Saskia und Martin

Joined August 2016Living in: Braunschweig, Deutschland
  • Day237

    Ankunft in Frankfurt

    August 21, 2017 in Germany

    Geschafft.
    Zumindest sind wir wieder in Deutschland, der Weg nach Braunschweig wird uns aber noch den Rest des Tages kosten.
    Jetzt heißt es erstmal wieder zuhause einleben. Mal gucken was Freunde und Familie sagen, die meisten wissen noch gar nicht, dass wir kommen.

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  • Day236

    Ab nach Hause

    August 20, 2017 in Cambodia

    Alles hat leider ein Ende.
    Früher als erhofft und auch für uns relativ unerwartet, geht es heute nun zurück nach Deutschland.

    Myanmar war eigentlich das Ziel, dass uns auf dieser Reise in Südostasien mit am meisten reizte. Ein Land, dessen Grenzen noch nicht sehr lange für Touristen offen sind und welches daher in großen Teilen noch relativ ursprünglich ist. Zumindest so unsere Vorstellung. Ausgerechnet der Besuch dieses Landes muss nun leider verschoben werden, aber wir kommen auf jeden Fall wieder.

    Die Gesundheit geht vor und so haben wir nach gründlicher Überlegung beschlossen, dass es einfach vernünftiger ist, in die Heimat zurückzukehren.

    Mittlerweile haben wir uns mit dem Gedanken abgefunden, dass dieses Abenteuer hier nun ein Ende findet und wir freuen uns schon auf unsere Familien und Freunde.
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  • Day235

    Choeung Ek (Killing Fields)

    August 19, 2017 in Cambodia

    Ein Mahnmal der dunkelsten Zeit, der jüngeren Geschichte Kambodschas. Die Killing Fields sind die Orte, an denen die Khmer Rouge zwischen 1975-78 die Exekutionen ihrer vermeintlichen “Feinde“ durchführten. Viele dieser Felder gibt es in Kambodscha verteilt. An einigen befinden sich Mahnmale, wie hier am größten, am Choeung Ek. Andere sind von Minenfeldern so umschlossen, dass das Betreten bis heute unmöglich ist. Allesamt beherbergen sie unvorstellbare Massengräber. In der Zeit der roten Khmer wurden unter der Regierung von Pol Pot knapp 3Mio. von 8Mio. Kambodschanern getötet.

    Kein leichtes Thema, aber doch ein Teil der Geschichte, vor dem man nicht die Augen verschließen darf.
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  • Day231

    Kampot

    August 15, 2017 in Cambodia

    Wir bleiben zunächst an der Küste und fahren nach Kampot, womit wir uns auf wenige Kilometer wieder der Grenze zu Vietnam nähern. Kampot ist eine kleine Stadt in einer Mischung aus französischem Kolonialstil und chinesischen Handelshäusern. Sie ist die kambodschanische Durian-Hauptstadt und widmet der Stinkefrucht sogar ein Denkmal am wichtigsten Verkehrsknotenpunkt. Zudem ist es eine sehr beliebte Wahlheimat für Expats, es wimmelt hier gerade so von westlichen Einwanderern. Die Community hier ist so groß, dass die Pot-Pats, wie sie sich selbst nennen, sogar einen eigenen Slang entwickelt haben und regelmäßig eine eigene Zeitschrift raus bringen. So steht “Pot“ beispielsweise für die Stadt Kampot und der Pot-Pat ist folglich der dort lebende Auswanderer. Snook steht für die Nachbarstadt Sihanoukvill, Bodge für Kambodscha und Snail bezeichnet einen Backpacker.

    Ein beliebtes Ausflugsziel in der Nähe von Kampot ist der Bokor Nationalpark und auch wir entschließen uns für eine Tour dort hin.
    Im Nachhinein müssen wir ganz klar feststellen, dass wir uns weder die Tour noch den Nationalpark so vorgestellt haben, wie es am Ende war. Keine Frage, wir haben viel Spaß gehabt, aber das lag wahrscheinlich hauptsächlich an unserer Gruppe und weniger an dem Bokor Park.
    Das Gebiet ist die Heimat für Leoparden, Bären, Elefanten, Affen und, wenn man unserem Guide Glauben schenkt, auch von Dinosauriern. Wir hören zwischenzeitlich zwar ein Rudel Gibbons, bekommen aber weder das eine, noch das andere zu Gesicht. Die Zahlen sind allerdings auch ernüchternd. Der Park ist eines der größten Schutzgebiete Kambodschas und beherbergt geschätzte sieben Elefanten. Immerhin zwei Exemplare mehr, als die gesamt Zahl der Iriwaddy-Delfine im laotischen Teil des Mekongs.
    Gut, Tiere werden wir also nicht so viel zu sehen bekommen, stattdessen sind die Ziele der Tour die verlassene Residenz des Königs Sihanouk und die Bokor Hill Station. Letzteres ist eine Geister-Stadt aus der französischen Kolonialzeit, die auf Grund der strategischen Position Spuren des zweiten Weltkrieges und des Khmer-Krieges aufweist. Viel präsenter und dominierender fallen allerdings die neuen Gebäude ins Auge. Neben einem riesigen Hotelkomplex, welcher nach unseren Informationen fast nie Besucher empfängt, sind auf dem Bokor Mountain unzählige Eigentumswohnungen gebaut worden. Und es werden immer noch mehr. Nicht das, was wir uns von einem Nationalpark erwartet haben.
    Den Gedanken, mit etwas Glück doch noch einen der seltenen tierischen Bewohner des Parks zu erblicken, konnten wir allerdings schon nach unserem ersten Stopp getrost abschreiben. Auf dem Rückweg von der Residenz zu unserem Minivan schallte uns schon in unglaublicher Lautstärke Michael Jacksons Beat-It entgegen. Mir war sofort klar, was das bedeutet, nur Sasi wollte es noch nicht wahrhaben. Doch tatsächlich hat unser Guide neben seinem Gefährt erst einmal seine Karaoke-Anlage aufgebaut. Auch der uns begleitenden holländischen Studentengruppe war die Verwirrung anzusehen, damit hatte niemand gerechnet. Nach zwanzig Minuten Show wurde alles wieder verstaut und es ging weiter. Von nun an allerdings mit durchgängig ohrenbetäubender Musikbegleitung und gelegentlicher Karaoke Einlage der niederländischen Partygruppe.
    Wie gesagt, nicht ganz das, was wir erwartet haben, aber wir hatten Spaß.

    Am selben Abend, ging es dann noch mit derselben Gruppe auf einem Schiff den Teuk Chhou flussaufwärts, zur Sunset und Firefly-Tour. Der Sonnenuntergang war leider dank vieler Wolken nicht zu sehen, aber die unzähligen Glühwürmchen, die einige Bäume am Ufer wie Weihnachtsbäume funkeln lassen, waren schon beeindruckend. Ein klein wenig beeindruckender war allerdings der Versuch einiger anderer Gäste, das Spektakel mit Blitzlicht auf der Kamera festhalten zu wollen. Ebenso wie die Reaktion einer Reisenden der Elitegruppe unseres Nachbarlandes, die auf den Hinweis “Dort sieht man das Leuchten der Glühwürmchen“, mit der Taschenlampe versuchte danach zu suchen. Die wahren Leuchten am diesem Abend, waren eben doch nur die kleinen Tiere in den Bäumen.

    Traurig aber wahr, das war schon der letzte Stopp für uns in Kambodscha. Jetzt geht es erstmal zurück nach Phnom Penh und von dort dann weiter.
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  • Day225

    Another Day In Paradise

    August 9, 2017 in Cambodia

    Jaha, er kann auch romantisch.
    Ein privates Candlelight-Dinner, auf dem weißen Strand einer paradiesischen Insel, in einem Rondell aus Lotus, Rosen und Kerzen. Danach ein Spaziergang durch das warme, seichte Wasser bei einem fast sternenklaren Himmel mit strahlendem Vollmond. Die Luft ist lind und die Nacht aromatisch, und es folgt die Frage aller Fragen. Und sie hat "Ja" gesagt.

    Da hat er das Knie gebeugt und sie zu seiner Königin erklärt.Read more

  • Day224

    Koh Rong Samloem

    August 8, 2017 in Cambodia

    Ein Tag im Paradies, oder zwei oder drei?
    Ja hier gönnen wir uns mal was, es soll aber auch eine ganz besondere Woche werden.

    Für fünf Nächte mieten wir uns einen Bungalow direkt am weißen Strand mit Meerblick. Es ist eine traumhafte Insel, zumindest soweit wir das vom Strand aus beurteilen können. Jeden Tag genießen wir das perfekte Wetter am Meer und baden im herrlichen Wasser. Es ist ziemlich ruhig hier, da es zum Glück keine riesigen Hotels und Resorts gibt, sondern nur kleine Anbieter von Bungalows. Es gibt keine Straßen auf dieser Insel und keine Verkäufer, die einem irgendeinen Schnickschnack am Strand andrehen wollen. Das Wasser ist warm und blau und ewig flach, zum Schwimmen muss man schon sehr weit hinauslaufen.
    Wir lassen es uns hier mal richtig gut gehen. Nur ein paarmal machen wir Anstalten unsere Liegen zu verlassen.

    Das erste Mal begeben wir uns auf eine Schnorchel-Tour, diese ist allerdings die enttäuschendste auf unserer gesamten Reise. Der Anbieter ist nicht sehr ambitioniert und wir bekommen so gut wie nichts zu Gesicht, es ist einfach zu trüb weit draußen zur Regenzeit. Schnell geht es ein wenig enttäuscht zurück.
    Das zweite Mal machen wir uns auf den Weg durch den Dschungel auf die andere Seite der Insel. Dort soll sich ein alter Leuchtturm befinden, der einen wunderschönen Blick über Samloem bietet, wir schaffen es leider nicht dorthin. Nach ein paar Kilometern versperren uns mehrere umgestürzte Bäume den Weg. Wir versuchen sie zu umgehen, allerdings führt die einzige Möglichkeit durch wildes Dickicht. Innerhalb von Sekunden sind meine Schuhe und Beine übersäht von riesigen roten Ameisen, die sich sofort überall verbeißen. Nachdem ich meine Schuhe ausgezogen habe und nun barfuß im Dschungel stehe, kämpfe ich mehrere Minuten um all die kleinen schmerzhaften Beißer los zu werden. Für uns ein deutliches Zeichen umzudrehen.
    Der letzte Ausflug ist eindeutig der erfolgreichste. Für unsere vierte Nacht haben wir uns eine Plankton-Tour gebucht, diesmal mit einem anderen Anbieter. Spät am Abend geht es raus in die Bucht, ausgerüstet mit Badesachen und Schnorchel. Der Mond ist noch nicht aufgegangen, hier draußen ist es stockfinster, perfekt für das Meeresleuchten. Vom Boot aus sieht man noch nicht viel, aber dann springen wir ins Meer und auf einmal fängt es an. Winzig kleines Plankton, das bei Kontakt aufblitzt. Wie ein Sternenmeer leuchtet und funkelt alles um uns herum. Wie in einem Disney Film zieht jede unserer Bewegungen einen leuchtenden Schwarm an Sternschnuppen hinter sich her. Ein unglaubliches und fast magisches Erlebnis. Wir haben nicht damit gerechnet es überhaupt erleben zu dürfen, aber das übertrifft alle Erwartungen. Das Baden in den Sternen gehört sofort zu einem unserer großen Highlights auf der gesamten Reise. Das werden wir so schnell nicht vergessen.

    Doch leider gehen die Tage hier mal wieder viel zu schnell vorbei und zum Abschluss gönnen wir uns am letzten Abend noch einmal das grandiose BBQ unseres Sweet Dreams Resorts. Während sich Sasi erneut dem Marlin verschreibt, mache ich mich über meine dicke Portion an riesen Garnelen her. Dazu ein Glas Wein und wir stoßen auf die schöne Zeit hier auf Koh Rong Samloem an.
    Am nächsten Tag geht es dann zum Anbruch des Mittags mit dem Speedboot zurück nach Sihanoukville.
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  • Day222

    Sihanoukville

    August 6, 2017 in Cambodia

    Diese Stadt ist für uns nur ein Sprungbrett auf die Inseln vor der Küste Kambodschas. Viel zu bieten hat sie nämlich auch nicht, außer einem langen Strand mit reihenweise Clubs, Bars und Partyhostels. An sich nichts Schlechtes, aber nicht das, was wir gerade suchen. Nach nur einem Tag geht es für uns auf die Insel Koh Rong Samloem.

  • Day220

    Phnom Penh

    August 4, 2017 in Cambodia

    Phnom Penh ist die Hauptstadt und unser nächstes Ziel in Kambodscha.

    Der Legende nach fand vor vielen, vielen Jahren eine Frau namens Penh am Ufer des Mekongs bronzene Buddha-Statuen, Fragmente des Angkor Thom Tempels, die seit langem als verschwunden galten. Der letzte Herrscher von Angkor, der auf seiner Flucht von besagtem Tempel an diesem Ort vorbei kam und dort auf Penh und die Fragmente traf, sah dies als positives göttliches Zeichen. Daraufhin ließ er die Fragmente auf den Gipfel des “Phnom“ bringen (“Phnom“ = Hügel, 27m hoch) und errichtete dort einen Tempel, den Wat Phnom. Später entstand um diesen Ort herum die heutige Hauptstadt, die ihren Namen dieser Legende verdankt.

    Phnom Penh ist wieder eine ziemlich große Stadt, laut und wuselig, und voller Kontraste. Gerade die Promenade am Mekong ist hauptsächlich touristisch geprägt, voll mit teuren Bars und Restaurants. Aber nur wenige Minuten vom Ufer weg dominiert ein ganz anderes Bild, westliche Einflüsse sind hier seltener zu finden. Wir haben eine ausführliche Stadtrundfahrt mit dem Tuk-Tuk abseits der typischen Wege gemacht und so einen ausführlichen Einblick erhalten. Auch das Genozid-Museum haben wir uns angesehen und hier viel über das Treiben der Roten Khmer gelernt. Dieses grausame Kapitel war mir bis heute vollkommen unbekannt.

    Lange bleiben wir vorerst aber nicht in PP, da wir wissen, dass unser Weg uns nochmal hierher führen wird. Weiter geht es erstmal in den Süden ans Meer.
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