TOSKANA STATT SARDINIEN
Jan 26–27 in Italy ⋅ ⛅ 12 °C
Sonntag, 25. Januar 2026. Wir fahren von PARMA nach FLORENZ. Nach 3 Stunden kommen wir bei Nieselregen und 10°C am Stellplatz FLORENZ PARK an. Heute legen wir einen Ruhetag ein. Die tollen Eindrücke der letzten Tage müssen erst einmal in Reiseberichten verarbeitet werden.
Nancy hat eine Erkundungsrunde erstellt. Zu Fuß gehen wir am Montag Morgen vom Stellplatz über einen Anstieg bis zum Aussichtspunkt PANORAMA SU FIRENZE ( Via di Bellosguardo). Es geht an einem riesigen, mehrstöckigen Urnenfriedhhof vorbei, der von außen wie ein großes Parkhaus aussieht. Wir gehen über weite Strecken bergauf, die Straßen werden enger, je höher wir kommen. Wir haben teilweise freien Blick über weite Teile des Umlands. Zypressen stehen in Reihen angeordnet; sie scheinen beim Pflanzen zentimeter genau gesetzt worden zu sein. Die Toskana liegt vor uns. Auf unserem Weg kommen wir immer wieder an großen Eisentoren vorbei. Hier und da steht einmal ein Tor auf. Hinter den Toren befinden sich Anwesen mit tollen Gärten und Palazzi. Die Zufahrten sind beschwerlich, nur kleine Autos können diese Sträßchen passieren. Wir kommen am Aussichtspunkt vorbei, gehen aber weiter auf der Via Bellosguardo und passieren eine riesige Pinie, ca. 25 m hoch und 15 Meter Durchmesser, die wir den ganzen Tag als Orientierungspunkt über der Stadt werden sehen können. Die beste Aussicht auf Florenz erhaschen wir unmittelbar nach dem Erreichen des höchsten Punktes auf der Via Bellosguardo. Die Stadt liegt vor uns: Palazzo Vecchio, der Dom Komplex, der Campanile di Ghiotto. Wir gehen über die Ponte alla Carraia in die Altstadt. Das Besondere an Florenz sind die tausend Blickwinkel. Die Dichte der POIs, der Highlights der Stadt, ist überwältigend. Rom und Mailand sind schöne Städte. In Florenz aber gibt es so viele architektonische Highlights, dass wir nur sagen, "fahrt hin, erlebt die Stadt". 3 Stunden gehen wir durch die kleinen und abwechslungsreichen Straßen. Zum Torbogen an der Piazza della Repubblica, zum Palazzo dell'Arte della Lana, dem früheren Hautsitz der Wollzunft (Florenz als Textil Hauptstadt), zur Kirche Osmanmichele, zum Palazzo Vecchio, einem der Wahrzeichen der Stadt mit seinem 95m hohen Torre di Arnolfo, zum Dom Komolex. Direkt neben dem Dom, der Cattedrale di Santa del Fiori, finden wir ein nettes Kaffee. Bei tollstem Sonnenschein und 16°C genießen wir die weite Sicht über den Domplatz. Wir gehen weiter durch die Altstadt, kommen am Neptunbrunnen vorbei, der sich bei dem tollen Licht weiß strahlend zeigt, weiter am Fluß Arno entlang, um dann auf fast direktem Weg zu unserem mobilen zu Hause zu gelangen. Wenn es nicht immer irgendwo etwas zu entdecken gäbe, hätten wir den Rückweg wahrscheinlich 10 Minuten schneller geschafft. Tagesbilanz: ca. 16 km Fußweg zurückgelegt, 100 Kirchen, 200 Palazzi und 1.000e Menschen gesehen.
Am nächsten Morgen fahren wir mit unseren Fahrrädern in die Stadt zum Palazzo Pitti mit seinen 4 Museen, zur Porta Romana, versuchen in den Giordano di Boboli zu gelangen, der aber 10.- Eintritt kostet und heute zeitlich nicht in unseren Plan passt, durch die kleinsten Sträßchen von Florenz zur Ponte Vecchio. Ein Jubel, denn die (Gold-)Läden auf der Brücke hängen über die Brückenbreite hinaus und zeigen sich in vielen hellen Farben. Im "Cafè dell'Oro" mit Blick auf die Ponte Vecchio genießen wir zum Abschluss unseres Florenz Besuchs eine heiße Schokolade, die so dunkel und dickflüssig ist, wie man sie selten bekommt.
Wir fahren gleich weiter nach LUCCA.
NOTSTAND AUF SARDINIEN
Geplant war, dass wir um den 27. Januar von Livorno nach Olbia übersetzen würden. Gerade jetzt, am 26. Januar sitzen wir reisefertig im Tedd und hören, dass die Ministerpräsidentin von Italien, Georgia MELONI, soeben den Nationalen NOTSTAND über SARDINIEN, Sizilien und Kalabrien ausgerufen hat!!
Der Zzyklon Harry und das Unwetter vor 3 Tagen haben schwere Schäden verursacht. Besonders betroffen ist die Küste im Nordosten von Sardinien. Weiterhin besteht eine Windwarnung bis 29. Januar mit Wind bis 95 km/h. Straßen sind verschüttet, Dörfer sind abgesperrt. Wir haben umdisponiert, wir fahren über Lucca/Pisa/La Spezia in Richtung Monaco.Read more


























