein. Die ersten Vorbereitungen laufen für die Abschlussparty. Also springe ich ins Auto um die anderen abzuholen. Der Weg zurück nach Györ geht schnell. Auf der Landstraße gibt es erheblich weniger Blitzer, als auf der Autobahn und so lohnt es sich sogar noch zu geizig zu sein für die Maut.
    In Györ haben die 3 und Loki bereits alles Material an die Straße gebracht.
    Diesmal geht alles viel schneller in die Dachboxen. Ein bißchen weniger ist es ja geworden.

    Gut das wir nicht mit dem Bus gefahren sind... Der war wohl komplett voll auch ohne uns.
    Schnell wird verstaut und ab zurück ins Camp. Erschöpfung herrscht vor. Wir tauschen Geschichten aus und beratschlagen uns über die Rückreise.
    Ich werde durchziehen, aber es wird ein harter Kampf werden.

    Ins Camp wollen wir aber dennoch vorher. Wir wollen uns verabschieden, herausfinden, wer die Sieger des Rodeo sind und natürlich irgendwo auch wo wir gelandet sind.

    Im Camp angekommen ist die Ehrung fast vorbei wir stellen uns dazu und dank Loki fallen wir, wie immer, gleich auf. "Die Schwedencrew" ist also inzwischen aufgetaucht". "Ööööh ja hier..." "Ja dann kommt mal nach vorn und holt euch den 2. Platz ab"....

    Ok....
    Wir haben uns wohl überhaupt nicht schlecht angestellt. Obwohl wir sogar eine Challenge ohne Wertung hatten sind wir 2.

    Ein geiler Pokal, Medaillen und Urkunden. Wir werden überhäuft und sogar Loki bekommt Eine. Wir feiern uns und das Rodeo, wir machen Fotos und feiern und essen und trinken.
    Wir gucken uns Kathrins Campervan an und ich spüre wie ich darauf brenne meinen fertig zu bekommen....

    Dank Kathrin wird Nicole bald ihr nächstes Abenteuer starten, wir quatschen mit Chris, den ich nicht mal eine Woche später in Köln wieder sehen werde, ebenso wie Bernd....

    Dieses Rodeo endet nicht hier und heute... Nur die Zeit bis wir uns wiedersehen ist unterschiedlich lang...

    Ein solches Abenteuer brachte die Schwedencrew zusammen... Geile Geschichten wurden damals geboren.... Ich glaube hier geht es weiter... ich glaube das hier endet nicht.

    Auf zu neuen Abenteuern.
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  • Salzburg

    3 ottobre 2024, Austria ⋅ ☁️ 11 °C

    Der erste Steig. City Wall Salzburg. Es ist ein wenig feucht, aber der Steig ist stabil und ohne große Tücken. Er sieht natürlich beeindruckend aus eingepfercht in die Stadtsillouette von Salzburg, aber er eignet sich perfekt zum testen.

    Alle bekommen nochmal eine Einweisung in das Handling am Steig. Außer Ben und mir inkl. Nick hat hier noch kaum einer Erfahrung. Alle sind aber erwachsen genug und so können wir nach dem Partnercheck und letzten Instruktionen los legen.

    Momo sprintet voran^^.. Ist wohl seine Art zu genießen.
    Die Anderen sind vorsichtiger und langsamer. Ich konzentriere mich auf Nick, der tapfer versucht mitzumachen. Nach ca 8-10m macht sein Kopf aber zu. Es ist einfach nichts für ihn und ich kann das akzeptieren. Endlich kann ich das.

    Vorsichtig kämpfen wir uns wieder nach unten durch. Er geht ins Auto und zockt lieber... So ist das, aber ich bin wahnsinnig stolz, dass er es wieder probiert hat.

    Jetzt heißt es aber aufholen. Die anderen sind schon fast oben und so gebe ich Gas. Ein geiles Gefühl wieder an der Wand zu sein. Ich versuche so oft es geht nicht das Seil zu benutzen, aber Geschwindigkeit und Dämmerung machen das schwer.
    Ca auf 2/3 der Strecke hole ich die anderen ein. Vor mir ist Ben. Wir entscheiden uns für das C Stück mit der Leiter, die anderen bleiben bei A/B und B und nehmen den Seitengang.
    An der Leiter angekommen kassiere ich dir späte Rache von Ben^^.

    Beim letzten Mal stand ich oben an der Leiter und habe gewackelt, was das Zeug hält, während er auf dem wackeligen Ding stand... Heute bin ich dran^^

    Oben angekommen ist er wieder da... Dieser Ausblick. Unter und liegt die Stadt und alle genießen was sie geschafft haben.
    Ich habe leider nicht bemerkt, wie einige bereits hier mit diesem Steig zu kämpfen hatten... aber alle sind stolz und das zurecht. Wie immer, wenn man Dinge macht, die 90% der Leute schon aus Prinzip ablehnen... kann man stolz sein.

    Chris und ich sind noch nicht fertig... Wir wollen nochmal... Doch es wird dunkel.... und genau das spornt uns nochmal richtig an^^
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    Fine del viaggio
    31 agosto 2024