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  • Day6

    Über Kloster Lehnin nach Potsdam

    August 7, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Man glaubt ja gar nicht, wie lange es dauert, bis man seine ganzen Sachen wieder im Auto verstaut hat. Zumal so ein Auto ja auch nicht gerade zum Minimalismus anhält...
    Aber relativ pünktlich um zwölf habe ich ausgecheckt am Campingplatz und bin Richtung Lehnin gefahren. Dort steht ein altes Zisterzienserkloster. Markgraf Otto von Brandenburg stiftete es, weil er dort unter einer Eiche liegend einen Traum hatte von einem Hirsch, der ihn bedrohte und erst von ihm abließ, als er Christus um Schutz anrief. Seine Gefolgsleute deuteten den Hirsch als die Slawen, die das Land bedrohten und rieten Otto, eine Schutzburg zu errichten. Markgraf Otto ließ jedoch lieber das Kloster errichten, weil er lieber Mönche im Gebet dort haben wollte, da ihm Christus im Traum ja auch geholfen hat. Ein Stück der versteinerten Eiche findet sich in den Treppenstufen vor dem Altar der Klosterkirche.
    Heutzutage wird das Kloster von den diakonischen Werken als Tagungsort, Beratungsstelle, Hospiz und so weiter genutzt.
    Während ich im Museum den Geschichten der Zisterzienser und der Diakonissen nachspürte, gab es draußen einen kurzen Schauer. Danach kam sogar die Sonne ein bisschen heraus.
    Ich legte noch eine kurze Pause auf dem Steg am Skulpturenpark ein und machte mich dann auf den Weg nach Potsdam. Dort konnte ich eine Nacht bei Antonia verbringen, bevor es Donnerstag früh morgens nach Riga ging. Abends haben wir noch ein Picknick im Park mit Dorothea und den Kindern gemacht und später habe ich mir noch eine Unterkunft für Riga gebucht.
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