• Transfsrgasam und der lange Weg nach Bulgarien

    July 15 in Romania ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Nacht in Transsilvanien haben wir easy überlebt und auch am Hals sind keine neuen Wunden zu sehen. Vlad der Pfähler hat uns also nicht heimgesucht. Allerdings haben die Verrückten (Sina,Yannik,Nina und Ahri) uns Nachts nicht nur überholt, sondern sind auch schon vor uns wieder los und auf dem Weg Richtung Checkpoint. Wir haben uns aber entschieden diesen Checkpoint sausen zu lassen und lieber die Transfargasan zu genießen. So frühstücken wir und machen uns dann nach kurzem schrauben auf den Weg. Endlich können wir die Surron im Auto laden. Tilmann baut unsere Starterkabel mithilfe einer lieben Oma und ihrer Werkzeuge zu Anschlusskabeln um und los gehts.

    Die Transfargasam ist einfach ein Traum enge Kurven ziehen sich den Berg hoch, endlose Aussichten ergeben sich nach jeder Kurve. Mein angepeilter Schlafplatz stellt sich als endlose Ebene mit Wasserfall und Schafen heraus.... Bilder, die man nie wieder vergessen wird.

    Oben machen wir halt an einem riesigen Bergsee. Ein kleines Stück Permafrost mäandert an seinem Rand und wir klettern ein wenig rum, genießen die Zeit, lassen ein paar Steine flippen... Die Natur nimmt uns einfach komplett ein und Zeit wird unwichtig.

    Runter vom Berg wird wieder geballert was die Straße zulässt. Der Mercedes bekommt wirklich keine Gnade. Nichtmal Die Grizzlyteddybären bremsen uns langfristiger. Wir wollen Gummi riechen . Eine Abkühlung am Wasser muss sein, aber sonst ziehen wir durch. Südrumänien kommt leider auf der Reise sehr kurz. Wir fahren einfach nur durch. Wir liegen weit hinten im Zeitplan und müssen augholen also fahren wir den ganzen Tag durch und kommen erst tief in der Nacht an unserem Ziel an... Buzludzha... Hier kommen wir zur Ruhe und ich tue das, was ich schon die ganze Zeit vorhabe... schlafen... Wo genau.. Dazu kommen wir dann.
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