• CERVO, IMPERIA & DELIA MARINA

    Feb 8–11 in Italy ⋅ ☁️ 11 °C

    CERVO, eine charmante Altstadt, eine autofreien Zone, eine wunderbare Gelegenheit zum Besinnen, wenn man erst einmal die 66 Meter Höhenunterschied von der Via Aurelia, der SS 1, bis zum Kern des kleinen Ortes überwunden hat. CERVO kann man nur zu Fuß erkunden. Treppen und nochmals Treppen führen von Seehöhe über sehr kleine, schattige Wege nach oben. Überall sieht man etwas, was zum Fotostopp einlädt. Ein Haus, aus dem ein Felsen ragt, Pflanzen, die erstaunlicher Weise in diesen immer-schattigen Sträßchen blühen, versteckte Kunstgegenstände wie eine Krippe, die an einer Klingel bis heute überlebt hat. Und an jeder zweiten Stelle, der unerwartete Blick auf das Meer. Es ist Februar, andere Gäste sind nicht unterwegs, es ist mehr als leise, keine Autos, keine Menschen sind zu hören. Oben angekommen stehen wir vor der San Giovanni Battista; die Treppen laden uns ein, wir gehen in die Kirche, es scheint eine Messe gehalten zu werden. Der Gesang kommt vom Band, erzeugt aber gleich einen stimmungsvollen Eindruck. Die Kirche wurde zwischen 2000 und 2006 für knapp 2 Mio. Euro restauriert. Innen wurden alle Fresken und Gemälde, jeder Kronleuchter und der Altar restauriert, außen der Glockenturm und die Fassade. Verlässt man die Kirche wieder durch das Hauptportal wird man mit einem grandiosen Blick über das Meer belohnt. Die Gassen sind extrem eng, ebene Wege gibt es auf dem Hügel Cervo nicht.

    Unser Stellplatz ist in DIANO MARINA, einem sehr schönen kleinen Städtchen mit einer vergleichsweise großen Fußgängerzone. Im Sommer ist der Ort gut besucht, die längsten Sandstrände der westligurischen Riviera laden zum Badeurlaub ein. Diano Marina genießt ein sehr mildes Klima mit vielen Sonnentagen. Rund um den Ort findet man weite Olivenhaine. Die Magnolien schagen schon aus die Natur ist für Anfang Februar schon sehr weit.

    IMPERIA liegt etwa 7 km südwestlich von Diano Marina und ist eine durch den Fluß IMPERO zweigeteilt. Das moderne ONEGLIA und das alte PORTO MAURICIO. Wir kommen von Osten und fahren mit den Rädern auf einem rund 30 km langen Super-Radweg, denn der Radweg wurde entlang einer alten Trassenführung gebaut. Es geht nah an der Promenade auf dem neu gestalteten, neu verlegen Radweg auch durch die früheren Zugtunnel. Diese sind heute beleuchtet und in den längeren Radtunneln wird klassische Musik vom Band gespielt. Spannend sind die Tunnelfahrten; sind die Tunnel länger als 200 Meter, müssen sich die Augen umstellen, wenn es hinter der Dunkelheit in das Sonnenlicht geht. Uns gefällt das moderne ONEGLIA mit seiner besonders schönen Altstadt sehr gut. Viele kleine Restaurants findet man in den Nebengassen.

    DIANO MARINA ist dagegen "römisch-praktisch" gut. Zwei parallele Einkaufsstraßen leben von vielen kleinen Bekleidungsgeschäften. Überall findet man Bars und Restaurants/Pizzerias. An der Promenade findet man die besten Sonnenplätze und Kaffees.
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